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Foster: Das Gebet der Überlassung

23. Januar 2007

{Dies ist der achte Post zu Richard Fosters Buch Prayer: Finding the heart’s true home. Die Vorgänger: 1|2|3|4|5|6|7}

Der Geist lehrt mich, meinen Willen ganz dem Willen des Vaters hinzugeben. Er öffnet mein Ohr, so daß ich voll Sanftmut und Belehrbarkeit darauf warte, was der Vater Tag für Tag zu sagen und zu lehren hat. Er läßt mich erkennen, daß Einheit mit dem Willen Gottes Einheit mit Gott selbst ist, wie komplette Unterordnung unter Gottes Willen der Anspruch des Vaters, das Vorbild des Sohnes und der wahre Segen der Seele ist. (Andrew Murray)

Zu Beginn unseres Gebetslebens kämpfen wir mit dem Willen Gottes. Wir wünschen uns spontane Gebetserhörungen und beten manipulative Gebete. Später beginnen wir damit, unseren Willen loszulassen und im Willen des Vaters zu fließen. Das Gebet der Überlassung bringt uns vom Kämpfen zum Loslassen. Das Endergebnis des Gebetes der Überlassung bringt uns eine Ruhe, die unsere Seele sättigt und zufriedenstellt. In der Schule von Gethsemane lernen wir, unseren eigenen Gedanken, unserem eigenen Verstand und Willen zu mißtrauen, auch wenn diese nicht direkt sündig sind. Das „Mein Wille geschehe“ wird vom „Nicht mein Wille“ überwunden. Innerer Kampf ist ein wesentlicher Bestandteil des Gebets der Überlassung, denn Verzicht ist nicht einfach. Wir resignieren nicht einfach fatalistisch, sondern werden von einem festen Vertrauen in den Charakter Gottes gehalten. Manchmal wir uns genau das wieder geschenkt, was wir aufgegeben haben.

Warum scheint es so, daß Gott unseren Verzicht benötigt, bevor er etwas Neues schafft? Ein Teil der Antwort liegt darin, daß wir oft an dem bekannten Guten festhalten wollen, so daß wir das unbekannte Bessere nicht empfangen können. Gott muß uns dabei helfen, unsere schmale Sichtweise loszulassen, so daß wir das Größere bekommen können, das er für uns bereit hält. Der überwiegende Teil der Antwort liegt darin, daß Gott die Persönlichkeit des Menschen transformieren will. Überlassung, Verzicht und Preisgabe führt uns zu einem unbezahlbaren Schatz: Die Kreuzigung des Willens.

Weißt Du, welch große Freiheit diese Kreuzigung des Willens bedeutet? Es bedeutet, von der immerwährenden Last, daß alles auf unsere Art geschehen muß, freizuwerden. Es ist die Freiheit, für andere zu sorgen, ihre Bedürfnisse voranzustellen , freudig und frei zu geben. Stück für Stück verändert uns diese tägliche Kreuzigung des Willens. Neue Gnaden kommen zum Vorschein: Die Fähigkeit, all unsere Sorgen auf Gott zu werfen, Freude am Erfolg anderer, Hoffnung auf einen guten Gott.

Wie es praktisch wird
Nur durch das tägliche Leben kannst Du in das Gebet der Überlassung hineingeführt werden, durch die Unterordnung Deines Willens in den gewöhnlichen Entscheidungen zuhause, in der Familie und bei der Arbeit.

Erstens: Lerne das Gebet der Selbstentäußerung. Bete meditativ durch Philipper 2, wo die Selbstentäußerung Christi beschrieben wird. Bitte den brütenden Geist Gottes darum, Deine Gebete auf die Eigentümlichkeiten Deines Tages anzuwenden. Warte still. Höre genau hin. Gehorche sofort.
Zweitens: Lerne das Gebet der Unterordnung. Nimm eines der synoptischen Evangelien und gehe mit Jesus in den Garten Gethsemane.
Drittens: Lerne das Gebet des Preisgebens. Erlaube dem souveränen Herrscher Deines Herzens, Dir deutlich zu machen, welche Bedürfnisse Du zu seinen Füßen ablegen solltest.
Viertens: Lerne das Gebet des Loslassens. Lege alles in seine Hände und dann drehe Dich um und gehe Deinen Weg. Er wird so für alles sorgen, wie er es für nötig erachtet.
Fünftens: Lerne das Gebet der Auferstehung. Manche Dinge werden tot bleiben, und vielleicht ist das für Dich auch besser so. Andere werden auf eine Weise zu neuem Leben erwachen, daß Du sie kaum wiedererkennen wirst. In jedem Fall verlasse Dich darauf, daß Gott auf dem Gebiet der Auferstehung kompetenter ist als Du.

Oh Herr,
wie soll ich loslassen, wenn ich mir so unsicher bin?
Ich bin unsicher, was Deinen Willen anbelangt, und ich bin unsicher, was mich selbst betrifft… Aber das ist eigentlich gar nicht das Problem, oder? Die Wahrheit ist, daß ich die bloße Vorstellung des Loslassens hasse. In Wirklichkeit will ich die Kontrolle behalten. Da liegt der Hund begraben, oder? Ich fürchte mich davor, die Kontrolle aufzugeben, davor, was passieren könnte. Heile meine Angst, Herr.
Wie gut, daß Du selbst in meinem stolpernden Gebetsversuchen meine blinden Flecke aufdeckst. Danke!
Aber jetzt, was soll ich tun? Jesus, bitte lehre mich Deine Weise des Loslassens.
Amen.

[Ähnliche Gedanken, wie sie Foster in diesem Kapitel zur Sprache bringt, habe ich vor kurzem in meinem Post Mit oder für Gott kämpfen geäußert.]

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