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[Secret Message] Nachwort und Anhang

24. Oktober 2007

[Dies ist der dreiundzwanzigste Post über Brian McLaren’s Buch The Secret Message of Jesus: Uncovering the Truth that Could Change Everything. Die Vorgänger: 1|2|3|4|5|6|7|8|9|10|11|12|13|14|15|16|17|18|19|20|21|22.]

Nachwort
Vieles mehr wäre noch über die geheime Botschaft Jesu zu sagen. Sie hat weitreichende Auswirkungen auf die größte Bandbreite an Themen, die man sich vorstellen kann – Rassismus, Ökologie, die Ausbreitung von Waffen, Terrorismus, interreligiösen Konflikten, destruktives Entertainment, Bildungswesen, Wirtschaft, Sexualität, Kunst, Politik, Technologie, Liturgie, Kontemplation. Wir haben hier nur an der Oberfläche gekratzt. Was immer wir über die geheime Botschaft Jesu gelernt haben, sollte uns dazu bringen, weiter zu suchen, mehr zu lernen, mehr zu erfahren – und sie nicht nur durch ein Buch verstehen zu lernen, sondern „in sie hineinzutreten“, indem wir sie ausleben.

Anhang 1: Warum haben wir das nicht früher verstanden?
Warum haben unsere Gelehrten dieses Verständnis des Evangeliums nicht schon früher gehabt? Nun, wir lesen den ganzen Text der Bibel in all seiner Wildheit und Intensität und versuchen dabei politische, soziale, theologische und eschatologische Motive in ein Ganzes zu integrieren. Davon abgesehen gibt es noch weitere Gründe, warum ein solches Verständnis früher einfach nicht möglich war: Antisemitische Grundhaltungen, ein hellenistisch-philosophisches Mindset, die Verbindung von Kirche und Staat, das Christentum als dem jeweiligen Nationalismus dienende bürgerliche Religion u.v.m. Außerdem wurden erst vor wenigen Jahrzehnten wichtige antike Dokumente entdeckt (darunter in Qumran), die uns wertvolle Einblicke in die Zeit Jesu vermittelten, und bis vor nicht allzu langer Zeit war die Kirche selbst nicht bereit, genügend eigene Fehler zuzugeben, um sich einer intensiven Selbstprüfung zu unterziehen. Oftmals versuchen wir auch der Botschaft Jesu die Schärfe zu nehmen, um unser Leben zu rechtfertigen. Es hat mehr als 1.800 Jahre gedauert, bis wir uns mutig dem gestellt haben, was die Botschaft Jesu zu Sklaverei zu sagen hat, und danach nochmals hundert Jahre, um zu fragen, was sie für Frauen bedeutet und dann nochmals hundert Jahre, um zu fragen, was ihre Konsequenzen für die Umwelt sind. Vielleicht brauchen wir einfach etwas Zeit, um das zu erkennen, was schon immer da war.

Anhang 2: Eine Verschwörung des Guten anzetteln
Hoffentlich hat dieses Buch Deine Neugier auf die geheime Botschaft Jesu nicht gestillt, sondern vielmehr angefacht, und Du willst diese Botschaft wie auch ihre Bedeutung für Dein Leben und unsere Welt tiefer erkunden. Dann schlage ich folgende weiterführenden Schritte vor:

  • Treffen zum Austausch: Das Reich Gottes wurde ursprünglich in einer kleinen Gruppe erkundet – warum nimmst Du nicht einfach ein paar Freunde, Ihr lest dieses Buch und redet darüber? Und wenn Ihr mit dem Buch fertig seid, dann macht doch einfach gleich mit den Evangelien weiter. Manchmal ist es gut, sich einen bestimmten Zeitrahmen zu setzen – vielleicht drei Monate oder ein Jahr?
  • Experimente lancieren: Es reicht nicht, die Botschaft Jesu nur zu studieren; sie ist für die Praxis gedacht. Warum probiert Ihr nicht einfach einen Aspekt der Lehre Jesu (die andere Wange hinhalten, niemanden verurteilen, vergeben, etc.) eine Woche lang praktisch aus und sprecht hinterher über die Erfahrungen, die Ihr gemacht habt? Ihr würdet also ein praktisches Experiment starten, um herauszufinden, ob sich das Leben, das Jesus lehrte, tatsächlich als gut und erstrebenswert herausstellt und ob Euer Vertrauen in Jesus als Lehrer wächst oder nicht. Vielleicht wollt Ihr auf dem Weg Jesu auch einige geistliche Übungen wie Stille und Einsamkeit, den Armen geben, Fasten, Gebet, Achtsamkeit, Dankbarkeit oder Gastfreundschaft ausprobieren und Euch darüber austauschen.
  • Eine Verschwörung des Guten anzetteln: Ab einem gewissen Zeitpunkt sollte Eure Gruppe sich dafür entscheiden, etwas zu tun, das anderen außerhalb der Gruppe dient – um auf irgendeine Weise das Reich Gottes auszudrücken.Damit wärt Ihr praktisch das Gegenteil einer Terrorzelle. Was immer Ihr tut – tut es kreativ und freudig – dann schenkt Ihr den Menschen mit Eurer Freundlichkeit einen Hauch des Reiches Gottes. Oder vielleicht nehmt Ihr Euch einer bestimmten Ungerechtigkeit an. Da fällt Euch sicher vieles ein.

Vielleicht fragst Du Dich, wie man eine solche Gruppe nennen würde? Nun, vielleicht eine Studiengruppe, eine Gemeinschaftsgruppe, eine Glaubensgemeinschaft, eine missionale Gemeinschaft, eine Gruppe zum geistlichen Wachstum oder was auch immer. Manche würden sie eine Gemeinde nennen. Vielleicht eine Mikrogemeinde, eine Minigemeinde, eine Hauskirche, eine flüssige oder organische Gemeinde. Jedenfalls handelt es sich um eine Gruppe, die sich um Jesus und seine Botschaft trifft…

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4 Kommentare zu “[Secret Message] Nachwort und Anhang”

  1. toby sagt:

    Vielen Dank! Du bist echt super. Werde die Zusammenfassung auf alle Fälle nutzen um unsere Studies für den McLarentag fit zu machen! Gibt es wieder ein Gesamt-pdf?

  2. DoSi sagt:

    Mal sehen, ob ich vor Dezember dazu komme – eher nicht. Das braucht dann doch ne ganze Weile, alles zusammenzukopieren und nochmals korrekturzulesen. Morgen kommt jedenfalls noch eine Zusammenfassung und dann werde ich mich noch »Everything must change« widmen…

    Aber vielleicht hat ja einer Deiner Studenten Lust?

  3. toby sagt:

    Gute Idee, werde es weitergeben…

    Habe „everything“ auch bestellt, bin schon sehr gespannt…

  4. Ohrensausen » Your Personal Jesus sagt:

    […] und McLaren (über McLaren ist es der letze Post, unter 1-22 finden sich die […]


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