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[Wegmarken] Numeri 12 – Eine Lektion über Leiterschaft & Autorität

29. Mai 2006

Kurzes Kapitel mit nur 15 Versen, das es aber in sich hat. Aaron & Miriam passt es nicht in den Kram, dass ihr Bruder Mose eine Kuschiterin geheiratet hat. Ob damit jetzt die Ägypterin Zippora oder eine zweite Frau gemeint ist, bleibt unklar. Jedenfalls schieben sich die beiden selbst in den Vordergrund. Gott rede eben nicht nur durch Mose, sondern auch durch sie. Mose wird hier als der sanftmütigste Mann auf Erden bezeichnet. In den vierzig Jahren seit er den Ägypter erschlagen hat, ist einiges geschehen. Erinnert mich daran, dass Gott sich mit unserer Umgestaltung Zeit lässt. Viel Zeit. Zuviel oft für mich, der ich die Dinge gerne deutlich schneller hätte… Der ehemalige Vulkan Mose bleibt cool, reagiert nicht auf die Anmaßungen seiner beiden Geschwister, denen der kleine Bruder wohl zuviel Ruhm abbekommt. Gott aber schweigt nicht. Er ruft alle drei zu sich vor’s Heiligtum, fährt in einer Wolkensäule herab und zitiert dann noch einmal Aaron und Miriam näher herbei. Gott spricht zu ihnen folgende Worte:

Ist jemand unter euch ein Prophet des HERRN, dem will ich mich kundmachen in Gesichten oder will mit ihm reden in Träumen. Aber so steht es nicht mit meinem Knecht Mose; ihm ist mein ganzes Haus anvertraut. Von Mund zu Mund rede ich mit ihm, nicht durch dunkle Worte oder Gleichnisse, und er sieht den HERRN in seiner Gestalt. Warum habt ihr euch denn nicht gefürchtet, gegen meinen Knecht Mose zu reden?

Krass… Was lernen wir über Propheten: Gott spricht zu ihnen in Visionen und Träumen. Das ist eigentlich schon der Hammer. Das habe ich schon ein paar mal erlebt, Visionen am Tag und Träume bei Nacht, wobei klar ist: Das Ding war jetzt von Gott, auch wenn es nicht immer einfach und eindeutig auszulegen ist. Und Gott will das ja allen Gläubigen schenken, siehe gestern und Apg 2. Wenn ich das erlebe, dann steigt meine Ehrfurcht sprunghaft an. Aber Mose! Der hat Gottes Gestalt gesehen, Gottes Stimme direkt gehört, von Angesicht zu Angesicht – Wahnsinn!
Gott ist zornig und entfernt sich. Miriam ist da plötzlich aussätzig, „weiß wie Schnee“. Aaron schaltet schnell, er erkennt ihre Dummheit und bittet Mose für Miriam, Mose schreit zu Gott um Heilung für die, die ihn grade noch in Frage gestellt hat. Ein Vorbild auch in dieser Hinsicht… Gott bestimmt, dass Miriam’s Aussatz sieben Tage halten soll. Solange bleibt sie außerhalb des Lagers. Danach zieht das Volk weiter nach Paran.

Ich staune, mit welchem Eifer Gott seinen Diener Mose verteidigt. Erinnert mich an ähnliche Situationen bei Abraham in Ägypten und bei Hiob. Gottes Treue ist groß – er steht zu denen, die ihm ganzherzig dienen, auch wenn sie Fehler machen: siehe Abraham und Hiob. Kritik an Mose nimmt Gott persönlich. Ich lerne daraus: Auch ich neige dazu, wie Aaron und Miriam negative Punkte an anderen hervorzuheben und mich selbst in ein besseres Licht zu stellen. Gleichzeitig kann ich vom Neuen Testament her die Guru-Leiterschaft nicht nachvollziehen. Einer der Chef und die anderen folgen – das passt nicht in mein Gemeindeverständnis. Komme also zu folgendem vorläufigen Fazit: Gott verleiht Autorität. Kein Mensch darf sie einfordern. Wer auf seine Position pocht, hat schon verloren. Andererseits auch derjenige, der die Position anderer in Frage stellt: „Du hast mir nichts zu sagen“. Gegenseitige Unterordnung ist das Stichwort. Und doch hat Gott auch in der Gemeinde Ämter und meinem Empfinden nach Ordnungen und ein verschiedenes Maß an Autorität gesetzt und ein Paulus konnte Loyalität verlangen, sogar seine Sache mit Gottes Sache gleichsetzen. Spannendes Thema, ich bin noch lange nicht durch damit.

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2 Kommentare zu “[Wegmarken] Numeri 12 – Eine Lektion über Leiterschaft & Autorität”

  1. Lea sagt:

    weißt du noch letztens hast du in einem blogg irgendwas geschrieben über aufopferung unserer träume….. und dann habe ich gefragt, wer denn uns die träume/ visionen ins herz legt?? ja und dieselbe frage stellt sich doch auch, wenn man zum beispiel nachts träumt oder so ne art vision hat…. wer schickt mir denn nachts solche träume?! die können einen nämlich manchmal ganz schön schicken
    bissle komisch formuliert aber ich hoff du checksch was ich mein

  2. DoSi sagt:

    Ich denke, mit jedem Jahr mehr in der Nachfolge Jesu nimmt das Vermögen zu, die Stimme Gottes zu erkennen. Ein Restrisiko bleibt immer…
    Nebenbei hab ich immer noch vier Bücher zum Thema „Gottes Reden durch Träume“ in meinem Regal, die ich im zweiten HJ 2006 lesen will.

    Ich kann mich im Normalfall ca. 4mal pro Woche an meine Träume erinnern, und hin und wieder ist dann so ein Brennen in mir, was mir sagt: Hey, da könnte Gott dahinter stecken. Dann bin ich mir nie 100% sicher, was er gerade sagen will, aber ne Richtung ist deutlich.
    Tagesvisionen hatte ich in meinem Leben bislang zwei- vielleicht auch dreimal, und das war schon krass, wie ein Traum, ein Film der vor mir abläuft bzw. in dem ich drin bin, nur dass ich halt währenddessen wach war.


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