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[Wegmarken] Josua 6 (2) – Die Einnahme Jerichos

3. Juni 2007

Israel führt die Anweisung Gottes aus, zieht sechs Tage lang jeweils einmal um Jericho, am siebten Tag dann sieben Mal. Vorn die Priester und die Bundeslade. Beim siebten Mal werden die Trompeten geblasen, das Volk brüllt und die Mauern Jerichos stürzen in sich zusammen. Gottes Volk nimmt die Stadt ein. Alles Lebende wird erschlagen. Rahab und alle in ihrem Haus werden gerettet. Die Stadt wird niedergebrannt, nur Silber, Gold, bronzene und eiserne Gefäße kommen in den „Schatz des Herrn“. Josua spricht einen Fluch über eine mögliche Wiedererrichtung der Stadt aus. Das Kapitel endet mit der Feststellung: „So the Lord was with Joshua; and his fame was in all the land.“

Schwer liegt dieser Bericht im Magen von so manchen. Ein Gott, der solch grausame Greuel befiehlt, könne nicht der Vater Jesu Christi sein. Ich wehre mich dagegen, finde ich doch keine innerbiblischen Hinweise für eine multiple Persönlichkeitsstörung Gottes. Auch die Annahme daß es sich bei diesem Bericht um die geschönte Propaganda der siegreichen Israeliten handelt, ist für mich nicht akzeptabel. Mein Verständnis der Bibel bringt mich dazu, das hier Geschilderte als von Gott intendiert anzusehen. Und damit liegt Josua 6 auch schwer in meinem Magen. Gott, so lehrt mich dieses Kapitel wieder einmal, ist nicht so, wie ich ihn haben will. Gott ist souverän. Wer hat des Herrn Ratschluß erkannt? Seine Gedanken sind höher als die meinigen, darum will ich mich nicht daran wagen, seine Beweggründe zu hinterfragen. Daran ist bereits Hiob gescheitert.

Weil der biblische Erzähler aus der Sicht Israels berichtet, will ich nicht die Perspektive Jerichos einnehmen, sondern am Text bleiben. Der erzählt mir davon, wie Gott sein Versprechen wahr macht. Einst hatte er Abraham verheißen, daß er dessen Nachkommen aus der Knechtschaft befreien und zurück nach Kanaan führen würde. Beinahe wahnwitzig mag dies dann auch in den Ohren Moses geklungen haben. Aber an dem Tag, da die Mauern Jerichos fielen, erfüllte sich ein weiteres Stück der Verheißung. Das gehorsame Volk erlebt die Treue Gottes. Rahab, die sich auf die Seite Israels geschlagen hatte, wird errettet, erkannt an dem roten Seil, das als Erkennungszeichen aus ihrem Fenster hing. Ein rotes Seil, das an das Blut des Passalammes erinnert, welches auf das Blut Jesu deutet, das auch mich rettet.
Alles Lebende in Jericho wird erschlagen. Es steht unter dem Bann. Der alte Sauerteig muß fort. Strikte Absonderung ist Gottes Gebot gewesen. Heute kokettiere ich meist mit dem goldenen Mittelweg. Dieses Kapitel fordert mich wieder neu heraus zu fragen: Was ist meinem Leben-mit-Gott dienlich? Was nicht? Wie weit ist zu weit? Und welcher Anteil von meinen Ressourcen sollte dem Schatz des Herrn zufließen, dem Aufbau seines Reiches – in welcher Gestalt auch immer?

Wie so oft – mehr Fragen als Antworten…

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