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	<title>Der Sämann &#187; Spiritualität</title>
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	<description>Saatgut aus der Fülle des Lebens-mit-Gott</description>
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		<title>[Foster] Radikales Gebet</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 18:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[{Heute löse ich eine alte Schuld ein, indem ich den Post zum letzten Kapitel von Richard Foster&#8217;s Buch Prayer: Finding the Heart’s True Home verfasse. Die Vorgänger erschienen zwischen Januar und September 2007 und sind hier zu finden: 1&#124;2&#124;3&#124;4&#124;5&#124;6&#124;7&#124;8&#124;9&#124;10&#124;11&#124;12&#124;13&#124;14&#124;15&#124;16&#124; 17&#124;18&#124;19&#124;20&#124;21&#124;22&#124;23&#124;24&#124;25} Die Hände zum Gebet zu falten ist der Beginn des Aufstands gegen das Durcheinander in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	{Heute löse ich eine alte Schuld ein, indem ich den Post zum letzten Kapitel von Richard Foster&#8217;s Buch <a href="http://www.amazon.de/Prayer-10th-Anniversary-Finding-Hearts/dp/006053379X/sr=1-6/qid=1169468326/ref=sr_1_6/028-0921031-4992538?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de" target="_blank">Prayer: Finding the Heart’s True Home</a> verfasse. Die Vorgänger erschienen zwischen Januar und September 2007 und sind hier zu finden: <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=271" target="_blank">1</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=272" target="_blank">2</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=273" target="_blank">3</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=274" target="_blank">4</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=285" target="_blank">5</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=286" target="_blank">6</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=289" target="_blank">7</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=291" target="_blank">8</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=292" target="_blank">9</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=294" target="_blank">10</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=297">11</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=298" target="_blank">12</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=300" target="_blank">13</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=305" target="_blank">14</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=306" target="_blank">15</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=311">16</a>| <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=314">17</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=323">18</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de/?p=333">19</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=354" target="_blank">20</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=356" target="_blank">21</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=410" target="_blank">22</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=413">23</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=415" target="_blank">24</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/foster-vollmachtiges-gebet/">25</a>}</p>
<blockquote><p>Die Hände zum Gebet zu falten ist der Beginn des Aufstands gegen das Durcheinander in der Welt. (Karl Barth)</p></blockquote>
<p>Radikales Gebet geht an die Wurzel, zum Herz, zum Zentrum. Radikales Gebet läßt uns nicht am Rande der großen Probleme des Lebens stehenbleiben. Es wagt den Glauben, daß die Dinge sich ändern können. Es zielt auf die totale Veränderung von Personen, Institutionen und Gesellschaften ab. Radikales Gebet ist prophetisch.</p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>Der prophetische Botschafter</strong></span><br />
Wir haben lange für eine neue Art von prophetischen Leitern gebetet. Ich glaube, wir sehen sie jetzt &#8211; viele von ihnen in Ländern der dritten Welt -, wie sie Menschen in neue Ausdrucksformen von Treue und Gehorsam rufen. Sie kommen aus jeder sozialen Schicht und jeder menschlichen Schublade. Sie lieben Jesus von ganzem Herzen. Sie spüren den Ruf Gottes auf ihrem Leben und die Hand Gottes auf ihrem Dienst. Unter ihrer Leitung und durch die Kraft des Heiligen Geistes wird das Volk Gottes ein weiteres Mal versammelt &#8211; nicht als Organisation, sondern als Organismus. Sie sehen eine neue Zukunft von Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Sie sind nicht mehr Sklaven von Menschen. Sie können nicht mehr bestochen, manipuliert oder umschmeichelt werden. Sie lieben ihre Feinde und beten für die, die sie hassen und verachten. Ihre Gegenwart und ihr Handeln wird die Strukturen, die von Gier, Angst und Stolz erhalten werden, zum Fallen bringen. Die schlichte Tatsache, daß sie nicht bei der Unterdrückung, den Vorurteilen und dem Klassendenken der modernen Kultur mitmachen, wird die Welt verändern. </p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>Geistlicher Widerstand</strong></span><br />
Es geht um eine geistliche Widerstandsbewegung im Untergrund.  Wir werden die Stimme derer, die keine Stimme haben, bringen ihre Sache vor den Thron im Himmel. Wir verlangen, angehört zu werden. Wir werden uns fest und streitlustig gegen alle Ungerechtigkeit und Unterdrückung wenden. Die Waffen unseres Widerstands lassen uns in den Augen einer Welt, die auf Macht, Effizienz und Kontrolle beruht, absolut irrelevant aussehen. Wir sprechen die Wahrheit. Wir beten für unsere Feinde. Wir weigern uns, mit Ungerechtigkeit zusammenzuarbeiten. Und doch, so unglaublich wie es scheinen mag, haben diese Waffen die Macht, Festungen einzureißen und das gerechte und friedfertige Königreich Jesu hervorzubringen.</p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>Soziale Heiligkeit</strong></span><br />
Die wahre prophetische Botschaft ruft uns immer zu &#8220;sozialer Heiligkeit&#8221;, um eine Formulierung John Wesleys zu verwenden. Durch unser Gebet und unser Leben sabotieren wir alle Unterscheidungen, die auf Klasse, Rang und Status beruhen. Für die Kinder des Reiches ist es nicht wichtig, <em>wer</em> eine Person ist, nur daß eine Person <em>ist</em>.</p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>Die ganze Welt in die Arme schließen</strong></span><br />
Die wahre prophetische Botschaft ruft uns dazu, unsere Arme weit auszustrecken und die ganze Welt einzuschließen. In heiliger Kühnheit bedecken wir die Erde mit der Gnade und Barmherzigkeit Gottes. Wir schlagen unsere Bedenken in den Wind und beten nicht nur für Einzelpersonen, sondern auch für ganze Nationen, nicht nur für die Erneuerung der Kirche, sondern auch für die Transformation der Welt. Wir beten und setzen uns dafür ein, daß das Reich Gottes auf die Erde &#8211; die ganze Erde &#8211; kommt, so wie es im Himmel ist.</p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>Christliche Gemeinschaft</strong></span><br />
Geistliche Mentoren haben die Gabe der Unterscheidung, der Weisheit und der Erkenntnis. Ihre Aufgabe ist es, anderen Menschen dabei zu helfen, die Fußspuren Gottes in ihrem Leben zu erkennen und sie hin und wieder dazu zu drängen, in eine Richtung zu gehen, in die sie sonst vielleicht nicht gehen würden. Wie auch immer die Form unseres gemeinsamen Lebens aussieht &#8211; es ist von äußerster Wichtigkeit, daß wir in Gemeinschaft beten. Dallas Willard schreibt: &#8220;Gottes Ziel in der Geschichte ist es, eine alles umfassende Gemeinschaft liebender Personen zu schaffen, mit ihm selbst in ihrer Mitte als grundlegendem Erhalter und herrlichstem Bewohner.&#8221; </p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>Das königliche Gesetz</strong></span><br />
Göttliche Liebe, <em>agape</em>, allein kann die Gemeinschaft erhalten, die Gott ins Dasein ruft; darum ruft uns die wahre prophetische Botschaft immer zu dieser dynamischen Liebe zu Gott und dem Nächsten auf, die im Kern des Evangeliums ist. Wir lieben Gott, indem wir unseren Nächsten lieben, und wir können unseren Nächsten nur lieben, wenn wir Gott lieben. Diese beiden Gebote formen ein saumloses Gewand. Gebet läßt unsere Liebe frei fließen &#8211; sowohl vertikal als auch horizontal. Wenn wir beten, werden wir in die Liebe Gottes hineingezogen, die uns unwiderstehlich zur Liebe unseres Nächsten führt. Wenn wir versuchen, unseren Nächsten zu lieben, erkennen wir unsere Unfähigkeit dazu, was uns unwiderstehlich zurück zu Gott führt. Und so treten wir in diese niemals endende Liebesgemeinschaft ein, die der christlichen Gemeinschaft ihr Leben gibt.</p>
<p><em>EIN SEGEN<br />
Mögest Du nun, durch die Kraft des Heiligen Geistes, den Geist des Gebets empfangen. Möge er, im Namen Jesu Christi, zur kostbarsten Beschäftigung Deines Lebens werden. Und möge der Gott allen Friedens Dich stärken, segnen und Dir Freude geben.<br />
Amen.</em><br />
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<p style="text-align:right;font-size:10px;">Technorati Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/Gebet" rel="tag">Gebet</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Richard Foster" rel="tag">Richard Foster</a></p>
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		<title>Blogstöckchen: Fasten</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 21:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Björn hat mir ein Stöckchen zugeworfen, das sich mit der Fastenzeit auseinandersetzt. Hier meine Antworten auf seine Fragen: 1. Hast Du schon einmal bewußt gefastet? Da ich Mitglied der evangelischen Landeskirche bin und in einem 3.500-Seelen-Dorf wohne, kenne ich die Aktion &#8220;Sieben Wochen ohne&#8221; schon seit längerem. Das erste Mal bewußt habe ich meines Wissens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://journeyofbjoern.athome-karlsruhe.de/2008/01/21/fastenzeit-blogstockchen/de/">Björn hat mir ein Stöckchen zugeworfen</a>, das sich mit der Fastenzeit auseinandersetzt. Hier meine Antworten auf seine Fragen:</p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>1. Hast Du schon einmal bewußt gefastet?</strong></span><strong><br />
</strong>Da ich Mitglied der evangelischen Landeskirche bin und in einem 3.500-Seelen-Dorf wohne, kenne ich die Aktion &#8220;Sieben Wochen ohne&#8221; schon seit längerem. Das erste Mal bewußt habe ich meines Wissens mit 16 gefastet &#8211; das war 1996 und verzichtet habe ich auf Zigaretten. Vor der Fastenzeit war ich Gelegenheitsraucher, nach der Fastenzeit habe ich 5 Jahre lang täglich eine Schachtel geraucht <img src='http://dosi.p-shuttle.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
In weiteren Jahren habe ich in der Fastenzeit vorrangig auf Alkohol und Süßigkeiten verzichtet. Später habe ich mich intensiver mit dem Fasten auseinandergesetzt und wollte dann sieben Wochen lang nur Wasser und Saft zu mir nehmen. Nach einer Woche war mein Kreislauf so am Ende, daß ich das Experiment aufgegeben habe. Mittlerweile bin ich bei der Praxis angelangt, daß ich in den traditionellen kirchlichen Fastenzeiten (Advent und Aschermittwoch bis Ostern) auf feste Nahrung verzichte, statt dessen aber viel Milch trinke, so daß mein System nicht ganz herunterfährt. Auch ist das Fastenbrechen sehr einfach, da die Verdauungsorgane ja die Milch verarbeiten müssen. Dazu verzichte ich im Normalfall auf Cola und Alkohol.<br />
Weil ich nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade lebe, habe ich das Prinzip &#8220;Festtag schlägt Fasttag&#8221; eingeführt &#8211; sollte ich eine Feier o.ä. besuchen, kann es durchaus sein, daß ich esse oder Alkoholisches trinke. Allerdings habe ich im Dezember den Fehler gemacht, daß ich zu viele Tage zu Festtagen erklärt habe <img src='http://dosi.p-shuttle.de/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8)' class='wp-smiley' /> Bisweilen habe ich auch wegen eines Gebetsanliegens alleine oder in Gemeinschaft gefastet.</p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>2. Was ist der Sinn von Fasten Deiner Meinung nach?</strong></span><strong><br />
</strong>Fasten ist für mich der freiwillige Verzicht auf Nahrung. In der körperlichen Schwäche lebe ich bewußter und lerne &#8220;alltägliche&#8221; Lebensmittel wie Brot, Wurst und Käse neu wertzuschätzen. Oftmals habe ich auch das Empfinden, für das Wirken Gottes empfänglicher zu sein. Es wird deutlich: &#8220;Der Mensch lebt nicht vom Brot allein&#8221;. Das Hungergefühl diktiert mich nicht. Das Leben wird (manchmal) entschleunigt. Ich fühle mich Gott näher. Fasten ist manchmal auch die Intensivierung einer Gebetshaltung.<br />
Ausführliches zum Sinn des Fastens habe ich <a href="http://www.p-shuttle.de/fast8/?page_id=3">hier</a> geschrieben.<br />
Das Beste, was ich zum Fasten gelesen habe, ist <a href="http://www.amazon.de/Fasten-Anselm-Gr%C3%BCn/dp/3878681852/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&amp;s=gateway&amp;qid=1200951787&amp;sr=8-1">Anselm Grün &#8211; Fasten</a> und ein Kapitel bei <a href="http://www.amazon.de/Nachfolge-feiern-Geistliche-%C3%9Cbungen-entdeckt/dp/3789322946/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=gateway&amp;qid=1200951799&amp;sr=8-1">Richard Foster &#8211; Nachfolge feiern</a>.</p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>3. Wirst Du in diesem Jahr in der Fastenzeit fasten?</strong></span><br />
Ja, wie unter 1. beschrieben.</p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>4. Ist Fasten ein Thema in der Gemeinschaft, in der Du lebst?</strong></span><strong><br />
</strong>In meinem Umfeld im CVJM Heimerdingen verzichten viele während der Zeit von Aschermittwoch bis Ostern auf irgendetwas &#8211; Alkohol, Süßigkeiten und Fernsehen stehen meines Wissens hoch im Kurs. Letztes Jahr haben wir in der <a href="http://www.p-shuttle.de/">p-shuttle.Gemeinschaft</a> bewußt die Fastenzeit thematisiert und Texte zur Reflektion und Meditation über Ereignisse aus den Tagen vor der Kreuzigung Jesu geschrieben, die Du <a href="http://www.p-shuttle.de/fast8/">hier</a> noch einsehen kannst. Aus dem Nachdenken über diese Texte habe ich einige Gedichte geschrieben, die Dich vielleicht auch in dieser Fastenzeit inspirieren könnten &#8211; über den <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=358">Einzug Jesu in Jerusalem</a> (oder Heimerdingen&#8230;), die <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=361">Tempelreinigung</a>, die <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=362">Salbung Jesu durch die Sünderin</a>, über <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=364">Judas Ischariot</a>, die <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=365">Fußwaschung</a>, das <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=369">Abendmahl</a>, <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=370">Jesus im Garten Gethsemane</a>, die <a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=371">Kreuzigung</a>.  </p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>Weiter geht&#8217;s</strong></span><strong><br />
</strong>Ist Fasten ein Thema für Dich? Ich werfe das Stöckchen weiter und bin gespannt, wer es auffängt &#8211; vielleicht <a href="http://pickaboo.typepad.com/pickaboo/">TobiK</a>, <a href="http://einaugenblick.de/">Hufi</a>, <a href="http://lifenavigator.typepad.com/lifenavigator/">Mike</a>, <a href="http://danielehniss.de/">[depone]</a>, <a href="http://karl.karzelek.com/">kapeka</a> oder<a href="http://www.bunchofnerds.de/failingforward"> Arne</a>? Oder jemand anderes? Fühl&#8217; Dich angesprochen!</p>
<p><!-- technorati tags start -->
<p style="text-align:right;font-size:10px;">Technorati Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/Blog-Stöckchen" rel="tag">Blog-Stöckchen</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Fasten" rel="tag">Fasten</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Fastenzeit" rel="tag">Fastenzeit</a></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
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		<title>[Foster] Vollmächtiges Gebet</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 15:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[{Dies ist &#8211; wieder einmal nach langer Unterbrechung &#8211; der fünfundzwanzigste Post zu Richard Fosters Buch Prayer: Finding the heart’s true home. Die Vorgänger: 1&#124;2&#124;3&#124;4&#124;5&#124;6&#124;7&#124;8&#124;9&#124;10&#124;11&#124;12&#124;13&#124;14&#124;15&#124;16&#124; 17&#124;18&#124;19&#124;20&#124;21&#124;22&#124;23&#124;24} Gott hat das Gebet eingerichtet und damit seinen Geschöpfen die Würde gegeben, selbst zu schaffen. (Blaise Pascal) Im vollmächtigen Gebet rufen wir den Willen des Vaters auf die Erde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<font color="#000000">{Dies ist &#8211; wieder einmal nach langer Unterbrechung &#8211; der fünfundzwanzigste Post zu Richard Fosters Buch <a href="http://www.amazon.de/Prayer-10th-Anniversary-Finding-Hearts/dp/006053379X/sr=1-6/qid=1169468326/ref=sr_1_6/028-0921031-4992538?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de" target="_blank">Prayer: Finding the heart’s true home</a>. Die Vorgänger: <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=271" target="_blank">1</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=272" target="_blank">2</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=273" target="_blank">3</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=274" target="_blank">4</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=285" target="_blank">5</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=286" target="_blank">6</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=289" target="_blank">7</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=291" target="_blank">8</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=292" target="_blank">9</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=294" target="_blank">10</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=297">11</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=298" target="_blank">12</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=300" target="_blank">13</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=305" target="_blank">14</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=306" target="_blank">15</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=311">16</a>| <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=314">17</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=323">18</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de/?p=333">19</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=354" target="_blank">20</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=356" target="_blank">21</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=410" target="_blank">22</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=413">23</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=415" target="_blank">24</a>}</font></p>
<blockquote><p> Gott hat das Gebet eingerichtet und damit seinen Geschöpfen die Würde gegeben, selbst zu schaffen. (Blaise Pascal)</p></blockquote>
<p>Im vollmächtigen Gebet rufen wir den Willen des Vaters auf die Erde herab. In diesem Fall sprechen wir nicht so sehr <em>zu</em> Gott, sondern <em>für </em>Gott. Wir bitten Gott nicht darum, etwas zu tun, sondern wir verwenden die Autorität Gottes, um zu gebieten, daß etwas geschieht. Dies ist die Art von Gebet, die Gott benutzt, um in feindliches Territorium einzudringen und seine Herrschaft zu errichten.</p>
<h3>Autorität verbunden mit Erbarmen</h3>
<p>Ich habe festgestellt, daß die Exzesse im vollmächtigen Gebet meist daher rühren, daß Menschen es nicht schaffen, bei der Ausübung der Autorität Christi diese mit dem Erbarmen Christi zu verbinden. Viel zu oft denken wir, daß sich Vollmacht und Mitgefühl gegenseitig ausschließen, aber in Jesus waren sie auf schöne Weise miteinander vermählt. Autorität braucht das Mitgefühl, um nicht zerstörerisch zu werden. Erbarmen schafft den Raum, in dem Vollmacht angewandt werden kann.</p>
<h3>Einsicht und Umsicht als Leitplanken</h3>
<p>Wir brauchen ebenso die geistliche Gabe der Unterscheidung und die Kardinaltugend der Klugheit, um Leitplanken für die rechte Ausübung des vollmächtigen Gebetes zu haben. Unterscheidung ist die göttliche Fähigkeit, das zu sehen, was in Wahrheit abläuft und zu wissen, was in einer bestimmten Situation getan werden muß. Der beste Weg, mehr über die Unterscheidungsgabe herauszufinden, ist sich an Leute zu halten, die diese Gabe besitzen. Klugheit bzw. Umsicht ist nach C.S. Lewis der praktische Menschenverstand, der sich Zeit nimmt, über das eigene Handeln und dessen Resultate nachzudenken. Wir müssen weise und sensibel sein, so daß wir im Glauben <em>nur </em>dann gebieten, wenn es recht und angemessen ist.</p>
<h3>Die Führung unseres Meisters</h3>
<p>Wir müssen aber auch zuversichtlich sein, so daß wir das vollmächtige Wort dann auch sprechen, wenn es recht und angemessen <em>ist.</em> Jesus hat das gebietende Gebet ausgeübt und er hat dieselbe Autorität auch anderen, nämlich seinen Nachfolgern, übertragen.</p>
<h3>Einige Ratschläge</h3>
<p>Wenn die Kraft Gottes gegenwärtig ist, dann müssen wir keine Showeffekte benutzen, und wenn die göttliche Vollmacht fehlt, dann nutzen auch keine Verrenkungen. Oftmals erfahren wir eine außergewöhnliche Salbung des Heiligen Geistes in besonderen Situationen im Dienst. Während wir dem Bösen fest und entschlossen gegenübertreten, bleiben wir der Einzelperson gegenüber sanft und mitfühlend. Vollmächtiges Gebet ist kein Ersatz für ein diszipliniertes Leben. Im vollmächtigen Gebet tun wir gut daran, mit anderen verbunden zu bleiben. Während wir immer in der Kraft Gottes stark sein wollen, müssen unsere Anstrengungen in die tiefste Demut des Geistes getaucht sein.</p>
<h3>Vom Himmel auf die Erde</h3>
<p>Wir bringen die Ressourcen des Himmels in Verbindung mit einem besonderen Fall auf der Erde. Es ist sozusagen abwärts gerichtetes Gebet. Nicht allein Jesus wurde in eine Autoritätsposition über alle geschaffenen Dinge erhoben &#8211; wir sind auch dort platziert worden. Wir  üben das vollmächtige Gebet von dieser himmlischen Autoritätsposition aus.</p>
<h3>Den Krieg des Lammes führen</h3>
<p>Als ein Mittel zum Voranbringen des Reiches Gottes richtet sich vollmächtiges Gebet gegen die Mächte und Gewalten der Finsternis dieser Welt. Im vollmächtigen Gebet sind wir in den Kampf des Geistes gegen das Reich der Finsternis eingebunden. Ole Hallesby schreibt: »Die verborgene Gebetskammer ist ein blutiges Schlachtfeld. Hier werden gewaltsame und entscheidende Schlachten ausgetragen.«  Das Reich der Finsternis zieht sich zurück, wenn wir die ganze Waffenrüstung Gottes tragen.</p>
<h3>Unsere Autorität ausüben</h3>
<p>Geistlicher Kampf ist nicht etwas, über das wir reden; es ist etwas, das wir tun. Wie tun wir das? Wir tun es, indem wir alle zerstörerischen Bindungen &#8211; bewußte und unbewußte &#8211; brechen, die über dem Leben der Menschen liegen. Wir tun das, indem wir die Autorität über Krankheit des Verstandes, des Körpers und Geistes brechen. Wir tun das, indem wir uns gegen jede &#8220;Höhe&#8221; wenden, die unseren Fortschritt in Gott behindert. Wir tun es, indem wir Dämonen austreiben. Wir tun es, indem wir uns gegen alle soziale Bosheit und institutionelle Ungerechtigkeit wenden.</p>
<address>In dem starken Namen Jesu Christi stehe ich gegen die Welt, das Fleisch und den Teufel. Ich widerstehe jeder Kraft, die mich von meinem Zentrum in Gott wegziehen will. Ich weise die verdrehten Konzepte und Gedanken zurück, die Sünden plausibel und wünschenswert machen.Ich stehe auf gegen jeden Versuch, der mich von umfassender Gemeinschaft mit Gott abhalten will. </address>
<address>In der Kraft des Heiligen Geistes spreche ich direkt zu den Gedanken, Emotionen und Sehnsüchten meines Herzens und gebiete euch, in der unendlichen Mannigfaltigkeit Gottes Zufriedenheit zu finden anstatt des faden Speiseplans der Sünde. Ich rufe das Gute, Wahre und Schöne in mir zum Aufstieg und das Böse zum Abklang. Ich bitte um ein Anwachsen in Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. </address>
<address>In der Autorität des allmächtigen Gottes reiße ich die Festungen Satans in meinem Leben, in den Leben meiner Liebenden und in der Gesellschaft, in der ich lebe, nieder.  Ich nehme in mich die Waffen der Wahrheit, der Gerechtigkeit, des Friedens, des Heils, des Wortes Gottes und des Gebets. Ich gebiete jedem Einfluß des Bösen zu gehen; ihr habt hier kein Recht und ich gewähre euch keinen Zutritt. Ich bitte um ein Anwachsen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, so daß ich durch die Kraft Gottes ein Licht auf einem Berg sein kann, das Wahrheit und Gerechtigkeit zum Blühen bringt.</address>
<address>Dies bitte ich im Namen dessen, der mich geliebt und sich selbst für mich gegeben hat.</address>
<address>Amen. </address>
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		<title>Mutter Teresa und die Zweifel im Glauben</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 16:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Im September erscheint ein Buch, das meinem Empfinden nach viel Diskussionsstoff bieten wird: Komm, sei mein Licht! Die geheimen Aufzeichnungen der Heiligen von Kalkutta. Den Hinweis darauf verdanke ich einmal mehr Scot McKnight. Ein umfassender und empfehlenswerter Artikel hierzu findet sich in der »Time«. Manche vergleichen es schon mit Klassikern der »geistlichen Autobiographie« wie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Im September erscheint ein Buch, das meinem Empfinden nach viel Diskussionsstoff bieten wird: <a href="http://www.amazon.de/Licht-geheimen-Aufzeichnungen-Heiligen-Kalkutta/dp/3629021972/ref=wl_it_dp/302-2587666-3761637?ie=UTF8&amp;coliid=I1WYBSW72RUSA4&amp;colid=9ZKZYJ64RXDZ">Komm, sei mein Licht! Die geheimen Aufzeichnungen der Heiligen von Kalkutta</a>. Den <a href="http://www.jesuscreed.org/?p=2754">Hinweis</a> darauf verdanke ich einmal mehr Scot McKnight. Ein umfassender und empfehlenswerter <a href="http://www.time.com/time/world/article/0,8599,1655415,00.html">Artikel hierzu</a> findet sich in der »Time«.<br />
<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2007/08/41ry1n33sbl.-aa240-.jpg" onclick="window.open('http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2007/08/41ry1n33sbl.-aa240-.jpg','popup','width=240,height=240,scrollbars=no,resizable=yes,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=yes,left=0,top=0');return false"><img src="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2007/08/41ry1n33sbl.-aa240-tm.jpg" height="300" width="300" border="1" hspace="4" vspace="4" alt="41Ry1N33Sbl. Aa240 " /></a><br />
Manche vergleichen es schon mit Klassikern der »geistlichen Autobiographie« wie die ebenfalls sehr an&#8217;s Herz zu legenden <a href="http://www.amazon.de/Bekenntnisse-Aurelius-Augustinus/dp/3150027926/ref=pd_bbs_sr_1/302-2587666-3761637?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1188140051&amp;sr=8-1">Bekenntnisse</a> von Augustinus oder <a href="http://www.fishmart.org/shop/product_info.php?info=p241_Thomas-Merton--Der-Berg-der-sieben-Stufen.html&amp;XTCsid=06bf6e8f8da315e79ec73c45272d27e2">Der Berg der sieben Stufen</a> von Thomas Merton. Mich erinnert es allerdings an Johannes vom Kreuz&#8217; <a href="http://www.amazon.de/S%C3%A4mtliche-Werke-Die-Dunkle-Nacht/dp/3451043742/ref=sr_1_1/302-2587666-3761637?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1188143125&amp;sr=8-1">Dunkle Nacht der Seele</a>. Man mag zu solcher Literatur stehen wie man will &#8211; ich erachte sie als Düngemittel für mein Leben-mit-Gott, auch wenn sie zur Individualisierung und Verinnerlichung der Beziehung zu Gott beitragen.<br />
<img src="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2007/08/21weqsk589l.-aa115-.jpg" height="115" width="115" border="1" hspace="4" vspace="4" alt="21Weqsk589L. Aa115 " />   <img src="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2007/08/11c1911zrzl.-aa115-1.jpg" height="115" width="115" border="1" hspace="4" vspace="4" alt="11C1911Zrzl. Aa115 -1" />   <img src="http://www.p-shuttle.de/dosi/wp-content/uploads/2007/08/11w5pa04b2l.-aa115-.jpg" height="115" width="115" border="1" hspace="4" vspace="4" alt="11W5Pa04B2L. Aa115 " /></p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>Mutter Teresa &#8211; das Vorbild im Glauben</strong></span><br />
Viele sehen in Mutter Teresa ein leuchtendes Glaubensvorbild &#8211; eine Heilige, die sich in der Nachfolge Christi den Ärmsten und Geringsten zuwendete und ihnen diente.</p>
<blockquote><p>Zuerst denken wir über Jesus nach &#8211; und dann gehen wir hinaus, um herauszufinden, wie er sich verkleidet hat.</p></blockquote>
<p>Dieser Satz fand sich auf der Rückseite der Mai-Juni-Ausgabe von <a href="http://aufatmen.de/show.sxp/7426.html">AufAtmen</a> und hat sicher nicht nur mich zum Hinterher-Denken inspiriert. Mutter Teresa ist zum Sinnbild gelebten Christseins geworden, ihr selbstloser Dienst am Nächsten wurde Vorbild und Wegweisung für Millionen von Menschen weltweit. Zurecht wurde sie mit dem Friedensnobelpreis geehrt.</p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>Mutter Teresa &#8211; von Zweifeln gepeinigt</strong></span><br />
Diese Überschrift mutet übertrieben an. Geradezu reißerisch. Ist sie aber nicht. Ein Jahrzehnt nach dem Tod Mutter Teresas erscheint nun »Komm, sein mein Licht«. Dabei handelt es sich um Briefe und private Aufzeichnungen, welche die Tote selbst immer vernichtet wissen wollte. Dennoch sind sie veröffentlich worden. Warum? Diese Schriften enthüllen Mutter Teresas Innenleben. Ihr innersten Kämpfe. Die zur Heiligen hochstilisierte Frau kämpfte ein halbes Jahrhundert lang gegen Glaubenszweifel an, die sie selbst die »Hölle« nannte. Jesus bezeichnete sie als »den Abwesenden«. Den Zustand ihrer Seele empfand sie als »Trockenheit«, »Dunkelheit«, »Einsamkeit«, »Folter«. Mutter Teresa ging von einem Beichtvater oder Seelsorger zum Nächsten. Die Zweifel, die sie peinigten, wurde sie jedoch offensichtlich nie los. Die »dunkle Nacht der Seele« dauerte Jahrzehnte lang an.</p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>Vom Umgang mit dem Zweifel<br />
</strong></span>Wie geht man mit Zweifeln im Glauben um? Was sage ich dem, der zweifelt? Und wenn ich selbst nicht (mehr) glauben kann? Wenn ich selbst von Zweifeln gemartert werde? »Wer zweifelt, glaubt nicht richtig!«, so habe ich schon reden gehört. Aber auch die Negation dieses Satzes, »Wer nicht zweifelt, glaubt nicht richtig!« ist in meiner Gegenwart schon gefallen. Welcher Satz ist richtig? Welcher falsch? Ich weiß es nicht und will mich auch vor einer Antwort hüten. Statt dessen will ich die Frage nach dem Fundament des Glaubens stellen. Für manche gründet der Glaube in der Schrift. »Weil&#8217;s in der Bibel steht.« »Aber«, so wird ein Zweifelnder fragen, »woher weiß ich denn, daß das stimmt, was in der Bibel steht?« Andere wiederum sehen das Fundament ihres Glaubens in ihrer Biographie: »Ich habe Gott erlebt«. »Aber«, so wird eine Zweifelnde sagen, »woher weiß ich denn, daß ich mir das nicht alles eingebildet habe?«</p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>Eine Anfrage an die zeitgenössische (»Lobpreis«-)Frömmigkeit<br />
</strong></span>Ein Problem sehe ich in den gefühlsbetonten Texten mancher Lobpreislieder. Unfaßbar, wie die Beziehung zu Gott romantisiert wird. Wie die »Lobpreiszeit« danach bewertet wird, was ich dabei subjektiv empfunden habe. Gut war es, wenn ich Gott »gespürt« habe. Ihm »begegnet« bin. Ihn »erlebt« habe. Welch eine Perversion! Und wie schrecklich für diejenigen, die Gott nicht »begegnen«, ihn nicht »spüren«, ihn nicht »erleben«. Keine Frage, ich liebe es, die Berührung Gottes &#8211; auf welche Weise auch immer &#8211; wahrzunehmen. Und will mich nach ihr ausstrecken. Aber kann das alles sein? Ist mein Glaube nur dann gesund, wenn ich Gott »spüre«? Nein, das glaube ich nicht.</p>
<p><span style="font-size:13pt;"><strong>Ende mit einem Doppelpunkt<br />
</strong></span>Was ich hier äußere, sind unfertige Gedanken. Darum nagele mich bitte nicht darauf fest. Ich liebe es auch, in Diskussionen immer erst mal die Gegenposition zum Anderen zu übernehmen. Darum sind das hier unfertige Gedankensplitter. Mein Glaube fußt auf der Schrift. Ich glaube viele Dinge einfach nur deshalb, weil sie in der Bibel stehen. Und ich glaube der Bibel deshalb, weil ich das subjektive Empfinden habe, daß Gott sich mir offenbart hat, weil ich ihn erlebt habe. Ich habe die persönliche Erfahrung gemacht, daß ich der Bibel vertrauen kann. Darum glaube ich, daß alles, was in der Bibel steht, so drin steht, wie Gott es haben wollte, und daß alles, was in der Bibel berichtet wurde, historisch so geschehen ist, wie es in der Bibel steht. Warum ich das glaube? Weil ich zu der Überzeugung gelangt bin, daß das Gesamtzeugnis der Bibel dafür spricht. Warum ich dem Gesamtzeugnis der Bibel glaube? Nun, weil ich Gott subjektiv erfahren habe&#8230; Die Katze beißt sich in den Schwanz. Ist das intellektuell redlich? Mir doch egal! Ist das eine Antwort, die für Dich funktioniert? Keine Ahnung. Ist das postmodern? Was soll&#8217;s&#8230; Ich kann mit Jesaja von meinem Schöpfer sagen: »Fürwahr, Du bist ein verborgener Gott, Du Gott Israels« (Jes 45,15) und ich kann zur selben Zeit mit David sagen: »Ich gehe nicht um mit großen Dingen, die mir zu wunderbar sind. Fürwahr, meine Seele ist still und ruhig geworden wie ein kleines Kind bei seiner Mutter; wie ein kleines Kind, so ist meine Seele in mir.« (Ps 131) Gleichzeitig sage ich mit Hiob: »Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.« (Hi 42,5) Ich freue mich auf das Buch von Mutter Teresa und bin froh, daß diese Schriften veröffentlicht wurden. Wahrhaft geistliches Schwarzbrot, das wohl lange gekaut werden muß.</p>
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		<title>[Foster] Gebet aus dem Leiden</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2007 21:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[{Dies ist der vierundzwanzigste Post zu Richard Fosters Buch Prayer: Finding the heart’s true home. Die Vorgänger: 1&#124;2&#124;3&#124;4&#124;5&#124;6&#124;7&#124;8&#124;9&#124;10&#124;11&#124;12&#124;13&#124;14&#124;15&#124;16&#124; 17&#124;18&#124;19&#124;20&#124;21&#124;22&#124;23} Es ist das Gebet aus Agonie, das die Welt rettet. (St. Maria von Jesus) Im Gebet des Leidens lassen wir unsere Bedürfnisse und Wünsche, ja selbst unsere Umwandlung und Vereinigung mit Gott, weit zurück. Hier geben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<font color="#000000">{Dies ist der vierundzwanzigste Post zu Richard Fosters Buch <a href="http://www.amazon.de/Prayer-10th-Anniversary-Finding-Hearts/dp/006053379X/sr=1-6/qid=1169468326/ref=sr_1_6/028-0921031-4992538?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de" target="_blank">Prayer: Finding the heart’s true home</a>. Die Vorgänger: <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=271" target="_blank">1</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=272" target="_blank">2</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=273" target="_blank">3</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=274" target="_blank">4</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=285" target="_blank">5</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=286" target="_blank">6</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=289" target="_blank">7</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=291" target="_blank">8</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=292" target="_blank">9</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=294" target="_blank">10</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=297">11</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=298" target="_blank">12</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=300" target="_blank">13</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=305" target="_blank">14</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=306" target="_blank">15</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=311">16</a>| <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=314">17</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=323">18</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de/?p=333">19</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=354" target="_blank">20</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=356" target="_blank">21</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=410" target="_blank">22</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=413">23</a>}</font></p>
<p style="margin-left: 40px">Es ist das Gebet aus Agonie, das die Welt rettet. (St. Maria von Jesus)</p>
<p>Im Gebet des Leidens lassen wir unsere Bedürfnisse und Wünsche, ja selbst unsere Umwandlung und Vereinigung mit Gott, weit zurück. Hier geben wir Gott die verschiedenen Beschwerlichkeiten und Prüfungen, denen wir gegenüberstehen und bitten ihn, sie zu unserem Heil zu benutzen. Außerdem nehmen wir freiwillig die Sorgen und Mühen anderer auf uns, um sie freizusetzen. In unserem Leiden können die Leidenden das Angesicht des leidenden Gottes sehen.</p>
<h3>Kein größeres Bild</h3>
<p>Es gibt kein größeres Bild von dieser leidenden, erlösenden Liebe als Jesus, der an das Kreuz von Golgatha genagelt ist und die Worte der Absolution ausstößt: &#8220;Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun&#8221; (Luk 23,34). Diesen höchsten Akt der Erlösung können wir nicht wiederholen, aber Christus lädt uns ein, seine Leiden zu teilen und auf diese Weise mit ihm an der Erlösung der Welt teilzuhaben. Wir sind aufgerufen, Partner Christi zu sein, indem wir an der &#8220;Gemeinschaft seiner Leiden&#8221; (Phil 3,10) partzipieren.</p>
<h3>Erlösendes Leiden</h3>
<p>Es gibt Leiden, das Sinn und Bedeutung hat. Es bereichert das Leben anderer und bringt der Welt Heilung. Auf der rein menschlichen Ebene können wir das im Hinblick auf unsere Kinder verstehen; wir bringen gern manches Opfer, damit sie ein besseres Leben haben können. Papst Paul VI schreibt: &#8220;Der Christ kann zur selben Zeit zwei unterschiedliche, gegensätzliche Erfahrungen machen &#8211; Sorge und Freude -, die einander ergänzen.&#8221; In erlösendem Leiden stehen wir mit Menschen in ihrer Sünde und ihren Sorgen. Wir werden nicht nur <em>für </em>andere &#8220;gekreuzigt&#8221;, sondern <em>mit </em>ihnen. Im Leiden beten wir und werden dadurch verändert. Wir reden nicht mehr über &#8220;sie&#8221;, sondern über &#8220;uns&#8221; und &#8220;wir&#8221;. Alle vermeintliche Überlegenheit &#8211; ob intellektuell, kulturell oder geistlich &#8211; wird schlicht weggeschmolzen. Wir stehen gemeinsam unter dem Kreuz.</p>
<p>Freude, nicht Elend, ist die treibende Kraft hinter erlösendem Leiden. Es geht darum, daß Gott uns zum Besten aller benutzt &#8211; was eine ziemlich erstaunliche Vorstellung ist, wenn wir uns die Zeit nehmen, darüber nachzudenken.</p>
<h3>Den Nutzen erkennen</h3>
<p>Der Wert des Gebets aus dem Leiden ist Legion. Zunächst einmal schützt es uns vor einem oberflächlichen Triumphalismus. &#8220;Kein Kreuz, keine Krone&#8221;, wie William Penn sagte. Für Nachfolger Jesu gehört das Leiden mit dazu. Thomas Kelly bemerkt: &#8220;Gott hat das Kreuz neben die Straße des heiligen Gehorsams gepflanzt&#8221;. Aber jetzt kommt das Erstaunliche: Das Leiden ist nicht umsonst! Gott nimmt es und gebraucht es für etwas Schönes, etwas, das jenseits unserer Vorstellung liegt.</p>
<p>Ein weiterer Nutzen: Durch das Leiden werden unsere Herzen erweitert und sensibilisiert. Wir werden zu &#8220;verwundeten Heilern&#8221;, wie Henri Nouwen uns zu sagen gelehrt hat. Wir erkennen das Leid unserer Zeit in unseren Herzen, und das wird der Ausgangspunkt für unseren Dienst.</p>
<h3>Was tun wir?</h3>
<p>Unsere Frage lautet nicht: &#8220;Warum gibt es Leiden in der Welt?&#8221;, sondern &#8220;Wie kann ich in das Leiden in der Welt auf eine Weise eintreten, die Erlösung und Heilung bringt?&#8221; Wir müssen nach der Praxis fragen. Es geht nicht um Leiden um des Leidens willen. Es geht nicht um eine Sehnsucht nach dem Martyrium. Dies ist ein bewußtes Schultern der Sünden und Sorgen anderer, damit sie geheilt werden und ein neues Leben bekommen mögen. George MacDonald bemerkt: &#8220;Der Sohn Gottes litt bis an den Tod, nicht, damit die Menschen nicht mehr leiden müßten, sondern, damit ihr Leiden wie seines sein möge&#8221;.</p>
<h3>Die passive und die aktive Seite</h3>
<p>Jean Nicholas Grou schrieb:</p>
<blockquote><p>Laß Dein Leiden für Gott getragen werden; leide in Unterwerfung und Geduld und leide in Einheit mit Jesus Christus und Du wirst ein höchst exzellentes Gebet darbringen.</p></blockquote>
<p>Gott, der alles weiß und alles sieht, wird am Ende alle Dinge gerade rücken. Besser noch: Er wird jede Träne trocknen. In der Zwischenzeit nimmt er unsere Sorgen und verwendet sie auf geheimnisvolle Weise dazu, der Welt Heilung zu bringen. Mit geistlicher Reife kommt die Fähigkeit, zwischen den Prüfungen, die zum normalen Leben unter dem Kreuz dazugehören, und den Ungerechtigkeiten einer bösen Welt, die Korrektur verlangen, zu unterscheiden.</p>
<p>Wir müssen uns nicht ständig die Lasten anderer auf unsere Schultern laden, sondern sie in die Arme des Vaters übergeben. Tun wir das nicht, wird uns die Last zu schwer werden und Depression wird uns übermannen. Und außerdem ist es nicht nötig. Unsere Aufgabe ist in Wirklichkeit eine recht kleine: Die Agonie anderer einfach so lange zu halten, daß sie sie selbst loslassen können. Dann können wir gemeinsam alles Gott überlassen.</p>
<h3>Stellvertretend für andere Buße tun</h3>
<p>Das Gebet aus dem Leiden zeigt seine ganze nackte Wirklichkeit, wenn uns die Gnade gegeben ist, stellvertretend für andere Menschen Buße zu tun &#8211; insbesondere für unsere Feinde, wenn wir ihnen vergeben und sie freisetzen. Natürlich muß jeder dort umkehren, wo er die göttliche Barmherzigkeit verwundet hat. Aber unser stellvertretendes Buße-Tun für andere scheint es ihnen irgendwie leichter zu machen, selbst umzukehren.</p>
<h3>Das Stöhnen eines ringenden Glaubens</h3>
<p>Ein solches Stehen zwischen Gott und Menschen beinhaltet eine Art Ringen mit Gott. Dies ist ein Teil unseres Leidens, vielleicht ein wenig mit einem Wortwechsel mit unserem besten Freund zu vergleichen. Solch ein Ringkampf ist mit Liebe vereinbar, denn es handelt sich dabei um einen Ausdruck unseres Sorgens für andere. Es ist nicht Ärger, Wut oder Gejammer, sondern  &#8211; wie Martin Luther es ausdrückte &#8211; &#8220;ein beständiges, gewaltsames Handeln des Geistes, während er sich zu Gott erhebt&#8221;. Wir haben es hier mit ernsten Dingen zu tun. Unsere Gebete sind wichtig. Sie haben eine Auswirkung bei Gott. Wir wollen, daß Gott weiß, wie ernst es uns in unserem Herzen ist. Wir hämmern an die Tür des Himmels, weil wir dort oben gehört werden wollen. Wir quälen uns. Wir schreien auf. Wir rufen. Wir beten schluchzend und unter Tränen. Unsere Gebete werden zum Stöhnen eines ringenden Glaubens.</p>
<p>Fasten ist ein Ausdruck unseres Ringens. Fasten ist der freiwillige Verzicht auf eine normale Funktion um intensiver geistlicher Aktivität willen. Unser Fasten ist ein Zeichen dafür, daß uns nichts in unserem Ringen im Namen der Gebrochenen und Unterdrückten aufhalten wird. Unser Fasten ist Teil unseres Ringens mit Gott. Es ist Teil der Geburtswehen, die wir durchmachen, um neues Leben aufbrechen zu sehen.</p>
<p>Das Ringen mag schmerzhaft sein, aber das Endresultat ist des Kämpfens wert, denn, so erinnert uns Kierkegaard, wir gewinnen &#8211; und Gott ebenfalls: &#8220;Der Gerechte ringt im Gebet mit Gott und überwindet &#8211; und darin überwindet Gott.&#8221;</p>
<h3>Mit dem Leib Christi leiden</h3>
<p>Die Bezeichnung &#8220;Leib Christi&#8221; für die Gemeinschaft der Gläubigen ist keine romantische Metapher, sondern echte Wirklichkeit. Durch den Heiligen Geist lebt Jesus Christus in seiner Gemeinde, und unser Leiden ist sein Leiden. Genauso ist sein Leiden unser Leiden. Von Zeit zu Zeit wird uns das Vorrecht verliehen, das Leiden Christi aufgrund eines besonderen Notstandes in seinem Leib zu teilen.</p>
<address>Oh Heiliger Geist Gottes,</address>
<address>so viele leiden heute. Hilf mir, mit ihnen in ihrem Leiden zu stehen. Ich weiß nicht wirklich, wie das geht. Ich bin in Versuchung, ein kurzes Gebet zu sprechen und sie dann wegzuschicken, anstatt mit ihnen die Troslosigkeit des Leidens auszuhalten. Zeige mir den Pfad in ihren Schmerz. </address>
<address>Im Namen Jesu und um Jesu willen.</address>
<address>Amen. </address>
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		<title>[Foster] Für Heilung beten</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jun 2007 14:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[{Dies ist der dreiundzwanzigste Post zu Richard Fosters Buch Prayer: Finding the heart’s true home. Die Vorgänger: 1&#124;2&#124;3&#124;4&#124;5&#124;6&#124;7&#124;8&#124;9&#124;10&#124;11&#124;12&#124;13&#124;14&#124;15&#124;16&#124; 17&#124;18&#124;19&#124;20&#124;21&#124;22} Viele große und wunderbare Dinge wurden in jenen Tagen von der himmlischen Macht vollbracht, denn zum Erstaunen vieler entblößte der Herr seinen allmächtigen Arm und machte seine heilende Kraft offenbar, durch die viele von schweren Gebrechen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<font color="#000000">{Dies ist der dreiundzwanzigste Post zu Richard Fosters Buch <a href="http://www.amazon.de/Prayer-10th-Anniversary-Finding-Hearts/dp/006053379X/sr=1-6/qid=1169468326/ref=sr_1_6/028-0921031-4992538?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de" target="_blank">Prayer: Finding the heart’s true home</a>. Die Vorgänger: <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=271" target="_blank">1</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=272" target="_blank">2</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=273" target="_blank">3</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=274" target="_blank">4</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=285" target="_blank">5</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=286" target="_blank">6</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=289" target="_blank">7</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=291" target="_blank">8</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=292" target="_blank">9</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=294" target="_blank">10</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=297">11</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=298" target="_blank">12</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=300" target="_blank">13</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=305" target="_blank">14</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=306" target="_blank">15</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=311">16</a>| <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=314">17</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=323">18</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de/?p=333">19</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=354" target="_blank">20</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi//?p=356" target="_blank">21</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=410" target="_blank">22</a>}</font></p>
<blockquote><p>Viele große und wunderbare Dinge wurden in jenen Tagen von der himmlischen Macht vollbracht, denn zum Erstaunen vieler entblößte der Herr seinen allmächtigen Arm und machte seine heilende Kraft offenbar, durch die viele von schweren Gebrechen erlöst wurden. (George Fox)</p></blockquote>
<p>Heilendes Gebet gehört zum normalen Leben als Christ. Es sollte nicht über irgendeinen anderen Dienst in der Gemeinschaft des Glaubens erhoben werden, noch sollte es zu gering geachtet werden. Es ist schlicht ein Aspekt dessen, was es bedeutet, unter der Herrschaft Gottes zu leben. Dies sollte keine Überraschung für uns sein, da es sich hierbei um eine deutliche Bestätigung des inkarnatorischen Wesens unseres Glaubens handelt. Gott sorgt sich um den Körper genauso sehr wie um die Seele, die Emotionen oder den Geist. Die Erlösung in Jesus ist umfassend; sie bezieht jeden Aspekt der Person mit ein &#8211; Körper, Seele, Verstand, Wille, Gefühle, Geist.</p>
<h3>Grenzenlose Vielfalt</h3>
<p>Wir sind froh über die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten, die Gott benutzt, um seinem Volk Gesundheit und Wohlbefinden zu schenken. Dazu gehören Ärzte, Psychologen, Psychiater, Therapeuten und Menschen, welche darin wachsen, die heilende Macht Christi zu anderen zu bringen &#8211; zur Herrlichkeit Gottes und zum Besten aller Betroffenen. Die alten Hebräer sahen die Person als Einheit; es wäre für sie undenkbar gewesen, dem Körper zu dienen ohne gleichzeitig dem Geist zu dienen &#8211; und umgekehrt. Es mag Zeiten geben, in denen Gott uns leitet, uns nur auf Gebet zu verlassen. Aber das ist die Ausnahme, nicht die Regel. Die Weigerung, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen, kann ein Akt des Glaubens sein &#8211; viel öfter handelt es sich dabei um einen Ausdruck geistlichen Stolzes. Im Normalfall sollten wir gleichzeitig und mit demselben Eifer Gebet und ärztliche Hilfe suchen, denn beides sind Gaben Gottes.</p>
<h3>Kleine Anfänge</h3>
<p>[Foster erzählt seine persönlichen Erfahrungen mit dem Gebet um Heilung. Dabei sagte eine ältere Dame, mit der er zu tun hatte, zu ihm:] Wenn Du damit beginnst, um Heilung zu beten, dann fang&#8217; nicht mit den schwierigsten Fällen an &#8230; <em>wie Krebs oder Arthritis</em>. Statt dessen beginne auf einfachere Weise.</p>
<h3>Die verwirrende Frage</h3>
<p>Wie gehen wir damit um, daß nicht jeder geheilt wird, für den gebetet wird? Jesus ist der einzige, von dem gesagt werden kann: &#8220;Er heilte sie alle&#8221; (Mt 12,15). Die direkteste Antwort auf diese verwirrende Frage ist: &#8220;Ich weiß es nicht.&#8221;</p>
<p>Einerseits ist heilendes Gebet unglaublich einfach, wie ein Kind, das seinen Vater um Hilfe bittet. Andererseits ist es unglaublich komplex, handelt es sich dabei doch um das verknotete Zusammenspiel zwischen Menschlichem und Göttlichem, zwischen Verstand und Körper, zwischen Seele und Geist, zwischen Dämonen und Engeln. Wir leben in einer gefallenen Welt, wo Krankheit, Leiden und Schmerz zum Existenzmuster gehören. Manchmal stellen wir eine falsche Diagnose und beten z.B. um körperliche Heilung, wenn das wahre Bedürfnis emotionale Heilung ist.  Manchmal vernachlässigen wir natürliche Wege wie gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Sport. Manchmal erkennen wir Medizin nicht als eine Weise an, auf die Gott heilt. Manchmal beten wir nicht spezifisch genug oder dringen nicht zur Wurzel des Problems durch. Manchmal sind wir kein adäquater Kanal für den Strom von Gottes Liebe und Kraft, weil Glaube und Mitgefühl nicht weit genug in uns entwickelt sind. Manchmal ist Sünde in unserem Leben, die Gottes Wirken hindert. Ich könnte noch weiter machen, denn die Gründe, warum evtl. keine Heilung geschieht, sind unzählig. Aber was immer die Gründe sind, es ist eine traurige Tatsache, daß wir manchmal jemandem gegenüberstehen, für den wir gebetet haben, und der nicht geheilt wurde. Was sollen wir dann tun?</p>
<p>Nun, zunächst einmal will ich Dir sagen, was wir <em>nicht </em>tun. Unter keinen Umständen sollten wir denen, die Gebet empfangen haben, sagen, daß es ihre Schuld sei: Daß ihnen der Glaube fehlt, oder daß Sünde in ihnen ist, die das Gebet behindert oder irgend etwas in dieser Richtung. Wenn wir jemandem die Schuld geben wollen, dann lieber uns selbst &#8211; vielleicht ist es <em>unser </em>Mangel an Glauben oder <em>unsere </em>Sünde, die den Strom von Gottes Gnade und Barmherzigkeit aufhält. Eigentlich geht es auch gar nicht darum, wer schuld ist. Es ist einfach so, daß wir über heilendes Gebet lernen, und dabei gibt es Vieles, was wir nicht verstehen. Das einzige, was wir tun sollen, ist Mitgefühl/Erbarmen zu zeigen.</p>
<h3>Hände auflegen</h3>
<p>Das Auflegen der Hände ist eines der elementaren Dinge im Evangelium, ohne das wir nicht zur Reife gelangen können (Hebr 6,1-6). Das Auflegen der Hände allein heilt den Kranken nicht &#8211; Christus heilt den Kranken. Das Auflegen der Hände ist einfach ein Akt des Gehorsams, der unseren Glauben beschleunigt und Gott die Möglichkeit gibt, Heilung zu übertragen. Oftmals wird man auch das Salben mit Öl mit einbeziehen und damit dem Rat von Jakobus 5,14 folgen.</p>
<h3>Konkrete, direkte Schritte</h3>
<p>Als Erstes hören wir zu. Dies ist der erste Schritt zur Einsicht. Wir hören den Menschen zu und wir hören auf Gott. Manchmal teilen uns die Leute ihre tiefsten Bedürfnisse zufällig und beiläufig mit. Aber wenn wir zuhören, wirklich zuhören, dann steigt oft in uns ein inneres &#8220;Ja&#8221; auf, die göttliche Einladung zum Gebet. Wir hören auch auf Gott, bitten ihn, uns den Schlüssel zum Problem zu zeigen. Dieser kommt bisweilen in einer direkten Offenbarung, manchmal beim Hören auf die Worte zwischen den Zeilen, und manchmal ist es eine Mischung aus beidem.</p>
<p>Als Zweites bitten wir. Dies ist der Schritt des Glaubens. Wenn wir über das, was gebraucht wird, Klarheit haben, laden wir Gottes Heilung ein, zu kommen. Wir deklarieren klar und direkt, was sein soll. Wir schwächen unser Anliegen nicht mit &#8220;wenns&#8221; und &#8220;abers&#8221; ab.</p>
<p>Als Drittes glauben wir. Dies ist der Schritt des Vertrauens. Wir glauben mit unserer ganzen Person: Körper, Verstand, Geist. Bisweilen müssen wir mit dem Vater des dämonisierten Kindes bekennen: &#8220;Ich glaube, hilf meinem Unglauben!&#8221; (Mk 9,24). Aber unabhängig davon, ob wir uns stark oder schwach fühlen, denken wir daran, daß unser Vertrauen nicht auf unserer Fähigkeit, ein besonderes Gefühl herbeizuzaubern, basiert. Statt dessen verlassen wir uns in fester Zuversicht auf die Treue Gottes.</p>
<p>Als Viertes danken wir. Dies ist der Schritt der Erkenntlichkeit. Schlichte Höflichkeit bringt uns dazu, für das zu danken, was wir erbeten haben.</p>
<h3>Gesunder Skeptizismus und heilsamer Glaube</h3>
<p>Vielleicht stehst Du dem Gebet um Heilung immer noch skeptisch gegenüber. Das ist nicht ganz schecht &#8211; es gibt einige in unseren Tagen, denen etwas gesunder Skeptizismus ganz gut tun würde. [Foster erzählt von Augustinus, der den Wert des Gebets um Heilung anzweifelte. Je mehr Heilung er allerdings miterlebte, desto mehr änderte sich seine Haltung.] Mögen wir &#8211; wie Augustinus &#8211; unseren gesunden Skeptizismus in heilsamen Glauben tauschen, wenn wir das demütige Zeugnis derer, die eine heilende Berührung Gottes empfangen haben, hören.</p>
<address>Mein Herr und mein Gott,</address>
<address>mir fallen tausend Argumente gegen heilendes Gebet ein. </address>
<address>Du bist das einzige Argument, das dafür spricht. &#8230; Du gewinnst.  </address>
<address>Hilf mir, ein Kanal zu werden, durch den Deine heilende Liebe zu anderen fließen kann.</address>
<address>Um Jesu willen.</address>
<address>Amen. </address>
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		<title>[Foster] Fürbittegebet</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 12:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[{Dies ist der zweiundzwanzigste Post zu Richard Fosters Buch Prayer: Finding the heart’s true home. Die Vorgänger: 1&#124;2&#124;3&#124;4&#124;5&#124;6&#124;7&#124;8&#124;9&#124;10&#124;11&#124;12&#124;13&#124;14&#124;15&#124;16&#124; 17&#124;18&#124;19&#124;20&#124;21} Fürbittendes Gebet ist das reinigende Bad, in welches der Einzelne und die Gemeinschaft täglich eintreten müssen. (Dietrich Bonhoeffer) Wenn wir die Menschen wirklich lieben, dann wünschen wir uns viel mehr für sie, als wir ihnen geben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<font color="#000000">{Dies ist der zweiundzwanzigste Post zu Richard Fosters Buch <a href="http://www.amazon.de/Prayer-10th-Anniversary-Finding-Hearts/dp/006053379X/sr=1-6/qid=1169468326/ref=sr_1_6/028-0921031-4992538?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de" target="_blank">Prayer: Finding the heart’s true home</a>. Die Vorgänger: <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=271" target="_blank">1</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=272" target="_blank">2</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=273" target="_blank">3</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=274" target="_blank">4</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=285" target="_blank">5</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=286" target="_blank">6</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=289" target="_blank">7</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=291" target="_blank">8</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=292" target="_blank">9</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=294" target="_blank">10</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=297">11</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=298" target="_blank">12</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=300" target="_blank">13</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=305" target="_blank">14</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=306" target="_blank">15</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=311">16</a>| <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=314">17</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=323">18</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de/?p=333">19</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=354" target="_blank">20</a>|<a href="http://www.p-shuttle.de/dosi/?p=356" target="_blank">21</a>}</font></p>
<blockquote><p>Fürbittendes Gebet ist das reinigende Bad, in welches der Einzelne und die Gemeinschaft täglich eintreten müssen. (Dietrich Bonhoeffer)</p></blockquote>
<p>Wenn wir die Menschen wirklich lieben, dann wünschen wir uns viel mehr für sie, als wir ihnen geben können, und das wird uns in&#8217;s Gebet führen. Fürbitte ist eine Möglichkeit, andere zu lieben. Im andauernden Werk des Reiches Gottes ist nichts wichtiger als fürbittendes Gebet. Als Priester, die von Gott eingesetzt und gesalbt wurden, haben wir die Ehre, im Interesse anderer vor den Höchsten zu treten. Dies ist keine Option, sondern die heilige Pflicht &#8211; und das köstliche Vorrecht &#8211; aller, die das Joch Christi auf sich nehmen.</p>
<p>Weil Jesus als ewiger Priester vor dem Thron Gottes steht, können wir mit ganz neuer Autorität für andere beten. Unser Dienst der Fürbitte ist nur aufgrund des beständigen Fürbittedienstes Christi möglich.</p>
<h3>Im Namen Jesu</h3>
<p>Im Namen Jesu zu beten bedeutet, in der vollen Gewißheit des großen Werkes zu beten, das Christus vollbracht hat &#8211; in seinem Leben, mit seinem Tod, durch seine Auferstehung und durch sein andauerndes Regieren zur rechten Hand Gottes, des Vaters. Im Namen Jesu zu beten bedeutet, daß wir in Übereinstimmung mit dem Weg und der Natur Christi beten. Es bedeutet, daß wir solcher Art Fürbitte tun, wie er es tun würde, wenn er im Fleisch unter uns wäre. Wir sind seine Botschafter, von ihm beauftragt. Uns ist sein Name gegeben worden, damit wir ihn in seiner vollen Autorität benutzen. Darum muß unser Gebet mit seiner Natur übereinstimmen.</p>
<p>Wie beten wir also im Namen Jesu, in Übereinstimmung mit seiner Natur? Jesus selbst sagt: &#8220;Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.&#8221; (Joh 15,7) Dieses &#8220;in-Jesus-bleiben&#8221; ist die entscheidende Bedingung für wirkungsvolles Gebet. Es ist der Schlüssel zum Gebet im Namen Jesu. Wenn wir lange genug im Weg Jesu leben, können wir Evangelium riechen. Darum bitten und tun wir das, von dem wir wissen, daß er es bitten und tun würde. Du könntest jetzt vielleicht fragen: Wie können wir wissen, was er tun würde? Nun, wie weiß ein Ehepaar, das viele liebende Jahre verheiratet ist, was der andere denkt und möchte und fühlt? Wir erkennen, wie wir erkannt sind. Und so beten wir im Namen Jesu.</p>
<h3>Ausdauer, die überwindet</h3>
<p>Wenn wir für andere zu beten beginnen, stellen wir schnell fest, daß es leicht ist, sich von den Ergebnissen entmutigen zu lassen, die so frustrierend langsam und ungleichmäßig zu kommen scheinen. Das liegt daran, daß wir diese seltsame Mischung von göttlichem Einfluß und menschlicher Autonomie betreten haben. Gottes Weise ist wie Regen und Schnee, die sanft zur Erde fallen, im Boden verschwinden und ihn nähren. Zur rechten Zeit wächst neues Leben auf. Keine Manipulation, keine Kontrolle; vollkommene Freiheit. Das ist Gottes Art (Jes 55,8-11).</p>
<p>Zu <em>Flehen</em> bedeutet,  mit Ernsthaftigkeit, mit Intensität, mit Ausdauer zu bitten. Es ist eine Erklärung, daß es uns mit dieser Gebetssache todernst ist. Wir werden daran festhalten und nicht aufgeben. So wie Gott in unsere Spiritualität Kondition und Stehvermögen einwebt, müssen wir es heute lernen, die ewige Flamme des Gebets auf dem Altar der Hingabe brennen zu lassen.</p>
<h3>Organisiertes, gemeinsames Fürbittegebet</h3>
<p>Gott möchte Einzelpersonen und Familien zum rettenden Glauben bringen. Gott möchte Menschen freimachen von Abhängigkeit an Drogen, Sex, Geld, Status. Gott möchte Menschen von Rassismus, Sexismus, Nationalismus und Konsumerismus befreien. Gott möchte ganze Städte und Dörfer zum Vertrauen an das Evangelium bringen. Organisiertes, gemeinsames Fürbittegebet ist ein entscheidendes Mittel zur Erfüllung dieser Wünsche im Herzen Gottes.</p>
<h3>Zum Wohle anderer</h3>
<p>Es gibt so viele Zugänge zur Fürbitte, wie es Menschen gibt. Manche schreiben sich Listen mit Menschen [oder Anliegen], für die sie regelmäßig beten wollen. Ich selbst [Richard Foster] bete zunächst für meine unmittelbare Familie und warte dann still, bis mir spontan Einzelpersonen oder Situationen bewußt werden. Dann lege ich diese vor Gott hin und versuche zu hören, ob ich eine besondere Einsicht bekomme, die den Inhalt des Gebetes bestimmt. Anschließend spreche ich das aus, was mir am Passendsten erscheint und vertraue darauf, daß Gott zuhört und antwortet. Nach der lauten Fürbitte warte ich eine Zeit lang und lade den Heiligen Geist ein, &#8220;mit unaussprechlichem Seufzen&#8221; durch mich zu beten. Ich bleibe so lange bei einer bestimmten Person oder Situation, bis ich mich von dem Gebetsanliegen entlassen fühle. Während dieser Zeit mache ich mir vielleicht kurze Notizen in mein Gebetstagebuch, wenn ich empfinde, daß mich der Geist Gottes unterweist. Diese Notizen sind oft sehr hilfreich, da im Laufe der Zeit ein Muster von den Bedürfnissen dieser Person entsteht, das dann die Richtung zukünftiger Fürbitten anregt.</p>
<address>Gnädiger Heiliger Geist,</address>
<address>so Vieles in meinem Leben scheint sich um meine Interessen und mein eigenes Wohlbefinden zu drehen. Ich würde gerne einmal nur einen Tag lang leben, an dem alles, was ich tue, jemandem außer mir dient. Vielleicht ist das Gebet für andere ein Anfang. Hilf mir, das zu tun, ohne Lob oder Belohnung zu erwarten. </address>
<address>Im Namen Jesu.</address>
<address>Amen </address>
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		<title>[Foster] Bittendes Gebet</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 15:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[{Dies ist der einundzwanzigste Post zu Richard Fosters Buch Prayer: Finding the heart’s true home. Die Vorgänger: 1&#124;2&#124;3&#124;4&#124;5&#124;6&#124;7&#124;8&#124;9&#124;10&#124;11&#124;12&#124;13&#124;14&#124;15&#124;16&#124;17&#124;18&#124;19&#124;20} Ob es uns gefällt oder nicht, zu bitten ist die Regel des Königreiches. (C. H. Spurgeon) Weißt Du, warum der mächtige Gott des Universums sich dafür entscheidet, Gebet zu beantworten? Weil seine Kinder bitten. Gott freut sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<font color="#800080">{Dies ist der einundzwanzigste Post zu Richard Fosters Buch <a href="http://www.amazon.de/Prayer-10th-Anniversary-Finding-Hearts/dp/006053379X/sr=1-6/qid=1169468326/ref=sr_1_6/028-0921031-4992538?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de" target="_blank">Prayer: Finding the heart’s true home</a>. Die Vorgänger: <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=271" target="_blank">1</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=272" target="_blank">2</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=273" target="_blank">3</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=274" target="_blank">4</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=285" target="_blank">5</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=286" target="_blank">6</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=289" target="_blank">7</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=291" target="_blank">8</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=292" target="_blank">9</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=294" target="_blank">10</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=297">11</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=298" target="_blank">12</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=300" target="_blank">13</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=305" target="_blank">14</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=306" target="_blank">15</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=311">16</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=314">17</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=323">18</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=333">19</a></font><font color="#800080">|</font><font color="#800080"><a href="http://www.dosi.p-shuttle.de/?p=343">20</a></font><font color="#800080">}</font></p>
<blockquote><p>Ob es uns gefällt oder nicht, zu bitten ist die Regel des Königreiches. (C. H. Spurgeon)</p></blockquote>
<p>Weißt Du, warum der mächtige Gott des Universums sich dafür entscheidet, Gebet zu beantworten? Weil seine Kinder bitten. Gott freut sich über unsere Bitten. Sie erwärmen sein Herz.</p>
<p>Das bittende Gebet wird zeit unseres Lebens im Vordergrund stehen, weil wir für immer von Gott abhängig sind. Darüber kommen wir niemals hinweg, und das sollten wir auch gar nicht wollen. Sei ermutigt: Gott wünscht sich echten Dialog, dass wir das aussprechen, was auf unseren Herzen ist, daran ist Gott zutiefst interessiert.</p>
<h3>Unbeantwortete Gebete</h3>
<p>Wie gehen wir mit unbeantwortetem Gebet um? Über diesen Punkt dürfen wir nicht vorschnell hinweggehen, indem wir sagen, dass Gott entweder mit &#8220;Ja&#8221;, &#8220;Nein&#8221; oder &#8220;Warte&#8221; antwortet. Zunächst einmal müssen wir zugeben, dass wir ein echtes Problem haben. Erst im kommenden Zeitalter werden wir ganz verstehen und dabei möglicherweise erkennen, dass manches von dem, was Gott uns verweigert hat, die beste Antwort auf unser Gebet war. Desweiteren müssen wir verstehen, dass unsere Gebete bisweilen auf eine Art und Weise beantwortet werden, die wir schlicht übersehen. Außerdem wissen wir viel zu wenig über die Wege und Zeitpunkte Gottes. Auch Sünde hindert unser Gebet, indem sie uns ihrem Wesen nach von Gott trennt, uns verhärtet und wir dadurch das Herz Gottes weniger erkennen können und infolgedessen schräge Bitten aussprechen.</p>
<h3>Das Vaterunser</h3>
<p>Im Gebet des Herrn geht es um&#8217;s Bitten. Anbetung steht am Anfang und am Schluß, aber den Schwerpunkt nehmen die Bitten ein. Von den sieben Anliegen drehen sich drei um persönliche Belange: <em>Gib</em>, <em>vergib</em>, <em>erlöse</em>. Diese drei Verben bilden ein Paradigma für Bittendes Gebet,  mit dem alle unsere anderen Anliegen verbunden sind.</p>
<p><strong>Unser tägliches Brot gib uns heute: </strong>Wir bitten um tägliches Brot, indem wir Gott all die kleinen Dinge bringen, die den Großteil unseres Tages ausmachen. Im Herzen des Universums steht das Verlangen Gottes, zu geben und zu vergeben. Letzteres ist an eine Bedingung geknüpft: Uns wird vergeben, wenn wir vergeben.</p>
<p><strong>Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern: </strong>Es ist ein Prinzip der Schöpfungsordnung, dass wir erst geben müssen, bevor wir empfangen können. Vergebung bedeutet nicht, dass es nicht mehr schmerzt. Vergebung bedeutet nicht, dass wir vergessen werden. Natürlich erinnern wir uns, aber wir verwenden die Erinnerung nicht mehr gegen andere. Vergebung bedeutet nicht, dass wir vorgeben, das was uns angetan wurde, würde uns nichts ausmachen. Vergebung bedeutet nicht, so zu tun, als ob alles so sei wie vorher. Was ist dann Vergebung? Vergebung ist ein Wunder der Gnade, durch welches das Vergehen nicht mehr trennt. Vergebung bedeutet, dass wir das Vergehen nicht mehr länger dazu benutzen werden, einen Keil zwischen uns zu treiben und uns dabei zu verletzen und zu verwunden. Vergebung bedeutet, dass die Kraft der Liebe, die uns zusammenhält, größer ist, als die Macht des Vergehens, das uns trennt. Das ist Vergebung. Wenn wir vergeben, lassen wir die an uns schuldig gewordenen frei, Gottes Gnade zu empfangen. Wir laden sie wieder ein in den Kreis der Gemeinschaft.</p>
<p><strong>Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen: </strong>Gott versucht uns nur dann, wenn etwas in unserem Herzen Verborgenes offenbart werden muss. Was die Bitte &#8220;erlöse uns von dem Bösen&#8221; anbelangt: Der Urtext macht ziemlich deutlich, dass es sich dabei nicht um Böses im Allgemeinen handelt, sondern um den Bösen, nämlich Satan.</p>
<p>Ohne Bittendes Gebet hätten wir ein verstümmeltes Gebetsleben. Ich will uns nochmals daran erinnern, wie sehr sich Gott über unsere Bitten freut, weil er dann eine Ausrede hat, um uns zu beschenken.</p>
<p><em><font color="#000000">Lieber Vater,<br />
ich will Dich nicht so behandeln, als wärst Du der Weihnachtsmann, aber ich muss Dich um gewissen Dinge bitten.<br />
Bitte, gib mir heute Nahrung zu essen. Ich frage nicht nach Morgen, sondern bitte für heute.<br />
Bitte vergib mir die vielen Vergehen gegen Deine Güte, die ich heute wieder fabriziert habe. Ich bin mir der meisten von Ihnen nicht einmal bewußt. Ich lebe zu unbewusst. Das ist an sich schon eine Sünde gegen den Himmel. Es tut mir leid. Stärke meine Wahrnehmung.<br />
Und wenn ich in meiner Unwissenheit um Dinge gebeten habe, die zerstörerisch sein würden, dann gib sie mir bitte nicht &#8211; führe mich nicht in Versuchung. Bewahre mich vor dem Bösen.<br />
Um Jesu willen.<br />
Amen.</font> </em></p>
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		<title>[Foster] Alltägliches zum Gebet machen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 15:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[{Dies ist der zwanzigste Post zu Richard Fosters Buch Prayer: Finding the heart’s true home. Die Vorgänger: 1&#124;2&#124;3&#124;4&#124;5&#124;6&#124;7&#124;8&#124;9&#124;10&#124;11&#124;12&#124;13&#124;14&#124;15&#124;16&#124; 17&#124;18&#124;19} Vergiß nicht, daß das Wertvolle und Interessante am Leben nicht so sehr darin liegt, außergewöhnliche Dinge zu tun, &#8230; als vielmehr darin, alltägliche Dinge mit einer Sicht für ihren enormen Wert zu erledigen. (Teilhard de Chardin) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<font color="#800080">{Dies ist der zwanzigste Post zu Richard Fosters Buch <a href="http://www.amazon.de/Prayer-10th-Anniversary-Finding-Hearts/dp/006053379X/sr=1-6/qid=1169468326/ref=sr_1_6/028-0921031-4992538?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de" target="_blank">Prayer: Finding the heart’s true home</a>. Die Vorgänger: <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=271" target="_blank">1</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=272" target="_blank">2</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=273" target="_blank">3</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=274" target="_blank">4</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=285" target="_blank">5</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=286" target="_blank">6</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=289" target="_blank">7</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=291" target="_blank">8</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=292" target="_blank">9</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=294" target="_blank">10</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=297">11</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=298" target="_blank">12</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=300" target="_blank">13</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=305" target="_blank">14</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=306" target="_blank">15</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=311">16</a>| <a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=314">17</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de//?p=323">18</a>|<a href="http://www.dosi.p-shuttle.de/?p=333">19</a>}</font></p>
<blockquote><p><font color="#800080">Vergiß nicht, daß das Wertvolle und Interessante am Leben nicht so sehr darin liegt, außergewöhnliche Dinge zu tun, &#8230; als vielmehr darin, alltägliche Dinge mit einer Sicht für ihren enormen Wert zu erledigen. (Teilhard de Chardin)</font></p></blockquote>
<p><font color="#800080">Wir können das Alltägliche auf dreierlei Weise zum Gebet machen: Zunächst, indem wir gewöhnliche Erfahrungen in ein Gebet verwandeln, dann, indem wir Gott in den alltäglichen Erfahrungen des Lebens entdecken und schließlich, indem wir während der ganz alltäglichen Erfahrungen des Lebens beten. Wenn wir Gott nicht in den bekannten Abläufen zuhause und beim Einkaufen entdecken, werden wir ihn überhaupt nicht finden. Wir brauchen eine symphonische Frömmigkeit, durch die alles Tun wie Arbeit, Spiel, Familienleben, Anbetung, Sex und Schlaf zu heiligen Lebensräumen des Ewigen werden.</font></p>
<p><font color="#800080">Jesus erkannte die Wirklichkeit Gottes in der Zimmermannswerkstatt an, bevor er in seinem Dienst als Rabbi von der Wirklichkeit Gottes sprach. Gebet ist keine weitere Aufgabe, die einem bereits übervollen Terminkalender hinzugefügt werden müßte. Wenn wir das Alltägliche zum Gebet machen, werden wir kein weiteres Hindernis bekommen, sondern einen Aktivposten. Es ist unsere Berufung, ein Aktivposten im Gebet zu sein, weil unsere Arbeit <em>zum Gebet wird</em>.  Das ist Gebet in Aktion. Das Werk unserer Hände und unseres Verstand wird zum ausgelebten Gebet, eine Opfer aus Liebe zum lebendigen Gott. Wir brauchen kein gutes Gefühl oder ein warmes Glühen zu verspüren, um zur Herrlichkeit Gottes zu arbeiten. Wir verherrlichen Gott durch unsere Arbeit, weil wir dem Schöpfer am nächsten kommen, wenn wir schöpferisch tätig werden &#8211; arbeiten. Ich schätze den Wert der Arbeit als Reflektion des Bildes Gottes in uns so hoch ein, dass nach meiner persönlichen Überzeugung ein Teil der Wonne des Himmel freudiges, schöpferisches, produktives Arbeiten sein wird.</font></p>
<p><font color="#800080">Wir machen auch dann das Alltägliche zum Gebet, wenn wir Gott in den gewöhnlichen Erfahrungen des Lebens entdecken. Warten z.B. wird zum Gebet, wenn wir Gott unser Warten geben. Im Warten kommen wir mit den Rhythmen des Lebens in Berührung &#8211; Stille und Aktion, Zuhören und Entscheiden. Das sind die Rhythmen Gottes.</font></p>
<p><font color="#800080">Eine andere Weise, das Alltägliche zum Gebet zu machen ist, durch die gewöhnlichen Erfahrungen des Lebens zu beten &#8211; für das, was wir in der Zeitung lesen, für die Menschen, denen wir auf der Straße begegenen, etc.</font></p>
<p><font color="#000000"><em><font color="#800080">Allmächtiger, heiligster, höchster Gott,<br />
Danke, daß Dir die kleinen Dinge wichtig sind.<br />
Danke, daß Du dem unbedeutenden Wert gibst.<br />
Danke, daß Du Dich für die Lilien auf dem Feld und die Vögel in der Luft interessierst.<br />
Danke, daß Du für mich sorgst.<br />
In Jesu Namen.<br />
Amen.</font> </em></font></p>
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		<title>Fast8: Nachsinnen über Judas</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2007 01:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DoSi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser Woche wollen wir über Judas Iskariot nachdenken. Das bedeutet, dass auch schon Ereignisse in unser Blickfeld treten, die wir erst in späteren Woche intensiver beleuchten werden. Konzentriere Dich in dieser Woche einfach nur auf Judas. Das ist für mich (DoSi) der herausforderndste Abschnitt von allen Episoden, mit denen wir uns während der Fast8-Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<em>In dieser Woche wollen wir über Judas Iskariot nachdenken. Das bedeutet, dass auch schon Ereignisse in unser Blickfeld treten, die wir erst in späteren Woche intensiver beleuchten werden. Konzentriere Dich in dieser Woche einfach nur auf Judas. Das ist für mich (DoSi) der herausforderndste Abschnitt von allen Episoden, mit denen wir uns während der Fast8-Wochen auseinandersetzen. Nimm Dir Zeit in der Stille mit Gott dafür. Lies diesen Text nicht einfach runter, sondern geh den Fragen hinterher. Erlaube Gott, zu reden, Dich zu hinterfragen und zu verändern.</em></p>
<p>Als Jesus zu Beginn seiner Tätigkeit aus seinen Nachfolgern einen engeren Kreis von zwölf Jüngern auswählt, die er auch „Apostel“ (also „Gesandte“) nennt, ist auch Judas dabei. Dazu wird gleich erwähnt, dass er Jesus später verraten hat (Mt 10,4; Mk 3,19). Lukas schreibt präziser, dass Judas „zum Verräter wurde“ (Luk 6,16). Jesus wußte genau Bescheid, denn in Johannes 6,70 fragt er: „Habe ich nicht euch Zwölf erwählt? Und einer von euch ist ein Teufel.“</p>
<ul>
<li>Was denkst Du, wenn Du diesen Text liest? Es scheint so, als sei am Anfang schon alles klar gewesen, oder? Hatte Judas überhaupt noch einen Ausweg? Oder war alles vorherbestimmt?</li>
</ul>
<ul>
<li>Judas wird vorgestellt als der, der Jesus verraten hat. Diese Tat ist das einzige, was von seinem Leben übrig bleibt. Dafür ist Judas bekannt geworden. Was soll einmal von Dir gesagt werden? Wofür willst Du bekannt werden? Was kannst Du heute schon dafür tun? Wie willst Du darauf hinleben?</li>
</ul>
<ul>
<li>Stell Dir diese Situation vor, wie Jesus nach einer Nacht im Gebet seine Jünger zu sich ruft und zwölf besonders auswählt. Schau in ihre Gesichter. Was geht in ihnen vor? Sind sie stolz? Ist es ihnen mulmig? Was mag wohl Petrus gedacht haben, der wahrscheinlich einer der Ältesten war, weil er verheiratet war?</li>
</ul>
<ul>
<li>Meditiere darüber, was es wohl in den Jüngern ausgelöst hat, als Jesus sagte, einer von ihnen sei ein Teufel. Waren sie geschockt? Haben sie diese Aussage komplett abgelehnt? Bekamen sie Schuldgefühle? Haben sie ihr Herz und ihre Gedanken geprüft? Was mag wohl das Ergebnis gewesen sein? Haben sie innerlich andere beschuldigt?</li>
</ul>
<ul>
<li>Stell Dir vor, Jesus sagt das zu Dir und Deiner Glaubensgemeinschaft, Deiner Gemeinde, Deinem CVJM, Deinem Hauskreis, dem p-shuttle. Wie reagierst Du?</li>
</ul>
<ul>
<li>Denke nach über die Dunkelheit in Dir. Kannst Du eingestehen, dass auch in Deinem Leben, Deinen Gedanken, Deinen Haltungen und Handlungen Aspekte sind, die im Licht Jesu nicht gut wegkommen? Wie gehst Du damit um? Nimm Dir Zeit, das, was Gott Dir zeigt, vor ihm und vielleicht anderen zu bekennen. Wenn es Dir hilft, schreib alles auf und verbrenne den Zettel. Bitte den Heiligen Geist, Dich wieder neu zu durchdringen, so wie es schon der Fall ist.</li>
</ul>
<ul>
<li>Bete durch Psalm 139. Erkenne Deinen einzigartigen Wert als Geschöpf Gottes, nimm seine allumfassende Nähe wahr und übe Dich in einen Lebensstil der beständigen Umkehr ein.</li>
</ul>
<ul>
<li>Lies Römer 8 und erfreue Dich daran, dass Du nicht negativ über Dich denken musst, sondern Gott ganz für Dich ist. Drücke Deinen Dank aus, auf welche Weise auch immer es Dir passend erscheint.</li>
</ul>
<p>Das nächste Mal tritt Judas bei der Salbung in Bethanien auf den Plan, mit der wir uns in der vergangenen Woche beschäftigt haben. Er regt sich darüber auf, dass das kostbare Öl, mit dem Maria Jesus salbte, seiner Ansicht nach verschwendet wurde: „Warum ist dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft worden und den Armen gegeben?“ (Joh 12,5) Es wird aber gleich klar gemacht: „Das sagte er aber nicht, weil er nach den Armen fragte, sondern er war ein Dieb, denn er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben war.“ (Joh 12,6) Irgendwas war also schon in Judas vorgegangen. Er war innerlich schon vom Weg abgekommen.</p>
<ul>
<li>Meinst Du, die anderen Jünger hätten Judas verurteilt dafür, dass er die Salbung für eine Verschwendung hielt? Hatten sie andere Gedanken? Wie denkst Du darüber?</li>
</ul>
<ul>
<li>Judas hatte den Anschein des treuen Nachfolgers Jesu. In Wahrheit war er ein Dieb, der die gemeinsame Kasse plünderte. Warum fällt es uns heute immer noch so schwer, ehrlich und echt zu sein? Was müsste sich ändern, damit Christen voreinander nicht immer nur die fromme Fassade zeigen müssten?</li>
</ul>
<ul>
<li>Fange damit an, ehrlich und authentisch vor anderen zu leben. Gehe kleine Schritte. Wie könnten die aussehen?</li>
</ul>
<p>Danach berichtet uns Lukas: „Es fuhr aber der Satan in Judas, genannt Iskariot, der zur Zahl der Zwölf gehörte.“ (Luk 22,3).</p>
<ul>
<li>Das ist eine krasse Aussage, oder? Wie konnte das geschehen? Die Bibel schweigt dazu. Jedenfalls war vorhin schon klar, dass nicht alles in Ordnung war. Jesus hatte Judas als „Teufel“ bezeichnet, und Judas hatte beständig die anderen bestohlen. Er war vielleicht offen für Satan.</li>
</ul>
<ul>
<li>Trug Judas Schuld daran, dass Satan in ihn fuhr? Oder war er er nur ein wehrloses Opfer?</li>
</ul>
<ul>
<li> Kann Dir das auch passieren? Warum? Oder warum nicht? Wie kannst Du leben, damit das vielleicht unwahrscheinlicher wird?</li>
</ul>
<p>Judas geht zu den Hohenpriester und macht einen Deal mit ihnen: Für dreißig Silberlinge wird er ihnen Jesus verraten. Von da an sucht er eine Gelegenheit dazu, wo das ohne Aufsehen möglich war (Mt 26,14-16; Mk 14,10f; Luk 22,4-6).<br />
Jetzt wird das Doppelleben von Judas krasser. Er selbst trifft aktiv die Entscheidung, Jesus zu verraten. Allerdings ohne Aufsehen. Es soll am besten keiner erfahren. Heute wissen wir, dass diese Rechnung nicht aufgegangen ist&#8230;</p>
<ul>
<li>Was ist Verrat?</li>
</ul>
<ul>
<li>Hast Du Jesus auch schon einmal verraten? Absichtlich oder aus Versehen? Was ist der Unterschied zu Judas? Für welchen Lohn würdest Du Jesus heute verraten?</li>
</ul>
<p>Später treffen wir Judas beim Abendmahl an. Die Dramatik nimmt immer mehr zu, strebt hier ihrem eigentlichen Höhepunkt zu. Der Handel mit den Hohenpriestern steht. Im vollen Bewusstsein dessen, dass er Jesus demnächst verraten wird, erlebt Judas, wie Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht (Joh 13,2ff). Im Gespräch mit Petrus sagt Jesus: „Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als daß ihm die Füße gewaschen werden; denn er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.“ (Joh 13,10). Damit meint er Judas (Joh 13,11). Im Anschluss daran spricht Jesus darüber, dass seinen Jünger einander dienen sollen (Joh 13,12-17). Dann spricht Jesus von Judas: „Ich weiß, welche ich erwählt habe. Aber es muß die Schrift erfüllt werden: »Der mein Brot ißt, tritt mich mit Füßen.«“ (Joh 13,18). Und Jesus wird ganz konkret: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten.“ (Joh 13,21). Den Jüngern wird es richtig mulmig, sie versuchen herauszufinden, von wem Jesus redet, bis Petrus Johannes ein Zeichen gibt und der Jesus fragt, wer es ist, der ihn verraten wird (Joh 13,22-26). Und dann der dramatische Höhepunkt:</p>
<blockquote><p>„Und sie wurden sehr betrübt und fingen an, jeder einzeln, ihn zu fragen: Herr, bin ich&#8217;s? Der Menschensohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre.“ (Mt 26,22.24). „Jesus antwortete: Der ist&#8217;s, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er nahm den Bissen, tauchte ihn ein und gab ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot.“ (Joh 13,27 „Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Bin ich&#8217;s, Rabbi? Er sprach zu ihm: Du sagst es. Und als der den Bissen nahm, fuhr der Satan in ihn.“ (Mt 26,25) „Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald! Aber niemand am Tisch wußte, wozu er ihm das sagte. Einige meinten, weil Judas den Beutel hatte, spräche Jesus zu ihm: Kaufe, was wir zum Fest nötig haben!, oder daß er den Armen etwas geben sollte. Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht.“ (Joh 13,28-30)</p></blockquote>
<ul>
<li>Wahnsinn! Stelle Dir dieses letzte Abendessen vor. Lies den letzten Text ein paar mal langsam durch. Stell Dir vor, was in Judas vorgeht, als Jesus immer genauere Andeutungen macht. Und dann stellt Jesus vor allen Jüngern klar, dass es Judas ist, der ihn verraten wird! Was ist da in Judas vorgegangen? Was dachte er, was Jesus über ihn denkt? Was hat Jesus über ihn gedacht? Was denkt Jesus über Dich? Was dachte Judas, was die anderen über ihn denken? Was denkst Du, dass die anderen über Dich denken? Was denken sie wirklich über Dich?</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Jünger haben es offensichtlich nicht gecheckt, obwohl Jesus ganz deutlich war. Ob wir es auch oft nicht checken, wenn Jesus uns was sagen will? Was kannst Du tun, um zu hören, was Jesus Dir sagen will?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wann war die Entscheidung getroffen? Gab es für Judas noch ein Zurück? Oder war schon alles vorbei? Glaubst Du auch manchmal, dass es kein Zurück gibt, dass Du es eben durchziehen musst? Hätte Jesus Judas noch vergeben?</li>
</ul>
<p>Judas ist gegangen. Jesus bricht das Brot, spricht über die Bedeutung seines Todes, führt weitere Gespräche mit seinen Jüngern, kündigt seine Verleugnung durch Petrus an und verlässt mit seinen Jüngern das Haus. Sie gehen zum Ölberg, in der Garten Gethsemane, wo Jesus nur Petrus, Jakobus und Johannes mitnimmt. Er ringt im Gebet mit seinem Vater und übergibt sein Schicksal in die Hände Gottes. All das wird uns in den kommenden Wochen noch beschäftigen. Jetzt ist Jesus wieder in Gegenwart seiner Jünger und sagt ihnen dass sein Verräter nahe ist.</p>
<blockquote><p>„Und als er noch redete, siehe, da kam Judas, einer von den Zwölfen, und mit ihm eine große Schar mit Schwertern und mit Stangen, von den Hohenpriestern und Ältesten des Volkes. Und der Verräter hatte ihnen ein Zeichen genannt und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ist&#8217;s; den ergreift. Und alsbald trat er zu Jesus und sprach: Sei gegrüßt, Rabbi! und küßte ihn. Jesus aber sprach zu ihm: Mein Freund, dazu bist du gekommen? Da traten sie heran und legten Hand an Jesus und ergriffen ihn.“ (Mt 26,47-50)</p></blockquote>
<ul>
<li>Judas hat seine Entscheidung getroffen, der Verrat ist geschehen. Denke nach über Judas und die anderen Jüngern. Sieh in die Gesichter. Stelle sie Dir vor. Was ist in ihnen vorgegangen beim Abendmahl, im Garten und beim Verrat? Wie ging es Jesus? Wie ging es Petrus? Wie geht es Dir?</li>
</ul>
<p>Die Erzählung geht weiter. Es gibt einen Tumult. Petrus schlägt Malchus, einem Knecht des Hohenpriesters das Ohr ab. Jesus heilt es und gibt zu verstehen, dass ihm sein Vater zu seiner Rettung mehr als zwölf Legionen Engel schicken würde, wenn er ihn darum bitten würde. Die Jünger fliehen und Jesus wird zur Verhandlung gebracht, die mit dem Todesurteil endet. Daraufhin wird Jesus zu Pilatus geführt. Über das Ende des Judas berichtet Matthäus:</p>
<blockquote><p>Als Judas, der ihn verraten hatte, sah, daß er zum Tode verurteilt war, reute es ihn, und er brachte die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und Ältesten zurück und sprach: Ich habe Unrecht getan, daß ich unschuldiges Blut verraten habe. Sie aber sprachen: Was geht uns das an? Da sieh du zu! Und er warf die Silberlinge in den Tempel, ging fort und erhängte sich. (Mt 27,3-5)</p></blockquote>
<p>Offensichtlich hat das mit dem Erhängen nicht so richtig geklappt, denn Petrus erzählt in der Apostelgeschichte, Judas sei „vornüber gestürzt und mitten entzwei geborsten, so daß alle seine Eingeweide hervorquollen“. (Apg 1,18)</p>
<ul>
<li>Judas hat ein schreckliches Ende genommen. Viele Fragen bleiben offen. Klar ist, dass er nicht wollte, dass Jesus getötet wird. Was wollte er dann? Darüber ist viel spekuliert worden. Vielleicht erhoffte sich Judas, dass Jesus bei der Konfrontation mit den Hohenpriestern sein wahres Gesicht als Messias und König Israels zeigen würde, der letztendlich die Römer aus dem Land wirft. Vielleicht ist er deshalb beim Abendmahl gegangen, weil er verstanden hat, dass Jesus sich opfern und sterben würde. Vielleicht wollte Judas das verhindern. Wir wissen es nicht. Sollte es aber so gewesen sein, dann ist uns Judas sehr nahe. Sinne darüber nach, ob Du nicht auch manchmal Gott für Deine Zwecke gebrauchen willst, Gott dazu benutzen willst, dass Deine Gedanken, Programme, Ideen, Ziele, Pläne, Konzepte, Träume, Hoffnungen, Visionen wahr werden. Kennst Du den Willen Gottes? Kennst Du Deine Berufung? Bist Du auch in Gefahr, das, was in Deinem Herzen ist, für den Willen Gottes und für Deine Berufung zu halten? Wie weit würdest Du gehen, damit das was Du Dir erwünscht, was Du für Gottes Willen hältst, wahr wird? Formuliere Deine Wünsche, Träume, Ziele, Visionen für Dein Leben. Halte sie Gott hin. Sei bereit, sie alle aufzugeben, für den Fall, dass es Gottes Plan und Ansicht entspricht. Bitte ihn, immer wieder zu Dir zu reden, und Deinen Willen nicht mit seinem zu verwechseln. Lebe aus der Stille und aus dem Hören auf Gott. Halte nie Deine Träume für den Willen Gottes. Denke an das Gebet Jesu im Garten Gethsemane.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ob Judas das ewige Leben ererbt hat, ist zweifelhaft, aber nicht unmöglich. Er hat seine Tat zwar bereut, hat aber (offensichtlich) nicht Buße getan. Vielleicht war er auch depressiv veranlagt, so dass es zum Selbstmord kam. Petrus hat Jesus verleugnet und Jesus hat ihm später vergeben. Am Kreuz hat Jesus um Vergebung für seine Peiniger gebetet. Über das ewige Schicksal des Judas finden wir in der Bibel keinen Hinweis.</li>
</ul>
<ul>
<li>Denke nach über die letzten Stunden im Leben des Judas &#8211; vom Verrat, über die Verhandlung, seine Reue und Verzweiflung bis zu seinem furchtbaren Tod. Was empfindest Du? Was empfindet Jesus? Rede mit ihm darüber. Lass Deine Gedanken zu und bleibe in der Gegenwart Gottes.</li>
</ul>
<p>(Mehr zur Fast8-Aktion des p-shuttle findest Du <a href="http://www.p-shuttle.de/fast8">hier</a>.)</p>
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