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[Chrysalis] Kapitel 5: Von tief innen – Kommen Lassen

25. Februar 2009

[Das ist der sechste Post zu Alan Jamiesons Buch Chrysalis: The Hidden Transformation in the Journey of Faith.]
Chrysalis-4

Etwas Neues und zutiefst Persönliches findet statt, während wir langsam ein Gespür dafür bekommen, wer unser Gott ist und wie er such zu uns verhält. Darum brauchen wir einen weiten Raum, in dem wir geschützt und mit dem Kern des christlichen Glaubens verbunden sind. Für viele ist die Chrysalis-Phase eine Zeit, in der sie aufs Neue in ungekannter Tiefe erfahren, dass Gott sie liebt und sich an ihnen freut. Der Vater, der vormals für Autorität und Regeln stand, wird zu einem Vater, dessen natürliche Reaktion die Liebe ist. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn hat sich für immer verändert.

Die entscheidende Lektion der Chrysalis-Phase ist, dass unser Gott zu einem Gott wird, dessen uns zugewandtes Gesicht Weitherzigkeit und Mitgefühl ausdrückt; ein Gott, der sich viel größeres Interesse daran hat, sich wie ein Freund an uns zu freuen, anstatt sich über unser Tun zu sorgen. Gott bleibt Gott, aber sein Gesichtsausdruck hat sich für uns gewandelt. Wenn dies geschieht, dann wird der Kokon für uns zu einem kostbaren Schmelzofen der Veränderung, zu einem goldenen Ort. Dies ist die Schlüsselbegegnung mit Gott in der dunklen Nacht. Es ist die Begegnung, in der wir angenommen und umarmt werden, zu einem Grund der Freude werden – einfach nur für das, was wir sind. So unerklärbar und offenkundig unbestreitbar eine Begegnung mit der Gnade Gottes an sich schon sein mag, so ist dies nicht das Ende. Denn im Kontext der Annahme durch die Liebe fordert uns die Liebe zum Werden auf. In der Stille wird uns die Frage gestellt: »Was wirst Du mit dem Rest Deines Lebens tun?« In diesem Mix aus unserer eigenen Kleinheit und Unbedeutsamkeit und unserer Fähigkeit zum bedeutsamen Handeln werden wir gebeten, nach vorne zu sehen in Staunen und Vorstellungskraft. Wir werden darum gebeten, unsere tiefsten Sehnsüchte zu erkunden und zu fragen: „Ich frag mich, ob ich könnte?“ Wenn sich ein solches Fragen mit unserer Vorstellungskraft verbindet, wird Vision geboren. Eine solche Vision kann unserem Denken und unserem Handeln einen Rahmen geben, wenn wir bewußt hineintreten.

Bevor wir die Kraft haben, aus dem Kokon zu treten, müssen wir uns in der Wärme des Sohnes sonnen. Denn wir dürfen die anstrengende geistliche und emotionale Arbeit nicht unterschätzen, die in der Chrysalis-Phase der Seele zum Abschluß gebracht wurde. Diese Seelenarbeit hat uns aufgezehrt. Danach kommt die Zeit, den Kokon zu verlassen. Das innere Sehnen des Geistes, das uns dazu brachte, den geschäftigen, auf Aktivität ausgerichteten Glauben zu verlassen um im Winterschlaf nach innen zu gehen, zieht uns jetzt wieder zu anderen hin. Der Kokon war nur für eine bestimmte Zeit gedacht; er hielt uns während der Phase des Übergangs und der Verwandlung, aber er ist nicht für immer. Nun ist es an der Zeit, herauszukommen.

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