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	<title>Der Sämann &#187; Theologie</title>
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	<description>Saatgut aus der Fülle des Lebens-mit-Gott</description>
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		<title>Äh &#8211; welche Perspektive?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 15:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dünger]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit stelle ich Material zu einer Arbeit über die Heilslehre des Paulus zusammen. Grundsätzlich fühle ich mich dabei der New Perspective on Paul verbunden, ohne dass ich die Erkenntnisse der Altvorderen über Bord werfen wollte. Wenn ich jetzt so die einst gelesenen Bücher durchgehe, dann findet sich da so manches Kleinod, welches einmal mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Zur Zeit stelle ich Material zu einer Arbeit über die Heilslehre des Paulus zusammen. Grundsätzlich fühle ich mich dabei der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/New_Perspective_on_Paul">New Perspective on Paul</a> verbunden, ohne dass ich die Erkenntnisse der Altvorderen über Bord werfen wollte. Wenn ich jetzt so die einst gelesenen Bücher durchgehe, dann findet sich da so manches Kleinod, welches einmal mehr deutlich macht, dass die Grenzen  längst verschwommen sind. Als Beispiel mag Peter Stuhlmacher dienen, der in seiner Kritik an der New Perspective beispielsweise schreibt:</p>
<blockquote><p>For the apostle, the righteousness of God, the Christ of God, the people of God and the kingdom of God all belong inseparably together. &#8230; Romans 4:25 and 8:34 give a wide eschatological span to christology: on Good Friday, Christ was delivered up to death by God, and since Easter he makes his death effective before God‘s judgment throne on behalf of all who confess him as Lord (cf. Rom 10,9-11). If they remain true to him, he remains their advocate until the final judgment so that nothing and no one will be able to separate them from the love of God shown them in Christ Jesus (cf. Rom 8:38-39). &#8230; By confessing Christ as Lord and Savior (cf. Rom 6:17 with 1Cor 15:3-5 and Rom 10:9-10) and by being baptized in his name, the baptized gain a share in his death on the cross and in the power of his new life. Through Christ‘s sacrifice they are freed from slavery to sin and are sanctified. Henceforth they are his property and are placed in the service of righteousness, which is God‘s will. Justification and sanctification are bound together and condition each other. &#8230; Justification means the establishment of a new being before God (cf. 2Cor 5:17,21). Therefore, the controversial and (…) much discussed distinction between „imputed“ righteousness (which is only credited to the sinner) and „effective“ righteousness (which transforms the sinner in his or her being) cannot be maintained from the Pauline texts. Both belong together for the apostle. &#8230; Therefore, justification by faith alone is justification by virtue of the grace of God alone, which opens to people the saving way of faith and gives them the power to live this way by the Holy Spirit. &#8230; The Pauline doctrine of justification is the <em>doctrine about the implementation of God‘s righteousness through Christ for the entire creation.</em> Its goal is the establishment of the kingdom of God. This doctrine therefore shows in its own way both that and how God will bring the first and second petitions of the Lord‘s prayer to their fulfillment (&#8230;).</p></blockquote>
<p>Aus: <a href="http://www.amazon.de/Revisiting-Pauls-Doctrine-Justification-Perspective/dp/0830826610/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1252509033&amp;sr=8-1">Peter Stuhlmacher, Revisiting Paul‘s Doctrine on Justification: A Challenge to the New Perspective</a>, 52.59.60.62.65.73.<br />
<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2009/09/Stuhlmacher.jpg" onclick="window.open('http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2009/09/Stuhlmacher.jpg','popup','width=240,height=240,scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=yes,left=0,top=0');return false"><img src="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2009/09/Stuhlmacher-tm.jpg" height="240" width="240" border="1" hspace="4" vspace="4" alt="Stuhlmacher" /></a></p>
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<p style="text-align:right;font-size:10px;">Technorati Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/Paulus" rel="tag">Paulus</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Peter Stuhlmacher" rel="tag">Peter Stuhlmacher</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Rechtfertigung" rel="tag">Rechtfertigung</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Soteriologie" rel="tag">Soteriologie</a></p>
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		<title>Vom Dichten und Denken und, achja: Wie ich die Bibel verstehe und mir den Umgang mit ihr vorstelle</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 20:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus meinem Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[[Ist doch ein scheinbar bedeutungsschwangerer Titel für einen neuen Post nach sechs Wochen Funkstille, oder?] In den letzten Wochen bin ich immer wieder on- und offline auf Publikationen gestoßen, in denen entweder dieser Blog oder mein kleiner Artikel in ZeitGeist zitiert wurde, wenn es darum ging, zu beweisen, dass und warum die »Emerging Church«-Bewegung doof [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	[Ist doch ein scheinbar bedeutungsschwangerer Titel für einen neuen Post nach sechs Wochen Funkstille, oder?] In den letzten Wochen bin ich immer wieder on- und offline auf Publikationen gestoßen, in denen entweder dieser Blog oder mein kleiner Artikel in <a href="http://zeit-geist.info/">ZeitGeist</a> zitiert wurde, wenn es darum ging, zu beweisen, dass und warum die »Emerging Church«-Bewegung doof ist. Und ich muß nun damit leben, als »einer der Vordenker dieser Bewegung im deutschsprachigen Raum« bezeichnet zu werden. Das macht mir ja eigentlich auch nichts aus; schließlich ist ja jeder selbst schuld, wenn er &#8211; ohne selbst nach-zudenken &#8211; einfach das übernimmt, was ich ihm vor-gedacht habe. Und außerdem denke ich mir ja manchmal was bei dem, was ich denke und dann auch äußere. Aber leider beschleicht mich immer häufiger das Gefühl, dass das, was mir gedacht zu haben nachgesagt wird, gar nicht aus meinem Kopf stammt. Dann sehe ich genauer hin und stelle fest: Es sind tatsächlich Worte, die ich geschrieben habe &#8211; nur scheinen sie im neuen Kontext nicht das zu sagen, was ich ursprünglich gemeint hatte. Es wird also nicht das nach-gedacht, was ich vor-gedacht habe, sondern es wird mir etwas angedichtet, was ich nie gedacht hätte. Und das ist schade. Insbesondere deshalb, weil plötzlich Mauern errichtet werden, wo Brücken sein könnten. Faszinierenderweise sind mir viele andere Beiträge in den erwähnten doch ungenannt bleibenden Publikationen oft sehr sympathisch, weil sie sich darum bemühen, Gedanken aus der Heiligen Schrift verständlich zu machen. Ich lese diese Beiträge, nicke zustimmend mit dem Kopf und freue mich über sie. Sind ja doch eigentlich Brüder (warum schreiben in diesen Publikationen eigentlich nie Frauen? und warum reden sie sich so oft mit der Kombination aus »Bruder«+Nachname an?) im Geiste (auch wenn sie gerne diejenigen, die den Heiligen Geist betonen, etwas schief ansehen oder aber gleich verteufeln). Aber irgendwie kommen diese Brüder im Geiste immer zu dem Schluss, dass die Bewegung, derer sie mich als einen deutschsprachigen Vordenker zuordnen, böse (und oft: »vom Teufel«) ist. Das finde ich wie gesagt sehr schade. Dachte ich doch, dass niemand Jesus den Herrn nennen kann, außer durch den Heiligen Geist. Wenn also ich Jesus den Herrn nenne und sie es auch tun, dann gehören wir doch auf dieselbe Seite, oder?<br />
Nun da Du, lieber Bruder im Herrn, kein Vertreter emergenten Gedankenguts mehr werden wirst und das auch nicht sollst, dieses Blog liest, mich für böse oder verblendet hältst und nach Munition für weitere Anti-Emerging-Artikel suchst, mache ich Dir ein Angebot: Lade <a href="http://www.leiterschaft.de/cms/public/index.php?id=107&amp;expand=">hier</a> kostenlos meine Diplomarbeit (Bachelor-Thesis) herunter, die ich an der <a href="http://www.leiterschaft.de/cms/public/index.php">Werkstatt für Gemeindeaufbau</a> geschrieben habe. Das gute Stück ist drei Jahre alt und heißt <a href="http://www.leiterschaft.de/cms/admin/module/mod_download/media.php?id=79">Theologia Semper Reformanda: Grundlinien für theologisches Arbeiten in der Zeit nach der Moderne</a>. Ja, ich weiß, das klingt ein wenig protzig. Mir ist damals kein besserer Titel eingefallen, aber irgendwie find ich&#8217;s auch heute noch ein bißchen cool. Wenn Du über den Titel hinweg sehen kannst, dann schau Dir das <a href="http://www.leiterschaft.de/cms/admin/module/mod_download/media.php?id=79">pdf</a> mal an. Darin lege ich u.a. dar, wie ich die Bibel verstehe und mir den Umgang mit ihr vorstelle. Und warum ich glaube, dass wir in manchem, wie wir die Bibel verstehen, umdenken sollten, weil wir dem, was uns die Autoren vor-gedacht haben, des Öfteren etwas hinzu-gedacht und ihre Gedanken in unsere Verständnisse hinein-gedacht haben. Du darfst es lesen und zitieren, und ich hoffe, dass wenn zukünftig mein Name im Zusammenhang mit dem »Schriftverständnis der Emerging Church«-Bewegung fällt, diese Arbeit zumindest berücksichtigt wird. Natürlich kann man auch in dieser Arbeit manches falsch verstehen oder aus dem Zusammenhang reißen. Aber vielleicht stellst Du ja fest, dass wir unter Umständen gar nicht so weit auseinander liegen und es möglicherweise an der Zeit wäre, die eine oder andere Brücke zu bauen. Ich würde mich jedenfalls freuen. Ganz ehrlich.</p>
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<p style="text-align:right;font-size:10px;">Technorati Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/Bibel" rel="tag">Bibel</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Bibelverständnis" rel="tag">Bibelverständnis</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Emerging Church" rel="tag">Emerging Church</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Kritik" rel="tag">Kritik</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Zeitgeist" rel="tag">Zeitgeist</a></p>
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		<title>Missional SynchroBlog Destillat: Was also ist »missional«?</title>
		<link>http://dosi.p-shuttle.de/missional-synchroblog-destillat-was-also-ist-%c2%bbmissional%c2%ab/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 12:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Netz gezogen]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 50 Blogger haben am Misisonal SynchroBlog teilgenommen, den Rick Meigs initiiert hat. Meinen Beitrag findest Du hier. Nun hat sich Brother Maynard die Mühe gemacht, die ganzen Beiträge zusammenzufassen und hat dafür auch wieder neun Posts gebraucht (1&#124;2&#124;3&#124;4&#124;5&#124;6&#124;7&#124;8&#124;9). Er kommt zu folgendem Ergebnis: Terminologie das Wort missional wird oft falsch verwendet missionale Kirche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Mehr als 50 Blogger haben am Misisonal SynchroBlog teilgenommen, <a href="http://blindbeggar.org/?p=606">den Rick Meigs initiiert hat</a>. Meinen Beitrag findest Du <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/missional-synchroblog-%c2%bbwas-ist-missional%c2%ab/">hier</a>. Nun hat sich <a href="http://www.subversiveinfluence.com/wordpress">Brother Maynard</a> die Mühe gemacht, die ganzen Beiträge zusammenzufassen und hat dafür auch wieder neun Posts gebraucht (<a href="http://www.subversiveinfluence.com/wordpress/?p=1725">1</a>|<a href="http://www.subversiveinfluence.com/wordpress/?p=1726">2</a>|<a href="http://www.subversiveinfluence.com/wordpress/?p=1727">3</a>|<a href="http://www.subversiveinfluence.com/wordpress/?p=1728">4</a>|<a href="http://www.subversiveinfluence.com/wordpress/?p=1729">5</a>|<a href="http://www.subversiveinfluence.com/wordpress/?p=1732">6</a>|<a href="http://www.subversiveinfluence.com/wordpress/?p=1735">7</a>|<a href="http://www.subversiveinfluence.com/wordpress/?p=1736">8</a>|<a href="http://www.subversiveinfluence.com/wordpress/?p=1738">9</a>). Er kommt zu folgendem Ergebnis:</p>
<p>Terminologie</p>
<ul>
<li>das Wort missional wird oft falsch verwendet</li>
<li>missionale Kirche ist nicht dasselbe wie emergente Kirche</li>
<li>eine Gemeinschaft einfach »missional« zu nennen, macht sie noch nicht zu einer missionalen Gemeinschaft</li>
<li>nur diejenigen, die keine missionale DNA haben, verwenden »missional« als Schlagwort</li>
<li>»missional« ist nicht einfach ein Ersatz für »missionarisch«</li>
</ul>
<p>Natur und Zweck</p>
<ul>
<li>missional ist inkarnatorisch</li>
<li>die Sendung Gottes setzt die Sendungen der Gemeinden in Gang</li>
<li>Ziel der Sendung ist die Ausbreitung des Reiches Gottes</li>
<li>Gottes Werk ist größer als das Heil der Kirche</li>
<li>missionale Kirche ist eine Kirche, die ihre Form von ihrer Sendung erhält</li>
</ul>
<p>Gemeinschaft</p>
<ul>
<li>nicht nur gemeinsames, sondern auch individuelles missionales Engagement zählt</li>
<li>jede gesunde Gemeinde sollte ein missionales Paradigma haben</li>
<li>missional erwirkt <em>Communitas</em></li>
<li>Mission und das tägliche Leben sind eins, die Unterscheidung zwischen sakral und säkular wird zurückgewiesen</li>
<li>eine missionale Gemeinschaft ist eine Bundesgemeinschaft</li>
<li>es sind die Menschen, die an ihr teilhaben, die eine Gemeinde missional machen</li>
<li>Gemeinde wird als ein zentriertes, nicht als ein geschlossenes System verstanden</li>
</ul>
<p>Methodologie</p>
<ul>
<li>missionale Kirche ist in den Händen der sogenannten »Laien«</li>
<li>missionales Wirken blüht an »dritten Orten« auf</li>
<li>missionales Wirken findet im gewöhnlichen Rhythmus des alltäglichen Lebens statt</li>
<li>missional zielt darauf ab, dem »Anderen« Gerechtigkeit zu bringen</li>
<li>missional ist kontextbezogen, kann aber auch manchmal gegen die Kultur gerichtet sein (»Kontrastgesellschaft«)</li>
<li>missionales Wirken stützt sich auf das Wirken des Heiligen Geistes</li>
<li>missional definiert neu, was »Erfolg« ist &#8211; gegen das oftmals gängige Zählen von Gottesdienstbesuchern oder Gemeindemitgliedern</li>
<li>missionale Begegnungen müssen nicht zwangsläufig in der Verkündigung des Evangeliums enden</li>
</ul>
<p>Werte und Perspektiven</p>
<ul>
<li>missional ist ein Lebensstil</li>
<li>missionale Kirche verwurzelt sich in der Geschichte, indem sie davon ausgeht, lange an einem Ort zu bleiben</li>
<li>missionale Kirche tendiert zu einer narrativen Theologie, zu den Evangelien und insbesondere zur Bergpredigt</li>
<li>das missionale Leben läßt sich mit dem eines Pilgers, eines Exilanten oder Vagabunden vergleichen</li>
<li>wenn traditionell Denkende missional werden wollen, müssen sie durch einen Paradigmenwechsel geführt werden</li>
<li>missional ist inklusiv und nimmt andere an</li>
<li>missional strebt danach, sich nicht nur einer Zeitepoche (Prämoderne, Moderne, Postmoderne) zu verschreiben</li>
</ul>
<p>Brother Maynard versucht im Anschluß, diese Punkt in einem Fließtext zusammenzufassen, äußert weitere Gedanken und endet mit folgendem Satz:</p>
<blockquote><p>Nun, wenn ich selbst das missionale Gedankengut kurz und prägnant destillieren müßte, dann würde ich mit einer Zeile daherkommen, die ich in der Vergangenheit schon oft verwendet habe: »Lebe deinen Glauben. Teile dein Leben.«</p></blockquote>
<p><!-- technorati tags start -->
<p style="text-align:right;font-size:10px;">Technorati Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/Emerging Church" rel="tag">Emerging Church</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Missional" rel="tag">Missional</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Missional SynchroBlog" rel="tag">Missional SynchroBlog</a></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Emergente Theologie und Jürgen Moltmann</title>
		<link>http://dosi.p-shuttle.de/emergente-theologie-und-jurgen-moltmann/</link>
		<comments>http://dosi.p-shuttle.de/emergente-theologie-und-jurgen-moltmann/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 15:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dünger]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer seiner 20 Depeschen schrieb Tony Jones: »Für Emergente ist Theologie ort- und zeitgebunden und geschieht im Dialog. Um den theologischen Riesen der Vergangenheit gegenüber treu zu sein, streben Emergente danach, deren theologisches Gespräch weiterzuführen.« Wie ein Selbstverständnis emergenter Theologie aussehen kann, führt Jürgen Moltmann im Vorwort seines 1995 erschienenen Buches Das Kommen Gottes: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	In einer seiner <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/destillat-die-20-depeschen-aus-%c2%bbthe-new-christians%c2%ab/">20 Depeschen</a> schrieb Tony Jones: »Für Emergente ist Theologie ort- und zeitgebunden und geschieht im Dialog. Um den theologischen Riesen der Vergangenheit gegenüber treu zu sein, streben Emergente danach, deren theologisches Gespräch weiterzuführen.« Wie ein Selbstverständnis emergenter Theologie aussehen kann, führt Jürgen Moltmann im Vorwort seines 1995 erschienenen Buches <a href="http://www.amazon.de/Das-Kommen-Gottes-Christliche-Eschatologie/dp/3579020072/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1215271109&amp;sr=8-1">Das Kommen Gottes: Christliche Eschatologie</a> aus:</p>
<blockquote><p>Bis heute ist Theologie für mich ein ungeheures <em>Abenteuer</em>, Entdeckungsreise in ein mir unbekanntes Land, Ausfahrt ohne gewisse Rückkehr, Weg ins Unbekannte mit vielen Überraschungen und nicht ohne Enttäuschungen.  Wenn ich eine theologische Tugend habe, dann eine, die bisher nicht als solche anerkannt wurde: <em>Neugier</em>.<br />
Ich habe Theologie nie als Verteidigung von alten Lehren oder kirchlichen Dogmen betrieben, sondern immer als Entdeckungsreise. Darum ist mein Denkstil experimentell: <em>ein Abenteuer der Ideen</em>, und mein Mitteilungsstil: <em>die Form des Vorschlags</em>. Ich verteidige keine unpersönlichen Dogmen, ich äußere aber nicht nur meine persönliche Meinung: ich mache Vorschläge in einer Gemeinschaft. Die Sätze, die ich schreibe, sind darum ungesichert und &#8211; wie manche meinen &#8211; waghalsig. Sie sollen zum eigenen Denken herausfordern und natürlich auch zum sachlichen Widerspruch. Auch Theologen gehören zur communio sanctorum, wenn denn die wahren Heiligen nicht nur die gerechtfertigten Sünder, sondern auch die angenommenen Zweifler sind und also ebenso sehr zur Welt wie zu Gott gehören.<br />
<em>Theologie ist eine Gemeinschaftsaufgabe</em>: Daraus folgt, daß die theologische Wahrheit wesentlich &#8211; und nicht nur zur Unterhaltung &#8211; dialogisch ist. Es gibt theologische Systeme, die nicht nur in sich selbst widerspruchsfrei, sondern auch von außen unwidersprochen zu bleiben beabsichtigen. Sie sind wie die Festungen, die nicht eingenommen werden können, aus denen man aber auch nicht ausbrechen kann, und die darum ausgehungert werden. Ich habe nicht den Wunsch, mir eine solche theologische Festung zu bauen. Mein Bild ist der Exodus des Volkes und ich warte auf theologische Schilfmeerwunder. Theologie ist für mich keine kirchliche Dogmatik und keine Glaubenslehre, sondern <em>Phantasie für das Reich Gottes</em> in der Welt und für die Welt in Gottes Reich und darum immer und überall <em>öffentliche Theologie</em>, aber niemals und nirgendwo religiöse Ideologie der bürgerlichen und politischen Gesellschaft, auch nicht der sog. »christlichen«. Manche haben gemeint, ich sage theologisch zuviel und mehr über Gott, als man wissen könnte. Ich fühle tiefe Demut vor dem Geheimnis, das wir nicht wissen können, darum sage ich alles, was ich mir denke. (Moltmann, Das Kommen Gottes, 14f)</p></blockquote>
<p><!-- technorati tags start -->
<p style="text-align:right;font-size:10px;">Technorati Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/Das Kommen Gottes" rel="tag">Das Kommen Gottes</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Emerging Church" rel="tag">Emerging Church</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Jürgen Moltmann" rel="tag">Jürgen Moltmann</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Theologie" rel="tag">Theologie</a></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>[Missional SynchroBlog] »Was ist missional?«</title>
		<link>http://dosi.p-shuttle.de/missional-synchroblog-%c2%bbwas-ist-missional%c2%ab/</link>
		<comments>http://dosi.p-shuttle.de/missional-synchroblog-%c2%bbwas-ist-missional%c2%ab/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 00:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=755</guid>
		<description><![CDATA[Rick Meigs hat zum Missional SynchroBlog aufgerufen, und so wird heute auf diversen Blogs zu lesen sein, was der jeweilige Autor unter dem Wort »missional« versteht. Eine Liste der teilnehmenden Blogs findest am Ende dieses Posts. Ich habe zu diesem Thema schon einiges geschrieben, so z.B. Missio Dei &#8211; Einführung Kennzeichen einer missionalen Gemeinde (I,II,III) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://blindbeggar.org/?p=606">Rick Meigs hat zum Missional SynchroBlog aufgerufen</a>, und so wird heute auf diversen Blogs zu lesen sein, was der jeweilige Autor unter dem Wort »missional« versteht. Eine Liste der teilnehmenden Blogs findest am Ende dieses Posts.</p>
<p>Ich habe zu diesem Thema schon einiges geschrieben, so z.B.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/bedenkenswert-friend-of-missional-einfuhrung-missio-dei/">Missio Dei &#8211; Einführung</a></li>
<li>Kennzeichen einer missionalen Gemeinde (<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/friend-of-missional-kennzeichen-einer-missionalen-gemeinde/">I</a>,<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/friend-of-missional-kennzeichen-einer-missionalen-gemeinde-ii/">II</a>,<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/friend-of-missional-kennzeichen-einer-missionalen-gemeinde-iii/">III</a>)</li>
<li><a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/ob-dich-der-missionale-virus-angesteckt-hat/">Woran Du erkennst, ob Du vom missionalen Virus angesteckt wurdest</a></li>
<li>•<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/missional-und-missionarisch-was-ist-der-unterschied/">Der Unterschied zwischen &#8220;missional&#8221; und missionarisch&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/jurgen-moltmann-uber-missio-dei/">Jürgen Moltmann über Missio Dei</a></li>
</ul>
<p>Mehr findest, wenn Du »missional« in das Suchfenster über meiner rechten Sidebar eingibst.</p>
<p><strong>Was also meine ich, wenn ich das Wort »missional« verwende?</strong><br />
Gott ist in sich selbst eine sich gegenseitig durchdringende und sich aneinander verschenkende dreieinige Gemeinschaft. Mit den Worten des 1. Johannesbriefes: Gott ist Liebe. Gott hat die Menschen zu seinem Ebenbild geschaffen und erst die menschliche Gemeinschaft, die sich aneinander verschenkt, reflektiert das Wesen Gottes. Die in Genesis 3 geschilderten Ereignisse hatten zur Folge, daß die ursprüngliche und vollkommene schöpfungsinhärente Einheit zwischen Gott, Menschen und Schöpfung (kurz gesagt: Der Ur-Shalom) zerriß, Sünde in die Welt kam und Menschen seither von sich selbst, von einander, von Gott und von der Schöpfung entfremdet sind. Die Folgen scheinen durch die Kapitel 4-11 des ersten Mosebuches hindurch und auch wir leiden unter ihnen. In Genesis 12 beginnt Gott sein neues Werk mit Abraham, dessen Nachkommen zum großen Volk und zum Segen für die Nationen werden sollen. Mit Israel schließt Gott einen Bund und setzt es zum Licht für die Völker. Daran, wie Israel gemäß der Idee Gottes und in Gemeinschaft mit Gott leben würde, sollten die anderen Völker die Herrlichkeit Gottes erkennen. Dieser Plan mißlang und Gott verhieß einen neuen Bund, in dem er seine Weisung in die Herzen seines Volkes schreiben würde. Im Messias Jesus wurde Gott selbst Mensch und lebte auf vollkommene Weise nach der Idee Gottes, verkörperte Gottes Wesen, verkündete Gottes Willen und Herrschaft, brachte Menschen an Leib und Seele Heilung, trieb Dämonen aus und formte seine Schüler zur neuen Gemeinschaft, der er auftrug, sich untereinander zu lieben, so wie er sie geliebt hatte. In Tod und Auferstehung Jesu wurden Sünde, Tod und Teufel in jeglicher Gestalt besiegt und entmachtet. Nach seiner Himmelfahrt setzte sich Jesus zur Rechten des Vaters und sandte den Heiligen Geist, der an Pfingsten in den Nachfolgern Jesu Wohnung nahm und sie zur neuen Gemeinschaft, dem Leib des Messias, der Gemeinde oder Kirche verband. Dieser Gemeinschaft seiner Nachfolger hatte Jesus seine Sendung übertragen. Die Mission Jesu ist nun die Mission der Gemeinde: Allen Nationen zu Nachfolgern Jesu zu machen, die so leben, wie Jesus seine Jünger zu leben gelehrt hatte. Mit dem Heiligen Geist zieht die Kraft Gottes in das Herz des Gläubigen ein und bezeugt ihm, daß er ein Kind Gottes ist. In dieser seiner Identität liegt der Schlüssel zur Heilung der Selbst-Entfremdung. Die Vergebung der persönlichen Schuld der Menschen, die Jesus auf sich genommen hatte, heilt die Entfremdung zwischen Menschen und Gott. Mit dem Heiligen Geist schreibt Gott dem Gläubigen auch seinen Willen ins Herz, beginnt ihn zu transformieren und unter Zuhilfenahme geistlicher Übungen sowie innerer und äußerer Umstände dem Wesen Jesu gleichzugestalten. In der Gemeinschaft der Jesus Nachfolgenden, der Kirche, wird der Fremde zum Bruder. Wem vergeben wurde, der vergibt anderen. Wer von Gott angenommen wurde, der nimmt den Anderen an, wendet sich ihm zu, teilt sein Leben mit ihm, trägt seine Lasten mit. Die Entfremdung zwischen Menschen kann heil werden. Wer in der Gemeinschaft Gottes und der Gläubigen lebt, begreift die Schöpfung als gutes Geschenk Gottes, das liebevoll bebaut und bewahrt werden will. Hierin liegt der Keim für die Heilung der Entfremdung zwischen Menschen und der Schöpfung.<br />
Endziel der Mission der Gläubigen ist das Königreich Gottes bzw. daß der Wille Gottes auf Erden so geschehe, wie das im Himmel der Fall ist. Missionales Leben bedeutet also, der Sendung Jesu gemäß zu leben. Missional heißt für mich, auf allen Ebenen daraufhin zu wirken, daß Menschen mit Gott, mit sich selbst, miteinander und der Schöpfung versöhnt werden und leben. Darum schließt missionales Handeln Evangelisation genauso ein wie Umweltschutz, Anbetung Gottes, das Streben nach sozialer Gerechtigkeit, die Kommunikation der Idee Gottes durch die unterschiedlichsten kulturellen Formen, Gemeindebau und vieles mehr.<br />
Missionales Denken erkennt, daß es Gott ist, der eine Mission hat und überall in der Welt am Wirken ist. Aus dem Dialog mit Gott wird ersichtlich, an welcher Stelle welche Menschen an der Mission Gottes partizipieren. Missionales Selbstverständnis weiß sich von Gott gesandt und lebt, um der Sendung Gottes zu dienen.<br />
Missionale Gemeinde weiß sich als Teil der Sendung Gottes. Missionale Gemeinde wird je nach Kontext radikal anders aussehen, weil sie sich dem Wirken Gottes in ihrem Kontext unterordnet und daran teilhat. Ihre Aktivitäten, Programme, Strukturen, Beziehungsnetze etc. sind von ihrem spezifischen Auftrag und ihrer örtlichen Umgebung her bestimmt. Missionale Gemeinde wird zur einander liebenden und sich aneinander und an andere verschenkenden Gemeinschaft, die das Wesen Gottes reflektiert.<br />
Missional heißt für mich, dem “von Gott Gesandt-Sein” in allen Belangen Rechnung zu tragen, in jeder Hinsicht nach dem zu streben, was auf dem Herzen Gottes ist. So zu leben, wie Jesus leben würde, wenn er mein Leben leben würde.</p>
<p>Wie Du siehst, ist »missional« für mich ein sehr wichtiges Wort geworden. Wie das Wort »Evangelium« läßt es sich leicht übersetzen, es schließt allerdings sehr viel mehr ein, als ein Blogpost sagen könnte. Darum ein zweifache Einladung: Teile uns mit, was Du unter »missional« verstehst &#8211; entweder mit einem Kommentar oder einem eigenen Post auf Deinem Blog. Und zweitens schau Dir an, wer sich heute heute noch zum Thema geäußert hat:</p>
<p><a href="http://www.theforgottenways.org/blog/">Alan Hirsch</a><br />
<a href="http://assembling.blogspot.com/">Alan Knox</a><br />
<a href="http://tallskinnykiwi.typepad.com/">Andrew Jones</a><br />
<a href="http://retrofited.blogspot.com/">Barb Peters</a><br />
<a href="http://www.kinnon.tv/">Bill Kinnon</a><br />
<a href="http://www.missionalchurchnetwork.com/">Brad Brisco</a><br />
<a href="http://lanceandbrad.blogspot.com/">Brad Grinnen</a><br />
<a href="http://futuristguy.wordpress.com/">Brad Sargent</a><br />
<a href="http://www.subversiveinfluence.com/wordpress/">Brother Maynard</a><br />
<a href="http://charisshalom.fjministries.com/">Bryan Riley</a><br />
<a href="http://www.outsideisbetter.net/">Chad Brooks</a><br />
<a href="http://www.catalystfoundation.blogspot.com/">Chris Wignall</a><br />
<a href="http://mycontemplations.wordpress.com/">Cobus Van Wyngaard</a><br />
<a href="http://www.missionalchallenge.blogspot.com/">Dave DeVries</a><br />
<a href="http://swimminginthedeepend.blogspot.com/">David Best</a><br />
<a href="http://www.reclaimingthemission.com/">David Fitch</a><br />
<a href="http://www.davidwierzbicki.com/blog/">David Wierzbicki</a><br />
<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de">DoSi</a><br />
<a href="http://www.perigrinatio.com/">Doug Jones</a><br />
<a href="http://whatsyourpointcaller.wordpress.com/">Duncan McFadzean</a><br />
<a href="http://erika.haub.net/">Erika Haub</a><br />
<a href="http://kingdomgrace.wordpress.com/">Grace</a><br />
<a href="http://missional.blog.com/">Jamie Arpin-Ricci</a><br />
<a href="http://www.jmcq.blogspot.com/">Jeff McQuilkin</a><br />
<a href="http://johnsmulo.com/">John Smulo</a><br />
<a href="http://www.jonathanbrink.com/">Jonathan Brink</a><br />
<a href="http://lifeasmission.com/">JR Rozko</a><br />
<a href="http://www.kathyescobar.com/">Kathy Escobar</a><br />
<a href="http://www.nextreformation.com/">Len Hjalmarson</a><br />
<a href="http://swingingfromthevine.com/">Makeesha Fisher</a><br />
<a href="http://www.completinggodsmission.com/">Malcolm Lanham</a><br />
<a href="http://markjberry.blogs.com/way_out_west/">Mark Berry</a><br />
<a href="http://markpetersen.wordpress.com/">Mark Petersen</a><br />
<a href="http://www.allelon.org/neighborhood/">Mark Priddy</a><br />
<a href="http://urbanphile.blogspot.com/">Michael Crane</a><br />
<a href="http://www.exagorazo.blogspot.com/">Michael Stewart</a><br />
<a href="http://nickloyd.com/">Nick Loyd</a><br />
<a href="http://dualravens.com/ravens/">Patrick Oden</a><br />
<a href="http://abisomeone.blogspot.com/">Peggy Brown</a><br />
<a href="http://squarenomore.blogspot.com/">Phil Wyman</a><br />
<a href="http://richardandfaith.blogspot.com/">Richard Pool</a><br />
<a href="http://www.blindbeggar.org/">Rick Meigs</a><br />
<a href="http://pilgrimguide.wordpress.com/">Rob Robinson</a><br />
<a href="http://thewearypilgrim.typepad.com/">Ron Cole</a><br />
<a href="http://scomarsh.blogspot.com/">Scott Marshall</a><br />
<a href="http://www.calacirian.org/">Sonja Andrews<br />
</a><a href="http://faithmaps.blogspot.com/">Stephen Shields</a><br />
<a href="http://khanya.wordpress.com/">Steve Hayes</a><br />
<a href="http://www.feralpastor.blogspot.com/">Tim Thompson</a><br />
<a href="http://www.everydayliturgy.com/">Thom Turner</a></p>
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<p style="text-align:right;font-size:10px;">Technorati Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/Missional" rel="tag">Missional</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Missional SynchroBlog" rel="tag">Missional SynchroBlog</a></p>
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		<title>Über Dienst und Botschaft Jesu: Der Text zum Bild</title>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 22:28:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Gliederung im vorigen Post ist ein Text geworden, der das Wirken Jesu von der Gefangennahme Johannes des Täufers bis zu seiner Auferstehung zusammenfassen soll. Mit seiner Botschaft von der Königsherrschaft Gottes malte Jesus ein Bild von der Zukunft, das sich radikal von dem unterschied, was seine Zeitgenossen gewohnt waren. Von allen Seiten regte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Aus der Gliederung im vorigen Post ist ein Text geworden, der das Wirken Jesu von der Gefangennahme Johannes des Täufers bis zu seiner Auferstehung zusammenfassen soll. </p>
<blockquote><p>Mit seiner Botschaft von der Königsherrschaft Gottes malte Jesus ein Bild von der Zukunft, das sich radikal von dem unterschied, was seine Zeitgenossen gewohnt waren. Von allen Seiten regte sich Widerstand &#8211; Pharisäer und Sadduzäer wandten sich gegen ihn, aber auch dämonische Mächte manifestierten sich in seiner Gegenwart. Der wahre Feind blieb jedoch zumeist unsichtbar: Nur in der Versuchungsgeschichte kam es zur direkten Konfrontation mit Satan, der doch hinter allem persönlichen, transpersonalen, sozialen und systemischen Bösen zu finden war, von dem die Menschen zu befreien Jesus gekommen war. Beständig kündigte Jesus das Gericht über die Generation Israels an, die seine Botschaft nicht annehmen würde. Im Laufe der Zeit wurde die ablehnende Haltung der Mehrheit der Juden immer deutlicher und es geschah, was Romano Guardini mit drastischen Worten als »den zweiten Sündenfall« bezeichnet &#8211; der Gottessohn wurde von seinem eigenen Volk verworfen. Hätte Israel seinen Messias angenommen, so hätten sich nach Guardini die jesajanischen Verheißungen von der Neuordnung der Welt mit beim Lamme liegenden Löwen erfüllt, die, so Guardini, damit hinfällig geworden seien, da ja nun die Weissagungen des Neuen Testamentes gälten. Ein interessanter Gedanke.<br />
Jesus selbst war sich seiner Sendung sehr wohl bewußt. In Taufe und Verklärung empfing er die Bestätigung seines himmlischen Vaters, und dem Bekenntnis des Petrus, bei Jesus handele es sich um den »Messias, des lebendigen Gottes Sohn«, stimmte er ausdrücklich zu. In seinen Zeichen offenbarte sich die Kraft Gottes und die Fülle der messianischen Zeit, in seinem ganzen Wirken wurde das Ebenbild Gottes Fleisch und Gottes Idee vom menschlichen Leben sichtbar; Gnade und Wahrheit gingen Hand in Hand. Menschen wurden heil und frei. Jesus verkündigte eine neue Halacha; er legte und lebte die Tora im Sinne ihres Gebers aus und schärfte seinen Jüngern ein, in allem seinem Beispiel zu folgen, selbst wenn es auch sie das Leben kosten sollte.<br />
Jesus ging bewußt in den Tod, er ergab sich in den Willen des Vaters und gab sein Leben als „Lösegeld für viele“. Die Juden verurteilten ihn als Gotteslästerer; von der Hand der Römer erlitt er den Kreuzestod. Nach seiner Auferstehung zeigte er sich seinen Schülern, übertrug ihnen seine Kraft und setzte sie als seine Nachfolger ein, die seine Sendung weiterführen sollten. Als Reben am Weinstock des Messias wurden sie zu seinem Leib, dem neuen Gottesvolk.</p></blockquote>
<p>Was denkst Du dazu? Was fehlt?<br />
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		<title>Über Dienst und Botschaft Jesu</title>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2008 20:38:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus meinem Kopf]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; schreibe ich grade eine Seminararbeit. Heute ist diese Gliederung entstanden, die einige Punkte daraus in meinem Kopf verbinden soll. Technorati Tags: Jesus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	&#8230; schreibe ich grade eine Seminararbeit. Heute ist diese Gliederung entstanden, die einige Punkte daraus in meinem Kopf verbinden soll.</p>
<p><a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/05/gliederung.jpg" onclick="window.open('http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/05/gliederung.jpg','popup','width=1200,height=1600,scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=yes,left=0,top=0');return false"><img src="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/05/gliederung-tm.jpg" height="500" width="375" border="1" hspace="4" vspace="4" alt="Gliederung" /></a></p>
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<p style="text-align:right;font-size:10px;">Technorati Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/Jesus" rel="tag">Jesus</a></p>
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		<title>Liedgut atmet &#8211; Theologie auch</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 13:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dünger]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein sehr feines Buch im gigantischen Großformat, das die Geschichte U2s in ihren eigenen Worten erzählt, geschmückt von vielen wunderbaren Fotos. Darin habe ich gestern folgende Gedanken Bono&#8217;s über den Song »Bad« gefunden: That is potentially a truly great song &#8230; if I had finished it. And in a way I do finish it every [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/04/21ucikkj5cl-aa115.jpg" onclick="window.open('http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/04/21ucikkj5cl-aa115.jpg','popup','width=115,height=115,scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=yes,left=0,top=0');return false"><img src="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/04/21ucikkj5cl-aa115-tm.jpg" height="100" width="100" border="1" hspace="4" vspace="4" alt="21Ucikkj5Cl. Aa115 " /></a><br />
Ein sehr feines Buch im gigantischen Großformat, das die Geschichte U2s in ihren eigenen Worten erzählt, geschmückt von vielen wunderbaren Fotos. Darin habe ich gestern folgende Gedanken Bono&#8217;s über den Song »Bad« gefunden:</p>
<p style="text-indent:20pt;">That is potentially a truly great song &#8230; if I had finished it. And in a way I do finish it every night, live. I change the lyric. Poets have no problem with revising their work. Songs shouldn&#8217;t be set in stone. If they are any good, they are living, breathing organisms. (Aus: <a href="http://www.amazon.de/U2-U-2/dp/350215046X/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1207767586&amp;sr=8-1">U2 by U2</a>, 155.)</p>
<p>Liedgut atmet also. Theologie auch? Ja, meint James D. G. Dunn beim Nachdenken über den Apostel Paulus. Viele Versuche wurden gemacht, den Kern der paulinischen Theologie herauszufiltern. Darunter: Die Spannung zwischen Juden und Nichtjuden (F.C. Baur), Rechtfertigung aus Glauben (Bultmann, Käsemann), Teilhaben an Christus oder Christus-Mystizismus (Schweitzer), Kreuzestheologie (Wilckens). Oder geht Paulus von einem alles vereinenden Grundprinzip aus &#8211; so z.B. die Anthropologie, die Heilsgeschichte, oder die Erzählung des Bundes in Christus? Dunn, wie ich heute gelesen habe, bemerkt dazu:</p>
<blockquote><p>The problem with the imagery of centre or core or principle, however, is that it is too fixed and inflexible. It encourages the impression from the start that Paul&#8217;s theology was static and unchanging. (Aus: J.D.G. Dunn, <a href="http://www.amazon.de/Theology-Paul-Apostle-James-Dunn/dp/0802844235/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1207819204&amp;sr=8-1">The Theology of Paul the Apostle</a>, 20.)</p></blockquote>
<p><a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/04/51cc2k2w8al-sl160-aa115.jpg" onclick="window.open('http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/04/51cc2k2w8al-sl160-aa115.jpg','popup','width=115,height=115,scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=yes,left=0,top=0');return false"><img src="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/04/51cc2k2w8al-sl160-aa115-tm.jpg" height="100" width="100" border="1" hspace="4" vspace="4" alt="51Cc2K2W8Al. Sl160 Aa115 " /></a><br />
Gestern Bono, heute Dunn. Nett, wie sich ein irischer Rockstar und ein englischer Neutestamentler ergänzen. Bei jeder Arbeit, die ich verfasse, jeder Predigt und jedem Artikel habe ich das Gefühl des Vorletzten, des Bruchstückhaften und Unfertigen. Schon Monate später würde ich den Schwerpunkt anders setzen, würde andere Gedanken einbringen. &#8220;Unsere Erkenntnis ist Stückwerk&#8221; erkannte schon der erwähnte Paulus. Wie recht er hat! Theologie atmet, ist nicht in Stein gemeißelt. If it is good, it is a living, breathing organism.</p>
<p><!-- technorati tags start -->
<p style="text-align:right;font-size:10px;">Technorati Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/Bono" rel="tag">Bono</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/James D.G. Dunn" rel="tag">James D.G. Dunn</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Paulus" rel="tag">Paulus</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/U2" rel="tag">U2</a></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einladung in die Werkstatt: Christologie / Soteriologie</title>
		<link>http://dosi.p-shuttle.de/einladung-in-die-werkstatt-christologie-soteriologie/</link>
		<comments>http://dosi.p-shuttle.de/einladung-in-die-werkstatt-christologie-soteriologie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 15:35:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=629</guid>
		<description><![CDATA[Ich tue es Peter gleich und lade Dich in meine Werkstatt ein. Am 8. März werde ich im Rahmen eines Tagesseminars der Schule für Leiterschaft (ein Zweig der Werkstatt für Gemeindeaufbau) einen Vormittag lang über »Christologie / Soteriologie« unterrichten. Für die im Umgang mit Fremdwörtern weniger Geübten: »Christologie« meint die Lehre vom Gesalbten/Messias/Christus, die sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ich tue es <a href="http://www.elia-gemeinschaft.de/wordpress/2007/09/25/peters-gedanken/theologie/aus-der-werkstatt-%e2%80%9csunde-kreuz-und-bekehrung-im-horizont-der-postmoderne%e2%80%9d">Peter</a> gleich und lade Dich in meine Werkstatt ein. Am 8. März werde ich im Rahmen eines <a href="http://www.leiterschaft.de/cms/admin/module/mod_download/media.php?id=46">Tagesseminars</a> der <a href="http://www.leiterschaft.de/cms/public/index.php?id=93&amp;expand=">Schule für Leiterschaft</a> (ein Zweig der <a href="http://www.leiterschaft.de/cms/public/index.php">Werkstatt für Gemeindeaufbau</a>) einen Vormittag lang über »Christologie / Soteriologie« unterrichten. Für die im Umgang mit Fremdwörtern weniger Geübten: »Christologie« meint die Lehre vom Gesalbten/Messias/Christus, die sich mit der zweiten Person der göttlichen Dreieinigkeit auseinandersetzt; »Soteriologie« meint die Lehre vom Heil / von der Erlösung. Zielgruppe sind Gemeindpraktiker im Alter von grob 25-40 Jahren. </p>
<p><a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/01/jesus.jpg" onclick="window.open('http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/01/jesus.jpg','popup','width=500,height=670,scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=yes,left=0,top=0');return false"><img src="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/01/jesus-tm.jpg" height="200" width="149" border="1" hspace="4" vspace="4" alt="Jesus" /></a><a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/01/jesus-am-kreuz.jpg" onclick="window.open('http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/01/jesus-am-kreuz.jpg','popup','width=499,height=672,scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=yes,left=0,top=0');return false"><img src="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/01/jesus-am-kreuz-tm.jpg" height="200" width="148" border="1" hspace="4" vspace="4" alt="Jesus Am Kreuz" /></a><a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/01/himmelfahrt-2.tiff" onclick="window.open('http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/01/himmelfahrt-2.tiff','popup','width=300,height=446,scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=yes,left=0,top=0');return false"><img src="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/01/himmelfahrt-2-tm.jpg" height="200" width="134" border="1" hspace="4" vspace="4" alt="Himmelfahrt-2" /></a><br />
[Die Bilder stammen, wenn ich mich recht erinnere, vom Friedhof auf dem Vysehrad in Prag.]</p>
<p>Nun läßt sich gerade über Jesus sehr viel sagen. Die klassischen Inhalte der Christologie waren ja geprägt von der Zweinaturenlehre und dem dreifachen Amt als König, Priester und Prophet. Das apostolische Glaubensbekenntnis sagt leider nicht allzu viel: empfangen &#8211; geboren &#8211; gelitten &#8211; gestorben &#8211; begraben &#8211; auferstanden &#8211; aufgefahren &#8211; er sitzt &#8211; er wird kommen. Das ganze irdische Wirken Jesu und der Inhalt seiner Botschaft fallen raus, was mir gar nicht gefällt. Die Bergpredigt bietet sich an, die Gleichnisse vom Reich Gottes, der missionale Aspekt, die Gedankenwelt des Judentums der damaligen Zeit, die Erwartungen an den Messias, der rote Faden hin deutende rote Faden des AT, etc. Stoff ist reichlich vorhanden.</p>
<p><a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/01/paulus2.tiff" onclick="window.open('http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/01/paulus2.tiff','popup','width=224,height=433,scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=yes,left=0,top=0');return false"><img src="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2008/01/paulus2-tm.jpg" height="300" width="155" border="1" hspace="4" vspace="4" alt="Paulus2" /></a><br />
[Irgendwo in Prag]</p>
<p>Was die Soteriologie anbelangt, hat ja der gute Paulus Vieles geschrieben &#8211; die Briefe an die Römer, Korinther, Galater, Epheser, Philipper und Kolosser wären dabei meine erste Wahl. Hinzu käme eigentlich noch der Hebräerbrief. Auch auf soteriologischem Gebiet gibt es Fragestellungen en masse: Heilserwartungen im AT, die Botschaft Jesu, Rekapitulation bei Ignatius, das Turmerlebnis Luthers, ein systematisierter ordo salutis in der lutherischen Orthodoxie und im Calvinismus, die von der Satisfaktionslehre beeinflußte klassische evangelikale Sichtweise, die neue Paulus-Perspektive (insbesondere Wright und Dunn) &#8211; da raucht mein Köpfchen. Leider habe ich nur zweimal 1,5 Stunden zur Verfügung und die oben genannte Zielgruppe verlangt wohl eher klare Antworten &#8211; was tun? Interessanterweise steht am Nachmittag unter Anleitung von Christine Winkler ein Nachdenken über Evangelisation auf dem Plan. Auch das sollte bedacht werden, auch wenn ich dann nicht mehr da sein werde <img src='http://dosi.p-shuttle.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>An dieser Stelle bin ich auf Deine Mithilfe angewiesen. Worauf würdest Du die Schwerpunkte legen? Was wäre Dir wichtig? Welche Aspekte würdest Du rauslassen? Ich freue mich über Kommentare!</p>
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		<title>[Auf Reisen] »Kirche und Postmoderne« VII &#8211; Nachtrag</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 19:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Theologie]]></category>

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		<description><![CDATA[[Im Rahmen meiner Rückschau auf das vergangene Jahr habe ich auch über das Symposium in Greifswald nachgedacht und lustigerweise noch einen alten, nicht veröffentlichten Post zum Vortrag von Karl Gabriel gefunden, den ich jetzt der Vollständigkeit halber nachreiche.] Karl Gabriel &#8211; Im Spannungsfeld von Entkirchlichung, individualisierter Religiosität und neuer Sichtbarkeit der Religion: Der gesellschaftliche Ort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	[Im Rahmen meiner Rückschau auf das vergangene Jahr habe ich auch über das Symposium in Greifswald nachgedacht und lustigerweise noch einen alten, nicht veröffentlichten Post zum Vortrag von Karl Gabriel gefunden, den ich jetzt der Vollständigkeit halber nachreiche.]<span style="font-size: 14pt"></span></p>
<p align="left"><span style="font-size: 13pt"><strong>Karl Gabriel &#8211; Im Spannungsfeld von Entkirchlichung, individualisierter Religiosität und neuer Sichtbarkeit der Religion: Der gesellschaftliche Ort der Kirche in der Gegenwartsgeschichte.</strong></span></p>
<p> <strong>1. Moderne Gesellschaft und Religion in Spannung</strong><span style="font-size: 13pt"><strong><br />
</strong></span>Die Spannung hat ihre Ursache, in den Grundlagen moderner Gesellschaften, die in der Postmoderne weiterbestehen. Alle gesellschaftlichen Funktionen haben selbständige Handlungsstrukturen; es existiert keine übergeordnete Ordnung. Die Moderne bindet sich  im Ansatz an die ratio. Das Individuum muß seine Weltsicht/seinen Sinn selbst deuten.  Religion ist  strukturell ein Teilsystem unter anderen; kulturell eine Wirklichkeitsperspektive unter anderen. Daher handelt es bei der Postmoderne, deren Weltsicht im Kern vom Verlust einer Zentralperspektive gekennzeichnet ist, um die radikalisierte, zugespitzte Moderne.<br />
<span style="font-size: 13pt"><strong><br />
</strong></span><strong>2. Tendenzen fortschreitender Entkirchlichung</strong><br />
Auf lange Sicht ist ein Rückgang der kirchlich institutionalisierten Religion, die sich im Glauben an ein Leben nach dem Tod und an einen persönlichen Gott ausdrückt, zu erwarten. Die Bindung an die Institution Kirche schwächt sich ab, regelmäßiger Gottesdienstbesuch und regelmäßige Gebetszeiten nehmen ab. Deutschland befindet sich in einer besonderen Lage in zwei kulturellen Bereichen: Im industrialisierten Westen liegt die Kirchenbindung im europäischen Mittelfeld; der Osten gehört zur nordosteuropäischen Region mit Estland und der tschechischen Republik, die den kirchendistanziertesten Gürtel der Welt darstellt. Der kirchliche Glaube verliert an Selbständigkeit und Normalität; die kirchliche Religion hat ihren Charakter als zwingende Primärinstitution verloren und ist zu einer (ab-)wählbaren Sekundärinstitution geworden. Die Selbstverständlichkeit, mit der die kirchliche Religion einen entscheidenden Posten in der Gesellschaft innehatte, löst sich auf.</p>
<p><strong>3. Religiöse Individualisierung</strong><span style="font-size: 13pt"><strong><br />
</strong></span>An die Stel der institutionalisierten Religion mit klarer Repräsentanz ist keine vergleichbare Instanz getreten; das  einst von einem Monopolanbieter bestellte religiöse Feld wandelt sich zu individuell zusammenbastelbarer Religiosität, eine Vielzahl von Kirchgängern nimmt problemlos Elemente östlicher Religionen wie z.B. die Reinkarnation in ihr Glaubenssystem auf &#8211; das religiöse Feld verengt sich nicht, sondern erweitert sich (Wiederkehr des Okkulten, Tendenz zur Sakralisierung von Liebesbeziehungen), der Erlebnis- und Erfahrungsbezug des Glaubens nimmt zu. Der Markt der Sinnangebote bietet Substitute für Glauben, auf die zurückgegriffen werden kann, z.B. Versicherung zur Sicherheit oder Idole zum Anbeten. Psychokulte und Therapien sind insbesondere unter Großstädtern zw. 30-50 verbreitet, welche sich diese Angebote überhaupt leisten können. Das Fernsehen ist geprägt von Information und Sensation bei stark überzeichneter Qualität und Quantität , aber großer kultureller Auswirkung.<span style="font-size: 13pt"></span></p>
<p><strong>4. Pluralisierung der und in den Religionen</strong></p>
<ul>
<li>Zunahme der religiösen und konfessionellen aber auch innerkirchlichen Verschiedenheit</li>
<li>die praktizierte Ökumene ist weiter fortgeschritten als viel wahrhaben wollen</li>
<li>Differenz des Glaubens auf der individuellen Ebene</li>
<li>es gibt keine konfessionell geprägten persönlichen Beziehungsnetzwerke mehr</li>
<li>wachsende religiöse Pluralisierung betrifft die institutionell-organisatorische Ebene genauso wie die persönliche mit Patchwork-Religiosität &#8211; das wird auch so weitergehen</li>
</ul>
<p><strong>5. Neue Tendenzen seit der Wende zum 21. Jahrhundert<br />
</strong>Die neuen Tendenzen sind schwer einzuordnen, liegen aber auf der Hand: Die öffentliche Präsenz der Religionen (z.B. in den Medien) hat zugenommen, auch gibt es unter den Journalisten und Spitzenpolitikern wenige Atheisten. Die Säkularisierungsthese muß als widerlegt gelten: &#8220;In dem Maße, wie sich der aufklärerische Glaube an Fortschritt &#8230; abdunkelt, nimmt die Religiosität zu.&#8221; Die Entwicklungen der neuen Lage von Religion und Kirchen im Globalisierungsprozeß weisen in eine doppelte Richtung:</p>
<ul>
<li>ein weltweites Referenzsystem in Sachen Religion ist im Entstehen begriffen (asiatische Religionen müssen dazu erst zur Religion werden), um dessen Ausgestaltung im Moment bei nicht absehbarem Ergebnis gerungen wird. Benedikt XVI. und Johannes Paul II. brachten in diese Diskussion ein, daß der Gott der Christen sich als Gott der Liebe offenbart und der Glaube sich dem kritischen Korrektiv der Vernunft stellt aber gleichzeitig die Vernunft von ihren blinden Flecken befreit.</li>
<li>neue Bedeutung für traditionelle Kirchen- und Religionsgemeinschaften, die neben den Charismatikern etabliert sind; die Kirchen sind trotz ihrer oft zu negativen Selbstwahrnehmung aus der religiösen Landschaft nicht wegzudenken, da viele andere religiöse Formen von ihrem Gegenüber zur institutionalisierten Religion leben</li>
</ul>
<p><strong>6. Herausforderungen für die Religionen und Kirchen<br />
</strong>Die neue Frage lautet: Wie können wir zum religiösen Frieden und zur Minderung religiöser Konflikte beitragen? Daraus ergibt sich die Verpflichtung zur Verarbeitung der Dissonanzen in der Begegnung mit den anderen Konfessionen und Religionen. Neben dem religiösen Pluralismus muß sich die Religion mit der modernen Wissenschaft und ihrem Anspruch, für das geltende Weltwissen verantwortlich zu sein, auseinandersetzen und den säkularen Verfassungsstaat sowie die Menschenrechte, die beide nicht mehr auf Gott gründen, anerkennen. Die religiösen Institutionen können ihren Beitrag erst dann leisten, wenn sie auf Macht vom Staat verzichten und die Religionsfreiheit akzeptieren. &#8220;Alle Völker werden immer mehr eine Einheit, Traditionen und Kulturen kommen in Beziehung &#8211; um Frieden zu schaffen muß überall auf Erden die Religionsfreiheit einen Rechtsschutz genießen.&#8221; Das Vaticanum II ist eine innere Revolution der römisch-katholischen Kirche &#8211; was kann die islamische Tradition daraus lernen?</p>
<p><strong>7. Kirchen als Akteure der Zivilgesellschaft<br />
</strong>Die verrechtlichte Religion in Europa ist ein Problem, aber weder die radikale Trennung noch die Staatsreligion wäre eine Lösung &#8211; ist der Religionsmarkt überreguliert? &#8220;In Europa hat es das Christentum zugelassen, eng mit den weltlichen Mächten verknüpft zu werden. Jetzt sind sie zusammengestürzt, und es liegt unter ihren Trümmern. Es ist ein Lebendiger, den man an einen Toten binden wollte. Befreit ihn von den Fesseln!&#8221; (Tocqueville) Das Christentum muß sich vom Charakter der staatsanalogen Institution verabschieden und darf sich auch nicht mit einer politischen Partei verknüpfen. Die Kirchen müssen ihren Freiraum gegen den Säkularismus erstreiten, der ihnen nur Raum im Privaten zugestehen will. Das innerkirchliche Sälularisierungsdenken, das einen Rückzug in eine Enklave am Rande der Gesellschaft erstrebt, muß überwunden werden. Ziel ist eine in die Gesellschaft als ganze integrierte Zivilreligion. Die Aufgaben der Kirchen sind die Verteidigung der Menschenrechte und der Würde der Person (begründet im Imago Dei), die Übernahme öffentlicher Verantwortung und ein Gegengewicht zum radikalen Individualismus durch Einbringen ihrer Positionen z.B. beim Embryonenstreit, damit sich das Gemeinwohl nicht auf die Gesamtsumme individueller Positionen reduziert.</p>
<p><strong>8. Kirchen als intermediäre Organisationen</strong></p>
<ul>
<li>individuelle Religiosität der Menschen wecken, fördern und begleiten &#8211; Abschied von der Zwangsinstitution</li>
<li>Vermittlung des persönlichen Glaubens in die Deutungsgemeinschaft der Kirche</li>
<li>Praxis der Entprivatisierung des Glaubens</li>
<li>Orientierung am Ursprung, an der Gesellschaft und an der Religiosität des Menschen</li>
</ul>
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<p style="text-align: right; font-size: 10px">Technorati Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/Postmoderne" rel="tag">Postmoderne</a></p>
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