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[Wortakrobatik] Mose und die Herrlickeit Gottes

15. November 2006

{Habe ich für’s letzte p-shuttle geschrieben; hier nochmals zum Nachlesen. Paßt gut zum vor kurzem erfolgen Pentateuch-Rückblick.}

Da stand er nun, der Mann Gottes. Mehr als 80 mal hatte er schon den Sommer ins Land ziehen sehen. Was hatte er nicht alles erlebt? Die Kindheit im Haus der Sklaven, aufgewachsen im Königspalast, als Prinz der Weltmacht Ägypten. Immer hatte er sich als Fremder gefühlt, als Hebräer. Hatte Gott gefragt, wie lange er denn noch zusehen wolle, wie sein Volk unterdrückt würde. Eines Tages dann war sein Temperament mit ihm durchgegangen und er hatte fliehen müssen. Wurde heimisch als Fremder in einem fremden Land. Seine besten Jahre hatte er als Hirte der Schafe eines Midianiters verbracht. Hatte geheiratet und war Vater geworden. 80 Jahre war er dann alt gewesen, als sein Leben noch einmal neu zu beginnen schien. Als ihn der Gott seiner Ahnenväter Abraham, Isaak und Jakob an jenem brennenden Dornbusch dazu berufen hatte, sein Volk Israel aus dem Glutofen Ägypten zu führen. Zögerlich war er dem Auftrag nachgekommen, hatte gemeinsam mit seinem Bruder Aaron die Ältesten des Volkes um sich geschart und war zum Pharao gegangen. Wieder und wieder hatte dieser widerstanden, aber der Arm Gottes war stärker gewesen. Furchtbare Plagen hatten Ägypten getroffen, Angst und Schrecken hatte den Pharao ergriffen, so dass er letztlich nachgab und die Hebräer ziehen ließ, nur um sie dann doch wieder zu verfolgen. Das Meer hatte sich geteilt, trockenen Fußes waren die Israeliten hindurch gezogen. Ihre Feinde jedoch waren in den tosenden Wellen verschwunden. Bis auf den letzten Mann war die gewaltige Armee vernichtet worden. Fröhlich war das Volk zum Sinai gewandert, wo sie unter Rauch, Feuer, Posaunenschall, Blitzen und Donner die Gegenwart Gottes auf den Berg hatten herabkommen sehen. Ganz allein war Mose hinauf gestiegen, wo ihm der HERR die beiden steinernen Gebotstafeln gegeben hatte, beschrieben von der Hand Gottes. Und er hatte ihm seine Weisung kundgetan. 40 Tage waren vergangen, seit Mose auf dem Berg war, als das Volk Aaron ein goldenes Kalb hatte gießen lassen. „Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägypten geführt hat!“, so riefen sie in ekstatischer Begeisterung. Wie zornig war der HERR gewesen! Unbegreiflich groß war seine Gnade mit dem Volk. Er hatte ihnen vergeben. Er hatte einen neuen Anfang gemacht. Doch seine Gegenwart wohnte nicht unter ihnen. Außerhalb des Lagers hatte er seine Stiftshütte aufschlagen lassen, auf der die Wolkensäule ruhte und wo er Mose begegnete. Mit ihm sprach er von Angesicht zu Angesicht. Mose aber wollte mehr. „Laß mich Deine Herrlichkeit sehen!“ Das war sein tiefstes Verlangen. Gott gab ihm zu verstehen, dass kein Mensch leben könne, der seine Herrlichkeit sehe. Darum sprach er zu Mose: „Ich werde alle meine Güte vor dir vorübergehen lassen und den Namen des HERRN vor dir kundtun: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich. Es ist Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen. Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin. Dann will ich meine Hand von dir tun, und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.“ Das war sein Versprechen gewesen. Am nächsten Tag war Mose früh am Morgen ein weiteres Mal auf den Berg Sinai gestiegen und zu Gott auf den Gipfel getreten.

Da kam der HERR hernieder in einer Wolke, und Mose trat daselbst zu ihm und rief den Namen des HERRN an. Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus: HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue, der da Tausenden Gnade bewahrt und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, aber ungestraft läßt er niemand, sondern sucht die Missetat der Väter heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied! Und Mose neigte sich eilends zur Erde und betete an.

(Exodus 34,5-8)

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Ein Kommentar zu “[Wortakrobatik] Mose und die Herrlickeit Gottes”

  1. Lea sagt:

    spannungsfeld der immanenz und transzenddenz gottes …. is immer spannend 😉


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