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Foster: Bündnisgebet

27. Januar 2007

{Dies ist der zehnte Post zu Richard Fosters Buch Prayer: Finding the heart’s true home. Die Vorgänger: 1|2|3|4|5|6|7|8|9}

Was wir brauchen, ist der Wunsch, den ganzen Willen Gottes zu kennen mit einem festen Entschluß, ihn zu tun. (John Wesley)

Bündnisgebet ist ein tiefer, innerer Ruf des Herzens nach einem von Gott durchtrunkenen Leben. Am Altar des Bündnisgebets schwören wir unerschütterliche Loyalität; wir treffen hohe Entscheidungen; wir versprechen heiligen Gehorsam. Durch Hingabe, Disziplin und feste Gewohnheit gewinnen wir Freiheit in allen Dingen. Freiheit ist das Ergebnis von Disziplin und Hingabe. Die Versprechungen und Verpflichtungen unseres Herzens sind nicht umsonst. In Deiner Umwandlung bewirkt Gott das Wollen. Er erfüllt diese innersten Sehnsüchte – er hat sie ja schließlich in Dich hineingelegt.

Wir antworten den himmlischen Ouvertüren der Liebe Gottes zuerst durch den Bund heiligen Gehorsams. Ohne Zurückhaltung schwören wir, dem leisesten Flüstern des Vaters zu folgen. In äußerster Hingabe und völliger Schlichtheit versprechen wir, der Stimme des wahren Hirten zu gehorchen. Nebenbei bemerkt ist Gehorsam gar nicht so beschwerlich, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Wir antworten auf die einzig mögliche Weise dem eindringlichen, drängenden, einladenden, überzeugenden Ruf der ewigen Liebe. Wir werden uns niemals mehr mit bloßem Gut-sein oder Halbherzigkeit zufriedengeben. Ein unbarmherziger, unerbittlicher göttlicher Standard heiligen Gehorsams verzehrt uns.

Außerdem üben wir uns darin ein, unseren Verstand und unser Herz auf Gott auszurichten. Bei jeder Gelegenheit schauen wir auf zu Gott mit innerem Bekenntnis und sagen: „Erbarmen, Herr“, „Ich liebe Dich, Jesus“, „Zeige mir heute Deinen Weg“. Wir steigen mit dem Verstand in unser Herz hinunter und leben in stiller Anbetung, Ehrfurcht, Staunen und Lob. Wir gehorchen ihm sofort in allem, was wir wissen und können. Wenn wir fallen – und wir werden fallen – stehen wir auf und suchen von neuem zu gehorchen. Wir üben uns in die Gewohnheit des Gehorsams ein, und jede Gewohnheit beginnt mit Stolpern, Fallen und falschen Anfängen. Zuerst wird es uns vorkommen, als ob wir das Werk verrichteten, daß wir die Initiatoren seien. Aber im Laufe der Zeit werden wir erkennen, daß es Gott ist, der unser Herz mit einer brennenden Sehnsucht nach absoluter Reinheit entflammt. Und jetzt kommt das Schöne: Gott zu finden vertieft und erhöht das Streben nur noch.

Bündnisgebet macht nicht Halt bei der weitgefaßten Hingabe an heiligen Gehorsam. Es führt uns zu detaillierten Entschlüssen. Das Bündnis der Zeit bedeutet eine Verpflichtung zu regelmäßigen Gebetszeiten. Wir werden erkennen, daß dies unser Streben, uns selbst zu wichtig zu nehmen bezwingen wird, ebenso auch die Listen des Teufels. Das alte hebräische Gebetsmuster war dreimal täglich – morgens, mittags, abends. Wir müssen hier aber wachsam sein, den Menschen keine zu schwere Last aufzuerlegen. Wir werden niemals Zeit für’s Gebet haben, wir müssen uns Zeit nehmen. Wir dürfen unsere Gebetslosigkeit niemals damit entschuldigen, „immer betend zu leben“. Anderen Rechenschaft zu geben, kann immens hilfreich sein.

Das Bündnis der Zeit bringt uns Beständnigkeit, das Bündnis des Ortes ruft uns zu Stabilität. Es empfiehlt sich also, einen festen Ort zum Gebet zu haben.

Wir können unser Herz dadurch vorbereiten, daß wir diejenige Haltung einnehmen, die uns am besten hilft, unsere Gefühle auszudrücken. Wir üben uns in „heiliger Erwartung“ ein, bewegen uns durch den äußeren und inneren Vorhof und beginnen, nach der Stimme Jahwes Ausschau zu hören. Eine andere Weise, das Herz für die ehrfurchtgebietende Gegenwart bereit zu machen, ist es, die Zunge im Zaum zu halten. Außerdem profitieren wir von traditionellen Gebetbüchern, am allermeisten natürlich von den biblischen Psalmen.

Das Gebet der Verabredung ist unser besonderes Date mit Gott. Wir können frei und entspannt sein, denn wir betreten das wahre Zuhause unseres Herzens. Unser ewiger Liebhaber zieht uns regelmäßig zurück in seine Gegenwart, schenkt uns Vorfreude und Freude. Es ist nicht schwer, diese regelmäßige Gebetszeit in Ehren zu halten, denn die Sprache der Liebenden ist die Sprache der Verschwendung. Wir sind froh, daß wir Zeit mit Gott verschwenden können, den in seiner Gesellschaft fühlen wir uns wohl.

Gelobter Heiland,
am Altar der Hingabe bewege ich mich vor und zurück. Ich wünsche mir wirklich die Gewohnheit einer festen Gebetszeit. Zumindest wünsche ich sie mir jetzt gerade. Ich weiß nicht, ob ich sie in zwei Wochen auch noch will. Ich weiß, daß ich ohne eine Art beständiger Gemeinschaft mit Dir des heiligen Gehorsams nicht fähig sein werde. Darum verspreche ich, mir so gut ich kann regelmäßig Zeit für Gebet, Meditation/Nachsinnen und geistliche Lesung zu nehmen. Stärke mich in diesem Bündnis. Hilf mir, mich so an Deiner Gegenwart zu erfreuen, daß ich oft wieder heimkommen werde.
In Deinem Namen und um Deinetwillen gehe ich dieses Bündnis ein.
Amen.

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