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Exiles (9) – Ruhelos im Angesicht von Ungerechtigkeit

6. Dezember 2006

{Das ist der zehnte Post zu Michael Frost’s Exiles: Living Missionally in a Post-Christian Culture. Die Vorgänger: 1|2|3|4|5|6|7|8|9}

Wir wenden uns nun der Übung gefährlicher Kritik zu, im vollen Bewußtsein, daß jeder, der ein Imperium von innen her kritisiert, in ernsthafte Schwierigkeiten kommen wird. Wir kritisieren unser Imperium für Dinge, die wir als christliche Gemeinschaft nicht selbst verwirklichen können, versprechen aber andererseits, dasjenige zu tun, was in unserer Macht als christliche Gemeinschaft liegt. Die folgenden kritischen Äußerungen sind Aufschreie an unsere Welt, die Christen in Worte fassen müssen, weil sie wissen daß z.B. Unterdrückung und Habgier Gottes Herz bekümmern.

Nach der Tsunami-Katastrophe und dem unerwartet hohen Spendenaufkommen sticht die Ungerechtigkeit des Imperiums weniger in’s Auge. Aber dieser Vorfall machte auch deutlich, daß wir die Möglichkeit haben, in hohem Maße Zeit und Geld zu geben. Die Flutwelle der Freigiebigkeit ebbte schnell ab. Im Allgemeinen kümmert sich der Westen leider nur sehr wenig um das tägliche Leiden auf unserem Planeten. Die Art der Massenbewegungen ändert sich. Waren die Menschen in früheren Zeiten noch bereit, Zeit, Geld und Energie in eine Sache zu investieren, an die sie glaubten, so ist es heute eher der Fall, daß sie spontan protestieren oder spenden, um auszudrücken, was sie in einer bestimmten Situation „empfinden“. Es läßt sich also eine Tendenz zu schnellen und kurzen Reaktionen als Antwort auf globale Probleme erkennen. Die Motivation, sich auf lange Zeit einer Bewegung anzuschließen und auf Veränderungen hinzuarbeiten, ist mehr oder weniger Geschichte. Wenn sich eine neue Bewegung des Friedens, der Barmherzigkeit und des Großmutes formieren sollte, dann werden Exilanten die ersten sein, die ihr beitreten. Und das nicht um ihre „Gefühle“ bezüglich Ungerechtigkeit, Armut und Leiden auszudrücken, sondern um unermüdlich auf die Ausbreitung des Reiches Gott hinzuarbeiten, damit Barmherzigkeit, Friede, Freundlichkeit und Großmut die Erde erfüllen. Christen kann es nicht nur darum gehen, in ihren Gemeinschaften eine auf den Werten des Reiches Gottes basierende Kontrastgesellschaft zu leben. Eine angemessene christliche Antwort auf das Leiden in der Welt beinhaltet auch die Verpflichtung, gegen die Bedingungen, die zu Elend und Not beitragen, zu arbeiten. Wir sind in der Lage, uns dafür einzusetzen, daß die von westlichen Regierungen und Konzernen verursachte Ungerechtigkeit ein Ende findet. In dieser Hinsicht wird von Exilanten erwartet, daß sie eine sehr gefährliche Kritik an ihrem Host-Imperium äußern.

„Wie Sklaverei und Apartheid ist Armut nichts Natürliches. Sie wurde von Menschenhand gemacht und kann durch menschliches Handeln überwunden und ausgelöscht werden.“ (Nelson Mandela)

Würden die reichsten Nationen der Welt ein bloßes Prozent ihres Einkommens zur Bekämpfung der globalen Armut einsetzen, so könnte diese in weitem Maße reduziert werden. Grundlegende Versorgung mit Nahrungsmitteln, Gesundheit und Bildung für alle wäre für diesen geringen Betrag viel eher möglich. Gleicherweise wären die Auswirkungen auf die Kindersterblichkeitsrate und Pandemien. Extreme Armut zu beenden ist nicht allzu kostspielig. Es braucht nur den Willen dieser Nationen.

„Wir sollten mit dem Zustand unseres Host-Imperiums nicht zufrieden sein. Diese Welt ist verdorben von Gier, Selbstsucht, Ungerechtigkeit und Gewalt und braucht eine geistliche Neuausrichtung. Exilanten sind bereit, die Vorurteile gegenüber Globalisierungsgegnern fallen zu lassen und sorgfältig auf deren Gedanken zu hören, auch wenn das eine sehr gefährliche Kritik an der Kultur, von der wir umgeben sind, bedeutet. Es ist gut möglich, daß wir zwischen dieser Kritik und den Anliegen Gottes eine große Übereinstimmung entdecken.“

Es genügt nicht, mit den Armen das Brot zu teilen. Wir müssen uns mit den Gewalten auseinandersetzen, die für Ungerechtigkeit und Armut auf der Welt verantwortlich sind. Wir dürfen nicht mehr länger unsere Augen vor der Tatsache verschließen, daß die Regierungen des Westens zu ihrem eigenen Vorteil großen Konzernen viel Macht übertragen und dabei Menschenrechte, Umwelt, öffentliche Gesundheit, Wirtschaft und sogar Demokratie riskieren. Der Großkonzern ist die prägende Institution unserer Epoche und hat eine Rolle übernommen, die zu anderen Zeiten und Orten die Kirche, die Monarchie oder die kommunistische Partei innehatte. Konzerne haben ihre eigene „Persönlichkeit“ entwickelt – selbstsüchtig und gierig streben sie nur nach Reichtum und verlieren mögliche Konsequenzen ihres Handelns wie unzählige Krankheitsfälle, Tod, Armut, Umweltverschmutzung, Ausbeutung und Lügen aus den Augen. Frost listet mehrere Bedenken bezüglich Großkonzernen auf:

  • Sie empfangen ungerechte Steuervorteile – zwar schaffen sie Arbeitsplätze, aber die Milliarden, die Konzerne indirekt vom Staat enthalten, können weder für Schulen, soziale Programme oder die Armen eingesetzt werden.
  • Sie kümmern sich nicht um die Auswirkungen der Privatisierung – staatliche Unternehmen werden privatisiert und dienen nicht mehr dem Allgemeinwohl, sondern dem Aktionär – und der freut sich über Entlassungen…
  • Sie verursachen den größten Schaden an der Umwelt – würde alles, was in amerikanischen Haushalten benutzt wird, gewissenhaft recycelt werden, würde das den Abfall, den die USA produzieren, nur um 1-2% reduzieren
  • Sie profitieren von unfairen Handelsabkommen – euphsmistisch so genannte „Freihandels“abkommen nehmen demokratischen Regierungen Macht und geben sie multinationalen Konzernen
  • Sie schaffen eine ungerechte Weltwirtschaft – die reichsten 20 Prozent der Weltbevölkerung erhalten 82,7% des gesamten weltweiten Einkommens; die ärmsten 20% erhalten davon nur 1,7%. Trotz der sogenannten Experten in WTO und Weltbank wächst diese Kluft.

Die Globalisierung geht uns an. Sie ist voll von Doppelsinnigkeit, unfairem Wettbewerb und ungerechten Beziehungen in allen Bereichen des Lebens; politische, ökonomische und kulturelle Domination sind miteinander verbunden. Der Exilant kann nicht zur Geborgenheit des Christendom zurückkehren, als die Kirche die Macht hatte, die jetzt in der Hand der Konzerne liegt. Wir haben die bittere Frucht ungerechter Weltherrschaft geschmeckt und wollen sie nicht zurück. Genausowenig wollen wir vor den ökonomischen Gewalten, die jetzt alle Autorität beanspruchen, das Knie beugen. Die Armen müssen uns wichtig sein – in allen Bereichen des Lebens: Wirtschaft, Politik, Kultur, Ökologie. Wie alle Menschen beziehen sie ihre Würde aus ihrer Gottebenbildlichkeit und sind mitverantwortlich für die Schöpfung. Wir müssen sie befähigen, sich selbst zu ermächtigen und ihr Leben in ihre eigenen Hände nehmen zu können. Wenn wir nicht für uns selbst leben, sondern Jesus folgen und Gottes souveräne Autorität verkündigen wollen, dann müssen wir uns für globale Gerechtigkeit einsetzen und uns den Nöten anderer nicht verschließen, sondern der Globalisierung eine Gegenstrategie entgegensetzen: Eine Kultur der vernetzten Gemeinschaften auf dem Weg zu einer Globalisierung, welche die Armen nicht an den Rand drängt, unterwegs zu einer weltweiten Gemeinschaft der Gerechtigkeit, des Friedens und der Bewahrung der Schöpfung. Als treue Jünger Jesu gilt es die riskante Solidarität mit den Opfern der gegenwärtigen Gewalten. Die Glaubwürdigkeit unseres Zeugnisses hängt von unseren ehrlichen und aufrichtigen Einstellungen, Worten und Taten ab. Und das wird uns mehr abverlangen, als gelegentlich bei einem Unglück Geld zu spenden oder gegen einen Krieg zu demonstrieren. Was können wir aber konkret tun, außer nach Indonesien zu ziehen und unter den Opfern der Weltwirtschaft zu arbeiten? Ohne die Möglichkeit des Engagements in Indonesien ausschließen zu wollen, macht Frost folgende praktische Vorschläge:

  • Laß Deine Stimme hören: Exilanten werden ihre gewählten Abgeordneten hören lassen, was sie über globale Angelegenheiten denken. Sie werden sie für die Belange der Armen einsetzen, öffentliche Kampagnen starten oder Briefe an Politiker schreiben.
  • Nimm Dein Wahlrecht ernst: Wir dürfen nicht einfach denjenigen wählen, der unsere Einkommenssteuer senkt, sondern müssen uns über den Hintergrund eines Kandidaten informieren.
  • Gewinne eine weitere Perspektive: Die Darstellung der Nachrichten in Fernsehen oder Zeitung ist selten unparteiisch. Das Internet bietet die Möglichkeit, einen weiteren Blick zu gewinnen. Wer die Wahrheit über globale Geschehnisse herausfinden möchte, muß weit und verantwortlich lesen.
  • Spende Dein Geld weise: Exilanten sollten das biblische Gebot von Großmut und Liebe ernstnehmen und darauf achten, daß sie ihr Geld dorthin geben, wo Leiden gemindert und Gottes Reich ausgebreitet wird. Einer finanziell gut gestellten Ortsgemeinde den Zehnten zu zahlen, wo es für einen neuen Teppich oder eine neue Jugendhalle verwendet wird, ist nicht die effektivste Weise…
  • Gib acht, daß Du nicht von der ungerechten Weltwirtschaft profitierst: Es ist schwer, Produkte zu finden, die nicht auf ungerechte Weise hergestellt, transportiert und gelagert wurden. Dennoch sollten wir uns Mühe geben. Es ist möglich,
    • – kleine Betriebe und lokale Bauernhöfe zu unterstützen
    • – keine Produkte zu kaufen, die in Ländern ohne gerechte Arbeitsbedingungen hergestellt wurden
    • – den Hintergrund von Unternehmen und Markennamen zu erforschen
    • – ökologisch sichere Produkte zu wählen
    • – Obdachlose als Opfer steigender Mieten und Kürzungen der Sozialhilfe zu sehen
    • – mit Menschen zu sprechen, die von solchen Ungerechtigkeiten direkt betroffen sind und Gruppen von lokalen Aktivisten zu unterstützen

Exilanten können nicht einfach ihre Zelte im Host-Imperium aufschlagen und so tun, als ob sie hierher gehörten. Korruption, Mißbrauch, Verfolgung, Gewalt, Unterdrückung und Gier erinnern sie an ihre Fremdlingschaft. Aber ebensowenig können Exilanten in ein verschlafens Christentum in der Mittelschicht zurückkehren, das sich nicht um die Manifestationen des Bösen in unserer Welt bekümmert. In aber nicht aus dieser Welt zu sein, verlangt die beständige Verpflichtung, den weniger begangenen Weg zu gehen – die Straße der Gerechtigkeit, des Mitleidens, der Freigiebigkeit. Wir dürfen vor der Größe der Aufgabe nicht verzweifeln. Am Ende wird Gott sich verherrlichen und die Verfolgten rechtfertigen. In der Zwischenzeit müssen wir uns einer Bewegung für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz anschließen. Nicht, weil es uns Vorteile erbringt, sondern weil es richtig ist. Der Kampf der Exilanten gegen Ungerechtigkeit braucht Vision, Schönheit und Vorstellungsvermögen. Wir müssen uns diesem Kampf anschließen.

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6 Kommentare zu “Exiles (9) – Ruhelos im Angesicht von Ungerechtigkeit”

  1. [depone] sagt:

    sehr geiles Kapitel. Die Art wie Frosts Denken durch deine Posts deutlich wird ist sehr sympathisch, bisher scheint es mir noch etwas besser zu gefallen als ›The Shaping…‹ bin gespannt auf weiteres.

  2. DoSi sagt:

    Jau, Frosty bringt halt zur richtigen Zeit das richtige Buch. Aber: Unterschätze SOTTC nicht – ich hab erst Deine Begeisterung gebraucht, um dessen Wert zu erkennen.

    Aber übrigens: Ich freu mich schon auf Alan’s „Forgotten Ways“ 8)

  3. Daggi sagt:

    ach ja… das lässt einem doch das herz höher schlagen! auf geht’s!

  4. Marlin sagt:

    Ich bin zwiegespalten bei diesem Abschnitt. Der Dienst an Armen und das Arbeiten für Gerechtigkeit sind wesentlicher Teil von Gemeinschaft. Aber dieses Dissen von Konzernen und diese globale Sicht ist aus meiner Sicht etwas schräg. Für das Verhalten von Konzernen ist die Politk verantwortlich und sie sind nicht in sich böse. Sie schaffen Arbeitsplätze und Wohlstand, der auch den Armen zugute kommt. Schau dir doch die kommunistische Länder an, oder die anarchistischen, und frag dich, ob es ohne die freien Großkonzerne besser geht. Wohl kaum, weder den Reichen noch den Armen. Über die letzten Jahrzehnte geht es auch den Armen der Welt wesentlich besser (was nicht heißt, dass es nichts mehr zu tun gibt).

    Ich glaube, der Dienst an den Armen fängt im eigenen „Jerusalem“ an. Sich um die zu kümmern, denen man über den Weg läuft (ist das nicht der Punkt vom barmherzigen Samariter). Ich sehe bei Jesus nicht, dass er sich um die globale Ungerechtigkeit kümmert, wie z.B. Sklaverei oder Ausbeutung. Auch bei Paulus sehe ich den Fokus eher auf Barmherzigkeit im direkten Umfeld (den Brüdern in einer anderen Gemeinde, den Armen usw). Klar, wenn der Einfluss zunimmt, hat man mehr Verantwortung, aber es fängt vor der eigenen Haustür an.

  5. DoSi sagt:

    Marlin, ich sehe meiste beide Seiten und stimme Dir weitgehend zu.
    Nebenbei bemerkt gebe ich in diesen Posts NUR FROSTS ANSICHT weiter, es sind nicht meine Gedanken, sondern die von Michael…

    Ob ich ihm zustimme oder nicht, wird aus den Posts nicht deutlich werden 8)

  6. [depone] » Blog Archive » Exiles | DoSi über Frosts aktuelles Werk sagt:

    […] Exiles (9) – Ruhelos im Angesicht von Ungerechtigkeit. […]


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