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[Foster] Fürbittegebet

11. Juni 2007

{Dies ist der zweiundzwanzigste Post zu Richard Fosters Buch Prayer: Finding the heart’s true home. Die Vorgänger: 1|2|3|4|5|6|7|8|9|10|11|12|13|14|15|16| 17|18|19|20|21}

Fürbittendes Gebet ist das reinigende Bad, in welches der Einzelne und die Gemeinschaft täglich eintreten müssen. (Dietrich Bonhoeffer)

Wenn wir die Menschen wirklich lieben, dann wünschen wir uns viel mehr für sie, als wir ihnen geben können, und das wird uns in’s Gebet führen. Fürbitte ist eine Möglichkeit, andere zu lieben. Im andauernden Werk des Reiches Gottes ist nichts wichtiger als fürbittendes Gebet. Als Priester, die von Gott eingesetzt und gesalbt wurden, haben wir die Ehre, im Interesse anderer vor den Höchsten zu treten. Dies ist keine Option, sondern die heilige Pflicht – und das köstliche Vorrecht – aller, die das Joch Christi auf sich nehmen.

Weil Jesus als ewiger Priester vor dem Thron Gottes steht, können wir mit ganz neuer Autorität für andere beten. Unser Dienst der Fürbitte ist nur aufgrund des beständigen Fürbittedienstes Christi möglich.

Im Namen Jesu

Im Namen Jesu zu beten bedeutet, in der vollen Gewißheit des großen Werkes zu beten, das Christus vollbracht hat – in seinem Leben, mit seinem Tod, durch seine Auferstehung und durch sein andauerndes Regieren zur rechten Hand Gottes, des Vaters. Im Namen Jesu zu beten bedeutet, daß wir in Übereinstimmung mit dem Weg und der Natur Christi beten. Es bedeutet, daß wir solcher Art Fürbitte tun, wie er es tun würde, wenn er im Fleisch unter uns wäre. Wir sind seine Botschafter, von ihm beauftragt. Uns ist sein Name gegeben worden, damit wir ihn in seiner vollen Autorität benutzen. Darum muß unser Gebet mit seiner Natur übereinstimmen.

Wie beten wir also im Namen Jesu, in Übereinstimmung mit seiner Natur? Jesus selbst sagt: „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.“ (Joh 15,7) Dieses „in-Jesus-bleiben“ ist die entscheidende Bedingung für wirkungsvolles Gebet. Es ist der Schlüssel zum Gebet im Namen Jesu. Wenn wir lange genug im Weg Jesu leben, können wir Evangelium riechen. Darum bitten und tun wir das, von dem wir wissen, daß er es bitten und tun würde. Du könntest jetzt vielleicht fragen: Wie können wir wissen, was er tun würde? Nun, wie weiß ein Ehepaar, das viele liebende Jahre verheiratet ist, was der andere denkt und möchte und fühlt? Wir erkennen, wie wir erkannt sind. Und so beten wir im Namen Jesu.

Ausdauer, die überwindet

Wenn wir für andere zu beten beginnen, stellen wir schnell fest, daß es leicht ist, sich von den Ergebnissen entmutigen zu lassen, die so frustrierend langsam und ungleichmäßig zu kommen scheinen. Das liegt daran, daß wir diese seltsame Mischung von göttlichem Einfluß und menschlicher Autonomie betreten haben. Gottes Weise ist wie Regen und Schnee, die sanft zur Erde fallen, im Boden verschwinden und ihn nähren. Zur rechten Zeit wächst neues Leben auf. Keine Manipulation, keine Kontrolle; vollkommene Freiheit. Das ist Gottes Art (Jes 55,8-11).

Zu Flehen bedeutet, mit Ernsthaftigkeit, mit Intensität, mit Ausdauer zu bitten. Es ist eine Erklärung, daß es uns mit dieser Gebetssache todernst ist. Wir werden daran festhalten und nicht aufgeben. So wie Gott in unsere Spiritualität Kondition und Stehvermögen einwebt, müssen wir es heute lernen, die ewige Flamme des Gebets auf dem Altar der Hingabe brennen zu lassen.

Organisiertes, gemeinsames Fürbittegebet

Gott möchte Einzelpersonen und Familien zum rettenden Glauben bringen. Gott möchte Menschen freimachen von Abhängigkeit an Drogen, Sex, Geld, Status. Gott möchte Menschen von Rassismus, Sexismus, Nationalismus und Konsumerismus befreien. Gott möchte ganze Städte und Dörfer zum Vertrauen an das Evangelium bringen. Organisiertes, gemeinsames Fürbittegebet ist ein entscheidendes Mittel zur Erfüllung dieser Wünsche im Herzen Gottes.

Zum Wohle anderer

Es gibt so viele Zugänge zur Fürbitte, wie es Menschen gibt. Manche schreiben sich Listen mit Menschen [oder Anliegen], für die sie regelmäßig beten wollen. Ich selbst [Richard Foster] bete zunächst für meine unmittelbare Familie und warte dann still, bis mir spontan Einzelpersonen oder Situationen bewußt werden. Dann lege ich diese vor Gott hin und versuche zu hören, ob ich eine besondere Einsicht bekomme, die den Inhalt des Gebetes bestimmt. Anschließend spreche ich das aus, was mir am Passendsten erscheint und vertraue darauf, daß Gott zuhört und antwortet. Nach der lauten Fürbitte warte ich eine Zeit lang und lade den Heiligen Geist ein, „mit unaussprechlichem Seufzen“ durch mich zu beten. Ich bleibe so lange bei einer bestimmten Person oder Situation, bis ich mich von dem Gebetsanliegen entlassen fühle. Während dieser Zeit mache ich mir vielleicht kurze Notizen in mein Gebetstagebuch, wenn ich empfinde, daß mich der Geist Gottes unterweist. Diese Notizen sind oft sehr hilfreich, da im Laufe der Zeit ein Muster von den Bedürfnissen dieser Person entsteht, das dann die Richtung zukünftiger Fürbitten anregt.

Gnädiger Heiliger Geist,
so Vieles in meinem Leben scheint sich um meine Interessen und mein eigenes Wohlbefinden zu drehen. Ich würde gerne einmal nur einen Tag lang leben, an dem alles, was ich tue, jemandem außer mir dient. Vielleicht ist das Gebet für andere ein Anfang. Hilf mir, das zu tun, ohne Lob oder Belohnung zu erwarten.
Im Namen Jesu.
Amen
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