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Ein dreifach formidables Wochenende – VfB, Mortification und Absolvierungsfeier

13. November 2007

Samstag und Sonntag habe ich genossen. Zuerst rasierte der Fußballverein meines Herzens den FC Bayern München, was eine große Gaudi war (Sorry, Peter!), und mit etwas Verspätung habe ich hiermit auch wie angekündigt Haso bei der Tipprunde überholt – so wie es am nächsten Spieltag mein Verein mit dem seinigen in der Bundesligatabelle tun wird 8)
Mortlogo
Das emotionale Highlight stand für mich allerdings Samstag Nacht am Fuße der Schwäbischen Alb an. Ich hatte die besondere Freude, mit Mortification eine Band live zu sehen, die für mich besonders wertvoll geworden ist. 1994 brachten sie einen 14jährigen DoSi dazu, sich lange Haare wachsen zu lassen und selbige mit Hochgenuß ruckartig auf und ab wie auch seitwärts zu schwingen und währenddessen im Kreise zu springen. Selbiges praktizierte ich dann auch in der besagten vorgestrigen Nacht, was ich auch heute noch im Nacken- und Lendenbereich spüren kann. Mortification hat meinen Weg mit Jesus wie keine zweite Band geprägt und beeinflußt. Viele ihrer Texte sind Teil meiner Identität geworden und haben ihren Weg auf Schulmäppchen oder Notizbücher gefunden.
Normal Scrolls-Of-The-Megilloth
Obiges Albumcover zierte einst – ausgeschnitten vom durchlöcherten T-Shirt – die Rückseite meiner Bomberjacke und drückte meinen Schmerz darüber aus, daß die Botschaft der Heiligen Schrift kein Gehör mehr zu finden schien. Außerdem höre ich in meinem Kopf jedes mal beim Abendmahl die Zeilen aus »Raise the Chalice« aus eben diesem Album, die Joh 6 entnommen sind: „Unless you drink the blood, you’ll have no life in you.“ Unvergessen der Moment, als ich 1996 während des Christivals in Dresden in der Kraftwerk-Kneipe untenstehende CD erwarb und im Booklet mein Alter Ego auf einem Konzertfoto entdeckte.
Normal Envision-Evangelene
Frontmann Steve Rowe, der mir zum Glaubensvorbild wurde, erkrankte in der Zwischenzeit schwer an Leukämie. Mehrmals wurde ihm von seinen Ärzten der Sterbetermin genannt. Ich denke immer wieder an intensive Gebetszeiten um den Jahreswechsel 97/98 zurück, als wir für ihn flehten. Beim Konzert in Ludwigsburg im März 2001 war ich tief bewegt, als ich Steve, gestützt auf einen Gehstock und eine Helferin, auf die Bühne steigen sah. Als er während der Coverversion von Bloodgood’s »Black Snake« immer wieder wieder die Worte aus dem 1. Johannesbrief „He who is in me is greater, than he who is in the world“ wiederholte, lief mir das Wasser aus den Augen.
Heute besitze ich 15 Alben dieser feinen Combo. Mein Musikgeschmack hat sich verbreitert. Mittlerweile rotiert fast keine Trash oder Death Metal-Scheibe mehr in meinem CD-Player. Aber Mortification haben ihre Spuren in meinem Leben hinterlassen. Ich bin dankbar für Menschen, die voraus gehen und Land betreten, das vielleicht sonst niemand betritt. Und ich bin dankbar für glasklare Texte, die mich zwar manches Mal schmunzeln lassen, aber mit dafür gesorgt haben, daß ein Leben ohne Jesus für mich nicht vorstellbar ist. Darum war das samstägliche Konzert für mich ein Fest.
Mortification
Am gestrigen Sonntag stand dann die Absolvierungsfeier der Akademie für Leiterschaft an. Nach meinem Zivildienst habe ich im Herbst 2000 dort mit dem Studium begonnen. Es war in jeder Hinsicht die richtige Entscheidung. Die Mischung aus kurzen Unterrichtsblöcken und viel Zeit zum Selbststudium und zur Ausarbeitung eigener Themen, die theologische Weite und das begleitende Mentoringkonzept waren für mich ein Glücksfall. Mein theologischer Horizont hat sich geweitet, meine Begeisterung für Jesus hat sich intensiviert, und es ist die ein oder andere Beziehung und Freundschaft entstanden, die ich nicht mehr missen möchte. Die Werkstatt für Gemeindeaufbau (zu welcher die Akademie für Leiterschaft gehört) ist mir nicht nur Ausbildungsstätte, sondern auch Heimat und Arbeitgeber geworden – zum Ort, an dem ein Teil meiner Vision und Berufung Wirklichkeit geworden ist. Nach sieben Jahren des Studierens habe ich gestern mein Bachelor-Diplom bekommen. Eigentlich eine Randnotiz, weil ich die Diplomarbeit schon im Juli letzten Jahres faktisch abgeschlossen und letzte Woche die erste Seminararbeit im Master-Studium abgegeben habe. Aber trotzdem schön.
Diplom2

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21 Kommentare zu “Ein dreifach formidables Wochenende – VfB, Mortification und Absolvierungsfeier”

  1. haso sagt:

    „Wer den Harnisch (Trikot) anlegt, soll sich nicht rühmen wie der, der ihn abgelegt hat“ (1.Könige 20,11). Wir werden noch sehen, ob deine Stuttgarter sich in Frankfurt besser schlagen als meine Herthaner in Karlsruhe. Aber erst mal herzlichen Glückwunsch zum schönen Sieg gegen die Bayern.

  2. DoSi sagt:

    😉

    Wie wär’s – wessen Verein zum Zeitpunkt des Forums in Erlangen vorne liegt, der gibt dem anderen einen Kaffee aus?

  3. DoSi sagt:

    äh wollte sagen: wessen Verein hinten liegt, der gibt dem anderen einen Kaffee aus…

  4. [depone] sagt:

    ich verrate hier mal wie meine fussballbeziehung sich verändert. am samstag sagte ich bei den nachrichten: „oh dann ist das spiel ja 3:0 für dosi gegen peter ausgegangen und daniel ist auf platz soundso…“ julia sagt darauf, du hast dich nie für fussball interessiert und jetzt wo die leute mit denen du zu tun hast es tun hörst du dir die ergebnisse an…

  5. DoSi sagt:

    Jaja, der Tag wird kommen und steht noch aus, da Du Dir ein Fußballspiel mit Genuß ansehen und vielleicht sogar einstmals Deinen Sohn zum Training fahren wirst 🙂

  6. storch sagt:

    lustig, ich ziehe mir gerade ein paar mortificationplatten auf den ipod. habe neulich noch mal „lymphosarcoma“ gehört. von der scrolls, was ja vermutlich auch autobiographisch ist.
    irgendwie gefällt mir die mucke gar nicht mehr, aber früher war es cool. war mir meist zu soft und irgendwie zu clean (lieber napalm destah gehört), aber manchmal war es schon cool. habe sie mal live gesehen und was ziemlich enttäuscht – decision d als vorband haben mortification in grund und boden gespielt, was die ganze metalkids nicht einmal bemerkt haben.

    glückwunsch zum diplom und ballspielsieg.

  7. DoSi sagt:

    Naja, ich mag sie halt immer noch. Bei „Lymphosarcoma“ bin ich mir gar nicht sicher, das war ja einige Jahre vor der Leukämie_Geschichte. Aber inhaltlich krasse Parallelen.

    Thx für die Grats.

  8. haso sagt:

    @dosi: die kaffeewette ist abgemacht.

    @[depone]: dein sohn wird noch für so manche kulturelle anpassung seines vaters sorgen 😉

  9. [depone] sagt:

    das mit dem sohn und der kulturellen anpassung warten wir mal ab. „wir wollen den belzebub ja nicht ins fass stecken – oder wie ging das sprichwort gleich noch mal?“

  10. Peter sagt:

    @ depone: Es war „nur“ 3:1, aber ich gönn’s DoSi 🙂

  11. [depone] sagt:

    ah, oh – entschuldige peter. zu null nur bis zur halbzeit stimmt, da hatte ich was verwechselt bzw. vergessen. aber ich werde nicht anfangen diesen sport zu verfolgen nur zu eurer beruhigung 😉

  12. Mike sagt:

    Hallo DoSi
    Herzliche Gratulation zu deinem Diplom. Cool! Freue mich für dich. Du hast 2000 angefangen, ich habe 2000 mein Studium abgeschlossen…Viel Spass nun beim Weiterstudieren!

  13. DoSi sagt:

    @Haso: Dann kann ich ja beruhigt mit einem Schlafdefizit kommen 😉

    @Peter: Die Saison ist noch nicht abgeschrieben. Sieben Punkte in drei Spielen aufgeholt – das kann sich sehen lassen, da sind die noch fehlenden neun Punkte doch ein Klacks!

    @Mike: Danke – bin gespannt auf Deine Doktorarbeit…

  14. Martin sagt:

    Hallo DoSi,

    auch von mit nochmals Gratulation! Mal sehen wie es uns im Masterstudiengang geht! Wir werden sicherlich große Freude haben, schließlich lernt man nie aus.

  15. DoSi sagt:

    Hey Martin, Gratulation zurück. Hau rein!

  16. haso sagt:

    dosi, nach dem heutigen spiel der hertha fürchte ich, dass ich dir den kaffee in erlangen ausgeben muss. (ich bringe es nicht fertig, deinen stuttgartern eine niederlage in frankfurt zu wünschen, nur um die nase vorn zu behalten. habe immerhin auf einen stuttgarter sieg getippt.) na ja, wenn es wirklich so kommt, genießen wir halt das schwarze gold auf meine rechnung. ich freu mich jedenfalls auf unser wiedersehen.

  17. DoSi sagt:

    Hallo Haso, im Moment führt der VfB 3:1, das sieht also gut für mich aus 😉
    Ich freu mich ebenfalls, das wird ne tolle Sache!

  18. haso sagt:

    congrats. ihr scheint im aufwind zu sein.

  19. DoSi sagt:

    Sieht so aus und fühlt sich auch ganz nett an 🙂

  20. »Ich denk’ es war ein gutes Jahr« - Rückblick 2007 » Der Sämann » Blog Archiv » »Ich denk’ es war ein gutes Jahr« - Rückblick 2007 sagt:

    […] war eine Freude, Neal Morse und Mortification mal wieder live zu […]

  21. Hasos Tafel » Fünf Gründe, warum ich nach Erlangen fahre sagt:

    […] Kaffee bin ich DoSi schuldig, weil sein VfB inzwischen in der Bundesligatabelle vor meiner Hertha steht. Der erste […]


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