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	<title>Kommentare zu: Johnny Cash zum 78.</title>
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	<description>Saatgut aus der Fülle des Lebens-mit-Gott</description>
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		<title>Von: Andy von Briefgold</title>
		<link>http://dosi.p-shuttle.de/johnny-cash-zum-78/comment-page-1/#comment-23811</link>
		<dc:creator>Andy von Briefgold</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 12:23:53 +0000</pubDate>
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		<description>Auch wenn &quot;I walked the Line&quot; wirklich gut ist,möchte ich mich an dieser Stelle eher an das Album American VI – Ain’t No Grave wenden.
Trotz meiner jungen Jahre weiß ich die Musik con Johnny Cash sehr zu schätzen. Neben Woody Guthrie und eher &quot;modernen&quot; Rockgruppen wie Led Zeppelin und Pink Floyd, steht der gute Mann ganz oben bei mir auf der Musikliste. Erst kürzlich habe ich seine Musik wieder &quot;ausgegraben&quot;, als ich das &quot;neue&quot; Album von Jimi Hendrix Anfang vergangenen Monats besorgte und in Errinerungen schwelgte (die aber unmöglich meine sein konnten,da ich einfach kein Zeitzeuge bin), bin ich unweigerlich wieder auf Cash gekommen. 
Postum veröffentlichte Alben sind aus guten Gründen mit Skepsis zu betrachten, denn wenn ich allein schon an den bereits genannten Hendrix denke, wünschte ich,dass am besten niemand über die Rechte für seine Studiorohlinge verfügen dürfte. Wie oft gab es halbherzige Zusammenschnitte von einem drogengepeinigten Hendrix, die er selbst im Leben nicht veröffentlicht hätte?Schlechte Aufnahmen und misslungene Solis, die den von Hedrix eingeschlagenen Weg nicht eine Spur folgen?
Aber glücklicherweise ist das nicht die Regel.Um von dem Gitarrengott weg zu kommen, so hat mir auch American VI – Ain’t No Grave erstaunlicherweise gut gefallen und der Gedanke an geldgeile Rechtebesitzer verging schon mit dem zweiten Lied.
Dabei ist für mich das technische fast egal - klar Overdubs sind toll,sie machen die Akkorde wärmer und spürbarer,allerdings ist mir natürliche und bodenständige Musik deutlich wichtiger...und genau das bekommt man hier geboten. Auch wenn Personen von Cash nicht soviel halten wie ich, ist nicht zu leugnen, dass es einer &quot;der&quot; Musiker vieler Generationen war und eigentlich immer noch ist. 
Schade ist nur,dass heutzutage solche Künste nicht entdeckt und vermarktet werden - in der heutigen,schnellen Gesellschaft ist halt kein Platz mehr für Künstler, deren metaphorische Wirkung ihrer Musik, den Horizont einer Partyhits Platte übersteigt. Musik wird aus dem Internet geladen,einmal gehört und dannach vergessen. Wo sind die Zeiten,als man sich im Laden überlegt hat,welche LP sich wohl am meisten lohnen würde? Eine LP immer und immer wieder angehört wurde,bis überhaupt die Absicht der Künstler deutlich wurde,die in jeder einzelnen Note steckt?
Heute dominieren leider nur talentlose Eintagsfliegen den Markt und zerbrechen sich LPs auf dem Schädel, was die genauso dumme Masse amüsiert.
Schade eigentlich, denn ich würde gerne wissen,wieviele Talente es dadraußen gibt,die deswegen ihre Fähigkeiten mit ins Grab nehmen werden...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn &#8220;I walked the Line&#8221; wirklich gut ist,möchte ich mich an dieser Stelle eher an das Album American VI – Ain’t No Grave wenden.<br />
Trotz meiner jungen Jahre weiß ich die Musik con Johnny Cash sehr zu schätzen. Neben Woody Guthrie und eher &#8220;modernen&#8221; Rockgruppen wie Led Zeppelin und Pink Floyd, steht der gute Mann ganz oben bei mir auf der Musikliste. Erst kürzlich habe ich seine Musik wieder &#8220;ausgegraben&#8221;, als ich das &#8220;neue&#8221; Album von Jimi Hendrix Anfang vergangenen Monats besorgte und in Errinerungen schwelgte (die aber unmöglich meine sein konnten,da ich einfach kein Zeitzeuge bin), bin ich unweigerlich wieder auf Cash gekommen.<br />
Postum veröffentlichte Alben sind aus guten Gründen mit Skepsis zu betrachten, denn wenn ich allein schon an den bereits genannten Hendrix denke, wünschte ich,dass am besten niemand über die Rechte für seine Studiorohlinge verfügen dürfte. Wie oft gab es halbherzige Zusammenschnitte von einem drogengepeinigten Hendrix, die er selbst im Leben nicht veröffentlicht hätte?Schlechte Aufnahmen und misslungene Solis, die den von Hedrix eingeschlagenen Weg nicht eine Spur folgen?<br />
Aber glücklicherweise ist das nicht die Regel.Um von dem Gitarrengott weg zu kommen, so hat mir auch American VI – Ain’t No Grave erstaunlicherweise gut gefallen und der Gedanke an geldgeile Rechtebesitzer verging schon mit dem zweiten Lied.<br />
Dabei ist für mich das technische fast egal &#8211; klar Overdubs sind toll,sie machen die Akkorde wärmer und spürbarer,allerdings ist mir natürliche und bodenständige Musik deutlich wichtiger&#8230;und genau das bekommt man hier geboten. Auch wenn Personen von Cash nicht soviel halten wie ich, ist nicht zu leugnen, dass es einer &#8220;der&#8221; Musiker vieler Generationen war und eigentlich immer noch ist.<br />
Schade ist nur,dass heutzutage solche Künste nicht entdeckt und vermarktet werden &#8211; in der heutigen,schnellen Gesellschaft ist halt kein Platz mehr für Künstler, deren metaphorische Wirkung ihrer Musik, den Horizont einer Partyhits Platte übersteigt. Musik wird aus dem Internet geladen,einmal gehört und dannach vergessen. Wo sind die Zeiten,als man sich im Laden überlegt hat,welche LP sich wohl am meisten lohnen würde? Eine LP immer und immer wieder angehört wurde,bis überhaupt die Absicht der Künstler deutlich wurde,die in jeder einzelnen Note steckt?<br />
Heute dominieren leider nur talentlose Eintagsfliegen den Markt und zerbrechen sich LPs auf dem Schädel, was die genauso dumme Masse amüsiert.<br />
Schade eigentlich, denn ich würde gerne wissen,wieviele Talente es dadraußen gibt,die deswegen ihre Fähigkeiten mit ins Grab nehmen werden&#8230;</p>
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		<title>Von: Mike</title>
		<link>http://dosi.p-shuttle.de/johnny-cash-zum-78/comment-page-1/#comment-23652</link>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:52:59 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Sämann,
ich muß gestehen, dass ich mich erst seit den &quot;american recordings&quot; wieder etwas mit Cash beschäftigt habe.
Die erste Scheibe, die ich mit Genuß und Tiefsinn hörte, war die &quot;american III&quot; - und diese CD war der Grundstock zu den anderen. Habe dann über einige Umwege eine Ausgabe seiner Autobiographie aus den 70-ern erstanden, die mich tief beeindruckt hat.

Da ich selber schon seit einigen Jahren (mit Unterbrechungen) als Schlag- und Klangwerker aktiv bin, interessiert mich natürlich alles, was irgendwie mit Klang und Musik zu tun hat - wobei ich auch meine Vorlieben bei bestimmten Interpreten und Musikstilen habe! Cash ist so einer.

Bin durch &quot;Zufall&quot; auf Deine Seite gestoßen und finde sie sehr interessant - eine Fülle an Informationen, die ich erstmal sacken lassen muß!

beste Grüße und Gottes Segen
Mike</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Sämann,<br />
ich muß gestehen, dass ich mich erst seit den &#8220;american recordings&#8221; wieder etwas mit Cash beschäftigt habe.<br />
Die erste Scheibe, die ich mit Genuß und Tiefsinn hörte, war die &#8220;american III&#8221; &#8211; und diese CD war der Grundstock zu den anderen. Habe dann über einige Umwege eine Ausgabe seiner Autobiographie aus den 70-ern erstanden, die mich tief beeindruckt hat.</p>
<p>Da ich selber schon seit einigen Jahren (mit Unterbrechungen) als Schlag- und Klangwerker aktiv bin, interessiert mich natürlich alles, was irgendwie mit Klang und Musik zu tun hat &#8211; wobei ich auch meine Vorlieben bei bestimmten Interpreten und Musikstilen habe! Cash ist so einer.</p>
<p>Bin durch &#8220;Zufall&#8221; auf Deine Seite gestoßen und finde sie sehr interessant &#8211; eine Fülle an Informationen, die ich erstmal sacken lassen muß!</p>
<p>beste Grüße und Gottes Segen<br />
Mike</p>
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