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[Secret Message] Kapitel 21 – Das Königreich sehen

23. Oktober 2007

[Dies ist der zweiundzwanzigste Post über Brian McLaren’s Buch The Secret Message of Jesus: Uncovering the Truth that Could Change Everything. Die Vorgänger: 1|2|3|4|5|6|7|8|9|10|11|12|13|14|15|16|17|18|19|20|21. Das vorliegende Kapitel gehört zu Teil 3: »Stell Dir vor… : Eine Erkundung darüber, wie die geheime Botschaft Jesu alles verändern könnte«]

Wenn der großartige religiöse Schriftsteller Huston Smith recht hat, dann ist da etwas in uns, das nicht zufriedengestellt werden kann, bis wir die Bedeutung eines bestimmten Geheimnisses herausfinden, das er als »die Sehnsucht« bezeichnet. Wonach sehnen wir uns? Nach tausend Dingen oder doch nur einem. C.S. Lewis beschreibt es schlicht als Schönheit. Nach diesen vielen Jahren des Nachdenkens über die geheime Botschaft Jesu bin ich zu der Überzeugung gelangt, daß das, worüber Smith, Lewis und tausende anderer Autoren, Dichter, Lehrer und Mystiker gsprochen haben, wie ein Schatz in dem schönen Ausdruck »Reich Gottes« verborgen liegt. Es überrascht uns in Momenten, da wir es nicht erwarten, es singt wie ein Vogel, es glänzt wie Licht auf dem Wasser – wirklich, da, aber nur ein Glitzern. Diese kurzen Eindrücke gehen schnell vorüber. Wir wünschen uns, daß sie bleiben, damit wir sie festhalten und behalten können, aber stattdessen nehmen sie uns durch ihre Unberechenbarkeit gefangen. Wir sind unheilbar befallen von der Sehnsucht, mehr und mehr und mehr zu sehen. Wir werden in Suchende verwandelt, die nach dem Reich Gottes streben.

Ich denke, daß die besten Eindrücke des Reiches Gottes uns unerwartet im alltäglichen Leben begegnen – und die Predigten die wir hören (oder Bücher, die wir lesen) helfen uns dabei, unsere Augen offen zu halten, so daß wir dann, wenn diese Augenblicke kommen, nicht schlafwandlerisch an ihnen vorübergehen. Diese Momente der Einsicht in das Reich Gottes können nicht herbeigezaubert oder erschaffen, sondern nur empfangen werden. Und genauso kann das Königreich selbst – was „die Welt sein will und worauf sie sich vorbereitet“ – nicht bewerkstelligt, sondern nur empfangen werden.

»Das Reich dieser Welt ist das Reich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer herrschen.« (Offb 11,15) Ich weiß nicht, warum diese Zeile mein Herz so trifft. Vielleicht ist es die Vorstellung, daß nichts weggeworfen werden wird, daß dieses so kostbare, so wundervolle, so erstaunliche Universum nicht ausrangiert und vernichtet werden wird. Statt dessen wird es vor dem Zerfall, dem Verderben, dem Bösen gerettet und verwandelt. Diese Worte machen mich froh für das „Reich dieser Welt“, weil es eines Tages von aller Unterdrückung befreit und das werden wird, was es immer sein wollte, wonach es immer geseufzt und wovon es immer geträumt hat. Gottes Schöpfung wird am Ende – als ganze und in den einzelnen Teilen – gut, schön und wahr sein, harmonisch und mannigfaltig, dynamisch und gesund, produktiv und fruchtbar, neuartig und wundervoll. Das Böse wird gerichtet und getilgt werden, die Ernte wird gefeiert werden. Und natürlich greifen diese Worte zu kurz. Es war nie meine allergrößte Freude, zu sehen, wie meine Träume wahr werden, sondern zu sehen, daß der eine Traum Gottes wahr wird: Daß diese Welt ein Ort wird, an dem Gott zuhause ist, ein Ort, auf den Gott stolz ist und an dem er Gefallen hat, ein Ort, wo Gottes Träume wahr werden.

Das Königreich ist noch nicht in Fülle gekommen. Es gibt viel zu tun – angefangen bei unserer Erkenntnis, daß es diese Möglichkeit des Reiches Gottes gibt, und daß wir unserer Leben danach ausrichten, ein Teil von ihm zu sein, es zu suchen, mit ihm und für es zu arbeiten. In dieser Spannung – vielleicht die wahrhaft schöpferischste Spannung der Welt – tanzt, glänzt und scheint die geheime Botschaft Jesu, und sie ruft uns, zu leben: Das Reich Gottes hier zu sehen und für sein Kommen zu beten. Wenn wir dafür beten, dann könnten wir für unsere Gebete das einfache aber tiefgründige Gebet als Leitbild verwenden, das Jesus seinen Jüngern zuerst beigebracht hat. Ich empfehle, jeden Satz dieses Gebets auszukosten, ihm die Erlaubnis zu geben, unsere Vorstellungskraft zu erfassen und zu inspirieren und unser Streben zu verwandeln, indem es uns eine Sicht des Königreichs gibt. Wenn genug von uns das Königreich sehen und daran unsere Leben neu überdenken und anfangen zu glauben, daß das Unmögliche möglich ist, dann könnte sich alles ändern.

Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe auf der Erde so wie im Himmel.
Gib uns heute unser tägliches Brot.
Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

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Ein Kommentar zu “[Secret Message] Kapitel 21 – Das Königreich sehen”

  1. [Secret Message] Nachwort und Anhang » Der Sämann » Blog Archiv » [Secret Message] Nachwort und Anhang sagt:

    […] [Dies ist der dreiundzwanzigste Post über Brian McLaren’s Buch The Secret Message of Jesus: Uncovering the Truth that Could Change Everything. Die Vorgänger: 1|2|3|4|5|6|7|8|9|10|11|12|13|14|15|16|17|18|19|20|21|22.] […]


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