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Neal Morse live

2. Juni 2007

Pfingstmontag war das passende Datum, um ein schönes Konzert besuchen. Leider hatte ich Larry Norman an Himmelfahrt verpaßt, so daß die Vorfreude auf den Auftritt von Neal Morse um so größer war. Neals Musik begleitet mich schon eine ganze Weile. Ehemals Mastermind der superben Spock’s Beard (Vorreiter im ProgRock-Genre) hatte er sich nach seiner bewußten Hinwendung zu Jesus von diesen getrennt, um fortan mit seiner Musik den Herrn der Herrn zu preisen. [Nein, ich will nicht darüber diskutieren, ob das nicht auch in der alten Band möglich gewesen wäre bzw. ob seine Kunst nicht auch vorher schon das Lob des Höchsten mehrte…] Das anschließend veröffentlichte Solomaterial (mit so illustren Begleitmusikern wie z.B. Dream Theater’s Drummer Mike Portnoy) hat mir seitdem oftmals Glücksgefühle beschert. Endlich einmal Musik mit „christlichen“ Texten, die sich in ihrem Genre nicht zu verstecken braucht, sondern ganz vorn mit dabei ist. Lange hatte ich darunter gelitten, dass Jesus Nachfolgende im (Trash, Speed, Progressive etc.) Metal leider nur außerordentlich schwache Kopisten ihrer „weltlichen“ Vorbilder waren. Neal Morse ist die rühmliche Ausnahme. Musik von einem anderen Stern. Was er selbst in spartanischer Besetzung zu leisten imstande ist, wurde auf dem Freakstock vor zwei Jahren deutlich. (Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß der Auftritt von Morse seinerzeit für mich der eigentliche Grund war, erstmals nach Gotha zu fahren.) Nach zwei Jahren Abstinenz nun der Gig in Aschaffenburg: Fast drei Stunden lang pure Spielfreude mit den Besten aus den Alben Testimony (Konzeptalbum, auf dem Neal die Geschichte seiner Hinwendung zu Christus erzählt), One (Konzeptalbum über Schöpfung, Sündenfall und Wiederherstellung der Beziehung zu Gott), ? (Konzeptalbum über die Stiftshütte) und Sola Scriptura (Konzeptalbum über Martin Luther- mit allerdings sehr fragwürdiger Theologie), sowie Perlen aus dem Repertoire von Spock’s Beard und Transatlantic. Neal Morse live, das bedeutet: Halbstündige Songs, grandiose Musik, Gänsehaut, Kopfschütteln über das, was zu sehen und zu hören war, Band und Frontmann, die bis an die Grenze der Erschöpfung gehen und am Ende im Fan/Konsumenten/Bewunderer eine Freude darüber zurücklassen, Teil von etwas Besonderem gewesen zu sein.

Fünf Tage später, als ich diesen Post schreibe, ist da immer noch ein Lächeln in meinem Gesicht. Und eine Dankbarkeit gegenüber meinem himmlischen Vater, der seinen Kindern solch unglaubliche Gaben schenkt und mir im Hören, Singen, Tanzen, Feiern, Staunen und Anbeten so nahe kommt.

Im übrigen solltest Du jetzt (!) das Video zu Sing It High ansehen und Dich darüber freuen, was Neal mit einer akustischen Gitarre alles so anstellen kann. Eine weitere Kostprobe: The Creation oder We All Need Some Light. Leider ist der Sound jeweils miserabel – YouTube eben.



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2 Kommentare zu “Neal Morse live”

  1. Steve sagt:

    Ja DoSi, wir waren Teil von etwas Besonderem. Genau so hatte ich mir Lobpreis immer vorgestellt: Singen von der Wahrheit in einfachen und prägnanten Texten (so dass man einfach mitsingen und die Hände heben muss), anspruchsvolle und „Kopfschütteln erzeugende“ Musik – was anderes verdient der Herr ja eigentlich nicht 😉 – und einfach nur feiern: das Leben, die Musik, Gott.
    Beim diesem Morse-Konzert hatte ich dieses „perfekte“ Lobpreiserlebnis. Ich glaube, dass Gott mich durch Neal Morse in einer emotionalen Art und Weise ansprechen kann, wie ich’s sonst selten erlebe. Und wenn du fünf Tage danach noch immer ein Lächeln im Gesicht hast, dann war es mehr als nur ein Konzert – dann war es etwas Besonderes!

  2. »Ich denk’ es war ein gutes Jahr« - Rückblick 2007 » Der Sämann » Blog Archiv » »Ich denk’ es war ein gutes Jahr« - Rückblick 2007 sagt:

    […] war eine Freude, Neal Morse und Mortification mal wieder live zu […]


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