Worum geht’s dem Sämann?
Saatgut aus der Fülle des Lebens-mit-Gott soll hier dargeboten werden. Das heißt im Einzelnen:
- Saatgut: Gedanken teilen, die wohl klein sind wie ein Senfkorn, aber im gemeinsamen Bedenken begossen werden, aufwachsen dürfen, vielleicht beschnitten werden und neu-gedacht, so daß am Ende neues Leben steht. [Wichtig hierbei: Vieles von dem, was ich hier schreibe, ist unausgegoren - weder reif, noch zu Ende gedacht. Darum dreh' mir keinen Strick aus dem, was Du hier liest, sondern denke mit und tu mir Deine Meinung kund - dazu sind die Kommentare da...]
- Leben-mit-Gott: Anders kann ich mir mein Leben nicht vorstellen. Warum aber mit Bindestrich? Die Anregung verdanke ich Richard Foster, der vom With-God-Life spricht. Jesus ist der Immanuel, der Gott-mit-uns, der uns beständig nahe ist. Und darum will ich jeden Augenblick vor ihm, von ihm, durch ihn, mit ihm und für ihn leben. Nicht zwischen Weltlichem und Geistlichem unterscheiden, sondern jeden Aspekt meines Lebens von der Beziehung zu Gott durchdrungen sein lassen. In einer ganzheitlichen Spiritualität das Leben-mit-Gott entwickeln. Orthodoxe Theologen sprechen vom eng umschlungenen, perichoretischen Tanz der Trinität. Gott ist in sich liebevolle Gemeinschaft, die er mit mir und Dir teilen möchte. Bist Du dabei?
- Fülle: Gott ist der Schöpfer des Lebens. Und Leben gibt es nur in Fülle. Die Fülle der Schöpfung. Die Fülle der Kulturen. Die Fülle der Konfessionen. Die Fülle der Ausdrucksmöglichkeiten. “Der Wind weht, wo er will” sagt Jesus. “Christ Plays In Ten Thousand Places” sagt Gerard Manley Hopkins. Dem möchte ich nachspüren. Über sämtliche Tellerrände hinausschauen und zu neuen Horizonten weiterpilgern. Gehst Du ein Stück mit mir?
“Gott versteckt sich nur, damit wir ihn finden können” sagt Tommy Tenney. Na dann mal los…






















































