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[Wegmarken] Josua 10 (2) – Erinnerungen an Jesus und ein totaler Triumph

31. Juli 2007

Die Erzählung
Nach ihrer Niederlage bei Gibeon fliehen die fünf Könige und verbergen sich in der Höhle von Makkedah. Josua bekommt Wind davon, läßt die Höhle mit großen Steinen verschließen und stellt eine Wache auf. Danach läßt er zunächst einmal die fliehenden Feinde verfolgen und jeden auslöschen, der es nicht in eine der befestigten Städte geschafft hat. Dann wird die Höhle geöffnet. Josua heißt die Anführer seiner Soldaten ihren Fuß auf den Nacken der gefangenen feindlichen Könige setzen. Dabei sagt er zu ihnen: »Do not be afraid or dismayed; be strong and couragous; for thus the Lord will do to all the enemies against whom you fight« (RSV) Anschließend werden die Könige erschlagen und an fünf Bäumen aufgehängt. Am Abend werden die Leichname abgenommen und wieder in die Höhle geschafft, die ein weiteres Mal mit schweren Steinen verschlossen wird. Im Anschluß daran nimmt Josua Makkedah, Lachisch, Libna, Eglon, Hebron und Debir ein. Weil Gott für Israel streitet, erobert Josua in einem Streich den ganzen Süden Kanaans. Dabei erschlägt er nach dem Gebot Gottes alles, was lebt.

Gedanken
Ich kann nichts dafür, die Geschichte Jesu ist eben in meinem Kopf, und darum teile ich auch in der heutigen Episode mit, was mich an Jesus erinnert:

  • die Könige in der Höhle zu Makkedah waren Herrscher über jeweils einen Stadtstaat – Jesus war, ist und bleibt Herrscher des Alls, König der Herrlichkeit
  • freiwillig verbergen sich die Könige in der Höhle – Jesus wurde in ein Felsengrab geworfen, nach dem er gewaltsam hingerichtet wurde und doch freiwillig in den Tod gegangen war
  • Israels Soldaten verschließen die Höhle mit schweren Steinen – römische Soldaten wälzten einen Stein vor das Grab Jesu
  • die Könige waren gefangen, verschlossen in der Höhle – Jesus ist daraus hervor gebrochen, nichts konnte ihn aufhalten
  • Israels Soldaten entfernten den Stein vor dem Höhlengefängnis – den Stein vor dem Grab des Herrn der Herrlichkeit rollte ein Engel weg
  • die Könige in der Höhle zu Makkedah wurden gefangen herausgeführt, ganz passiv – Jesus war Subjekt und Objekt der Auferstehung: Er ist auferstanden und wurde auferweckt
  • die Könige in der Höhle zu Makkedah kamen als Gefangene heraus – ein freieres Frei-sein als dasjenige, das Jesus eignete, ist nicht vorstellbar
  • die israelitischen Soldaten setzten ihren Fuß auf den Nacken der Könige – Jesus hat in seinem Tod der Schlange den Kopf zertreten, nach dem sie ihn in die Ferse gestochen hatte (Gen 3,15 – okay, wir können darüber streiten, ob das Durchtreten des Kopfes noch aussteht oder überhaupt geschehen wird, vgl. Offb 20…); Jesus hat seinen Jüngern die Macht übertragen, auf Schlangen und Skorpione zu treten (Luk 10,19) und Gott „wird den Satan unter eure Füße treten in Kürze“ (Röm 16,20)
  • die Könige wurden vor ihrem Tod verhöhnt und zur Schau gestellt – Jesus wurde vor seinem Tod ebenfalls verspottet, hat aber, als er aus dem Grab hervorgebrochen ist, „die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht“ (Kol 2,15)
  • die Könige wurden nach ihrem Tod aufgehängt – Jesus starb als Aufgehängter

Es ist erstaunlich, wie vieles sich da finden läßt. Und das war nur der Anfang – vielleicht fällt Dir ja noch viel mehr ein. Die Rabbinen sagen ja, jedes Wort der Schrift sei wie ein Edelstein in der Sonne: Jedesmal, wenn wir ihn drehen, glitzert und leuchtet und funkelt er auf neue Weise. Ein wunderbares Bild.
Jedenfalls veranstaltet Josua nach dem Töten der Könige auf das Geheiß Gottes hin eine ethnische Säuberung im Süden Kanaans. Natürlich drängen sich hier Fragen auf, die ich auch schon in den vergangenen Posts zur Seite geschoben habe, weil das ganze Buch Josua voll davon ist. Viele haben Schwierigkeiten mit diesem grausamen Gottesbild, das in diesem Buch vermittelt zu werden scheint. Dabei ist das Thema „Heiliger Krieg – Gott kämpft für Israel“ ein Motiv, das sich durch das ganze AT zieht. Da ich am Ende des jeweiligen biblischen Buches immer einen Rückblick poste, werde ich an jener Stelle auf dieses Thema eingehen. Für das heutige Kapitel läßt sich sagen: Durch den Beistand Gottes erringt Israel einen totalen Triumph über die feindlichen Völker. Ebenso hat Christus den Sieg über alle widergöttlichen Mächte bereits errungen, sein Reich ist unter uns, aber der totale Triumph wird erst dann sichtbar werden, wenn „er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat“ (1Kor 15,24), Gott „alles in allem“ sein wird (1Kor 15,28), alle Tränen abwischen wird, und weder Tod, noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein wird (Offb 21,4). Dann werden wir nicht mehr – soviel sei hier vorweggenommen – in einem dunklen Bild rätselhafte Umrisse sehen, sondern Gott von Angesicht zu Angesicht erkennen und unsere Fragen werden beantwortet sein. Dann ist auch der letzte Feind vernichtet (1Kor 15,26), und nicht nur der schmale Streifen zwischen Jordan und Mittelmeer, sondern die ganze neue/erneuerte Erde wird den umfassenden Shalom Gottes genießen. Auch hierauf deutet das Buch Josua, deshalb soll es an dieser Stelle auch erwähnt sein.

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