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Exiles (10) – Exilanten und die Erde

9. Dezember 2006

{Das ist der elfte Post zu Michael Frost’s Exiles: Living Missionally in a Post-Christian Culture. Die Vorgänger: 1|2|3|4|5|6|7|8|9|10}

Exilanten kritisieren ihr Imperium dafür, daß es sich nicht um die Schöpfung gekümmert hat. Jared Diamond beschreibt in seinem Buch Collapse: How Societies Choose to Fail or Succeed wie Zivilisationen kollabieren. Diamond’s zentrale Erkenntnis ist es, daß, wo auch immer diese völlig unterschiedlichen Kulturkreise scheiterten, die Ursache daran lag, daß Menschen ihr Ökosystem zerstörten. Dabei wuchs meist die Bevölkerung an, wollte im Überfluß leben, holzte die Wälder ab, zerstörte ihren Lebensraum, und überbeanspruchte ihre natürlichen Ressourcen. Dies führte zu Bodenerosion und dem Verlust sowohl lebensfähiger Nahrungsquellen als auch der Ressourcen, um Zuflucht finden und sich gegen Feinde verteidigen zu können. Es wäre nicht so gewesen, daß ihre jeweilige Umwelt diese Zivilisationen nicht hätte erhalten können, vielmehr waren diese unfähig, sich an ihre sich verändernde Umgebung anzupassen. Diamond’s Warnung ist, daß ein Ökozid mittlerweile mögliche Atomkriege oder Pandemien als größte Gefahr für die globale Zivilisation abgelöst hat. Was kennzeichnet nach Diamond Kulturkreise, die überlebt haben? Zunächst einmal zeichnen diese sich durch nachhaltige Umweltnutzung aus – ganz im Gegensatz zu gescheiterten Zivilisationen, die ihr Schicksal meist ignoriert haben und ein bis zwei Jahrzehnte nach dem Höhepunkt der Kultur dann zusammengebrochen sind. Zweites fanden überlebende Zivilisationen Möglichkeiten, sich dem natürlichen Klimawandel anzupassen, drittens waren kollabierende Gesellschaften entweder dazu gezwungen, kritische Ressourcen in bewaffnete Auseinandersetzungen mit feindlichen Nachbarn umzuleiten, statt sie für die Landwirtschaft zu nutzen, oder waren zu abhänig von ihren Handelspartnern, weil sie selbst nicht für ihre Grundbedürfnisse aufkommen konnten. Viertens entwickelten überlebende Zivilisationen die Fähigkeit, sich an wechselnde Umstände anzupassen. Diamond resümiert mit der Erkenntnis, daß sich unsere Weltgesellschaft momentan auf einem nicht tragbaren Kurs befindet, und jedes einzelne unserer Umweltprobleme sich in einigen Jahrzehnten gewaltig auf unseren Lebensstil auswirken könnte. Es stellt sich nur die Frage, ob diese Probleme sich auf angenehme Weise durch unsere Wahl auflösen, oder ob dies unfreiwillig durch Kriegsführung, Völkermords, Hungersnöte, Pandemien und dem Zusammenbruch einiger Zivilisationen geschehen wird.

Viele Exilanten sind sehr besorgt über den Zustand der globalen Umwelt und schämen sich dafür, daß Christen in der ganzen Welt unfähig scheinen, mit einer Stimme über die uns bevorstehende ökologische Krise zu sprechen. Wenn wir einen zutiefst christlichen Ausdruck von Umweltschutz entwickeln wollen, sollte dieser aus einer informierten, bedachten und treuen Erwägung der umweltlichen Belange aus der Sicht des christlichen Glaubens fließen. Wie bei jeder moralischen Frage muß ein christlicher Ansatz als zentrale Quelle seiner Einsicht das biblische Zeugnis beinhalten. Damit soll nicht gesagt sein, daß das biblische Weltverständnis nicht durch weitere Einsichten in die Natur der Dinge erweitert werden könnte; vielmehr soll damit gesagt werden, daß sich eine wahrhaft christliche Ethik mit dem Zeugnis der christlichen Schriften vertragen muß. Selbst unter Christen besteht ein Wettstreit zwischen der Sicherung adäquater Ressourcen auch für zukünftige Generationen und der Möglichkeit unmittelbaren wirtschaftlichen Gewinns. Warum sprechen Christen nicht mit einer gemeinsamen Stimme über die Belange des Umweltschutzes? Dafür gibt es einige Gründe:

  • Ignoranz der Sache: Wer an kein Problem glaubt, sieht auch keinen Bedarf für eine Lösung. Viele Christen sehen alle „Ökos“ als langhaarige, linke Faulenzer an und verachten Umweltschutz als antichristlich.
  • Dominionismus/Subjektionismus: Weil Gott den Menschen anweist, sich die Erde untertan zu machen, denken manche Subjektionisten, daß die Welt nur zum Zweck der menschlichen Selbstbefriedigung geschaffen wurde. Aus ihrer Sicht sind die nicht-menschlichen Bestandteile der Erde bloße Ressourcen, die zur Wohltat einer souveränen Menschheit gebändigt und gehandhabt werden müssen. Allerdings läßt sich der Text aus Gen 1,27f auch anders auslegen. Dann wird das „untertan machen“ nicht als bloße Lizenz zum Gebrauch verstanden, sondern als Verantwortung, für die Schöpfung zu sorgen. Weil alles in und auf der Welt Gott gehört, trägt es eine Würde und Wertigkeit in sich, die von Gottes eigener Integrität und Herrlichkeit übertragen wurde. Darum ist der Menschheit die Haushalterschaft über die Welt verliehen, so daß Herrschaft nur dann auf rechte Weise ausgeübt werden kann, wenn sie der Absicht des Eigentümers entspricht. Wer als im Bild Gottes geschaffenes Geschöpf leben will, muß im Einklang mit den Zielen Gottes leben, was Haushalterschaft über die Erde und nicht Ausbeutung ihrer Ressourcen nach sich zieht. Nur aus einem Verständnis der Haushalterschaft kann sich christlicher Umweltschutz entwickeln. Ein solches Verständnis ruft alle Christen dazu auf, Gottes Eigentümerschaft über alles, was ist, anzuerkennen und für die Schöpfung so zu sorgen, daß dieses Eigentumsrecht geehrt wird. Als Christen glauben wir, daß die Welt und alles an ihr eine bewußte und liebende Schöpfung Gottes ist. Gott schätzt sie sowohl um ihrer selbst willen als auch für ihren instrumentellen Wert für die Menschen und andere Geschöpfe. Und weil Gott die Natur wertschätzt, werden wir, die wir Gott ehren und ihm recht dienen wollen, sie auch wertschätzen.
  • Prämilleniale Eschatologie: Viele Christen glauben, daß, sobald Israel den Rest seines sogenannten biblischen Landes eingenommen hat, es von Legionen des Antichristen angegriffen werden wird und es zum Showdown im Tal von Armageddon kommt. Zu diesem Zeitpunkt werden die wahren Gläubigen in den Himmel entrückt werden, wo sie zur Rechten Gottes sitzend das Schicksal der Übriggebliebenen in den kommenden Jahren der Trübsal verfolgen werden. Die Ursache für diese Sichtweise ist eher in der Finale-Romanserie von Tim LaHaye und Jerry B. Jenkins zu sehen, als in selbständiger Bibellektüre. Die Grundannahme ist jedenfalls, daß die Welt bei der Wiederkunft Christi zerstört werden wird. Und wenn das der Fall ist, warum sollte man sich dann noch Gedanken um die Erhaltung der Umwelt machen? Wenn Dürreperioden, Flut- und Hungerkatastrophen sowie Seuchen als in der Bibel prophezeite Vorboten der Apokalypse angesehen werden? Warum sich um den globalen Klimawandel sorgen, wenn Du mit den Deinen entrückt werden wirst? Warum über alternative Energiequellen und eine Reduktion der Abhängigkeit vom Öl aus dem unbeständigen Mittleren Osten nachdenken?

Neuere Forschungen haben herausgefunden, daß die Wirkung der Sonne auf die Erde getrübt wird. Schmutzpartikel in Wolkenbändern blockieren das Sonnenlicht nicht nur, sondern wirken wie Spiegel und reflektieren die Strahlen der Sonne hinaus in den Weltraum. Solche Schmutzbänder wirken sich auch auf die Höhe der Regenfälle aus. Infolge der globalen Trübung kühlen die Ozeane ab und tropischer Regen zieht nicht nordwärts nach Afrika oder Asien. Wenn die Monsune nicht kommen, können Millionen von Menschenleben durch Hunger und Dürre getroffen werden, wie das in der schrecklichen Hungersnot 1984 in Äthiopien der Fall war.

„So entsetzlich es auch klingt: Es scheint ein direkter Zusammenhang zwischen der Verbrennung fossiler Treibstoffe durch unsere Fahrzeuge und Fabriken im Westen und dem Verlust von Millionen von Menschenleben an Orten wie Äthiopien zu bestehen.“

Wenn das Sonnenlicht getrübt wird, warum wird dann die Atmosphähre nicht kälter? Aufgrund der gegensätzlichen Auswirkungen der Erderwärmung. Würden wir die Treibgasemissionen reduzieren, um der Erderwärmung Herr zu werden, würden wir das gegenteilige Ergebnis erzielen. Ohne die Schmutzbänder in der Erdatmosphäre würden die Auswirkungen des Sonnenlichtes dramatisch ansteigen. Die Erderwärmung ist also viel weiter fortgeschritten als bisher angenommen, sie wurde nur von den Schmutzbändern in der Atmosphäre verdeckt, welche die Sonnenstrahlen trüben. 1992 wurde vorhergesagt, daß die Erderwärmung zu einem Anstieg der Temperaturen auf der Erde um fünf Grad bis zum Ende dieses Jahrhunderts führen würde. Mit dem zusätzlichen Wissen um die globale Trübung könnte diese Zahl gemäß mancher Stimmen verdoppelt werden. Ein Temperaturanstieg um zehn Grad würde viele Teile unseres Planeten für alle Lebewesen unbewohnbar machen. Regenwälder wie in Südostasien und dem Amazonasbecken würden buchstäblich eintrocknen und sterben. Ohne diese planetarischen „Lungen“ würde das irdische Ökosystem kollabieren. Ein Temperaturanstieg um nur drei bis fünf Grad würde die Zerstörung von Atollstaaten wie Kiribati, die Malediven, die Marshallinseln, Tokelau und Tuvalu durch die steigende Meereshöhe nach sich ziehen. Seit 1979 sind 20% der arktischen Eiskappe geschmolzen. Ein Temperaturanstieg bis 1,7 Grad hätte wohl eine exponentielle Zunahme bedrohter Tierarten zur Folge. Es wäre verheerend.
Trotz dieser alarmierenden Informationen vergessen viele Menschen diese Bedrohung. Trotz des Kyoto-Protokolls verspotten manche Industrieländer immer noch die Ziele, die sich die internationale Gemeinschaft gesetzt hat. Kyoto will den Ausstoß der sechs Treibhausgase bis 2012 auf mindestens fünf Prozent unter dem Stand von 1990 verringern. Aber selbst wenn dieses Ziel erreicht wird, stellt dies einen nur geringen Fortschritt dar im Vergleich zu dem, was gemäß Wissenschaftlern erreicht werden müßte, um die oben beschriebenen Folgen zu verhindern. Die Lutftverschmutzung, die dreißig Kohlekraftwerke in den Vereinigten Staaten verursachen, zeichnet in den USA für beinahe 30.000 Todesfälle pro Jahr verantwortlich. Es gibt Alternativen, aber unsere Gesellschaft hat sich in einem Lebensstil eingerichtet, den unser Planet nicht bezahlen kann. Und zu dem Problem der Gewinnung von Elektizität kommt unsere mit sich selbst nachsichtige Liebesaffäre mit dem Auto.

Als Exilanten müssen wir zur gefährlichen Kritik der tollkühnen westlichen Politik bereit sein. Es stimmt, daß viele Menschen aufgrund der Verbrechen und dem Mißbrauchsverhalten sogenannter Ökoterroristen von der Umweltbewegung abgeschreckt werden. Aber für Exilanten basiert das Sorgen für die Umwelt nicht auf einer besonderen politischen Richtung. Es entspringt vielmehr aus einer Theologie, die den intrinsischen – nicht nur instrumentellen – Wert der Natur erkennt. Exilanten sind gewillt, die Absicht des Eigentümers der Erde zu erfüllen und im Einklang mit dem göttlichen Ziel für die Erde zu leben. Um andere kritisieren zu können, müssen Exilanten vorleben, wie ein verantwortliches Sorgen für die Umwelt aussehen kann. Sie sind sich dessen bewußt, daß das Christentum zur anthropozentrischsten Religion wurde und rufen die Kirche zurück zur Fürsorge für die ganze Schöpfung und nicht nur für den Menschen. Damit dürfen wir die rein menschlichen Probleme wie Leid und Ungerechtigkeit keineswegs vernachlässigen, auch wenn diese oftmals mit der Umweltproblematik zusammenhängen.

„Auch die Schöpfung leidet unter den Auswirkungen des Falles der Menschheit, wie in Gen 3,17-19 berichtet wird („Verflucht sei der Erdboden um deinetwillen…“). Jesus ist gekommen, um die ganze Schöpfung zu erlösen. Jesus, das fleischgewordene Wort, derjenige, durch den das Heil erlangt wird, war an der Erschaffung der Welt beteiligt (Joh 1,3), zusammen mit Gott und dem Heiligen Geist. Und Jesus wird an der völligen Wiederherstellung der Erde beteiligt sein. Nur auf welche Weise das geschehen wird, bin ich mir nicht so genau sicher. Klar ist aber, daß die Menschen eine wichtige Verantwortung haben, die Schöpfung für alle Menschen und anderen Lebewesen zu bewahren, bis er wiederkommt.“

Christlicher Umweltschutz wird den Wert der Schöpfung und ihren gottgegebenen Zweck schätzen, aber auch den gefallenen Zustand der Erde anerkennen und sich auf ihre finale Erlösung freuen. Auf welche Weise können wir kleine, gemeinsame Schritte tun, um für die Schöpfung zu sorgen, Gott geschaffen und für gut erklärt hat? Zunächst müssen wir das überproportioniert Ausmaß des Energieverbrauchs im Westen anerkennen und zuhause wie auch im Auto einen Unterschied machen. Das könnte beinhalten:

ZUHAUSE:

– Glas, Plastik und Papier recyceln
– Normale Glühbirne durch Energiesparlampen ersetzen
– Bei der Neuanschaffung eines Elekrogerätes auf Produkte mit dem EnergieStar-Label achten
– Einen Thermostat mit programmierbarer Uhr installieren
– Erneuerbare Energien soweit möglich nutzen

IM AUTO:

– Motor in gutem Zustand halten und Reifen ganz aufpumpen
– Das Auto nicht unnötig länger als eine Minute im Leerlauf lassen
– Wer zwei Autos besitzt, sollte nur dann den Benzinfresser nehmen, wenn er auch genügend Mitfahrende hat
– Beim Neukauf den Wagen mit der längsten Laufzeit wählen – besser noch ein umweltfreundliches Hybridmodell

IM BÜRO:

– Plastik vermeiden
– Papier beidseitig nutzen
– Alles recyceln, was möglich ist
– Arbeitgeber sollten alle Energiesparmöglichkeiten nutzen und Angestellte belohnen, die Car-Sharing betreiben oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen

Als Nachfolger des Exilanten Jesus werden Exilanten, motiviert von ihrem Glauben, das biblische Gebot zur Sorge um die Erde ernstnehmen und die Erde samt ihren wundersamen Ressourcen für ein verantwortliches Leben gebrauchen, um sie für die kommenden Generationen zu erhalten. Der bekannte Biologe Barry Commoner beschreibt in seinem Buch The Closing Circle die Grundgesetze der Ökologie in vier einfachen Aussagen:

  1. Alles ist mit allem anderen verbunden. Das ist das Grundverständnis der Ökologie. Alle Lebewesen spielen eine Rolle im System der Natur. Wenn Menschen an einem Punkt in die Umwelt eingreifen, könnten sie einen anderen Teil in Unordnung bringen.
  2. Alles muß irgendwohin gehen. Die Wissenschaft nennt dieses Gesetz „Masse kann weder geschaffen noch zerstört werden“. Energie kann ihre Form wandeln, aber – mit Ausnahme von Nuklearenergie – ihre Quantität bleibt dieselbe.
  3. Die Natur weiß es am Besten. Wenn Menschen nachhaltig auf der Erde leben wollen, müssen sie die Natur selbst beobachten und ihre ökologischen Prinzipien emulieren. In der Schöpfungsordnung liegt eine Harmonie, die auch Menschen zu harmonischem Leben führen kann.
  4. Es gibt kein „free lunch“. Leben verbraucht Energie, die von irgendwoher außerhalb von Lebewesen kommen muß. Auf jedem Schritt in der Herstellung und dem Verbrauch von Nahrung geht Energie verloren. Niemand kann aus einem natürlichen System soviel Energie herausholen, wie hineinkommt. Die Wissenschaft kennt diese Regel als „Zweites Gesetz der Thermodynamik“.

Gott hat diese Gesetze in das Muster unserer Welt hineingewoben. Exilanten werdne anerkennen, daß Gott eine solche Welt geschaffen und die Menschheit auf seine Welt gestellt hat, um ihn zu vertreten, um Haushalter über seine Schöpfung zu sein. Es ist uns nicht gelungen, die Erde vor der Verwüstung durch unseren eigenen Mißbrauch zu schützen. Als Konsequenz flirten wir mit globaler Katastrophe. Ein wahrhaft christlicher Umweltschützer wird erkennen, daß das Ehren und Behüten der Schöpfung Teil des göttlichen Planes Gottes für das Volk Gottes ist. Zuviele Christen haben ihren Glauben so weit vergeistlicht, daß Ökologie – wenn überhaupt – nur noch am Rande vorkommt. Manche Menschen sind zu Umweltaktivisten geworden, weil sie von humanitären oder ästhetischen Gründen angetrieben werden, andere zum Zweck wirtschaftlichen Aufschwungs, öffentlicher Anerkennung oder politischen Gewinns. Exilanten setzen sich nur deshalb für die Umwelt ein, weil sie Christen sind.

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4 Kommentare zu “Exiles (10) – Exilanten und die Erde”

  1. Judith sagt:

    Hallo DoSi!
    Ich war gestern beim P-Shuttle nicht dabei, weil ich ein Konzert mit meinem Orchester hatte und dann vor verschlossener Tür stand. Aber ich hab gehört, du hast so was ähnliches wie ne Message gemacht. Falls du das auf Computer hast, könntest du mir das bitte entweder per E-Mail schicken oder hier reinstellen, dass ich wenigstens irgendwas hab? Wär echt lieb von dir.
    Danke.

  2. Mike sagt:

    Hallo Dosi
    Danke für deine grandiose Arbeit. Unglaublich viel Mühe hast du dir da gegeben. Ich komme erst jetzt dazu deine Zusammenfassung zu lesen!

    Be blessed. Mike

  3. DoSi sagt:

    @Judith: Die Mail müßte mittlerweile angekommen sein. Die Message werde ich wegen des sehr persönlichen fünften Teils nicht posten. Wer sie haben möchte, darf mich aber gerne kontaktieren.

    @Mike: Nun ja, ich glaube, ich selbst habe den meisten Gewinn davon 😉 Hoffe, Du wirst inspiriert. Daß Du von Exiles begeistert bist, kann ich mir ja denken…

  4. Marlin sagt:

    Danke für die Zusammenfassung und die Diskussion in den Kommentaren. Ich fand es bereichernd!


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