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Deutscher Fußballmeister 2007 – Danke VfB Stuttgart!

21. Mai 2007

Nun ist tatsächlich eingetroffen, was zu Saisonbeginn niemand für möglich gehalten hätte: Der VfB Stuttgart hat zum fünften Mal in seiner Geschichte die Deutsche Meisterschaft errungen. Grund genug für mich, dies entsprechend zu würdigen.

Was ist es, das den Verfasser dieser Zeilen so sehr mit dem VfB Stuttgart verbindet? Manche sagen, seinen Verein könne man sich nicht aussuchen. Mir ist es ebenso ergangen. Seit ich mich erinnern kann, habe ich mich mit den Spielern in den weißen Trikots mit rotem Brustring identifiziert. Bist Du Schwabe, bist Du VfB-Fan. Das ist Teil meiner Identität. 1986 habe ich im zarten Alter von sechs Jahren das WM-Finale verfolgt, 1990 in Italien alle Spiele gesehen, über eine grandiose Vorrunde gejubelt, mich über das Spuckduell von Rijkaard und Völler aufgeregt und mich von Andi Brehmes Elfmetertor und Franz Beckenbauers Spaziergang über den Rasen in Rom faszinieren lassen. Aber den emotionalen Höhepunkt meiner Kindheit stellte sicherlich die Deutsche Meisterschaft des VfB 1992 dar, als ein zwölfjähriger DoSi alle Artikel der Leonberger Kreiszeitung verschlang und die samstägliche Radioübertragung ebenso wie die anschließende Sportschau (später Ran) ihren festen Platz in seinem Wochenkalender erhielten. Ein unglaubliches Spiel war das, 1992 in Leverkusen. Tränen über das 0:1, sanft aufkeimende Hoffnung durch Fritz Walters Ausgleichstreffer. Stockender Atem bei Günne Schäfers akrobatischer Rettungsaktion. Unbändige Freude dann, als ich, der ich die letzten fünf Übertragungsminuten verpaßt hatte, per Einblendung in der Tagesschau vom Meistertitel erfuhr. Guido „Diego“ Buchwald hatte die Flanke von Ludwig „Wiggerl“ Kögl eingenickt. Kögl, Buchwald, Schäfer, Gaudino, Walter – Namen, die wie Immel, Sammer, Gaudino u.a. für eine glorreiche Vergangeheit stehen, für den Gewinn der Deutschen Meisterschaft – eine Leistung, die der gemeinhin pessimistisch gewordene VfB-Fan bis vor kurzem noch für unwiederholbar hielt. Was hatte dieser auch nicht alles erleben müssen mit seinem VfB: 1993 durch einen Wechselfehler des Meistertrainers Christoph Daum die Gruppenphase im Landesmeister-Pokal verpasst, 1998 im Finale des Pokalsiegerwettbewerbes subjektiv empfunden außerordentlich unverdient 0:1 verloren und 2001 fast abgestiegen. Zwar begeisterte das magische Dreieck 1997 mit dem Gewinn des DFB-Pokals und die Jungen Wilden mit der Teilnahme an der Champions League. Wehmut kommt auf beim Gedanken an letztere. Ein großer Sieg gegen Manchester United. Gruppenphase überstanden. Aus im Achtelfinale gegen Chelsea, ohne dass die Engländer überhaupt ein Tor erzielt hätten. 0:0 und 0:1 – Torschütze Meira, Eigentor. Im grauen Bundesliga-Alltag hatte die Stuttgarter Mannschaft immer wieder an akuter Atemnot gelitten, ging ihr doch mit unschöner Regelmäßigkeit auf der Zielgeraden die Puste aus. Mehrmals wurde in der Endphase einer Saison eine glänzende Ausgangsposition noch fahrlässig aus der Hand gegeben und mögliche Titelambitionen wie auch Champions League-Träume mußten begraben werden. Das hat ihn pessimistisch gemacht, den Anhänger des VfB Stuttgart. Er traut dem Braten solange nicht, bis er hineingebissen hat. Zu oft wurde das Fell des Bären verteilt, bevor derselbige überhaupt erlegt worden war. Darum: Hoffen, träumen, große Sprüche machen? Jawohl! Aber insgeheim immer mit dem Schlimmsten rechnen. „Irgendeiner verletzt sich schon noch, der Rest wird weggekauft und dann geben wir das Ding doch noch am letzten Spieltag aus der Hand…“

Dann kam die Saison 2005/2006. Matthias Sammer, ehemaliges Mitglied der Meisterelf, nun Trainer, hatte es tatsächlich fertig gebracht, am letzten Spieltag die Teilnahme an der Champions League zu vergeigen. Mittelfeld-Ass Hleb und Top-Stürmer Kuranyi verließen den Verein. „Habemus Mister“, meinte Präsident Erwin Staudt und stellte Giovanni Trapattoni vor. Der wollte neue Spieler kaufen. Geld war ja da. Einen Nachfolger für Hleb? Nein, wieso denn? Würde Bayern einen Ballack-Nachfolger kaufen, falls der zufälligerweise nach London wechseln würde? Nein? Warum also einen Spielmacher? Danish Dynamite mußte her, Gonkjaer und Tomasson. Katastrophal war der Fußball, den der Maestro spielen ließ. Grauenhaft. In der Winterpause wurde der Spieler Horst Heldt in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zum neuen Manager gemacht. Wieder eine Kurzschlußreaktion? Wie sollte der denn Trapattoni das Wasser reichen können? So dachte der gemeine VfB-Fan. Heute, am 21. Mai 2007, sitzt er grinsend in seinem Sessel, hat gerade an die 40 (!) heute erschienene Zeitungsartikel zu seinem Lieblingsverein gelesen, der vor zwei Tagen Deutscher Meister wurde. Er kann es nicht glauben, der VfB-Fan in seinem Sessel. Aber es ist wahr geworden. Und irgendwie, so denkt der VfB-Fan, ist das die einzige Bundesligasaison, die 15 Monate dauerte. Begonnen hatte sie nämlich mit dem Karrieresprung des Spielers Heldt im Februar 2006. Der Manager Heldt tat dann, was getan werden mußte. Er schickte den Mister aus Italien zurück in’s Land, wo die Spaghetti wachsen, und verpflichtete mit Armin Veh einen Trainer, der auf den ersten Blick nicht dazu geeignet schien, der Stuttgarter Mannschaft den Catenaccio auszutreiben. Doch tief im Herzen eines 26jährigen, welcher im zarten Alter von zwölf Jahren die weiß-rote Meisterschaft gefeiert hatte, regte sich Hoffnung. War das nicht derselbe Veh, der mit Reutlingen und Fürth in die zweite Bundesliga aufgestiegen war und einen erfrischenden, von kurzen Direktpässen geprägten Angriffsfußball spielen ließ? Ob er dasselbe auch beim VfB machen würde, er, der vom Aufsichtsratsvorsitzenden Hundt unglücklicherweise als „Übergangslösung“ bezeichnet worden war?

Der VfB Stuttgart beendete die Saison 2005/2006 auf Tabellenplatz 9. Eine herbe Enttäuschung. Heldt jedoch verstand sein Handwerk. Den langjährigen Kapitän Soldo schob er auf’s Altenteil. Spieler wie Gronkjaer, Tiffert, Ljuboja, Elson etc. wurden verkauft. Andreas Hinkel ging freiwillig. Heldt stellte sich hartnäckig hinter Veh, dessen Amtszeit nicht allzu vielversprechend begonnen hatte. Neue Spieler wurden geholt. Der VfB-Fan freute sich insbesondere über Pavel Pardo (der war ihm beim Confed Cup schon positiv aufgefallen) und Roberto Hilbert (von dem hatte er nur Gutes gehört). Aber auch Farnerud, da Silva, Osorio und Boka wurden herzlich willkommen geheißen. Während des Trainingslagers in der Sommerpause kristallisierten sich Serdar Tasci und Mario Gomez als Gewinner der Vorbereitung heraus. War ja auch mal Zeit für ein paar neue junge Wilde, zumal beide in den Jugendmannschaften des VfB durchaus für Furore gesorgt hatten (ähnlich wie Manuel Fischer heute – erinnere Dich an diesen Post, wenn Fischer sein erstes A-Länderspiel macht!) und Gomez auch schon eine Zeitlang dem Profikader angehörte. Gut sei die Stimmung gewesen, hieß es vom Trainingslager. Gedämpft optimistisch ging der VfB-Fan in die neue Saison, sah sich das erste Spiel in der SportsBar an und fragte sich nach der 0:3-Klatsche im heimischen Gottlieb-Daimler-Stadion, wer denn den Spielern seines Lieblingsvereines was in’s Glas geschüttet hatte. Veh schien zu wanken. Auch das zweite Spiel sah der VfB-Fan in voller Länge und war abermals irritiert. Seine Mannschaft hatte eben mit zwei Mann weniger zweimal einen Rückstand umgebogen. Das dritte Spiel wurde verloren, wieder zuhause, unverdient, Frechheit, warum gibt der Schiri eigentlich keinen Elfmeter? Dann steht es 2:2 und nicht 1:3 und wer weiß, was der VfB nach dem Ausgleich noch zu leisten imstande gewesen wäre. Doof. Beim fünften Spiel war der VfB-Fan auf einer Hochzeit, und er war gerne dort. Er hätte aber auch gerne das Spiel der Stuttgarter beim Titelkandidaten in Bremen gesehen. Wollte einen Eindruck davon bekommen, was in dieser Saison möglich wäre und wie viel noch fehlte auf die Titelkandidaten. Offenbar viel, dachte er, als er vom zwischenzeitlichen 0:2 hörte. Offenbar gar nix, als er vom Endergebnis hörte. 3:2 hatten die (auswärts) Roten nämlich gewonnen. Und so sagte dann der gar nicht mal mehr so pessimistische VfB-Fan zu einem ebensolchen: „Wenn die anderen zu doof sind und alles perfekt läuft, dann haben wir dieses Jahr vielleicht eine Chance, Meister zu werden“. Tollkühn hörte sich das an. Hätte der VfB-Fan auf seine eigene Stimme gehört und ein wenig Geld auf die Meisterschaft seines Clubs gesetzt, so hätte er jetzt ein wenig mehr Geld. Hat er aber nicht. Statt dessen hat er so viele Spiele seines Vereins gesehen, wie schon lange nicht mehr. Eine Vorrunde erlebt, die ihm viel Freude bereitete. Vor allem das 3:0 gegen Schalke mit zwei Toren des jungen Khedira. Am Ende der Hinrunde belegte der VfB den vierten Tabellenrang. Hinter dem FC Bayern. Aber dafür war der VfB noch im DFB-Pokal vertreten. Grund zur Hoffnung. Ein Einbruch würde kommen, das war ganz klar zu erwarten bei einer solch jungen Bundesligamannschaft. Aber zum Uefa-Cup würde es wahrscheinlich reichen. Und wer weiß? Vielleicht war ja doch mehr drin in dieser Saison. Schließlich hatten sich die Jungen Wilden II durchgesetzt, außer dem verletzten Farnerud hatten alle vom Manager Heldt verpflichteten Neuzugänge eingeschlagen und der Trainer Veh wackelte nicht mehr. Kein bißchen.

In der Winterpause wußte der VfB-Fan nicht genau, was er vom Manager Heldt halten sollte. Schließlich hatte letzterer sich nicht mit Torhüter und VfB-Urgestein Timo Hildebrand einigen können, so dass Hildebrand ankündigte, nach zwölf Jahren in Stuttgart den Verein zu wechseln. Das fand der VfB-Fan nicht toll. Andererseits hatte Heldt die zweite Hälfte von Trapattonis Danish Dynamite, den Stürmer Tomasson, nach Spanien transferiert. Und statt dessen den viel sympathischeren Stürmer Lauth ausgeliehen. Das fand der VfB-Fan schon besser.

Die Rückründe der Saison 2006/2007 war aus der Sicht des VfB-Fans ein einziger Traum. Der erwartete Einbruch blieb aus. An seiner Stelle: Begeisternder Fußball. Teamgeist. Gleiche Meisterprämie für alle Spieler, unabhängig von der Einsatzzeit. Variables Spiel. Kein Stinkstiefel in der Mannschaft. Deutliche Siege. Das nötige Glück. Trainer Veh und Manager Heldt gewinnen die Herzen durch Respekt, Bescheidenheit, Demut, Understatement und feinsinnigen Humor. Kein Vergleich zum beständig knallrot angelaufenen Kopf des Botschafters für die deutsche Wurst, der beim selbsternannten Vorzeigeklub aus dem Südosten der Republik den Taktstock führt. Kein Vergleich auch zu den Lautsprechern aus dem Ruhrpott, die so sehr von ihrer eigenen Stärke überzeugt waren, daß sie ihre Reviernachbarn aus Bochum und Dortmund der Freundschaft halber gewinnen ließen. Kein Vergleich auch zu diesem griesgrämigen Schnauzbart von der Weser und seinen wechselwilligen Spielern, die am Ende blieben, wo sie waren, und dennoch nicht Meister wurden. Nein, Meister ist der VfB Stuttgart geworden. Mit der jüngsten Mannschaft der Liga. Mit dem jüngsten Meister-Team seit den Gladbacher Fohlen aus dem Jahr 1975, die 2007 ziemlich alt aussehend in die zweite Liga galoppierten. Am Ende einer fünfzehn Monate währenden Meistersaison hat der VfB Stuttgart mit unkonventionellen Mitteln den Meistertitel errungen: Spieler wird Manager, Trainer wird entlassen, Mannschaftskapitän abgeschoben, Übergangstrainer verpflichtet, in der Mannschaft wird der komplette Umbruch vollzogen, junge Spieler erhalten das nötige Vertrauen, spielen die vermeintlich „Großen“ an die Wand, segeln auf einer Woge der Leichtigkeit durch die Saison, füllen das Stadion, schwätzen endlich wieder schwäbisch und belegen am Ende den ersten Rang in der Tabelle. Eine Mannschaft mit Perspektiven, wie sie selbst das Meisterteam von 1992 nicht hatte. Selbstredend fuhr der VfB-Fan, der am letzten Spieltag noch Theologie zu unterrichten hatte und das Geschehen im Gottlieb-Daimler-Stadion zitternd vor dem Live-Ticker verfolgte, in die Stuttgarter Innenstadt. Dort traf er sich mit Freunden, von denen einer euphorisiert verkündete, dass dieses Wochenende ausschließlich aus einem 48 Stunden währenden Samstag bestünde, an welchem komplett gefeiert werden müsse. Der geneigte Leser erkennt: Im Schwabenland gehen die Uhren anders. Eine Bundesligasaison kann im Ausnahmefall 15 Monate dauern, ein Samstag 48 Stunden… Später in der Nacht war der VfB-Fan einer von 250.000 Menschen, welche der Stuttgarter Innenstadt das größte Fanaufkommen aller Zeiten bescherten. Was ist schon die WM gewesen? Nur die Generalprobe für die Freudenfeier am 19. Mai 2007. Der VfB-Fan stand Spalier für das Autokorso, schüttelte Spieler, Trainern und Betreuern die Hand. Grandios.

Heute ist Montag. Der 48stündige Samstag ist vorbei. Der VfB ist Deutscher Meister! Ich kann es immer noch nicht glauben…

[Bilder werden nachgereicht. Weiteres zum VfB auf diesem Blog gibt es hier und hier. Und ich empfehle die Schilderung des Saisonfinales aus der Feder von Timo Hildebrand sowie einen Artikel der Süddeutschen, welcher auf humorvolle Weise der Mannschaft huldigt.]

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9 Kommentare zu “Deutscher Fußballmeister 2007 – Danke VfB Stuttgart!”

  1. sängerin sagt:

    DoSi, herzlichen Dank für diesen aufschlussreichen post! Ohne würd ich mich vermutlich noch immer über die Horden seelig-besoffener Fans aufregen, die an diesem denkwürdigen Samstag den Stuttgarter Bahnhof überbevölkerten und mir die Heimfahrt gründlich versalzten… doch so mischt sich ein gewisses Verstehen in meine Empfindungen…welch Drama all diese Menschen durchleben mussten! Da gönnt man ihnen doch fast die Freude…bloß der demütigende Seitenhieb gegen die Fohlen…hätte das wirklich sein müssen?! 😉
    Grüße!

  2. DoSi sagt:

    Schön, wenn ich zur Aufklärung beitragen durfte 😉
    Naja, etwas Schadenfreude gehört zum Fußball dazu, die ist immer augenzwinkernd zu verstehen. Woher kommt Deine Affinität zur Mönchengladbacher Borussia?

  3. sängerin sagt:

    …rein geografischer natur, rein geografisch! meine schwester steht auf marcel jansen – ich NICHT ;-)…aber…der ist eigentlich auch nich mehr an der galoppierenden front unterwegs, oder?!…so viel zu meiner affinität…

  4. DoSi sagt:

    Yo, der gute Marcelus wird wohl beim „selbsternannten Vorzeigeklub aus dem Südosten der Republik“ anheuern. Guter Spieler, den ich gerne kicken sehe und der eine große Zukunft hat, da bin ich mir ziemlich sicher.

  5. dasaweb sagt:

    So DoSi, jetzt hat’s ja noch geklappt mit der Triumphteilung. Danke, danke, danke!

  6. Bilder vom Stuttgarter Freudenfest » Der Sämann » Blog Archiv » Bilder vom Stuttgarter Freudenfest sagt:

    […] eine große Saison. Grund genug, um nochmals in Erinnerungen an die Meisterschaftsfeierlichkeiten (von denen ich bereits erzählt habe) zu schwelgen. Darum ein kleiner Rückblick. Herrlich verwackelte Fotos vom Autokorso, die evtl. […]

  7. Balakov sagt:

    Als Schwabe der im Rhurgebiet lebt sage ich zu dieser Spielzeit nur einen Satz:
    Meister der Herzen kann jeder werden,Deutscher Meister nur der VfB!

    Stuttgart kommt Stuttgart kommt!

    PS. Ein Super Artikel über unseren Club. prima

    Gruss
    RT

  8. Ich war da - ich hab das Jammertal gesehen! » Der Sämann » Blog Archiv » Ich war da - ich hab das Jammertal gesehen! sagt:

    […] Irgendwo hinter dem Nebel ist die Erinnerung an die Bilder vom Stuttgarter Freudenfest und an eine hervorragende vergangene Saison. Ist das alles nur ein Traum […]

  9. zeljko sagt:

    Heute ist Montag. Der 48stündige Samstag ist vorbei. Der VfB ist Deutscher Meister! Ich kann es immer noch nicht glauben…
    3 Jahre später, Ich kann es auch nicht begreifen, aber der VfB hat es wieder nicht geschafft nach einer Meisterschaft auf höchster Ebene weiter zu spielen.
    Rein statistisch müsste der VfB dann so wieder zwischen 2017 und 2024 wieder Deutscher Meister werden. Verdammt lange Zeit.
    Aber alle entscheidenden Tore bleiben mir für immer im Gedächtnis, das 2:1 von Ohlicher in Bremen, das Tor von Guido Buchwald in Leverkusen (nur Radio-Kommentar) und Khediras Köpfer zum 2:1. Man hat da mein Herz glacht.


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