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[Chrysalis] Kapitel 11: Stationen auf der Reise – Strategisch sein

11. März 2009

[Das ist der zwölfte Post zu Alan Jamiesons Buch Chrysalis: The Hidden Transformation in the Journey of Faith.]
Chrysalis-10
In der post-kritischen Phase ihres Glaubenslebens binden sich viele Christen nicht mehr im selben Maß an eine Gemeinde, wie das zuvor der Fall war. Dies liegt daran, dass sie jetzt etwas anderes brauchen, um ihren Glauben zu nähren, als vorher. Die Zahl der Umfelder, aus denen sie Kraft ziehen und an die sie sich hingeben, ist gewachsen, und ihre Loyalität ist jetzt nicht mehr nur lokal, sondern global verortet. Sie sind zu Wandernden geworden, die nach einem kulturell relevanten christlichen Glauben suchen und auf ihrer Reise Stationen brauchen, an denen ihr Glaube gefördert, gegründet und entwickelt wird. Solche Stationen sind Räume, die es zulassen, dass einzelne Menschen ihre eigene Glaubensgeschichte und die Geschichten der christlichen und biblischen Tradition im Kontext ihrer Gemeinschaften ernst nehmen. Ob es sich bei diesen Stationen auf dem Weg nun um Gemeinden, para-gemeindliche Gruppen, Kleingruppen, Hauskirchen, Webseiten oder Blogs handelt – sie haben Folgendes gemeinsam:

  • sie sind leicht zugänglich und heißen Menschen willkommen
  • Geschichten von Menschen und ihrer Gemeinschaft über Gott und Wahrheit werden erzählt und gehört
  • Raum für Diskussion, unterschiedliche Ansichten, verschiedene Verstehensweisen und variierende Erfahrungen
  • sie nehmen heilige Texte ernst, setzen sich mit ihnen auseinander und lassen sich von ihnen leiten und ermutigen
  • tiefe Brunnen der Spiritualität werden gegraben und geteilte Rhythmen von Gebet und Kontemplation werden praktiziert
  • Marginalisierte erfahren praktisches Mitgefühl, soziale Gerechtigkeit wird aktiv angestrebt und die Stummen bekommen eine Stimme
  • Wanderer können sich für eine gewisse Zeit (Stunden, Tage, Monate) zugehörig oder für immer zu Hause fühlen
  • Respekt und Ehrerbietung für die Reise anderer ist spürbar

Stationen am Weg sind nicht das Zuhause. Das können Gemeinden, christliche Gemeinschaften oder Gruppen für die Leute sein, die sie zu ihrer Home Base gemacht haben; aber für viele Wanderer in der post-kritischen Glaubensphase werden sie zu einem Ort, wo sie anhalten können und erfrischt werden, bevor es wieder weiter geht. Für diejenigen, die den Kern dieser Gemeinden, Gemeinschaften und Gruppen ausmachen, kann das schwer zu akzeptieren sein. Menschen kommen und Menschen gehen. Die überwiegende Mehrheit wird nur kurz hier sein oder bestenfalls unregelmäßig zu Besuch kommen. Wenn wir Institutionen zu errichten versuchen statt einzelne Menschen zu unterstützen, dann wird uns ihr flüchtiges Wesen entmutigen. Aber eine Station auf dem Weg zu sein, bedeutet, die Mentalität eines Gastwirts zu haben, der eine Übernachtung mit Frühstück anbietet.

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