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[Wegmarken] Levitikus 22 – Leben als Opfer

9. Mai 2006

In diesem Kapitel werden einige Vorschriften, die schon an anderer Stelle erwähnt wurden, nochmals zusammengefaßt. Falscher Umgang mit den Opfergaben des Volkes entweiht den heiligen Namen Gottes. Befolgt das Volk die Weisung Gottes, heiligt es den Namen Gottes. Darum gilt: Wer unrein ist und von den Opfern isst, muß sterben. Priestern, die durch Aussatz, Leichenberührung, Ausfluß von Samen etc. unrein geworden sind, ist das Essen der Opfer verboten. Prinzipiell sollen nur sie und ihre Familien + Leibeigene Opfer essen, eine Ausnahme bildet das Dankopfer, das von dem Darbringenden und seinen Angehörigen verzehrt wird. Neugeborene Tiere bleiben sieben Tage bei der Herde, erst ab dem achten Tag dürfen sie geopfert werden. Opfertiere sollen ohne Fehler und Makel sein.

Das makellose Opfer schließt aus, daß die Israeliten ihre schwachen, kranken Tiere opferten. Für Gott war nur das Beste gut genug. Ein Opfer ist ein Opfer – es hat seinen Preis. Paulus spricht davon, dass wir unseren Leib (und damit unser ganzes Leben) Gott als lebendiges, heiliges Schlachtopfer darbringen (Röm 12,1). Das Bild meint: Leben auf der Schlachtbank. Vgl. Gal 2,19f: Unser Leben nach eigenen Vorstellungen ist beendet, nun hat Gott das Sagen. Für mich stellt sich immer mehr die Frage, inwiefern ich meine Ideen und Träume Gott angedichtet habe und sie zu meiner Berufung gemacht habe. Leben als Opfer bedeutet aber: Gottes Weisung erkennen und ihr folgen. (vgl. Joh 21 Jesus zu Petrus: Wenn Du alt bist, wird jemand anders Dich gürten und Dich führen, wohin Du nicht willst.) Christliche Selbstverwirklichung ist kein Opfer, sondern eine Farce. Ein Opfer hat seinen Preis. Gebe ich Gott wirklich mein Bestes – Zeit, Geld etc. – oder nur das, was ich übrig habe, den Ausschuß? Die Antwort „Naja, mein ganzes Leben gehört Gott“ lenkt ab von dem, was ich wirklich hinzugeben bereit bin. Genau wie die Aussage: „Ich bete ja eh ständig, bin in Kontakt mit Gott“ von der Frage ablenkt, wieviel Zeit wir denn wirklich ausschließlich im Gebet verbringen…
Ein Opfer hat seinen Preis, es kostet und es tut weh. Paradoxerweise verspricht Jesus aber demjenigen, der sein Leben um Jesu willen verliert, innere Erfüllung. Also nix mit Selbstkasteiung. Aber auch nix mit Selbstverwirklichung. Sondern Jesus hinterher laufen. Empfangen durch Geben. Aber nicht Geben um des Empfangens willen, sondern aus Dankbarkeit dem Geber aller Gaben gegenüber.

Im Befolgen der Weisung Gottes wird Israel geheiligt – es erweist sich als in der Beziehung mit Gott lebendes Volk. Dadurch wird Gottes Name geehrt, weil sein Wesen in der Volksgemeinschaft immer mehr sichtbar wird. Und erfülltes Leben-in-Gemeinschaft mit Menschen und Gott entsteht. Dazu dienen die Gebote. Und das darf auch in unserem Leben sichtbar werden…

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2 Kommentare zu “[Wegmarken] Levitikus 22 – Leben als Opfer”

  1. Lea sagt:

    Wenn man in Römer weiterliest, steht da aber auch dass das Opfer lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sein solle…

    Was wäre denn Gott wohlgefälliger als das zu geben wofür dein Herz brennt?!

    Und woher kommen denn meine Träume? Wer legt sie in mein Herz?

    Natürlich muss man, wie es auch in Vers 2 steht, diese Träume überprüfen, aber ich denke wir sollten viel öfters einfach leben und das was Gott in uns angelegt hat zulassen.
    „ Wenn du zu wenig Zeit mit Gott verbringst, werden deine Gedanken zu Gottes Gedanken“ … wohl wahr…
    aber da sag ich nur . ps.139.23

    Ich möchte mein Leben mit meinen Träumen, meinen Gaben und dem was mir Gott geschenkt und in mein Herz gepflanzt hat als ein Opfer für die Vollendung seines Reiches einsetzen.

  2. DoSi sagt:

    Dein letzter Satz könnte auch von mir sein 😉 Wer legt die Träume in mein Herz? Das muß nicht zwingend Gott sein. Jesus spricht in Mk 7, 21 davon, daß aus dem Inneren, dem Herzen des Menschen (auch) Böses kommt. Das hat Gott wohl nicht reingelegt, oder 😉 Darum glaube ich, daß wir dazu neigen, einfach stur unsere Träume als gottgegeben anzusehen und sie auszuleben. Jedenfalls hab ich das an mir festgestellt.
    Letztlich geht es um den Einsatz für die Ziele Gottes, nicht für meine Träume. Dass letztlich im Erreichen der Ziele Gottes meist auch wir Erfüllung erleben (vgl. Mt 6, 33; Ps 37, 4) ist ein Geschenk und zeugt von der Güte Gottes. Vgl.: Wir geben ja nicht den Zehnten um gesegnet zu werden (Mal 3, 10), sondern wir geben aus Dankbarkeit und der Segen ist ein nettes Beiprodukt aber nicht Motivation und Ziel unseres Handelns.


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