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[Foster] Vollmächtiges Gebet

14. September 2007

{Dies ist – wieder einmal nach langer Unterbrechung – der fünfundzwanzigste Post zu Richard Fosters Buch Prayer: Finding the heart’s true home. Die Vorgänger: 1|2|3|4|5|6|7|8|9|10|11|12|13|14|15|16| 17|18|19|20|21|22|23|24}

Gott hat das Gebet eingerichtet und damit seinen Geschöpfen die Würde gegeben, selbst zu schaffen. (Blaise Pascal)

Im vollmächtigen Gebet rufen wir den Willen des Vaters auf die Erde herab. In diesem Fall sprechen wir nicht so sehr zu Gott, sondern für Gott. Wir bitten Gott nicht darum, etwas zu tun, sondern wir verwenden die Autorität Gottes, um zu gebieten, daß etwas geschieht. Dies ist die Art von Gebet, die Gott benutzt, um in feindliches Territorium einzudringen und seine Herrschaft zu errichten.

Autorität verbunden mit Erbarmen

Ich habe festgestellt, daß die Exzesse im vollmächtigen Gebet meist daher rühren, daß Menschen es nicht schaffen, bei der Ausübung der Autorität Christi diese mit dem Erbarmen Christi zu verbinden. Viel zu oft denken wir, daß sich Vollmacht und Mitgefühl gegenseitig ausschließen, aber in Jesus waren sie auf schöne Weise miteinander vermählt. Autorität braucht das Mitgefühl, um nicht zerstörerisch zu werden. Erbarmen schafft den Raum, in dem Vollmacht angewandt werden kann.

Einsicht und Umsicht als Leitplanken

Wir brauchen ebenso die geistliche Gabe der Unterscheidung und die Kardinaltugend der Klugheit, um Leitplanken für die rechte Ausübung des vollmächtigen Gebetes zu haben. Unterscheidung ist die göttliche Fähigkeit, das zu sehen, was in Wahrheit abläuft und zu wissen, was in einer bestimmten Situation getan werden muß. Der beste Weg, mehr über die Unterscheidungsgabe herauszufinden, ist sich an Leute zu halten, die diese Gabe besitzen. Klugheit bzw. Umsicht ist nach C.S. Lewis der praktische Menschenverstand, der sich Zeit nimmt, über das eigene Handeln und dessen Resultate nachzudenken. Wir müssen weise und sensibel sein, so daß wir im Glauben nur dann gebieten, wenn es recht und angemessen ist.

Die Führung unseres Meisters

Wir müssen aber auch zuversichtlich sein, so daß wir das vollmächtige Wort dann auch sprechen, wenn es recht und angemessen ist. Jesus hat das gebietende Gebet ausgeübt und er hat dieselbe Autorität auch anderen, nämlich seinen Nachfolgern, übertragen.

Einige Ratschläge

Wenn die Kraft Gottes gegenwärtig ist, dann müssen wir keine Showeffekte benutzen, und wenn die göttliche Vollmacht fehlt, dann nutzen auch keine Verrenkungen. Oftmals erfahren wir eine außergewöhnliche Salbung des Heiligen Geistes in besonderen Situationen im Dienst. Während wir dem Bösen fest und entschlossen gegenübertreten, bleiben wir der Einzelperson gegenüber sanft und mitfühlend. Vollmächtiges Gebet ist kein Ersatz für ein diszipliniertes Leben. Im vollmächtigen Gebet tun wir gut daran, mit anderen verbunden zu bleiben. Während wir immer in der Kraft Gottes stark sein wollen, müssen unsere Anstrengungen in die tiefste Demut des Geistes getaucht sein.

Vom Himmel auf die Erde

Wir bringen die Ressourcen des Himmels in Verbindung mit einem besonderen Fall auf der Erde. Es ist sozusagen abwärts gerichtetes Gebet. Nicht allein Jesus wurde in eine Autoritätsposition über alle geschaffenen Dinge erhoben – wir sind auch dort platziert worden. Wir üben das vollmächtige Gebet von dieser himmlischen Autoritätsposition aus.

Den Krieg des Lammes führen

Als ein Mittel zum Voranbringen des Reiches Gottes richtet sich vollmächtiges Gebet gegen die Mächte und Gewalten der Finsternis dieser Welt. Im vollmächtigen Gebet sind wir in den Kampf des Geistes gegen das Reich der Finsternis eingebunden. Ole Hallesby schreibt: »Die verborgene Gebetskammer ist ein blutiges Schlachtfeld. Hier werden gewaltsame und entscheidende Schlachten ausgetragen.« Das Reich der Finsternis zieht sich zurück, wenn wir die ganze Waffenrüstung Gottes tragen.

Unsere Autorität ausüben

Geistlicher Kampf ist nicht etwas, über das wir reden; es ist etwas, das wir tun. Wie tun wir das? Wir tun es, indem wir alle zerstörerischen Bindungen – bewußte und unbewußte – brechen, die über dem Leben der Menschen liegen. Wir tun das, indem wir die Autorität über Krankheit des Verstandes, des Körpers und Geistes brechen. Wir tun das, indem wir uns gegen jede „Höhe“ wenden, die unseren Fortschritt in Gott behindert. Wir tun es, indem wir Dämonen austreiben. Wir tun es, indem wir uns gegen alle soziale Bosheit und institutionelle Ungerechtigkeit wenden.

In dem starken Namen Jesu Christi stehe ich gegen die Welt, das Fleisch und den Teufel. Ich widerstehe jeder Kraft, die mich von meinem Zentrum in Gott wegziehen will. Ich weise die verdrehten Konzepte und Gedanken zurück, die Sünden plausibel und wünschenswert machen.Ich stehe auf gegen jeden Versuch, der mich von umfassender Gemeinschaft mit Gott abhalten will.
In der Kraft des Heiligen Geistes spreche ich direkt zu den Gedanken, Emotionen und Sehnsüchten meines Herzens und gebiete euch, in der unendlichen Mannigfaltigkeit Gottes Zufriedenheit zu finden anstatt des faden Speiseplans der Sünde. Ich rufe das Gute, Wahre und Schöne in mir zum Aufstieg und das Böse zum Abklang. Ich bitte um ein Anwachsen in Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist.
In der Autorität des allmächtigen Gottes reiße ich die Festungen Satans in meinem Leben, in den Leben meiner Liebenden und in der Gesellschaft, in der ich lebe, nieder. Ich nehme in mich die Waffen der Wahrheit, der Gerechtigkeit, des Friedens, des Heils, des Wortes Gottes und des Gebets. Ich gebiete jedem Einfluß des Bösen zu gehen; ihr habt hier kein Recht und ich gewähre euch keinen Zutritt. Ich bitte um ein Anwachsen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, so daß ich durch die Kraft Gottes ein Licht auf einem Berg sein kann, das Wahrheit und Gerechtigkeit zum Blühen bringt.
Dies bitte ich im Namen dessen, der mich geliebt und sich selbst für mich gegeben hat.
Amen.
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2 Kommentare zu “[Foster] Vollmächtiges Gebet”

  1. Aus dem Gottesdienst heute « Tiefebene sagt:

    […] aus seinem Buch “Gottes Herz steht allen offen. Eine Einladung zum Gebet” (S. 260f). DoSi hatte mich in seinem Blog wieder daran erinnert. Seiner Übersetzung folge ich hier im […]

  2. Gebet – was ist das? | apologet sagt:

    […] [4] Im vollmächtigen Gebet rufen wir den Willen des Vaters auf die Erde herab. In diesem Fall sprechen wir nicht so sehr zu Gott, sondern für Gott. Wir bitten Gott nicht darum, etwas zu tun, sondern wir verwenden die Autorität Gottes, um zu gebieten, daß etwas geschieht. Dies ist die Art von Gebet, die Gott benutzt, um in feindliches Territorium einzudringen und seine Herrschaft zu errichten. Dominik Sikinger (Der Sämann) Vollmächtiges Gebet […]


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