16. Juni 2008
Eine interessante Woche liegt hinter mir. Den Start in die Fußballeuropameisterschaft erlebte ich auf einer Wochenendfreizeit im Schwarzwald, während der ich das Vergnügen hatte, mit Teenagern über die Bibel als Gottes Drama in fünf Akten zu reden. Sprung aus dem theologischen Elfenbeinturm ins pralle Leben. Schön auch die Möglichkeit, am Bach im Wald etwas aufatmen zu können.

Etwas lauter ging es beim Mittagessen zu. Diverse Schulklassen sorgten für einen ordentlichen Lautstärkepegel. Hier der Blick auf den Leiter der Freizeit, der das Dankeslied für das Küchenteam dirigierte.

Zurück im schönen Heimerdingen genieße ich seit Montag die EM-Spiele auf der Großleinwand bei unserem CVJM-Haus am Waldrand. Abgesehen vom Wetter und den Darbietungen der deutschen Elf sehr nett – schöner Fußball, liebe Menschen und kreative Darstellungen der deutschen Nationalflagge, wie hier bei Lotte:

Samstag/Sonntag ging es dann kurzerhand nach Berlin, um Simon zu besuchen und an einem Worshipevent teilzuhaben. Letzteres brachte bei mir wie immer gemischte Gefühle hervor, die positiven überwiegen aber. Zwei Bilder aus der Kapitale:

Zwillingsbrüder beim Abschiednehmen.

Ein kunstvoll besprühtes Haus.
Und noch ein Grund zur Freude. Nach zwölf Jahren und diversen ausgetauschten Gläsern und Bügeln, bin ich seit Samstag in den Genuß einer neuen Brille gekommen, die mir – wie unschwer zu erkennen ist – endlich wieder den vollen Durchblick beschert.

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30. März 2008
Das ist in Ordnung, habe ich mir gedacht und mich daran gehalten.
Samstag

Sonntag

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15. November 2007
Bis gestern sah es vor meinem Haus noch so aus:
Heute hat dann der Winter Einzug gehalten:
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24. Oktober 2007
Nein, nicht dieses hier:

Das hat Peter entdeckt.
Meines hat ungefähr so ausgesehen:

Was man schemenhaft auf der Anzeigetafel erkennen kann, ist der Spielstand: VfB: 0 – Lyon: 2
Was man auf dem Bild nicht erkennen kann: Totale Verunsicherung, eine spielerische Bankrotterklärung. Und wie hatte ich mich über die Tickets gefreut…
Das war es dann wohl mit der ChampionsLeague für den Fußballverein meines Herzens. Und in der Liga sieht es ganz düster aus: Ein Punkt trennt uns von den Abstiegsplätzen, die halbe Mannschaft ist verletzt, die nominellen Führungsspieler gesperrt, der Rest außer Form. In den Gesichtern gähnt die Leere. Ja, der VfB wollte dieses Jahr dann doch den DFB-Pokal holen. Aber ist es wirklich notwendig, die Kräfte so zu bündeln, daß wir Bundesliga und ChampionsLeague einfach herschenken? Oh Mann, das sind Schmerzen…
Irgendwo hinter dem Nebel ist die Erinnerung an die Bilder vom Stuttgarter Freudenfest und an eine hervorragende vergangene Saison. Ist das alles nur ein Traum gewesen?
Vor Jahren hatte ich in meinem postjugendlichen Leichtsinn verkündet, daß ich mir – für den Fall daß der VfB absteigen würde – eine Dauerkarte für die 2. Liga kaufen würde. Dazu stehe ich, hab aber keinen Hauch von Lust darauf. Oh Jammertal…
Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber das Grab ist schon ausgehoben.
Update
Lustigerweise hat Doug Pagitt gerade eine schöne Version von Reason to Believe auf seinen Blog gesetzt. Das ist doch schon mal was…
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2. Juni 2007
Pfingstmontag war das passende Datum, um ein schönes Konzert besuchen. Leider hatte ich Larry Norman an Himmelfahrt verpaßt, so daß die Vorfreude auf den Auftritt von Neal Morse um so größer war. Neals Musik begleitet mich schon eine ganze Weile. Ehemals Mastermind der superben Spock’s Beard (Vorreiter im ProgRock-Genre) hatte er sich nach seiner bewußten Hinwendung zu Jesus von diesen getrennt, um fortan mit seiner Musik den Herrn der Herrn zu preisen. [Nein, ich will nicht darüber diskutieren, ob das nicht auch in der alten Band möglich gewesen wäre bzw. ob seine Kunst nicht auch vorher schon das Lob des Höchsten mehrte...] Das anschließend veröffentlichte Solomaterial (mit so illustren Begleitmusikern wie z.B. Dream Theater‘s Drummer Mike Portnoy) hat mir seitdem oftmals Glücksgefühle beschert. Endlich einmal Musik mit “christlichen” Texten, die sich in ihrem Genre nicht zu verstecken braucht, sondern ganz vorn mit dabei ist. Lange hatte ich darunter gelitten, dass Jesus Nachfolgende im (Trash, Speed, Progressive etc.) Metal leider nur außerordentlich schwache Kopisten ihrer “weltlichen” Vorbilder waren. Neal Morse ist die rühmliche Ausnahme. Musik von einem anderen Stern. Was er selbst in spartanischer Besetzung zu leisten imstande ist, wurde auf dem Freakstock vor zwei Jahren deutlich. (Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß der Auftritt von Morse seinerzeit für mich der eigentliche Grund war, erstmals nach Gotha zu fahren.) Nach zwei Jahren Abstinenz nun der Gig in Aschaffenburg: Fast drei Stunden lang pure Spielfreude mit den Besten aus den Alben Testimony (Konzeptalbum, auf dem Neal die Geschichte seiner Hinwendung zu Christus erzählt), One (Konzeptalbum über Schöpfung, Sündenfall und Wiederherstellung der Beziehung zu Gott), ? (Konzeptalbum über die Stiftshütte) und Sola Scriptura (Konzeptalbum über Martin Luther- mit allerdings sehr fragwürdiger Theologie), sowie Perlen aus dem Repertoire von Spock’s Beard und Transatlantic. Neal Morse live, das bedeutet: Halbstündige Songs, grandiose Musik, Gänsehaut, Kopfschütteln über das, was zu sehen und zu hören war, Band und Frontmann, die bis an die Grenze der Erschöpfung gehen und am Ende im Fan/Konsumenten/Bewunderer eine Freude darüber zurücklassen, Teil von etwas Besonderem gewesen zu sein.
Fünf Tage später, als ich diesen Post schreibe, ist da immer noch ein Lächeln in meinem Gesicht. Und eine Dankbarkeit gegenüber meinem himmlischen Vater, der seinen Kindern solch unglaubliche Gaben schenkt und mir im Hören, Singen, Tanzen, Feiern, Staunen und Anbeten so nahe kommt.
Im übrigen solltest Du jetzt (!) das Video zu Sing It High ansehen und Dich darüber freuen, was Neal mit einer akustischen Gitarre alles so anstellen kann. Eine weitere Kostprobe: The Creation oder We All Need Some Light. Leider ist der Sound jeweils miserabel – YouTube eben.
Technorati Tags: Neal Morse
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1. Juni 2007
Schöne Tage sind das derzeit für Anhänger des VfB Stuttgart. Kaum wurde die Verpflichtung von Yildiray Bastürk öffentlich gemacht, verlängert auch noch Matthieu Delpierre bis 2012 und Timo Hildebrand wird Fußballer des Monats. Wunderbar ist das.
Wenig wunderbar war hingegen das DFB-Pokalfinale, das mein Lieblingsverein leider verloren hat. Nach dem überaus brutalen Foul von Meira am armen Mintal wäre ein Stuttgarter Sieg moralisch auch irgendwie nicht zu rechtfertigen gewesen. Naja. Jedenfalls war ich beim Public Viewing auf dem Cannstatter Wasen dabei – inklusive Blitz, Donner, fingernagelgroßen Hagelkörnern, Wolkenbruch etc. Nass bis auf die Haut und zitternd vom Wind haben wir dennoch gebangt, gefeiert und angefeuert. Hat nicht sollen sein. Egal.
Am Ende bleibt eine große Saison. Grund genug, um nochmals in Erinnerungen an die Meisterschaftsfeierlichkeiten (von denen ich bereits erzählt habe) zu schwelgen. Darum ein kleiner Rückblick. Herrlich verwackelte Fotos vom Autokorso, die evtl. die Sicht einiger deutlich angetrunkener Fans wirklichkeitsgetreu wiedergeben 
Der Schlossplatz angefüllt mit Menschenmassen. Leider (fast) kein Durchkommen.
In freudiger Erwartung harrte ich des Autokorsos, das da kommen sollte.
Hurra, hurra, die Meister die sind da!
Präsident Erwin Staudt und Mannschaftskapitän Fernando Meira
Serdar Tasci und Sami Khedira – Vorzeigeexemplare der Spezies “Junge Wilde II” und baldige Nationalspieler
Selbst die Firma Daimler ließ es sich nicht nehmen, auf die Jagd nach Autogrammen zu gehen.
Technorati Tags: VfB Stuttgart
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24. Januar 2007
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… das war heute den Tag über der Fall, kein Schneesturm, keine Schneewehen, nur ein leises Rieseln. Das Ergebnis zeigt der Blick aus meinem Wohnzimmerfenster:
Und schon habe ich wieder die alten Hammerfall-Zeilen im Kopf, die sich immer beim ersten Schnee melden:
Snow is falling down on this glorious land
Colours fading, turning into white again
…
Und gleich danach meldet sich dann der gute alte Jesaja, der die Worte Gottes spricht:
So kommt denn und lasst uns miteinander rechten,
spricht der HERR.
Wenn eure Sünde auch blutrot ist,
soll sie doch schneeweiß werden,
und wenn sie rot ist wie Scharlach,
soll sie doch wie Wolle werden.
Wie schön rein alles aussieht und welch wundervolle Assoziationen sich ergeben! Kurze Zeit später sinkt mein Gute-Laune-Pegel – es geht an’s Schneeschaufeln. Hatte ich eben noch in Tolstoi’s Anna Karenina von der Freude gelesen, die Konstantin Ljewin empfand, als er zusammen mit seinen Bauern in der prallen Sonne die Sense durch das Gras zog, um Heu zu mähen, bis ihm der Schweiß in Strömen vom Körper rann, so stand ich jetzt mitten im kalten Schnee. Ljewin’s Freude war die meine nicht, der Schweiß hingegen strömte in gleicher Weise… Nach getaner Arbeit hier ein Blick auf die verschneite Straße vor meinem geliebten Zuhause:
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8. Januar 2007
Gottesacker in Herrnhut
Dresden, nicht Venedig
Unsere Limousine
Graffiti in Leipzig, Gruß an Haso
Streetart? Gruß an [depone]
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27. Dezember 2006
Da Manu so lieb war, mir sein altes 6230 zu überlassen, werden an dieser Stelle in lockerer Folge immer mal wieder verwackelte Bilder aus meinem Leben erscheinen. Den Anfang machen drei Pix, die Einblicke in mein Weihnachtsfest geben…
- Heiligabend-Gottesdienst in Heimerdingen, fotografiert aus dem Handgelenk während des Singens
- Coretta nagt am (Misereor-)Hungertuch, 26.12., 4:00 Uhr morgens in Talheim
- Schnee unter meinen Füßen! 26.12., 23:58, irgendwo im Nirgendwo bei Kapfenhardt
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