Hebammen der Gottesgeburt
26. September 2009
In der aktuellen Ausgabe von Christ in der Gegenwart findet sich mit »Der Priester von heute« ein interessanter Artikel von Johannes Röser über das Verständnis des Priesteramtes in der römisch-katholischen Kirche. Daraus folgendes Zitat:
Priester sollen die Menschen auf das Reich Gottes vorbereiten. In gewisser Weise sind sie so etwas wie Hebammen der Gottesgeburt im Menschen und beim Menschen. Sie nehmen dem Einzelnen das religiöse Gebären nicht ab, leiten ihn aber aufgrund besseren Wissens und tiefer Erfahrung an und greifen manchmal erleichternd ein, mitten im schmerzhaften Prozess. Priester sollen in diesem Sinne Hebammen des Religiösen sein, mit Führungssinn und Führungsverantwortung, aber ohne Besserwisserei, ohne den heute nur noch peinlichen sakral-magischen Dünkel eines besonderen “Auserwähltseins” und “Geweihtseins”, als ob die vielen wetlichen Berufungen des Menschen keine göttliche Dignität hätten.
Aus: Christ in der Gegenwart Nr. 39 / 2009, S. 428
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Dienstag 3. November 2009 um 10:48
Ich finde den Vergleich von Priestern mit Hebammen sehr schön und gelungen.
Donnerstag 26. November 2009 um 13:30
Ich find den Vergleich ziemlich unpassend, weil so unchristliche ausgeschlossen werden. Und jemanden ausschlißene will die Kirche doch eigentlich nicht?!
mhm… naja, und man muss schon sehr gläubig sein um überhaupt dem Beitrag folgen zu können.
Wenn es vielleicht etwas allgemeiner bzw einfacher formuliert wäre, dann würden auch mehr Menschen darüber nachdenken und eventuell zustimmen?!
Samstag 28. November 2009 um 07:14
Hallo ich kann das so nicht sehn, da jede/r sich selbst vorbereiten muß, da es um eine persönliche Beziehung zu Jesus geht. Außerdem bin ich, bei dem was aus der röm. kath. Kirche kommt, sehr skeptisch und äußerst vorsichtig, da die Freimaurer die Fäden dieser Organisation in der Hand haben.
Regina, es geht um die biblische Lehre und nicht um die Kirche. Es ist so das sich die unchristlichen selbst ausschließen, weil sie Jesus nicht angenommen haben und somit auch keinen Einlaß ins Reich Gottes haben. Jesus hat sehr viel darüber gelehrt. Wenn die unchristlichen die Vorteile von den christlichen hätten, hätte Jesus nicht für uns sterben brauchen, damit wir in den Himmel kommen und mit Gott versöhnt sind. Im Himmel wird es einmal eine sehr große Gerichtsverhandlung geben, in der jeder Mensch vor dem Richterstuhl Gottes steht, Gott ist dann der Richter und für die, welche dann keinen Rechtsanwalt/Fürsprecher (Jesus) haben, von dem sie das Geschenk des ewigen Lebens im Himmel angenommen haben, solange sie noch gelebt haben, siehts dann ganz schlecht aus, weil die dann nämlich dem Ankläger (Satan) gehören. Alle die Gott als ihren Vater und Jesus als ihren Retter ablehnen, gehören automatisch dem Satan.
Sonntag 27. Dezember 2009 um 15:59
Spannender Vergleich, könnte was wahres… Dank dir!
Viele Grüße,
Tony.
Sonntag 27. Dezember 2009 um 20:32
Weihnachten ist rum und das neue Jahr steht vor der Tür. Ich wünschen einen guten Rutsch in das Jahr 2010.
Freitag 8. Januar 2010 um 11:22
ja, ich finde den vergleich auch schön. nur finde ich er trifft auch auf viele andere menschen zu, wie psychologen, heiler und andere. als idealvorstellung sehr schön. schade, dass es in der realität manchmal nicht so ist..
Dienstag 12. Januar 2010 um 14:18
interessanter gedanke, vlt nicht ganz ausgereift, aber ein schöner anstoß!