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Archiv für die 'Aus dem Netz gezogen' Kategorie

Auf den Kopf getroffen – Spaltung im evangelikalen Haus

8. April 2011

Roger Olson macht sich zur Zeit so seine Gedanken über die Zukunft der evangelikalen Bewegung in den Vereinigten Staaten. Dabei sieht er eine Spaltung zwischen Neo-Fundamentalisten und post-konservativen Evangelikalen. Interessant ist, woran er diese Spaltung festmacht:

I do NOT consider all “traditionalists” neo-fundamentalists.  Neo-fundamentalism is NOT defined by beliefs held; it is defined by HOW beliefs are held and HOW disagreement is handled. … REPEAT–I AM NOT saying that all conservative evangelicals are neo-fundamentalists.  Some are and some are not.  The neo-fundamentalists are recognizable among the conservatives by their aggressive behavior toward fellow evangelicals, their willingness sometimes to use underhanded means to “win,” their inclusion of non-essentials of doctrine among the essentials of Christian orthodoxy and their obsession with “evangelical boundaries” with the clear intention of excluding people from evangelicalism who grew up in it, have always been part of it, are influential within it, but whom they consider doctrinally unsound using extremely narrow definitions of doctrinal soundness.

Meiner Ansicht nach trifft Olson hier den Nagel auf den Kopf. Ich würde mich selbst als theologischen Traditionalisten oder Konservativen bezeichnen. Allerdings irritiert es mich immer wieder und immer häufiger, wie Menschen, mit denen ich zentrale theologische Aussagen teile, mit anderen umgehen, deren theologische Überzeugungen ich nicht teile, die mir aber dennoch Brüder und Schwestern sind, weil sie mit mir demselben Herrn und Meister folgen. Das ist schmerzhaft. Um so erfreulicher hingegen die Tatsache, daß wir es bei Emergent Deutschland einigermaßen geschafft haben, einen Raum zu eröffnen, in dem sich Christen unterschiedlicher theologischer Prägung und verschiedenartiger Frömmigkeit respektvoll begegnen und einander stehen lassen können – ohne gleich immer Recht haben oder bekommen zu müssen. Das ist selten einfach aber immer lohnenswert. Mehr hier und hier.

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Auf die Ohren: Wheaton Conference mit N.T. Wright

24. April 2010

N.T. Wright ist für mich der Neutestamentler unserer Tage. Seine »The New Testament and the People of God«-Reihe ist Pflicht, genauso das, was er zur paulinischen Theologie beiträgt. Da ist es eine feine Sache, dass das Wheaton College eine Konferenz veranstaltet hat, die sich um Wrights Theologie dreht und bei der er auch selbst zu Wort kommt. Freundlicherweise sind die einzelnen Vorträge hier downloadbar bzw. stehen jeweils auch als Flashvideos zur Verfügung. Da es um die Auseinandersetzung mit dem Werk Wrights geht, empfiehlt es sich, zumindest Jesus and the Victory of God und eines der kleinen Paulus-Bücher (Tipp: Paul: Fresh Perspectives und das noch recht aktuelle Justification: God’s Plan and Paul’s Vision) gelesen zu haben, um allem folgen zu können. Dabei ist es nett, festzustellen, dass die eine oder andere meiner Anfragen an die Theologie Wrights von den Sprechern geteilt wird 😉
Wer mit NTW bislang nicht ganz vertraut ist, möge sich an der kurzen Predigt über den Epheserbrief (MP3 Audio | MP4 Video) erfreuen. Good stuff!
(Randnotiz: Wright erzählt davon, dass er noch immer an seiner Paulus-Monographie arbeitet und stellt einen Erscheinungstermin in 2012 in Aussicht.)
200Px-N.T. Wright

Achja, auf ChristianAudio.com findet sich auch beständig nettes Ohrenfutter, inklusive immer ein »Free Audio Book of the Month«.

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Kinnon on McLaren

10. Februar 2010

Brian McLaren hat dieser Tage ein neues Buch veröffentlicht:
Newkindofchristianity
Selbstverständlich werde ich es kaufen und lesen. Manches darin wird mir gefallen, mich ansprechen und herausfordern, anderes nicht. Wie eben bei jedem Buch.
Was mir allerdings ganz und gar nicht gefällt, sind die Botschaften, die Brian und der Verlag, in dem das Buch erscheint, zur Zeit vermitteln.
Bill Kinnon spricht mir aus dem Herzen.

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Fundstücke und Empfehlungen

6. Juni 2009

In den letzten Tagen bin ich auf einige Dinge gestoßen, die mir Freude bereitet haben, und die ich Euch nicht vorenthalten möchte.


Aus der BlogWelt

Kester Brewin hat seinem Blog neues Leben eingehaucht und schreibt gerade an einer interessanten Serie darüber, was Erkenntnisse der Physik mit der Theologie zu tun haben:
»Theology and the New Physcis« Teil 1 – Uncertainty | Teil 2 – Dimensions | Teil 3 – Engaging the Maze

Einige Gedanken zum aktuellen Zustand der emergenten Bewegung:
Angestoßen von der Rock Harbour Gemeinde definiert Steve Taylor, was er unter emerging/emergent versteht.
Nick vom netten »Nick and Josh Podcast« drückt seine Enttäuschung über EmergentVillage aus und Tony Jones antwortet.


Zwei Buchempfehlungen

Zwei feine Menschen, die ich schätze und die mich inspirieren, haben jeweils ein Buch geschrieben. Ich habe bislang keines der beiden gelesen, will aber dennoch an dieser Stelle die Werbetrommel rühren, da für mich außer Frage steht, daß hier zweimal Gold in Buchform gebracht wurde.

Da ist zum einen Haso, dessen Blog eh Pflicht ist. Sein Buch heißt »No more Blues. Glauben ohne Schuldgefühle«.
No-More-Blues 250
Die Verlegerin Kerstin Hack schreibt darüber:

Für mich ist es das wichtigste Buch, das ich seit langem gemacht habe. Warum? Weil ich so viele Christen kenne, die ständig ein chronisch schlechtes Gewissen haben. Sie denken sie glauben nicht gut genug, lieben nicht genug, sind nicht ausreichend demütig. Das einzige, wovon sie wirklich genug haben, sind schlechte Gefühle.

Solltest Du also zu diesen Menschen gehören oder solche Menschen kennen, rate ich zum Kauf dieses Buches. Zur Leseprobe.

Da ist zum anderen Jens Stangenberg, den Du hier predigen hören kannst. Sein Buch heißt: »Tanz auf der Fontäne: Christliche Spiritualität in der Postmoderne und der Zukunft«.
Fontaene
Wenn Du mehr wissen und/oder das Buch bestellen möchtest, klicke hier.


Entertainment

Für die Ohren: Erinnerst Du Dich noch an Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews? Die drei Detektive sind als Neuvertonung zurück und können kostenlos hier heruntergeladen werden. Mir versüßen sie im Moment die Gartenarbeit, den Hausputz und das Basteln neuer Bücherregale.

Für die Augen: Die 100 besten Filmzitate in 200 Sekunden. Sehe ich mir immer wieder an – was ein Spaß!

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Manches kann zur Obsession werden

29. Mai 2009

Somethingswrong
Hach, schön… Gefunden hier bei Bill Kinnon.

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»Let me in the sound« – Steve Taylor zum aktuellen U2-Album

20. März 2009

Nicht nur mir macht das aktuelle U2-Album No Line on the Horizon zur Zeit viel Freude.
U2
Steve Taylor macht sich sehr lesenwerte Gedanken zu dieser feinen Silberscheibe.

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Schön gesagt: Sinn und Unsinn von »Mission (und Vision) Statements«

8. März 2009


Isn’t the Church’s mission to live out Christ’s vision of God’s Kingdom? And isn’t Christ’s vision of church to incarnate the mission of God?

If God uses 66 books full of narrative, poems, songs, sermons and imperatives to communicate the fullness of His mission, can we really do it in a few pithy sentences?

Mehr hier.

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Sei immer bereit zur Anbetung

14. Januar 2009

Jon Birchs Comic-Blog The Ongoing Adventures of ASBO Jesus gehört in jeden Feedreader. Solltest Du anderer Ansicht sein, präsentiere ich Dir nachfolgend den heutigen Cartoon. Ein Paradebeispiel für das, was ASBO Jesus ausmacht: Satire, bei der Dir meist das Lachen im Hals stecken bleibt.

Jonnybaker
Für Interessierte: Direktlink zu Jonny Bakers Blog und der Serie Worship Tricks.

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Scot McKnight über den dritten Weg

8. Dezember 2008


At the heart of our Third Way project is fashioning the gospel as robust enough to be both a „kingdom“ gospel and a „salvation“ gospel, a salvation that is both spiritual/personal and social. A salvation that means complete liberation. We’re tired of the old-fashioned, thin gospels of both the conservatives and the liberals. It is hard to hold both sides of this debate together, but we will attempt to do so … and I think many of you want to as well.

Mehr hier.

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Semper Transformanda: Emergent Village im Veränderungsprozess

31. Oktober 2008

2
Emergent Village ändert einmal mehr seine Gestalt – u.a. wird es künftig keinen »National Coordinator« mehr geben.
Mehr hier:

Ich bin dankbar für die vielen guten Impulse, Gedanken und Ressourcen, die in der Vergangenheit über den großen Teich gekommen sind und bleibe weiterhin freundschaftlich mit Emergent Village verbunden. Ein guter Moment, sich nochmals die Grundwerte von EV in Erinnerung zu rufen (die Langversion und Konkretion findet sich hier):

  • Commitment to God in the Way of Jesus
  • Commitment to the Church in all its Forms
  • Commitment to God’s World
  • Commitment to One Another

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Das Netzwerk des Messias

16. Oktober 2008

Jonny Baker hat das zwölfte Kapitel des ersten Korintherbriefes umgeschrieben. Das gefällt mir so sehr, daß ich es in voller Länge hier wiederhole:

Just as a network, though one, has many small worlds, but all its parts interconnect, so it is with Christ. For we were all baptised by one Spirit and given a portal into the wider network of Christ – whether Orthodox, Emerging, Missional, New Monastic, Catholic, Anglican, Post-denomnational, Pentecostal, Baptist, Ana-baptist etc or any blend of the above the Spirit flows through our networks. So the network of Christ is not made up of one small world but of many interconnected small worlds and hubs.

If the Australian missional communities should say ‚because I am not focused on worship I don’t connect into the wider network‘ it would not cease to be part of the global network of Christ. And if the French Catholic church should say ‚because I can’t feasibly imagine homogeneous missional church planting I don’t belong to the wider network it wouldn’t cease to be part of the global network of Christ either. If the whole network lived in the small world of Alternative Worship where would the growth of African churches be? If the whole network lived in the Anglican small world where would the prophetic passion for justice of the anabaptists be? But in fact in the network of Christ God has catalysed and flows in lots of small worlds just as God wills. And the network is such that the Spirit creates an environment where She flows and small worlds emerge as the Spirit beckons the network into the future.

If there were just one small world with no external connectors where would the network be? The redemptive gifts that the Spirit has distributed throughout the wider network of Christ would not flow. They would remain static. So don’t let the small world of which you are a part ever say ‚I don’t need you‘ to another small world and don’t despise the gift of external connection. To be in Christ is to connect to Christ and to participate in the Network of Christ where the Spirit flows. And be careful that you don’t just notice the hubs that seem important or powerful or branded and neglect the weaker or less connected small worlds. God flows in these parts, distributes gifts there and has a special love for them. And the small world in which you mostly participate is most likely to be energisd by connection to other small worlds which are the most different to you so don’t be tempted to just connect to others who seem like you.

You are the network of Christ and each one of you is connected and participates. And the Spirit flows in and through you and has distributed different kinds of gifts and roles – pioneers, catalysts, networkers, artists, mission leaders, loyal radicals, local practitioners, environmentalists, guardians of flow. Are all external connectors? Are all local practitioners? But eagerly desire the greater gifts to flow throughout the network of Christ.

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Scot McKnight zu Brian McLaren und zur emergenten Bewegung

28. September 2008

Ich empfehle einen Artikel der Christianity Today, der mir im Ganzen aus dem Herzen spricht. Scot McKnight betont den auch meiner Ansicht nach wichtigen Unterschied zwischen der globalen »Emerging Church«-Diskussion (deren Teil ich bin) und EmergentVillage (womit ich sympathisiere, aber eine Menge Anfragen habe). Im Anschluß faßt Scot Brian McLarens Bücher The Secret Message of Jesus und Everything Must Change (bald auf deutsch in der Edition Emergent Deutschland 😉 ) zusammen, würdigt sie ausdrücklich und formuliert u.a. folgende (An-)Fragen an Brian und Teile der emergenten Bewegung:

  • Brian stellt meist nur Fragen, seine eigene Position bleibt verschleiert. Ein Dialog beinhaltet aber den Austausch von Positionen, so subjektiv und vorläufig diese auch sein mögen.
  • Brian spricht darüber, daß Gott am Kreuz Böses in Imperium und Religion demaskiert und gerichtet, sowie Frieden geschaffen hat, indem er nicht das Blut der Rebellen, sondern sein eigenes Blut vergoß. Scot stimmt ausdrücklich zu, weist aber darauf hin, daß die Bedeutung des Kreuzes Jesu nach dem Neuen Testament weiter und umfassender ist – insbesondere im Zusammenhang des Abendmahls werde nicht von Gewalt oder systemischer Ungerechtigkeit gesprochen, sondern vom Bund, von Sündenvergebung und von Blut, das für viele vergossen wird.
  • Weiter fragt Scot nach der Beziehung zwischen der Gemeinde Christi und dem Reich Gottes. Er selbst kam durch seine Blog-Serie über „Reich Gottes“ zu folgender Erkenntnis: „There is no kingdom without faith and attachment to Jesus Christ, and there is no kingdom without attachment to Jesus‘ followers.“

Drei Punkte, die ich teile, weil ich selbst gelegentlich den Eindruck habe, daß manche Teile der emergenten Bewegung primär gegen ihren zu eng empfundenen evangelikalen Gemeindebackground ausschlagen und dabei in der Gefahr stehen, das Kind mit dem Badewasser auszuschütten. Gleichzeitig machen wir uns damit unnötig selbst das Leben schwer und provozieren Kritik, über die wir uns manchmal sogar freuen. Ob das der Weg Jesu ist?

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Ein Brief an uns alle

26. September 2008

Gofi hat einen Brief von christlichen Leitern des globalen Südens gepostet, der zwar an die Kirche in den USA adressiert ist, aber uns europäische Christen genauso betrifft. Ich gebe ihn hier in voller Länge wieder.

August, 2008

TO THE CHURCH IN THE UNITED STATES

As the Church of the Lord in what is known as the “Southern” part of the world, moved by the Holy Spirit to fight for the abundant life that Jesus Christ offers, we address our Christian family in the United States, a Church of the same covenant, faith and love. Grace and Peace to all of our brothers and sisters.

We know your works of love; these works have allowed millions of human beings for many generations in our countries in the South to receive the gospel, the Grace of Jesus Christ and the power of His Salvation. The U.S. church’s untiring missionary effort planted in our lands Hope in Him who came to reconcile EVERYTHING.

Nevertheless, the political, social and economic situation in the places where this hope has been announced is increasingly distressing. Millions of people in the global South are dying of hunger, violence and injustice. These situations of poverty and pain are not simply the product of the internal functions of our countries; rather they are the results of the international policies of the governments that wield global power.

Therefore, we have this against you, brothers and sisters, that along with this powerful announcing of the Gospel, the Church from the United States has not also raised its voice in protest against the injustices that powerful governments and institutions are inflicting on the global South – injustices that afflict the lives and ecosystems of millions of people who, centuries after the proclamation of the Gospel, still have not seen the sweat of their brow turned into bread.

The worsening inequality and poverty in the South is alarming. Seven years since the United States and 191 other nations publicly promised to cut extreme global poverty in half by the year 2015 through the eight Millennium Development Goals (MDGs), your country has made only a little progress towards fulfilling its commitments.

The MDGs should stir us to action because they echo the calls of the biblical prophets for justice and equity. Further, they are achievable and measurable markers on the roadmap to end extreme global poverty.

And so we ask you as sisters and brothers, citizens of the wealthiest most powerful nation on earth, to publicly challenge your candidates and political leaders – now and after the elections are over – to lead the world in the struggle to cut global poverty in half by 2015. If you who know the Truth will not speak for us who will?

The Church in the United States has the opportunity today to be faithful to the Hope that it preaches. We urge you to remember that the Hope to which you were called as a messenger demands that you seek first the Kingdom of God and God’s justice.

Out of love for us, the global Church, in holiness, use your citizenship responsibly for the benefit of the entire world; it is for this very reason that the Lord poured out His life on the Cross.

All who have ears, let them hear what the Lord says to His Church.

Ndaba Mazabane
President
Association of Evangelicals in Southern Africa

Bishop Gerry Seale
General Secretary/CEO
Evangelical Association of the Caribbean

Dr. Richard Howell
General Secretary
Evangelical Fellowship of India

Rev Moss Ntlha
General Secretary
Evangelical Alliance of South Africa

C. Rene Padilla
President
Kairos (Peru)

Pastor Owen Isaacs
General Secretary
Evangelical Fellowship of Botswana

Bishop Efraim Tendero
President
Philippine Council of Evangelical Churches

Rev Heng Cheng
General Secretary/CEO
Evangelical Fellowship of Cambodia

Bishop Paul Mususu
Executive Director/CEO
Evangelical Fellowship of Zambia

Rev Bambang Semedi
General Secretary
Southern Part Sumatera Christian Church

Dr. Reynaldo R. Avante
National Coordinator
Micah Challenge Philippines

Bishop Mano Rumalshah
Bishop
Diocese of Peshawar (Pakistan)

Alfonso Weiland
Co-founder
Paz y Esperanza (Peru)

Erika Izquierdo
Paz y Esperanza (Peru)

Lawrence Tempfwe
National Facilitator
Micah Challenge Zambia

Rev Joe Simfukwe
Principal
Bible College of Central Africa

João Pedro Martins
National Coordinator
Micah Challenge Portugal

Rev Soleman Batti
Chairman
The Toraja Church (Indonesia)

Rev Untung S.K. Wijayaputra
President
The Toraja Mamasa Church (Indonesia)

d’Karlo Pyrba
Director
YABIMA Foundation (Indonesia)

Semuel Takajanji
Director
Kuda Putih Sejahtera Foundation (Indonesia)

Rev Iskandar Saher
Executive Director
Center for the Development of Holistic Ministry (Indonesia)

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Zur Erheiterung

2. September 2008

Emergingchurchcomic 2
HT: Dan Kimball

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Missional SynchroBlog Destillat: Was also ist »missional«?

8. Juli 2008

Mehr als 50 Blogger haben am Misisonal SynchroBlog teilgenommen, den Rick Meigs initiiert hat. Meinen Beitrag findest Du hier. Nun hat sich Brother Maynard die Mühe gemacht, die ganzen Beiträge zusammenzufassen und hat dafür auch wieder neun Posts gebraucht (1|2|3|4|5|6|7|8|9). Er kommt zu folgendem Ergebnis:

Terminologie

  • das Wort missional wird oft falsch verwendet
  • missionale Kirche ist nicht dasselbe wie emergente Kirche
  • eine Gemeinschaft einfach »missional« zu nennen, macht sie noch nicht zu einer missionalen Gemeinschaft
  • nur diejenigen, die keine missionale DNA haben, verwenden »missional« als Schlagwort
  • »missional« ist nicht einfach ein Ersatz für »missionarisch«

Natur und Zweck

  • missional ist inkarnatorisch
  • die Sendung Gottes setzt die Sendungen der Gemeinden in Gang
  • Ziel der Sendung ist die Ausbreitung des Reiches Gottes
  • Gottes Werk ist größer als das Heil der Kirche
  • missionale Kirche ist eine Kirche, die ihre Form von ihrer Sendung erhält

Gemeinschaft

  • nicht nur gemeinsames, sondern auch individuelles missionales Engagement zählt
  • jede gesunde Gemeinde sollte ein missionales Paradigma haben
  • missional erwirkt Communitas
  • Mission und das tägliche Leben sind eins, die Unterscheidung zwischen sakral und säkular wird zurückgewiesen
  • eine missionale Gemeinschaft ist eine Bundesgemeinschaft
  • es sind die Menschen, die an ihr teilhaben, die eine Gemeinde missional machen
  • Gemeinde wird als ein zentriertes, nicht als ein geschlossenes System verstanden

Methodologie

  • missionale Kirche ist in den Händen der sogenannten »Laien«
  • missionales Wirken blüht an »dritten Orten« auf
  • missionales Wirken findet im gewöhnlichen Rhythmus des alltäglichen Lebens statt
  • missional zielt darauf ab, dem »Anderen« Gerechtigkeit zu bringen
  • missional ist kontextbezogen, kann aber auch manchmal gegen die Kultur gerichtet sein (»Kontrastgesellschaft«)
  • missionales Wirken stützt sich auf das Wirken des Heiligen Geistes
  • missional definiert neu, was »Erfolg« ist – gegen das oftmals gängige Zählen von Gottesdienstbesuchern oder Gemeindemitgliedern
  • missionale Begegnungen müssen nicht zwangsläufig in der Verkündigung des Evangeliums enden

Werte und Perspektiven

  • missional ist ein Lebensstil
  • missionale Kirche verwurzelt sich in der Geschichte, indem sie davon ausgeht, lange an einem Ort zu bleiben
  • missionale Kirche tendiert zu einer narrativen Theologie, zu den Evangelien und insbesondere zur Bergpredigt
  • das missionale Leben läßt sich mit dem eines Pilgers, eines Exilanten oder Vagabunden vergleichen
  • wenn traditionell Denkende missional werden wollen, müssen sie durch einen Paradigmenwechsel geführt werden
  • missional ist inklusiv und nimmt andere an
  • missional strebt danach, sich nicht nur einer Zeitepoche (Prämoderne, Moderne, Postmoderne) zu verschreiben

Brother Maynard versucht im Anschluß, diese Punkt in einem Fließtext zusammenzufassen, äußert weitere Gedanken und endet mit folgendem Satz:

Nun, wenn ich selbst das missionale Gedankengut kurz und prägnant destillieren müßte, dann würde ich mit einer Zeile daherkommen, die ich in der Vergangenheit schon oft verwendet habe: »Lebe deinen Glauben. Teile dein Leben.«

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Hut ab

3. Juli 2008

Der Lutherische Weltbund will Mennoniten und andere täuferische Kirchen um Vergebung bitten. Mehr bei idea.

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Sterbliches Fleisch

24. Juni 2008


The consequence of the incarnation is the crucifixion.

Erika Carney Haub – Missional: To dwell and to die.

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Steh auf, wenn Du das Wort »missional« magst!

16. Juni 2008

Rick Meigs ruft zum Missional SynchroBlog auf. Die Idee dahinter:

I have a continuing concern that the term missional has become over used and wrongly used.

Audio Ur posted a podcast with Alan Hirsch yesterday and I got around to listen to it this morning. Alan takes up this very concern and says things like: It is a critical term. We must reclaim the term. The concept behind missional is really big and it would be terrible to lose it.

I think it is time to make a bigger effort to reclaim the term, a term which describe what happens when you and I replace the “come to us” invitations with a “go to them” life. A life where “the way of Jesus” informs and radically transforms our existence to one wholly focused on sacrificially living for him and others and where we adopt a missionary stance in relation to our culture. It speaks of the very nature of the Jesus follower.

Was also tun? Um diesen uns lieb gewordenen Begriff nicht zu verlieren, schlägt Rick vor, daß jeder Interessierte am nächsten Montag, 23. Juni einen Post zur Frage »Was ist missional?« schreibt.

There are any number of ways one could blog on this topic. You could illustrate what the term means, describe what it is not and how it is wrongly used, define the term, explore its misuses, explore its theological foundations, or you name it.

Solltest Du miteinsteigen wollen, dann laß es Rick per Kommentar zum oben verlinkten Post wissen. Wäre nett, wenn ein paar deutschsprachige mit einsteigen würden. Mir liegt dieses Wort am Herzen, und mir liegt immer noch schwer im Magen, daß es in der deutschen Ausgabe von The Shaping of Things to Come mit »missionarisch« wiedergegeben wurde. Bäh!

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Emerging Church – Noch evangelikal oder schon post-evangelikal?

16. Juni 2008

Einen Artikel, der die Geschichte der evangelikalen Bewegung in den USA aufzeigt und der Frage nachgeht, ob die »Emerging Church«-Bewegung in Nordamerika noch unter dem evangelikalen Banner segelt, findest Du hier: The Emerging Church: Evangelical or Post-Evangelical Pioneer. Zwar ist die Fragestelltung etwas doof und auch das Schubladen-Denken nervt. Dennoch ein interessanter Essay. Insbesondere im Vergleich zum im vorherigen Post verlinkten Pamphlet.

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Offener Brief an Rudolf Ebertshäuser

29. Mai 2008

Lieber Herr Ebertshäuser,

es ist lieb von ihnen, dass Sie wieder einmal den Wachhund spielen. Was wäre die Gemeinde in Deutschland ohne solch gewissenhafte »Wächter auf der Mauer« wie Sie?
Messerscharf analysieren Sie seit Jahren sogenannte Irrlehren und prangern alles an, was nicht ihrer eigenen Rechts-Außen-Fundamentalismus-Sichtweise entspricht. Woher dieses Sendungsbewußtsein? Wer gibt Ihnen das Recht, in der Öffentlichkeit des Internets ein Pamphlet zu verbreiten, das von willkürlich aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelstellen nur so strotzt und zu folgendem Fazit kommt:

Ich kann nur vor der Bewegung der „Emerging Church“ warnen. Sie kommt nicht aus dem Geist Gottes,
sondern aus den verführerischen Geistesmächten, die in der Endzeit immer offener eine falsche Chri-
stenheit aufbauen, die die Bibel und den wahren Herrn Jesus Christus verlassen hat und auf einem ver-
schlungenen Weg zu der Endzeit-Welteinheitsreligion ist. Dort wo die Bibel als absolute Wahrheit und
verbindliche Grundlage für Denken und Leben verlassen wird, da gibt es keinen festen Halt mehr, und
der Strom des gegenwärtigen Zeitlaufs trägt die irregeführten „modernen“ und „postmodernen“ Christen
immer weiter in den Abgrund der Hure Babylon, deren Ende das Gericht und der Feuersee ist.

Gut, daß Sie es erkannt haben! Eigentlich heißt es ja, die Liebe »erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, duldet alles«. Aber Sie haben recht – was zuviel ist, ist zuviel! Also werfen Sie nicht nur mich, sondern auch einige andere meiner persönlichen Freunde, Bekannten und Vertreter der deutschsprachigen Bloggerszene (u.a. Peter Aschoff, Mike Bischoff, Daniel Ehniß, Martin Dreyer, Tobias Faix, Tobias Künkler, Mark Reichmann, Reinhold Scharnowski, Storch, die Werkstatt für Gemeindeaufbau, die Autoren des ZeitGeist-Buches und Emergent Deutschland sowieso) in einen Topf und gießen alles über uns aus, was Ihre Tastatur so her gibt. Warum sollten Sie auch das persönliche Gespräch mit uns suchen? Hätte Jesus sicher auch nicht so gemacht, oder? Einfach mal aus der Ferne mit Schrot geschossen. Ich weiß nicht, was mich am meisten an ihrem Schriftstück aufregt – ist es der arrogante Ich-weiß-alles-am-Besten-Tonfall? Der fragwürdige Umgang mit der Heiligen Schrift? Die Vor-Urteile, die vorausgesetzt werden? Die Tatsache, daß Sie die Micha-Initiative als »völlig verkehrt« und Karl Barth, Jürgen Moltmann und N.T. Wright als »Irrlehrer« bezeichnen? Nicht nur, daß sie den schriftgemäßen Umgang mit etwas, das Sie aus Ihrer Sicht als bedrohlich empfinden, verlassen – nein, was Sie betreiben ist Rufmord. Ist das, was Sie antreibt, wirklich die Liebe Christi? Oder zeigt sich hier wieder die häßliche Fratze jenes Geistes, der Paulus dazu antrieb, die Nachfolger Jesu zu verfolgen und der auch in der mittelalterlichen Inquisition sein Unwesen trieb? Sie machen mich traurig, Herr Ebertshäuser. Wie können Sie im Umgang mit Brüdern und Schwestern in Christus ein solches Verhalten an den Tag legen? Erinnern Sie sich an den Aufruf unseres Herrn: »Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet« und tun Sie Buße!
Ich lade Sie ein, mit mir und evtl. einigen emergenten Freunden bei Kaffee und Kuchen das Gespräch zu suchen. Dialog statt engstirnigem Fanatismus scheint mir der bessere Weg zu sein. Vielleicht würden Sie dann erfahren, daß auch wir nicht alles blind unterschreiben, was die Autoren, die wir zitieren, so von sich geben. Aber wir trauen es dem mündigen Nachfolger Christi zu, selbst zu prüfen und das Gute zu behalten.

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