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Exiles (11) – Die Unterdrückten trösten

22. Dezember 2006

{Manche mögen schon darauf gewartet haben, aufgrund vielerlei Beschäftigungen bin ich aber nicht dazu gekommen. Dafür gibt’s den Rest des Buches in den nächsten Tagen – Versprochen! Das hier ist der zwölfte Post zu Michael Frost’s Exiles: Living Missionally in a Post-Christian Culture. Die Vorgänger: 1|2|3|4|5|6|7|8|9|10|11}

Exilanten werden bereit sein, aufzustehen und eine gefährliche Form der Kritik auszuüben, die ihrem Host-Imperium deutlich macht, daß die Großzügigkeit seiner Gesellschaft nicht ausreicht, daß es keine Gerechtigkeit geübt hat und als Haushalter über die Umwelt nicht sorgsam genug war. Sie werden auch dazu bereit sein müssen, ihr Imperium bezüglich des Grades zu kritisieren, in welchem dieses Imperium weder rechtmäßig anerkannt hat, daß Jesus Christus Herr über alle ist, noch die Rechte derer, die ihm dienen, geschützt hat. In vielen Teilen der Welt erleiden unsere Brüder und Schwestern in Christus Unaussprechliches eben wegen ihrem Glauben an Jesus. Eine solche Schmähung der Menschenrechte muß unsere ernste Kritik auf sich ziehen, im selben Maße wie dies für die Regierungen der entwickelten Nationen gilt, die sich weigern, die Rechte derer zu verteidigen, die das am allerwenigsten selbst tun können, und die den Wellen der Verfolgung und Gewalt, die immer wieder über sie kommen, nicht entfliehen können.

In der Erzählung aus Dan 3, wo sich Schadrach, Meschach und Abed-Nego weigern, vor dem Götzen niederzuknien, wohnt heute eine große Kraft. Es ist die Geschichte politischer und religiöser Dissidenten, die angesichts unüberwindlich scheinendem Bösen einen klaren Stand beziehen. Natürlich – sie werden aus dem Ofen gerettet und ihr Mut wie auch ihr Glaube wird gerechtfertigt. Heute stehen jedoch viele Christen im Angesicht von Folter, Demütigungen, Einerkererungen und Mißbrauch auf – und werden nicht errettet; ihr Leiden nimmt niemals ein Ende. Dennoch können heute tausende Christen in der ganzen Welt wie die drei in Babylon sagen: „Aber selbst wenn Gott es nicht tut [uns aus den Flammen retten], wollen wir Dich, oh König, wissen lassen, daß wir Deinen Göttern nicht dienen und das goldene Standbild, das Du aufgestellt hast, nicht anbeten werden“ (Dan 3,18).

Heute stehen Christen rund um den Globus vor derselben furchtbaren Entscheidung: Sich zu weigern, Christus zu verleugnen, selbst wenn Gott sie nicht erretten wird. In einer Welt, die nicht anerkennt, daß Jesus der Sohn Gottes ist, wissen Exilanten, wo immer sie auch sind – ob in Ägypten, Eritrea, China, Vietnam -, daß es in der Tat hochgradig gefährlich ist, den Staat zu kritisieren, indem sie nicht vor seinen Götzen niederknien. Heute gibt es mehr als 200 Millionen Christen, die nicht den vollen Schutz der Menschenrechte genießen. Diese Rechte werden ihnen aus dem einfach Grund verweigert, weil sie ein Leben als Christ gewählt haben. Diese 200 Millionen machen uns durch ihr stilles, leidendes Zeugnis deutlich, daß das Host-Imperium extrem feindlich werden kann, wenn es sich einer standfesten Weigerung, mit dem Strom zu schwimmen, auseinandergesetzt sieht. [Anm. DoSi: Wortspiel im Englischen: „host“ meint „Gastgeber“ – also das Host-Imperium als das Imperium, in dem die Exilanten fern der Heimat leben; „hostile“ meint feindlich – der „host“ wird „hostile“]. Heutzutage gibt es eindeutige Beweise dafür, daß Christen folgende Qualen erleiden müssen:

  • – Gefängnisstrafe ohne vorherige Gerichtsverhandlung
  • – Folter
  • – Überfälle auf ihr Zuhause
  • – Konfiszierung von Bibeln und christlicher Literatur
  • – körperlicher Mißbrauch durch Polizei oder Nichtchristen aus ihrer Umgebung
  • – Morddrohungen
  • – Diskriminierung am Arbeitsplatz oder vor Gericht
  • – Einschüchterung, daß sie ihre Gemeinden schließen sollen
  • – Zwangsbekehrungen zu anderen Religionen
  • – Niederbrennen und Zerstörung von Kirchengebäuden
  • – Hinrichtung ohne Gerichtsverhandlung
  • – plötzliches „Vermisst-werden“
  • – Entführungen und Zwangsverheiratungen mit Anhängern anderer Religionen
  • – systematische Vergewaltigung der christlichen Bevölkerung
  • – Verksklavung

Selbstverständlich ist die Diskriminierung und Verfolgung von Anhängern anderer Religionen absolut inakzeptabel. Wie bereits gesagt wurde, müssen Exilanten bereit sein, auf eine gleichere und gerechtere Weltgemeinschaft für alle Menschen hinzuarbeiten. Aber in einer Welt, in der Christen in vielen nichtwestlichen Ländern unsagbare Pein erleiden, muß es eindeutig auf der Tagesordnung eines biblischen Volkes stehen, für deren Verteidigung Stellung zu beziehen, ihr Leiden zu lindern und die Kraft der Liebe Jesu zu demonstrieren. Es ist ein Teil der gefährlichen Kritik, die wir äußern müssen, die Illegitimität solch grausamer Regime zu erklären. Ein solche Kritik ist gefährlich, weil diese Reiche über unausgewogene Macht verfügen und in der Vergangenheit bewiesen haben, daß sie diese gegen jeden einsetzen werden, der ihre höchste Autorität in Frage stellt. Die christliche Gemeinschaft im Westen erfreut sich bemerkenswerter Freiheit. Für einen solchen Segen sollten wir beständig dankbar sein. Aber wir sollten ebenso bereit sein, für unsere Brüder und Schwestern in anderen Teilen der Welt, deren Regierungen ihnen keine solche Freiheit erlauben, zu beten und ihnen praktisch beizustehen. Eine Geschichte nach der anderen aus allen Ecken der Erde erinnert uns daran, daß es heute vielerorts eine Furcht einflösende Sache ist, Christ zu sein.Von Kreuzritten bis zu Conquistadores, von britischen Kolonialmächten in Afrika, Indien und Australien bis zu den Nazis haben Christen viel Blut an ihren Händen. Ich sage nochmals: Wir müssen uns mit Ungerechtigkeit auseinandersetzen, wo immer wir auf sie treffen, aber es ist eine nicht zu verleugnende Tatsache, daß ein großer Anteil der Gewalt, die heute auf der Welt erlitten wird, von den Nachfolgern Christi aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit ertragen wird. Und wo auch immer einem Christen das Recht auf freie Religionsausübung verweigert wird, werden in der Konsequenz auch andere Menschenrechte verletzt, beispielsweise das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit, auf Gleichheit vor dem Gesetz, auf Freizügigkeit, auf freie Wahl des Ehepartners, auf Eigentum, auf freie Meinungsäußerung oder auf Versammlungsfreiheit. [Frost geht in zwei Fallstudien auf die Greuel in Ruanda und auf den Maluku-Inseln ein. Als Fazit schließt er:] Manchmal erscheinen diese Situationen so festgefahren und ihre historischen Wurzeln reichen so tief, daß es wohl nichts zu geben scheint, was wir tun könnten, um leidenden Christen auf der Welt zu helfen. Aber das stimmt nicht. Christen im Westen haben deutlich mehr politische Muskeln, als wir oftmals erkennen können und während Konservative sie auf der lokalen Ebene zum Einsatz bringen, wenn es um Abtreibung und Homo-Ehe geht, sollten Exilanten nicht vergessen, was sie für die leidende Kirche rund um den Globus tun können. Hier sind ein paar Vorschläge:

  • Zuerst: Schau hin! Wir müssen dazu bereit sein, auf die Tränen der Unterdrückten zu schauen. Wir können dem Unglück unserer Brüder und Schwestern in den Malukus, Darfur, Ägyptern, Saudi-Arabien, Vietnam, Eritrea, China, Nordkorea usw. nicht mehr länger ein blindes Auge zuwenden. Christen im Westen können eine wesentliche Rolle spielen und mithelfen, die Gewalt an diesen Orten zu beenden und den Frieden zu beginnen, aber das fängt mit unserer Bereitschaft an, dieser Dinge innewerden zu wollen. Exilanten im Westen müssen globale Christen werden, Bürger des ganzen Planeten, die sich der Unterdrückung bewußt sind, welche die Verteidigungslosen an vielen Orten der Welt erleiden.
  • Entwickle eine Theologie der Verfolgung: Wann immer wir auf schreckliches Leiden treffen, kann das zu einer ernsthaften existentiellen Krise führen. Wir fragen uns, warum Gottes Kinder, die Nachfolger Jesu, solche Qualen erleiden müssen. Zu solchen Zeiten ist es wichtig, ein theologisches Verständnis der Verfolgung zu entwickeln. Die Bibel hat viel über Verfolgung zu sagen, darunter die Tatsache, daß dies eine wahrscheinliche Aussicht für jeden ist, der Christus folgt. Ein Ausschnitt des biblischen Zeugnisses: Die Prophten wurden verfolgt; Jesus wurde verfolgt; seine Nachfolger wurden verfolgt; mitten im Leiden ereignet sich Segen; die Verfolgten müssen ihren Unterdrückern vergeben; Verfolger können sich durch Gottes Gnade bekehren; Christen sollten für ihre Verfolger beten und sie segnen; Jesus verläßt seine verfolgten Nachfolger nicht, sondern sendet den Heiligen Geist; eine Zeit wird kommen, in der Gott verherrlicht werden und alles Leiden und Verfolgung ein Ende nehmen wird.
  • Bete für die Leidenden und für diejenigen, die das Leiden verursachen: Wer die Verfolgten fragt, was er für sie tun kann, wird meist als Antwort bekommen, daß er für sie beten soll. Sie haben das Wunder des Gebets erlebt. Und wir sollten dafür beten, daß die Unterdrücker die Liebe Jesu erkennen.
  • Handle auf der politischen Ebene: Mächtige westliche Nationen wie die Vereinigten Staaten und Großbritannien, ebenso die Vereinten Nationen und andere Fürsprecher des Friedens müssen weniger reden und mehr handeln. Verursacher von Völkermorden [Anm. DoSi: speziell im Sudan; Frost setzt sich intensiv mit der dortigen Situation auseinander] müssen gestoppt und vor Gericht gebracht werden. Sie müssen wissen, daß die internationale Gemeinschaft sie für ihre furchtbaren Verbrechen zur Verantwortung ziehen wird. In anderen Worten: Wir müssen den Unterdrückern verständlich machen, daß wir die Tränen der Unterdrückten auch gesehen haben, daß ihr Tun beobachtet wird und daß sie mit einem solchen Blutvergießen nicht davonkommen werden. Aus diesem Grunde ist unsere Fürsprache essentiell. Erkunde die Arbeit von Organisationen wie Tears of the Oppressed, Micah Challenge, Save Darfur und Die Stimme der Märtyrer und mache Gebrauch von den Ressourcen, die sie anbieten, wie z.B. Briefvorlagen und Adressen unterschiedlicher Botschaften und einflußreicher Behörden. Einige wenige Minuten, die es braucht, einen bedachten Brief an einen Regierungsbeamten zu schreiben – sei es ein Minister, Staatsekretär, Parlamentsabgeordneter, Botschafter oder Mitarbeiter einer Botschaft -, können in der Notlage verfolgter Christen einen Unterschied ausmachen. Diejenigen, die an der Macht sind, können die Order für Veränderung geben, oder sie können diejenigen beinflussen, welche die Macht für Veränderung haben. Fünf Minuten, die es braucht, einen Brief an einen Menschen an der Macht zu schreiben, könnten fünf Jahre weniger Qual für einen leidenden Christen ausmachen. Denk daran, ein von Hand geschriebener Brief kann eine große Wirkung haben, weil er eine von Herzen kommende, persönliche Hingabe an die Sache vermittelt. Aber auch ein am Computer verfaßter Brief wird in den Händen der Autoritäten großen Wert haben, wenn Du ihn selbst entworfen hast.
  • – Biete praktischen und geistlichen Trost für die Opfer: Wir sollten es nicht zulassen, daß unsere Brüder und Schwestern rund um den Globus sagen könnten, daß niemand sie getröstet hätte. Wir können Christen im Gefängnis Briefe schreiben. Es ist wahr, daß Briefe manchmal von den Beamten im Gefängnis abgefangen werden und es niemals in die Hände der Gefangenen schaffen. Aber das sollte uns nicht abhalten. Ein Brief von einem Christen aus dem Westen zeigt nicht nur persönliche Besorgnis um eine bestimmte Person, sondern macht den handelnden Autoritäten auch bewußt, daß ihre Taten von der Welt gesehen werden. Ein solcher Brief schenkt dem Gefangenen auch die Hoffnung, daß jemand etwas wegen seiner misslichen Lage unternimmt. [Anm. DoSi: Ganz wichtig ist hierbei die Arbeit von Open Doors. Du solltest sie unbedingt kennenlernen: Von konkreten Gebetsanliegen über Adressen von Gefangenen kannst Du hier einiges erfahren, was nötig ist, um Deine Stimme vor Gott und Menschen zu erheben.]

[Die andere Seite der Verfolgung macht Frost am Beispiel Chinas deutlich.] Auch wenn in letzter Zeit die Einschränkungen, die chinesischen Christen auferlegt waren, etwas gelockert wurden, leidet die Kirche in China noch immer um ihres Glaubens willen. Aber im Gegensatz zu den verheerenden Auswirkungen des Völkermordes in Darfur, haben die Flammen der chinesischen Verfolgung eine starke und standfeste Untergrundkirche geschmiedet, die in den vergangenen Jahrzehnten auf bemerkenswerte, ja wundersame Weise gewachsen ist. Dies ist die andere Seite der Verfolgung: Die reinigende Wirkung auf die leidende Gemeinde. Wie erstaunlich, daß die Kirche, die von Mao und der Chinesischen Kommunistischen Partei fünfzig Jahre lang unterdrückt wurde, nun plant, Missionare auszusenden, um Menschen anderer Nationen zu erreichen! Nachdem im Jahre 1953 fast alle ausländischen Missionare entweder aus China vertrieben worden waren oder das Martyrium erlitten hatten, wuchs die Kirche von maximal fünf Millionen Christen auf mindestens 110 Millionen. Heute lernen hunderte Christen in China Fremdsprachen wie Arabisch und Englisch während ihrer Vorbereitungszeit für die Auslandsmission. Aber sie glauben auch, daß die vergangenen fünfzig Jahre des Leidens, der Verfolgung und der Folter, die chinesische Hausgemeinden erlitten, alle ein Teil von Gottes Zubereitung für diesen Moment der Geschichte sind. Einer der chinesischen Gemeindeleiter meint:

Wir beten niemals gegen unsere Regierung oder verfluchen sie. Stattdessen haben wir gelernt, daß Gott die Kontrolle sowohl über unser Leben als auch über die Regierung, unter der wir leben, hat. Es gibt wenig, was uns eines der muslimischen, buddhistischen oder hinduistischen Länder antun kann, was wir nicht schon in China erfahren hätten. Gott ruft Tausende von Hauskirchenkriegern, ihre Zeugnisse mit ihrem eigenen Blut zu schreiben. Wir sind absolut hingegeben, Gruppen von örtlichen Gläubigen zu pflanzen, die sich in ihrem Zuhause treffen. Wir haben keinerlei Verlangen danach, irgendwo auch nur ein einziges Kirchengebäude zu errichten! Das ermöglicht es dem Evangelium, sich schneller zu verbreiten, ist für die Behörden schwerer aufzuspüren und bringt uns dazu in die Lage, alle unsere Ressourcen in den Dienst am Evangelium zu investieren.

Es scheint so, als ob wir einen christlichen fundamentalistischen Eifer geschmiedet sähen, der es mit dem fundamentalistischen Eifer des Islam im Mittleren Osten aufnehmen kann. Entweder wird dies zu einem globalen Konflikt führen, oder das chinesische Christentum wird genau das sein, was Indien, Bangladesch, Afghanistan brauchen, um das Evangelium Jesu Christi zu hören. Die verfolgten chinesischen Christen können nicht dafür angeklagt werden, reiche imperialistische Missionare zu sein, die das Dogma westlicher Gier und Unmoral verbreiten. Tatsächlich werden sie ein Affront für alles sein, wofür diese Nationen das Christentum halten. Sie glauben sich nicht nur berufen, westwärts durch die muslimische Welt zu gehen, sondern auch dazu, das Evangelium zu den ethnischen Minderheiten in Südwestchina und den Nationen Südostasiens zu bringen. Ihre Vision bezieht auch die nordasiatischen Länder wie Japan, Nordkorea und die Mongolei ein. Gewisse Gemeindenetzwerke beten schon jetzt für diese Gebiete und bereiten sich auf sie vor. Sie wählen ihre besten Leute und bilden sie nicht nur darin aus, wie man interkulturelle Hindernisse überwindet, Zeugnis gibt und besondere Volksgruppen erreicht, sondern bringen ihnen auch bei, wie man für Jesus leidet und stirbt oder aus der Haft entkommt. Im Augenblick schätzt man, daß die Mitglieder chinesischer Hauskirchen trotz ihrer extremen Armut etwa eine Million Vollzeitler finanzieren. Sie glauben, das Mindeste was sie tun können, ist, den Zehnten dieser Leiter für die Auslandsmission zu geben. Infolgedessen sind sie bei der Zahl 100.000 angekommen und sie haben vor, so viele Missionare von China aus auszusenden. Wenn diese verrückten fundamentalistischen chinesischen Christen ihren Weg machen, dann werden sie bald die von Islam, Buddhismus und Hinduismus dominierten Länder überfluten. Diese neuen Missionare werden einen sehr konservativen, fast puritanischen Lebensstil teilen, der dem der fundamentalistischen Muslime, unter denen sie leben werden, ähnelt. Und sie werden von Unterdrückung gefestigt und darum in der Lage sein, Verfolgung besser zu ertragen als westliche Missionare, die nie Widerstand kennengelernt haben. Offen gesagt habe ich keinen blassen Schimmer, was daraus geschehen wird, aber es ist eine Erinnerung für uns, daß Gott etwas so Schreckliches wie die maoistische Verfolgung der Kirche für seine eigene Herrlichkeit gebrauchen kann.

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