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Komisches Gefühl

1. Mai 2008

Ich sitze gerade am Stand der Werkstatt für Gemeindeaufbau in der Messe Missionarischer Möglichkeiten auf dem Christival und erlebe ein komisches Gefühl. Ich möchte mich nicht einreihen in den Wettbewerb der freien Werke und Ausbildungsstätten, die ihr Angebot anpreisen und mit den unterschiedlichsten Aktionen Aufmerksamkeit zu erregen suchen. Andererseits bin ich überzeugt vom Konzept der WfG und freue mich über jeden, der aufrichtiges Interesse zeigt.

Gleichzeitig denke ich an gestern Abend. Wir waren unterwegs vom Quartier zur Eröffnungsfeier, als plötzlich Polizeisirenen ertönen und diverse Mannschaftswagen unserer Freunde und Helfer in Richtung Christival fahren. Wir kommen dann doch nicht mehr zum Parkplatz, weil uns die Polizei den Weg versperrt. Spezialkräfte springen aus dem Wagen und eskortieren mehrere hundert Demonstranten, von denen etliche schwarz vermummt sind. Ca. 100 von ihnen brechen durch den Sicherheitszaun, der den Parkplatz von der Eröffnungsfeier trennt. Die Ordner sind hilflos. Feuerwerkskörper fliegen. Ein Polizist wird verletzt. Die Protestierenden halten Schilder hoch, auf denen z.B. »Gott liebt alle ihre Kinder« zu lesen ist. Die Polizei treibt sie zurück und der Konvoi bewegt sich weiter in die Innenstadt hinein. Eine Stimme verkündet durchs Mikrofon, daß die politisch eher links orientieren Demonstranten doch bitte zusammenbleiben sollen, da sie in der City voraussichtlich von politisch eher rechts orientierten Hooligans erwartet werden. Ob es zu diesem Zusammenstoß kam, ist mir nicht bekannt. Parallel zur Demo, von der die meisten Besucher des Christivals nichts mitbekommen, spricht Torsten Hebel auf der Bühne der Autaktveranstaltung davon, daß die ersten Christen »Gunst beim ganzen Volk« hatten und er sich das für uns heute auch wünscht. Hunderte von Menschen demonstrieren gegen ein christliches Jugendfestival, weil sie ihre Freiheit und Menschenrechte gefährdet sehen. Ein komisches Gefühl, das mir gar nicht gefällt.
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5 Kommentare zu “Komisches Gefühl”

  1. marcussplitt sagt:

    Ach man, mir geht da ähnlich wie Dir. Ich bin hin und her gerissen zwischen „das Christival ist Opfer von Intoleranz“ und „wo stimmt unsere Kommunikation als Nachfolger von Jesus nicht“. Ich denke auf jeden Fall, dass wir oft (meist?) nicht sehr glücklich formulieren und vermitteln wenn es um eine Auseinandersetzung geht mit Menschen die andere Überzeugungen und Ansichten haben. Ich wünsche Dir Segen und Kraft. Übrigens, wir sind nicht mit einem Stand vertreten, wie Du vielleicht schon gemerkt hast. Mir geht das mit dem Wettbewerb auch völlig auf die Nerven. Vor allem der m. E. aggresive „Expansionskurs“ mancher Kollegen. Na ja, so ist das Leben. Wie viele Ausbildugnsstätten brauchen wir in D eigentlich? Aber das ist eine andere Diskussion. Eine hilfreiche??? Keine Ahnung.

  2. DoSi sagt:

    8)

    Grüße!

  3. Nikolai sagt:

    Hi
    Ich fand deine Art sehr angenehm und habe es genossen einfach mal schauen zu dürfen, ohne gleich zugeschwallt zu werden.

  4. Stefan sagt:

    Also ich weiss nicht wo du die Info zu dem Demoverlauf her hast, ein Teilnehmer der Demo hat das ganz anders geschildert.
    Es waren wohl eher 40 Leute die den Zaun niedergerissen haben, die Polizei hatte alles im Griff (der Polizist wurde in der selben Nacht noch aus dem Krankenhaus entlassen) und nachdem die Redner dazu aufgrufen hatten, kein Bier mehr zu trinken und Frauen und Männer zu trennen (war ja eigentlich ne Lesbendemo (gibt es jedes Jahr zum 30.04.) bei der eben die Anti-Diskriminierungsleute noch mitlaufen durften) hatten viele keinen Bock mehr und sind gegangen.

    Naja ich denke schon dass von beiden Seiten nicht richtig reagiert wurde, aber ich sehe auch dass das kein Zufall ist dass es in Bremen so gelaufen ist. In einer , na wie will ich es sagen südlicheren gemütlicheren Stadt, wäre es eher nicht zu sowas gekommen.

    Irre ich mich ?
    Wenn ja , lass mich gern berichtigen .

  5. DoSi sagt:

    @Nikolai: Danke sehr, war nett, Dich mal zu treffen!

    @Stefan: Die Info zum Demoverlauf kam einerseits von einem Freund von mir, der Teamleiter bei den Ordnern war und hinter dem Zaun in der ersten Reihe stand und andererseits aus dem verlinkten Artikel der Bremer Nachrichten.
    Was mich traurig macht, ist daß wir als Kirche in der Vergangenheit mit Homosexuellen leider nicht so weise umgegangen sind und daher viel verbrannte Erde hinterlassen haben, so daß viele von ihnen uns mittlerweile als Feindkörper empfinden.


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