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Worüber ich gerne bloggen würde

21. Februar 2008

Mittlerweile ist der Bock auf Blog zurückgekommen. Leider fehlt die Zeit dazu. Und dabei würde ich doch so gerne etwas zu folgenden Themen schreiben:

(1) Tony Jones‘ neues Buch The New Christians: Dispatches from the Emergent Frontier ist mir heute von meiner Postbotin überreicht worden. Ein schönes Buch, über das ich gerne eine Serie gestartet hätte. Schade. Aber vielleicht gibt’s ein Review. Wer sich dafür interessiert, kann Tony’s Blog als Plattform verwenden. Unzählige Ausschnitte, Podcasts und Besprechungen zu diesem Buch finden sich in der englischsprachigen Blogosphäre.
21A9Whu24Nl. Sctzzzzzzz

(2) Günter Hess hat mir vor einigen Tagen ein Blogstöckchen zugeworfen. Es findet sich in den Kommentaren zu diesem Post. Höflichkeit gebietet mir, darauf zu antworten. Zeitnot gebietet mir, diese Antwort zu verschieben. Vielleicht möchtest Du eine Antwort verfassen?

(3) Simon de Vries hat neun Thesen verfaßt, in denen er das emergente Potential der Landeskirche auslotet. Ich bin Mitglied der evangelischen Kirche in Württemberg; ich liebe diese Kirche und leide an ihr. Trotzdem oder gerade deshalb sehe ich die Dinge ganz anders und sehr viel negativer als Simon. Aber woher die Zeit nehmen, meine eigenen Gedanken zu sortieren und auch noch in die Diskussion auf seinem Blog einzusteigen?

(4) Ein Post in meinem Hinterkopf lautet »Emerging Church vs. Emerging Faith«. Irgendwie frage ich mich, warum soviel der Bloggerei aus Deutschland die Frage nach Kirchenstrukturen und Gemeindeformen gar nicht stellt. Dabei ist dies für mich eine der Kernfragen schlechthin. Aber warum lebt das außer ein paar Verrückten keiner? Warum glaubt jeder daran, im Inneren von Institutionen und Organisationen einfach nur durch ein paar veränderte Glaubenssätze emergentes Leben hervorbringen zu können? Was hat Jesus eigentlich mit dem Weinschlauch gemeint? Warum besteht EC in D nur aus theologischen Diskussionen? Und wenn wir schon bei Gibbs und Bolger sind: Wo bleibt »Leading as a body«? Warum gibt es Bühnen in Gemeinden? Warum Kanzeln in Kirchen? Warum tragen Pfarrer einen Talar? Warum kann in meiner Kirche nicht jeder Gläubige das Abendmahl austeilen? Wozu braucht es einen Sonntagsgottesdienst als zentralen Versammlungsort der Gemeinde? Warum verwenden freie Gemeinden ebenfalls dasselbe System wie die Volkskirchen? Warum sind Gemeindeglieder zu Konsumenten verkommen? Wo ist das inkarnatorische Gemeindemodell? Wie sähe denn eine missionale Gemeindestruktur aus? Wozu braucht es in einer Gemeinde hauptamtliche Angestellte mit einer theologischen Ausbildung? Warum lese ich auf deutschen Blogs nichts über das Buch Pagan Christianity? Das sind die Fragen, die ich mir im Moment stelle. Bewegt das außer mir noch jemanden? Oder klopfen wir uns alle auf die Schultern, unterhalten uns angeregt weiter und berauschen uns an der Musik, während Rom fröhlich weiter brennt und die Titanic entspannt untergeht?

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18 Kommentare zu “Worüber ich gerne bloggen würde”

  1. [depone] sagt:

    so liebe ich dich alter.
    und für den fall das es dir verborgen geblieben ist – was ich nicht annehme – ich interessiere mich auch für die sachen über die du hier schreibst.

  2. DoSi sagt:

    😉 Thx, Bro‘!

  3. kapeka sagt:

    Sehr schön. Und das jetzt einfach Stück für Stück abarbeiten, dann hast du deine Blog-Agenda für die nächsten Wochen 😉

  4. DoSi sagt:

    Scherzkeks 8)

  5. dasaweb sagt:

    Gerade Punkt 4 finde ich sehr spannend. Wenn es für ED in einzelnen Arbeitsgruppen weiter geht dann wäre genau das ein zentrales Interessensfeld von mir.

    Anderes Thema, Frage an den leidgeprüften Fußballfan: Tipps, wie ich über die UEFA-Cup-Tragödie von vorhin hinweg kommen kann?

  6. DoSi sagt:

    @Daniel: Yo, das klingt doch schon mal nicht schlecht. Für die Überbrückung kann ich Dir meine Serien zu »Exiles« und »Forgotten Ways« anbieten.

    Oh Mann, ich hab die Schlußphase gesehen und konnte es nicht glauben. Allerdings spreche ich Dir gerne Trost zu: Meines Erachtens ist von Heesen ein exzellenter Trainer und die Nürnberger Mannschaft hat Qualität für mindestens Platz acht. Falls es keinen Negativlauf geben sollte, bin ich überzeugt davon, daß der Club die Klasse locker halten wird. Und nächstes Jahr geht’s wieder bei Null los. Das gilt auch für den VfB.

  7. The man who isn’t there « Auf Schleichwegen zum Christentum sagt:

    […] Der Sämann fragt sich in Punkt vier seines Letzten Postings in etwas die Dinge, die ich mich auch schon lange frage (mit Ausnahme der landeskirchlich-spezialgelagerten […]

  8. Björn Wagner sagt:

    DoSi: Du redest mir aus der Seele. Die Theologisiererei geht mir auf den Keks und Taten müssen her – Deine Fragen treffen und ich stelle sie mir schon länger und sowohl beim CVJM (mit größerer Beteiligung von meiner Person) als auch bei Kubik (mit geringer Beteiligung meiner Person) leben wir ein wenig in die Antworten hinein – dennoch ist das wenige nicht genug um die Titanic vor dem Untergehen zu bewahren.
    Vor allem Konsumkultur in Gemeinden beschäftigt mich und viele liegt da im Argen – theologische Diskussionen und Thesen werden schnell aufgestellt, wenn man gemütlich vor seinem Mac am Schreibtisch sitzt – das ist gut für das „Emerging Gefühl“, aber die Realität der Festanstellung und der Kompromisse sieht leider anders aus.
    Danke für deinen wenn auch kurzen Post und @Kapeka: Ich wäre mehr für eine Blogserie oder einen Blogkarneval zum Thema „Was tun wir gerade für und mit diesen Fragen“, die jeder von uns schreibt und nicht nur DoSi – denn „Was denken wir zu DoSi’s Gedanken“ ist nicht wirklich ein Ausweg, oder?
    Ich bin mit Dir, DoSi! Freue mich, Euch bald wieder zu sehen!

    🙂

  9. kapeka sagt:

    Da hast du schon Recht. Wäre eigentlich eine Idee, auch wenn man über „Was denken wir zu DoSis Gedanken“ auch zu „Was denken wir zu diesen Punkten“ gelangt, über DoSis Gedanken quasi als Kristallisationspunkt für die eigenen Gedanken dazu.

    So oder so wäre es dennoch mal ne Aktion, wenn so etwas mal funktioniere würde. Mal schauen, vielleicht schaffe ich es trotz Praktikum mal was dazu zu schreiben.

  10. DoSi stellt Fragen… konkrete Reaktion Teil 1 at Journeyfiles sagt:

    […] stellt in einem hastigen Post (wegen Zeitmangel – Danke, dass Du ihn trotzdem geschrieben hast!) sehr gute Fragen zusammen, die […]

  11. toby sagt:

    Ich schließe mich an und denke, dass es höchste Zeit ist diese Fragen anzugehen und es ist ja auch schon ansatzweise passiert. Danke.

  12. Nikolai sagt:

    Finde den Punkt 4 ebenfalls sehr interessant. Vor allem gefällt mir der Gedankenzug zwecks der „Hirnlastigkeit“ in der EC. Ich meine was heißt es „diese Fragen anzugehen“? Was sind Konsequenzen die gezogen werden?
    Ich meine so viele von euch (EC-Community-Blogger) haben echt viel in der Birne und ihr schreibt sehr genial. Was sind die, realen Zusammenhänge zwischen all diesen Büchern und der Praxis? Was heißt es emergent zu sein? Hip, oder?

    Braucht es Gemeinde? Wenn ja für wen? Für mich ist es echt komisch zu lesen, dass so mancher Blogger gedanklich in einer komplett anderen Welt ist, aber dann im „real life“ (also einem Gemeindesystem), kopfnickend – mit dem Wunsch eigentlich auch hier etwas zu verändern, dient. Wie bekommt man das hin? Wie kann man sich gedanklich so weit wagen und dann doch nicht weiter gehen? Wo sind die konkreten Schritte die gemacht werden?
    (Ich meine ganz ehrlich, glaubt wirklich jemand, dass man eine „Kirche“ von innen heraus so verändern kann, dass sie wirklich neues Leben hervorbringt?)

  13. [depone] sagt:

    hallo nikolai,

    was ist das für ein komischer unterton in deinem kommentar?
    wie viele der blogger kennst du persönlich und weißt was und wie sie leben?

  14. Nikolai sagt:

    Hi Depone

    Welchen Unterton meinst du? Ich glaube ich habe sehr klare Aussagen gemacht! Aber entschuldige (jetzt kommt der Unterton): wenn ich hier mit meiner Aussage gestört, und den Frieden gebrochen habe. Ich dachte nur, da Dosi schrieb: „Bewegt das außer mir noch jemanden? Oder klopfen wir uns alle auf die Schultern, unterhalten uns angeregt weiter und berauschen uns an der Musik, während Rom fröhlich weiter brennt und die Titanic entspannt untergeht?“, ich dürfte auch meine Meinung sagen bzw. nicht nur auf die Schulter klopfen. ABER: ich bin gerne bereit diese Diskussion den Menschen zu überlassen, die etwas zu sagen haben (also dem befreundeten Kreis)

    Wieviele der Blogger ich persönlich kenne? Ja du hast absolut recht, einige kenne ich nicht, andere nur über den Blog. (Dosi habe ich vor Jahren als Dozent kennengelernt, er wird mich nicht mehr kennen, und ich halte große Stücke auf ihn). Meine Aussage ist gespeist aus den Dingen die ich lese, sehe und höre. Ich meine der Dosi hat sau viele Fragen in Punkt vier gestellt? Wie sehen die Schlussfolgerungen aus?

    Meine Frage an dich: Warum und in welchem Punkt fühlst du dich so angegriffen? Wenn ich mir die Kommentare von den anderen ansehe, dann stellt sich die Frage, sagte ich etwas, dass sie nicht selbst schon sagten.
    Natürlich: Ich kenne die einzelnen Personen nicht persönlich. Wenn aber ein Björn schreibt: „Du redest mir aus der Seele. Die Theologisiererei geht mir auf den Keks und Taten müssen her“, was heißt das für den Leser? Noch schlimmer: wenn ich aus dem gelesenen nicht Schlüsse ziehen darf, wer darf dann überhaupt etwas sagen? (Und bitte jetzt nicht mit der „Herzenshaltungs-Kiste“ kommen, denn ich habe hier gegen überhaupt niemanden etwas persönlich, wie könnte ich auch: ich kenne ja einige nicht. Wenn ich aber Kommentare, Meinungen usw. höre dann verschafft mir das ein Bild.) Belehre mich gerne eines besseren (und das ist ohne Unterton)?

  15. [depone] sagt:

    hallo nikolai,

    es geht mir in keinster weise darum dir oder jemand anderes auf irgendeine art den „mund zu verbieten“ und falls das hier so angekommen ist tut es mir leid. ich hatte lediglich das gefühl dass du etwas schnell aus einer richtung eine ganze reihe blogger über einen kamm scherst und daraufhin habe ich die fragen gestellt da ich in ihnen die möglichkeit sehe etwas mehr über die gründe hinter dem kommentar herauszufinden.

    interessant finde ich, dass du in deinem zweiten kommentar von „klaren aussagen“ sprichst, nachdem du im ersten fast ausschließlich fragen gestellt hast. das scheint mir in dieselbe richtung zu gehen in die mich mein erstes gefühl geführt hatte und lässt die fragen als bloss rhetorische fragen erscheinen auf die du schon eine antwort hast. nun möchte ich dir nicht absprechen antworten auf deine fragen zu haben – ich freue mich, wenn es so ist – allerdings möchte ich zu bedenken geben, dass es deine antworten auf deine fragen in deinem kontext sind, die nicht allgemein so gelten müssen. die letzte frage deines ersten kommentars scheint mir dafür ein gutes beispiel zu sein:

    „(Ich meine ganz ehrlich, glaubt wirklich jemand, dass man eine “Kirche” von innen heraus so verändern kann, dass sie wirklich neues Leben hervorbringt?)“

    auf mich wirkt das als wollest du zum ausdruck bringen dass du das nicht glaubst. ich kann mir durchaus vorstellen, dass man an einem veränderungsprozess einer kirche von innen mitwirken kann. habe das selbst schon gesehen und miterlebt. auch wenn ich im moment einen anderen weg gehe, so möchte ich trotzdem auch bei denen die diesen weg gehen ihr mitwirken an dem wie sie gott wirkend wahrnehmen annehmen – und wo es sich ergibt einen weg mit ihnen gehen, von ihnen lernen und sie unterstützen. ein beispiel dafür könnten die »fresh expressions of worship« sein die seit jahren in der anglikanischen kirche gelebt und erprobt werden.

  16. Nikolai sagt:

    Hi Depone

    Ich hatte nicht die Absicht meine Fragen, als „rhetorisch“ rüberkommen zu lassen. Vielmehr stelle ich sie und habe auf weniges eine Antwort. Aber natürlich stelle ich die Fragen mit meinem Hintergrund sowie aus meinem Lebensstil heraus. Das meine Antworten nicht universell richtig sind: absolut richtig.
    Mein letzter Satz im ersten Kommentar: Auch hier hast du recht. Ich hätte keine Frage stellen sollen, sondern sollte eine klare Aussage machen.
    „auf mich wirkt das als wollest du zum ausdruck bringen dass du das nicht glaubst.“
    Ich glaube wirklich nicht, dass ein solches System von innen heraus verändert werden kann. Klar punktuell schon, aber wirklich ein großer shift, glaube ich nicht. Ich denke es wird sehr viel Kraft für diesen „Veränderungsprozess“ verwendet und diese Energie kann sinnvoller genutzt werden. Für mich ist vieles, ein in sich selbst drehen. Es geht immer wieder darum eine Antwort zu finden, wie die Kirche (mit ihrer bestehenden Struktur) zeitgenössischer wird. Deshalb sagte ich: hip.
    Eine „echte“ Frage die ich stelle: „ist es wirklich möglich neues zu leben und gleichzeitig in altem zu stecken?“ Gedanklich glaube ich schon, aber in der Praxis wird es schwer.

  17. [depone] sagt:

    cool – missverständnisse der geschriebenen form aus dem weg räumen und dann dem gespräch auf die spur kommen. sollte jetzt inhaltlich nichts mehr schreiben (aus zeitlichen gründen), denke aber dass die frage der veränderung in bestehendem sehr interessant ist – jemand erfahrungen, lust und zeit was dazu zu schreiben?

  18. Dosi stellt Fragen…konkrete Reaktion Teil 2 at Journeyfiles sagt:

    […] noch die Fragen von Dosi im Kopf schreibe ich einmal ein wenig […]


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