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[Chrysalis] Kapitel 8: Imago – Sein

10. März 2009

[Das ist der neunte Post zu Alan Jamiesons Buch Chrysalis: The Hidden Transformation in the Journey of Faith.]
Chrysalis-7
Auf unserer Glaubensreise werden wir nach den Veränderungen in der Wüste mehr und mehr zu den Menschen, zu denen wir bestimmt wurden. Unser Bild, das imago, das Gott uns gegeben hat, fängt an, durchzuscheinen. Wir werden, was zu werden wir berufen wurden. Dies ist die Phase des Seins, in der unseren Glauben zu leben weniger sich darin zeigt, was wir tun, sondern vielmehr zu einem Ausdruck unseres Selbstseins wird. Was in der Dunkelheit und Abgeschiedenheit im Verborgenen geformt wurde, wird jetzt im Licht anderen und der Welt angeboten. An jeden von uns ergeht die Einladung, jenseits unserer Chrysalis-Phase der Veränderung die Gabe zu leben, die Gott uns gegeben hat. Es ist die Einladung, die Gabe zu leben, die uns in unserer Chrysalis des Glaubens eingehaucht wurde. Es ist die Einladung, unser neues Leben, unsere neue Energie und Vision sehen zu lassen, sie zu riskieren und anderen anzubieten. Das muß natürlich nicht bedeuten, dass wir unsere Arbeitsstelle oder unseren Beruf wechseln. Es geht darum, zu sein, wer wird sind und unsere Gabe zu leben, und das kann sich genauso gut auch in unserer Familie, Gemeinde oder an unserem derzeitigen Arbeitsplatz ausdrücken. Der Kontext ist weniger wichtig als die Einladung, zu sein und den Traum zu leben, die Vision des neuen Lebens zu leben, die uns während unserer Veränderung im Kokon zuteil wurde. Oft ist die Einladung zu einer neuen Weise des Seins gar keine neue Einladung. Es kann sich auch um etwas handeln, dass seit langer Zeit in uns pulsiert. Es könnte ein Traum sein, der latent in unserem Sein lag oder ein Traum, dem wir bereits gefolgt sind und in den umfassender und kompromissloser einzutreten wir nun eingeladen werden.

Unsere Wahrheit leben
Es braucht Mut und Stärke, unsere Wahrheit voll Überzeugung und Anmut zu leben. Diese Reife christlichen Lebens kann sowohl stark als auch anmutig sein, weil sie im Kokon von der Liebe Gottes verwundet wurde und nun durch diese Gnade für immer gezeichnet ist.

In unserer eigenen Haut leben
Dies ist die Einladung, unsere eigene Berufung zu leben, weil wir wissen, dass wir nicht berufen sind, jemand anderes zu sein, sondern voll und ganz wir selbst. Das historische christliche Verständnis hatte ein Wort für dieses neue, einzigartige Selbstsein: Charisma. In den Schriften des Apostels Paulus hat dieser Begriff eine doppelte Bedeutung. Er bezeichnet im breiteren Sinne die „Gabe“ des christlichen Lebens und im engeren Sinne eine spezifische „Begabung“. Darum ist ein Charisma eine lebende Gabe, der Atem des Schöpfergeistes in Einzelpersonen oder Gruppen.

Gütig und anmutig leben
Unsere Berufung zu leben, ist wie eine anmutige Tänzerin zu sein, die sich gemäß dem Ruf und Rhythmus ihrer inneren Musik bewegt. Nach der Chrysalis-Phase kann man den Tanz des Glaubens wahrhaftig als anmutig bezeichnen. Das bedeutendste Kennzeichen eines solchen Glaubens ist seine Güte. Während jeder eine einzigartige und sehr persönliche Chrysalis-Zeit hat, ist doch jede Wüstenerfahrung und jede dunkle Nacht der Seele von einer universellen Eigenschaft gekennzeichnet. Das ist die Erfahrung, von der Gnade berührt zu werden, dieser nicht selbst erwirtschafteten, unverdienten Annahme und Liebe Gottes. In unseren persönlichen Zeiten in der Wildnis verstehen wir solche Gnade nicht mehr länger nur begrifflich, sondern erfahren sie intensiv und persönlich. Im dunkelsten Augenblick unserer dunklen Nacht erkennen wir, dass wir gehalten werden; wir gehören und wir sind angenommen. Das ist etwas, das persönlich erfahren worden sein muss, um ausgelebt werden zu können. In unseren tiefsten und dunkelsten Bereichen wirkt der Geist Gottes, und das verändert uns umfassend und unumkehrbar. Menschen, die die Chrysalis-Phase hinter sich haben, tun viele unterschiedliche Dinge, leben verschiedene Berufungen und füllen unterschiedliche Rollen aus. Gemeinsam werden sie aber von der Güte in dem, was sie tun, gekennzeichnet. Sie handeln barmherzig und voll Mitgefühl. Richard Rohr fasst zusammen, was es bedeutet, in unserer eigenen Haut zu leben, unsere eigene Wahrheit zu leben und gnaden-voll zu leben:

Reife Christen leben aus Glauben, nicht aus Gewißheit. Sie sind zufrieden in ihrer eigenen Haut. Sie sind ruhige, abgerundete Menschen, sie haben ein Verständnis davon, wer sie sind. Nicht, dass sie komplett unabhängig in sich selbst wären, aber sie wissen, was sie nicht wissen. Sie sind ganz gegenwärtig und widmen der Welt, wie sie ist, ihre Aufmerksamkeit. Bei ihnen fühlst Du Dich sicher; sie bedrohen Dich nicht und Du hast keine Angst vor ihnen. Gewalt ist ihnen zuwider. Sie sind keine Fanatiker oder Leute, für die nur eine einzige Sache zählt.

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