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[The New Christians] Kapitel 6 – Die emergente Kirche von innen

26. Juni 2008

15. Depesche:
Emergente haben eine von Hoffnung erfüllte Eschatologie: Als Jesus zum ersten Mal kam, war das eine gute Nachricht, und so wird es auch bei seiner Rückkehr sein.

Das Werk Jesu war kein Set von Idealen oder Prinzipien, um die Gesellschaft zu reformieren oder zu revolutionieren. Statt dessen hat er eine neue Gemeinschaft geschaffen, ein Volk, das Vergebung, miteinander Teilen und sich selbst hingebende Liebe in seinen Ritualen und Übungen verkörperte. In diesem Sinn ist die sichtbare Kirche nicht der Träger der Botschaft Christi, sondern sie ist die Botschaft selbst. (John Howard Yoder)

16. Depesche:
Emergente sind der Ansicht, daß die Kirche eher wie ein Open-Source-Netzwerk funktionieren sollte als wie eine Hierarchie oder Bürokratie.

Die emergente Bewegung besitzt nicht den einen Repräsentanten und niemand weiß, wie groß sie ist und wer zu ihr gehört oder nicht. Darin unterscheidet sie sich von früheren Gemeindebewegungen. Einzelpersonen, Gemeinden und Gruppierungen sind durch ein Netz von Beziehungen miteinander verbunden. Folgende sechs Eigenschaften der Internetenzyklopädie Wikipedia helfen zum Verständnis des emergenten Christentums:

  • Offener Zugang: Emergente Gemeinden stellen die Leiterschaftsstrukturen gewöhnlicher Gemeinden in Frage und entwickeln ihre eigenen Strukturen, indem sie z.B. im Kreis angeordnet sitzen, den Gebrauch von Mikrophonen abschaffen und sich in Cafés, Kneipen oder Wohnzimmern treffen.
  • Vertrauen: Viele Emergente glauben, daß wenn sie gemeinsam ihre Glaubensüberzeugungen „editieren“, alle besser dran sind. Darum experimentieren sie mit Predigten, die von mehreren Personen gemeinsam vorbereitet wurden, Vermittlung von Lehre im Dialog und Online-Diskussionen über vergangene und zukünftige Predigtthemen. Der Pastor, der Theologie studiert hat, bringt seine Erfahrung mit an den Tisch, genauso wie das der Gärtner oder Quantenphysiker tut. Keiner kann in allen Bereichen der Experte sein, aber wenn alle ihr Wissen zusammenbringen, bringt es die Gemeinschaft voran. Das ist eine hohe Sicht von Gemeinde: Das versammelte Volk Gottes wird in Gemeinschaft mit dem Geist Gottes in der Spur bleiben und an Gottes Wirken in der Welt teilhaben.
  • Gegenseitige Rechenschaft: Es ist nicht so, daß emergente Gemeinden gar keine Strukturen mehr hätten. Bei den meisten gibt es Pastoren, ein Leitungsteam, jemanden, der für den Kinderdienst verantwortlich ist oder die Musik für den Gottesdienst koordiniert. Aber diese Rollen sollen es anderen ermöglichen, ihren Beitrag zum Prozess des Kirche-Seins zu leisten, statt ihre Beiträge dadurch abzuschwächen, daß bereits bestimmt ist, was die Gemeinde tun wird oder die Einzelnen glauben werden etc.
  • Beweglichkeit: Weil emergente Gemeinden meist relativ klein sind und relativ egalitäre Leitungsstrukturen haben, sind sie sehr flexibel und können in gewissen Situationen schneller Entscheidungen treffen – als eine Bewegung von Aktivisten eben.
  • Verbindungsfähigkeit: Die emergente Bewegung ist pionierhaft in weltweiter ökumenischer Konnektivität, weil sie die Möglichkeiten des Internets und günstigen Reisens ausnutzt, um vielfältige Begegnungen und gemeinsamen Austausch zu ermöglichen.
  • Durcheinander: Emergente haben keine Angst vor Risiken und Fehlern, sondern suchen Innovation und Abenteuer. Sie nehmen das Durcheinander menschlichen Lebens gerne an, und ihre Gemeinden legen davon ein Zeugnis ab.


17. Depesche:
Emergente starten neue Gemeinden nicht aus evangelistischen Gründen, sondern um ihren eigenen Glauben zu retten.

18. Depesche:
Emergente sind der festen Überzeugung, daß Gottes Geist – und nicht ihre eigenen Bemühungen – für das Gute in der Welt verantwortlich ist. Es ist die Aufgaben der Menschen, mit Gott darin zusammenzuarbeiten, was Gott bereits tut.

19. Depesche:
Emergente spielen den Unterschied zwischen Klerus und Laien herunter – oder lehnen ihn rundheraus ab.

20. Depesche:
Emergente glauben, daß Kirche genauso schön und chaotisch sein sollte wie das Leben.

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Ein Kommentar zu “[The New Christians] Kapitel 6 – Die emergente Kirche von innen”

  1. Gemeindearbeit sagt:

    Open-Source-Netzwerk – ein Bild für emergente Kirche…

    Da ich ja von Haus aus Informatiker bin, gefällt mir dieses Bild besonders sehr. Ich habe esbeim Säemann gefunden und möchte ihn kommentieren:

    Emergente sind der Ansicht, daß die Kirche eher wie ein Open-Source-Netzwerk funktionier…


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