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Ich bin für den Bundestrojaner

31. August 2007

Wollte ich einfach mal nur so gesagt haben. An jeder Ecke wird Stimmung gemacht – die Bösen, die uns nur ausspionieren wollen. Warum müssen »die von der Regierung« immer gleich die Bösen sein? Ich freue mich darüber, daß es diese Debatte gibt. Es wird Demonstrationen geben, Menschen werden auf die Straße gehen, Blog-Artikel, Zeitungskolummnen etc. werden verfaßt werden, es wird im Parlament diskutiert – Hurra! In anderen Ländern werden sicherlich die PCs schon lange ausspioniert. Bei uns passiert das nicht heimlich, sondern es wird öffentlich darüber diskutiert. Und wenn uns das die Möglichkeit gibt, große Verbrechen abzuwehren, warum denn nicht? Glaubst Du wirklich, »die« (wer immer »die« auch sein sollen – Wolfgang Schäuble vielleicht?) werden Deinen Rechner ausspionieren, alle geheimen Dokumente lesen etc.? Es ist kein großes technisches Problem, Dein Telefon abzuhören. Wovor hast Du also Angst? Ist denn jetzt Wolfgang Schäuble der Antichrist? Aber Du glaubst doch gar nicht an die Finale-Trilogie.. Warum immer diese Verschwörungstheorien?

Subjektiv und spontan. Du darfst gerne widersprechen. Aber für mich sind »die« immer noch tendenziell die Guten 😉

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18 Kommentare zu “Ich bin für den Bundestrojaner”

  1. kapeka sagt:

    Pfui … 😛

  2. DoSi sagt:

    Lieber Karl, wie wäre es mit einer etwas differenzierteren Äußerung?

  3. Onkel Toby sagt:

    Erstaunlich, dass jemand, der so so tiefsinnigen Gedankengängen fähig ist so naiv mit seiner Freiheit und seinem Recht auf Privatshäre umgehen kann. Aber naja. Wie lautet der so oft zitierte wie wahre Satz? Wer seine Freiheit gegen Sicherheit eintauscht, hat beides nicht verdient.

  4. markus sagt:

    man muss nicht der „antichrist“ sein, um blödsinn zu machen. muss leider tobys zitat recht geben. wie in unserem land z.z. einem mögl. abbau von grundrechten der weg geebnet wird, müsste längst zu riesigen demonstrationen geführt haben. man sollte sich nur mal in ruhe die gesetze anschauen, die – von der öffentlichen meinung unbemerkt – während des G8 gipfels verabschiedet wurden.

  5. Günter J. Matthia sagt:

    Ich habe meine Antwort in meinem heutigen Blogeintrag versteckt.

    🙂

    Wer zu faul ist, den zu lesen: Thumbs up for the Sämann!

  6. Daggi sagt:

    Wir lebten bisher in einem Land, in dem jeder zunächst einmal unschuldig war, bis ihm eine Schuld nachgewiesen wurde. Diese Voraussetzung ändert sich gerade. Jetzt ist prinzipiell einmal jeder verdächtig und hat anschließend damit zu tun, seine Unschuld zu beweisen. Einem solchen Eingriff in unsere Grundrechte dürfen wir nicht herunterspielen unter dem Moto: „Ich hab doch eh nix zu verbergen!“

  7. DoSi sagt:

    Tja Freunde, da bin ich einfach nicht links genug. Und eigentlich soll das ja mit dem Trojaner so sein wie mit dem abgehörten Telefon: In Ausnahme- und Einzelfällen. Das werden meine Verschwörungstheoretiker natürlich nicht glauben…

    @Daggi: Wie wär’s mal wieder mit nem eigenen Blogeintrag? Hast Du nicht mal vor Monaten gesagt, Du fängst wieder an?

  8. Mystery man sagt:

    Diese Wanze an deiner Wand – war’s der Schäuble, oder sind’s die Trojaner-Gegner, die dir nun auf die Pelle rücken wollen?

    Glückwunsch zur furchtlosen Meinungsäußerung gegen den Strom der Blogisten.
    (Fußnote: bin selbst gespalten zwischen Für und Wider. Aber psst, sag’s keinem, sonst sitzt die nächste Wanze bei mir.)

  9. Judith sagt:

    Vielleicht müsste man das ganze auch mal auseinandernehmen. Verbrechensbekämpfung im Internet muss einfach sein. Sonst haben die ganzen Kriminellen einfach einen viel zu großen Vorsprung vor der Polizei. Gegen Telefonüberwachung und Handyortung ist es einfach, sich was einfallen zu lassen. Man redet eben nicht von „Präsident“ und „Bombe“, sondern vom „Freund“ und dem „Baby“ und das Handy wirft man weg, nachdem man (kurz, sehr kurz) telefoniert hat. Da bespricht man sich lieber im Internet oder speichert irgendwas am Computer, da kommt keiner hin. Bis jetzt.
    Was ich daran schlecht finde, ist, dass das Ganze auch ohne Ankündigung und Gerichtsbeschluss funktionieren soll. Selbst bei einer Wohnungsdurchsuchung braucht man beides, man kann nicht einfach heimlich in eine Wohnung einsteigen. Okay, wenn jemand weiß, dass sein Computer online durchsucht wird, nimmt er ihn wahrscheinlich sofort vom Netz und/oder benutzt ihn nur noch für Harmloses. Aber ein Gerichtsbeschluss muss sein. Es muss einfach ein gewisser Verdacht vorliegen, bevor man etwas Privates durchsuchen darf, sei es die Wohnung oder der Computer. Ich habe nichts zu verbergen, wirklich nicht – aber ich will trotzdem nicht, dass jemand meine privaten E-Mails liest oder meine am Computer geschriebenen Texte. Wie im „Staatsfeind Nr. 1“: Wer überwacht die Überwacher, dass sie auch wirklich nur das tun, was sie sollen?

  10. kapeka sagt:

    Na Gut. Wenn dir mein tiefsinniger Kommentar nicht gereicht hat, dann versuche ich es mal anders 😉

    Ich halte viele dieser Vorschläge zur Internet-Überwachung für total naiv. Ich habe das Gefühl, da Denken Leute drüber nach, die keine Ahnung von der Realität haben. Das beginnt schon bei der Frage, ob z.B. starke Verschlüsselung verboten werden soll, damit die Behörden mitlesen können. Würde man den offiziellen Zugang zu starker Verschlüsselung verbieten, dann wären davon nur die sowieso gesetzlich agierenden Bürger von betroffen. Al Quaida würde sich einen Dreck drum scheren. Und die Technologie zu starker Verschlüsselung wäre immer noch da. Im Kampf gegen den Terrorismus hätte man nichts gewonnen. Man würde vielleicht die Mittelschicht der Halb-Profis ausdünnen, die sich in die große Kriminalität stürzen wollen, aber im Grunde keine Ahnung haben.

    So ähnlich ist das auch beim Bundestrojaner. Ich möchte mal sehen, wie die den auf meinen Linux-Rechner installieren wollen, wenn ich meine Partitionen verschlüsselt laufen lasse und vom Starten des Computers, über den Boot-Loader bis hin zur Anmeldung am Desktop überall sichere passwörter einsetze. Und das ist kein großer Aufwand, sondern kann mit jeder handesüblichen Linux-Distribution erreicht werden. Verwende ich dann noch die meistens mitgelieferten Zusätze wie SELinux, das von der NSA(!) für sich entwickelt wurde, dann sieht der Bundestrojaner ganz schön alt aus.

    Ich muss hier also noch nicht einmal gesellschaftlich argumentieren, um zu zeigen, was für eine Schnappsidee der Bundestrojaner ist.

    Ich habe sicher nichts dagegen, wenn die Polizei sich anstrengt, um Kriminalität, die übers Internet geschieht oder gesteuert wird, zu verhindern. Aber mich regt diese Terror-Kriegs-Mentalität auf, die verwendet wird. Da kommt mir immer wieder das eine Zitat aus dem Vietnam-Krieg in den Sinn: „Wir mussten das Dorf zerstören, um es vor dem Feind zu retten.“

    Wenn Schäuble jetzt damit anfängt, dass er noch nichteinmal einen richterlichen Beschluss benötigen möchte, um den Trojaner einzusetzen, dann geht das in meinen Augen mittlerweile viel zu weit. Deutschland ist da sicherlich noch nicht so weit, wie die USA, wo unter dem Deckmantel des „Kriegszustandes“ der NSA und dem CIA weit reichende Befugnisse auf Präsidentenerlass gewährt wurden. Aber die Grenze zur Gesetzmäßigkeit sehe ich mittlerweile auch schon arg strapaziert.

    Vor allem hat auch die Abhörpraktik bisher gezeigt, dass da kaum nennenswerte Resultate geliefert wurden mit. Damit das effektiv wird, müssten die Maßnahmen also stark ausgebaut werden, und damit die ganze Gesellschaft unter Kollektiv-Verdacht gestellt werden (was die Amis, ohne jetzt Anti-amerikanisch zu sein, mit Echolon und Carnivore und den Flugdatentransfers bewiesenermaßen in Bezug auf das Ausland schon tun), oder man sucht nach anderen, wirklich effektiveren Methoden. Die Anschläge von 9/11 wurden eben _trotz_ schon damals vorhandener massiver Abhörmethoden nicht verhindert. Das Problem ist, dass der Datenstrom so groß geworden ist, dass das keiner mehr verarbeiten kann.

    Vielleicht sollte man wieder mehr Geld in „klassische“ Geheimdienstmethoden investieren.

    War das jetzt etwas ausführlicher?

  11. DoSi sagt:

    Ja, ich hab Dich verstanden. Nix für ungut.

  12. Daggi sagt:

    @DoSi: Dein Wunsch ist mir Befehl (grins) Guckst Du…

  13. Onkel Toby sagt:

    Nicht links genug? Ich halte diese Unterscheidung schon lange für obsolet, noch rätselhafter ist mir allerdings, warum man links sein muss, um Dinge wie „persönliche Freiheit“ relevant finden zu dürfen.

  14. DoSi sagt:

    @Judith: Da bin ich einigermaßen mit Dir.

    @Daggi: Hab ich geguckt, bin ich überrascht und erfreut!

    @Onkel Toby: Naja ich mag die Kategorisierung auch nicht besonders. Eigentlich fehlt bei meiner Bemerkung das 😉 Dennoch scheine ich zu bemerken, daß die Ablehnung des Bundestrojaners tendenziell dem politisch rot-grünen Lager zuneigt. Und sind es nicht eher die politisch links ausgerichteten, welche sich gegen staatliche »Überwachung« aussprechen? Würde diese Position potenziert und karrikiert werden, ergäbe sich das alte Anarchie-Ideal, oder nicht? Und ich als politisch eher konservativer, zur CDU tendierender Mensch sehe in der Regierung eher »die Guten«. Nach persönlicher Freiheit zu streben ist weder links noch rechts, doch tendieren die Linken eher dazu, ihre persönliche Freiheit durch staatliche Observation als bedroht zu empfinden. So ist mein Eindruck.

  15. kapeka sagt:

    Tja. Ich bin auch eher zur CDU geneigt und sonst eher konservativ. Aber ich denke diese schubaldisierungen funktionieren immer weniger. Denn in diesen Sicherheitsfragen kann ich oftmals nur schwer mit der CDU mitgehen. Bei anderen Fragen dagegen kann ich mich nichtmal ansatzweise mit der SPD anfreunden, weil meine Meinung viel konservativer ist.

  16. DoSi sagt:

    Ja, Du magst recht haben. Vielleicht hat mein Gefühl getrogen…

  17. Onkel Toby sagt:

    Äh, aha, und weil Du glaubst, dass politisch Rechte im Staat eher „die Guten“ sehen musst Du alles schlucken, was Dir Deine Regierung so vorsetzt??? Oder verstahe ich Deine Argumentation irgendwie falsch?

  18. DoSi sagt:

    @Onkel Toby: Ja, Du verstehst mich falsch. Das war keine Argumentation. Ich wollte nicht sagen: Wer politisch eher rechts ist, sieht in der Regierung die Guten und muß alles gut finden. Ich wollte sagen: Es ist mein Eindruck, daß es eher politisch links orientierte sind, die dem Staat mißtrauen. Das ist keine aristotelische Logik, sondern nur eine persönliche Beobachtung. Wieder Freunde?


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