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Missional SynchroBlog Destillat: Was also ist »missional«?

8. Juli 2008

Mehr als 50 Blogger haben am Misisonal SynchroBlog teilgenommen, den Rick Meigs initiiert hat. Meinen Beitrag findest Du hier. Nun hat sich Brother Maynard die Mühe gemacht, die ganzen Beiträge zusammenzufassen und hat dafür auch wieder neun Posts gebraucht (1|2|3|4|5|6|7|8|9). Er kommt zu folgendem Ergebnis:

Terminologie

  • das Wort missional wird oft falsch verwendet
  • missionale Kirche ist nicht dasselbe wie emergente Kirche
  • eine Gemeinschaft einfach »missional« zu nennen, macht sie noch nicht zu einer missionalen Gemeinschaft
  • nur diejenigen, die keine missionale DNA haben, verwenden »missional« als Schlagwort
  • »missional« ist nicht einfach ein Ersatz für »missionarisch«

Natur und Zweck

  • missional ist inkarnatorisch
  • die Sendung Gottes setzt die Sendungen der Gemeinden in Gang
  • Ziel der Sendung ist die Ausbreitung des Reiches Gottes
  • Gottes Werk ist größer als das Heil der Kirche
  • missionale Kirche ist eine Kirche, die ihre Form von ihrer Sendung erhält

Gemeinschaft

  • nicht nur gemeinsames, sondern auch individuelles missionales Engagement zählt
  • jede gesunde Gemeinde sollte ein missionales Paradigma haben
  • missional erwirkt Communitas
  • Mission und das tägliche Leben sind eins, die Unterscheidung zwischen sakral und säkular wird zurückgewiesen
  • eine missionale Gemeinschaft ist eine Bundesgemeinschaft
  • es sind die Menschen, die an ihr teilhaben, die eine Gemeinde missional machen
  • Gemeinde wird als ein zentriertes, nicht als ein geschlossenes System verstanden

Methodologie

  • missionale Kirche ist in den Händen der sogenannten »Laien«
  • missionales Wirken blüht an »dritten Orten« auf
  • missionales Wirken findet im gewöhnlichen Rhythmus des alltäglichen Lebens statt
  • missional zielt darauf ab, dem »Anderen« Gerechtigkeit zu bringen
  • missional ist kontextbezogen, kann aber auch manchmal gegen die Kultur gerichtet sein (»Kontrastgesellschaft«)
  • missionales Wirken stützt sich auf das Wirken des Heiligen Geistes
  • missional definiert neu, was »Erfolg« ist – gegen das oftmals gängige Zählen von Gottesdienstbesuchern oder Gemeindemitgliedern
  • missionale Begegnungen müssen nicht zwangsläufig in der Verkündigung des Evangeliums enden

Werte und Perspektiven

  • missional ist ein Lebensstil
  • missionale Kirche verwurzelt sich in der Geschichte, indem sie davon ausgeht, lange an einem Ort zu bleiben
  • missionale Kirche tendiert zu einer narrativen Theologie, zu den Evangelien und insbesondere zur Bergpredigt
  • das missionale Leben läßt sich mit dem eines Pilgers, eines Exilanten oder Vagabunden vergleichen
  • wenn traditionell Denkende missional werden wollen, müssen sie durch einen Paradigmenwechsel geführt werden
  • missional ist inklusiv und nimmt andere an
  • missional strebt danach, sich nicht nur einer Zeitepoche (Prämoderne, Moderne, Postmoderne) zu verschreiben

Brother Maynard versucht im Anschluß, diese Punkt in einem Fließtext zusammenzufassen, äußert weitere Gedanken und endet mit folgendem Satz:

Nun, wenn ich selbst das missionale Gedankengut kurz und prägnant destillieren müßte, dann würde ich mit einer Zeile daherkommen, die ich in der Vergangenheit schon oft verwendet habe: »Lebe deinen Glauben. Teile dein Leben.«

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6 Kommentare zu “Missional SynchroBlog Destillat: Was also ist »missional«?”

  1. Mike B. sagt:

    Danke für die gute Übersicht.
    Mike

  2. Christian Beese sagt:

    Es scheint im Trend unserer Zeit zu liegen, Begriffe wie Dogma, Bekenntnisse, Grundsatzschriften, Lehren der Väter als eine Art Schimpfwort zu betrachten.
    Da es aber „nichts Neues unter der Sonne“ gibt, werden auch die heutigen „Undogmatischen“ wieder dogmatisch werden, nur ohne Wurzeln in den „Lehren der Väter“.
    Nur kleine Kinder meinen, sie müssten das Rad neu erfinden.
    Das einzige, was bei dieser individualistischen, relativistischen Herangehensweise an die Lehren der Bibel herauskommen wird, ist ein immer schneller drehendes Karussell neuer Ideen, deren Halbwertzeit immer kürzer werden wird.
    Christian

  3. DoSi sagt:

    In diesem Post finde ich nichts, was »Begriffe wie Dogma, Bekenntnisse, Grundsatzschriften, Lehren der Väter« diskreditiert. Möglicherweise, lieber Christian, schießt Du mit einem Schrotgewehr in die Luft, obwohl sich dort nicht einmal ein Spatz findet. Solltest Du bleiben lassen. Ebenso den Oberlehrer-mäßigen Ton über kleine Kinder. Der ist eines ernsthaften Austauschs nicht würdig.
    Die Diskussion, auf die sich dieser Post bezieht, ist aus dem Lesen der Bibel und dem Nachdenken über Gemeinde in der heutigen Zeit entstanden.
    Dass viele Väter auch ihre eigenen blinden Flecken im Umgang mit der Heiligen Schrift hatten, zeigt die Kirchengeschichte deutlich.
    Dass Dogmen alleine nicht selig machen, sondern auch das gelebte Leben zählt, ist auch nicht neu unter der Sonne, sondern durchzieht das ganze Neue Testament und – in besonderer Schärfe – den Jakobusbrief, den z.B. der gute alte Doktor Martinus Luther ganz gerne aus der Schrift ausgeschieden hätte – in seiner individualistischen, relativistischen Herangehensweise 😉

  4. Christian Beese sagt:

    Sorry, mein Kommentar war verrutscht. Er gehört zum Artikel „Emergente Theolologie und Jürgen Moltmann“.

  5. Christian Beese sagt:

    p.s.
    im Übrigen richtet der Jakobusbrief sich keineswegs gegen Dogmen und Bekenntnisse, sondern gegen den toten Glauben ohne Werke. Da Luthers Schwerpunkt geschichtsbedingt auf der Erlösung durch freie Gnade, ohne den Verdienst guter Werke lag, war Jakobus nicht gerade sein Favorit. Aber deshalb hat er ihn noch lange nicht aus dem Kanon verbannt.

  6. DoSi sagt:

    Da sind wir uns ja dann einig, was Jak anbelangt.


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