Foster: Sich nach innen bewegen
5. Januar 2007
{Dies ist der dritte Post zu Richard Fosters Buch “Prayer: Finding the heart’s true home”. Die Vorgänger: 1|2}
Der erste Teil des Buches ist überschrieben mit: “Die Bewegung nach innen: Nach der Veränderung streben, die wir brauchen.” Foster schreibt dazu:
“Zu beten heißt, sich zu verändern. Das ist eine große Gnade. Wie gut, daß Gott uns einen Weg anbietet, durch den unser Leben von Liebe und Freude und Frieden und Geduld und Freundlichkeit und Güte und Treue und Sanftmut und Selbstbeherrschung übermannt werden kann. Die Bewegung nach innen kommt zuerst, denn sonst würde die Bewegung nach oben, in Gottes Herrlichkeit, uns überwältigen und die Bewegung nach außen, in den Dienst, uns zerstören.”
Foster erzählt die Geschichte von Abba Joseph, zu dem einst ein Jünger kam und sagte: “Vater, nach meinem Vermögen halte ich meine kleine Regel, mein kleines Fasten und mein kleines Gebet. Nach meinem Vermögen strebe ich danach, meinen Verstand von allen bösen Gedanken und mein Herz von allen bösen Absichten zu reinigen. Was sollte ich darüber hinaus noch tun?” Abba Joseph stand auf, streckte seine Hände gen Himmel aus und seine Finger wurden wie zehn Feuerlampen. Er antwortete: “Warum nicht ganz in Feuer verwandelt werden?”



















































