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[Wegmarken] Fazit Deuteronomium

4. November 2006

Von Juli bis Oktober (dieser Post ist vorgeschrieben) hat mich das fünfte Buch Mose begleitet. Die Jordanebene im Gebiet Moabs gegenüber Jericho ist das Setting für die lange Ansprache Moses, welche den größten Teil des Dtn’s ausmacht. Er blickt zurück auf den Auszug aus Ägypten und die Wüstenwanderung, erinnert an die großen Taten Gottes sowie an die Liebe Gottes zu seinem Eigentumsvolk und schärft Israel ein, die Weisung (bessere Übersetzung als „das Gesetz“) Gottes zu befolgen. Gott wird sein Versprechen halten und Israel ins Land Kanaan führen. Als sein Eigentumsvolk soll Israel heilig leben, sich von den heidnischen Praktiken der anderen Nationen unterscheiden, Gottes Feste und Riten einhalten sowie Gott und dem Nächsten dienen. Letztlich steht Israel vor der Wahl zwischen Segen und Fluch. Halten sie die Weisung Gottes, so wird sein Segen auf ihnen sein und die sie umgebenden Völker werden voll Staunens sein. Mose kündigt aber bereits den kommenden Abfall Israels sowie das Exil als dessen Folge an, verweist auf ein kommendes Königtum sowie auch auf Jesus. Nach seiner Predigt übergibt Mose den Hirtenstab Israels an Josua, segnet die Stämme des Gottesvolkes und darf vom Berg Nebo aus einen Blick auf das verheißene Land werfen, bevor er dann stirbt.

Ein Buch, das ich sehr mag. Ich liebe die Beschreibung der Majestät Gottes und das Loblied auf die Torah. Wieder und wieder zieht sich refrainartig durch die Predigt Moses: „Haltet die Weisung Gottes, sie ist ein Geschenk“. Wieder und wieder die Warnung: „Fallt nicht ab, wie Eure Elterngeneration in der Wüste beständig abgefallen ist“. Die Warnung war umsonst. Israel ist abgefallen. Wieder und wieder und wieder. Lies doch mal die Könige-Bücher. Es ist ein Elend. Und dann kam, was kommen mußte: Das babylonische Exil. Aber Gott hat sich wieder über sein Volk erbarmt. Er hat sie nach Hause zurückgeholt. Er hat in Jesus einen neuen Bund geschlossen. Mit uns. Mit mir. In diesem Bund gilt die einfache Folge Gehorsam=Segen nicht mehr, die das ganze Deuteronomium durchzieht. Unsere Schuld ist vergeben. Wie auch immer geartete Trübsal gehört zur Jesus-Nachfolge. Dennoch ist das fünfte Buch Mose heute nicht überflüssig. Im Gegenteil: Staune über Gott, meditiere immer wieder über die Aussagen über Gott, z.B. über diese hier. Und studiere die Gebote die Gott gibt. Fang an einzudringen in das, was die Idee Gottes HINTER einer speziellen Anweisung war. Erkenne das Herz Gottes, erspüre seinen Willen, wie er sich damals offenbart hat und bitte um die Erkenntnis seines Willens heute. Denke der Geschichte Israels hinterher, den ausgestreckten Armen Gottes und dem Abfall seines Volkes. Und freu Dich an Jesus! Er hat den Bund gehalten, er hat das Gesetz erfüllt, er ist für uns zum Fluch geworden, damit wir den Segen ererben. „Zuflucht ist bei dem alten Gott und unter den ewigen Armen“! (Deut 33,27a)

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