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Blogstöckchen: Fasten

21. Januar 2008

Björn hat mir ein Stöckchen zugeworfen, das sich mit der Fastenzeit auseinandersetzt. Hier meine Antworten auf seine Fragen:

1. Hast Du schon einmal bewußt gefastet?
Da ich Mitglied der evangelischen Landeskirche bin und in einem 3.500-Seelen-Dorf wohne, kenne ich die Aktion „Sieben Wochen ohne“ schon seit längerem. Das erste Mal bewußt habe ich meines Wissens mit 16 gefastet – das war 1996 und verzichtet habe ich auf Zigaretten. Vor der Fastenzeit war ich Gelegenheitsraucher, nach der Fastenzeit habe ich 5 Jahre lang täglich eine Schachtel geraucht 😉
In weiteren Jahren habe ich in der Fastenzeit vorrangig auf Alkohol und Süßigkeiten verzichtet. Später habe ich mich intensiver mit dem Fasten auseinandergesetzt und wollte dann sieben Wochen lang nur Wasser und Saft zu mir nehmen. Nach einer Woche war mein Kreislauf so am Ende, daß ich das Experiment aufgegeben habe. Mittlerweile bin ich bei der Praxis angelangt, daß ich in den traditionellen kirchlichen Fastenzeiten (Advent und Aschermittwoch bis Ostern) auf feste Nahrung verzichte, statt dessen aber viel Milch trinke, so daß mein System nicht ganz herunterfährt. Auch ist das Fastenbrechen sehr einfach, da die Verdauungsorgane ja die Milch verarbeiten müssen. Dazu verzichte ich im Normalfall auf Cola und Alkohol.
Weil ich nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade lebe, habe ich das Prinzip „Festtag schlägt Fasttag“ eingeführt – sollte ich eine Feier o.ä. besuchen, kann es durchaus sein, daß ich esse oder Alkoholisches trinke. Allerdings habe ich im Dezember den Fehler gemacht, daß ich zu viele Tage zu Festtagen erklärt habe 8)
Bisweilen habe ich auch wegen eines Gebetsanliegens alleine oder in Gemeinschaft gefastet.

2. Was ist der Sinn von Fasten Deiner Meinung nach?
Fasten ist für mich der freiwillige Verzicht auf Nahrung. In der körperlichen Schwäche lebe ich bewußter und lerne „alltägliche“ Lebensmittel wie Brot, Wurst und Käse neu wertzuschätzen. Oftmals habe ich auch das Empfinden, für das Wirken Gottes empfänglicher zu sein. Es wird deutlich: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“. Das Hungergefühl diktiert mich nicht. Das Leben wird (manchmal) entschleunigt. Ich fühle mich Gott näher. Fasten ist manchmal auch die Intensivierung einer Gebetshaltung.
Ausführliches zum Sinn des Fastens habe ich hier geschrieben.
Das Beste, was ich zum Fasten gelesen habe, ist Anselm Grün – Fasten und ein Kapitel bei Richard Foster – Nachfolge feiern.

3. Wirst Du in diesem Jahr in der Fastenzeit fasten?
Ja, wie unter 1. beschrieben.

4. Ist Fasten ein Thema in der Gemeinschaft, in der Du lebst?
In meinem Umfeld im CVJM Heimerdingen verzichten viele während der Zeit von Aschermittwoch bis Ostern auf irgendetwas – Alkohol, Süßigkeiten und Fernsehen stehen meines Wissens hoch im Kurs. Letztes Jahr haben wir in der p-shuttle.Gemeinschaft bewußt die Fastenzeit thematisiert und Texte zur Reflektion und Meditation über Ereignisse aus den Tagen vor der Kreuzigung Jesu geschrieben, die Du hier noch einsehen kannst. Aus dem Nachdenken über diese Texte habe ich einige Gedichte geschrieben, die Dich vielleicht auch in dieser Fastenzeit inspirieren könnten – über den Einzug Jesu in Jerusalem (oder Heimerdingen…), die Tempelreinigung, die Salbung Jesu durch die Sünderin, über Judas Ischariot, die Fußwaschung, das Abendmahl, Jesus im Garten Gethsemane, die Kreuzigung.

Weiter geht’s
Ist Fasten ein Thema für Dich? Ich werfe das Stöckchen weiter und bin gespannt, wer es auffängt – vielleicht TobiK, Hufi, Mike, [depone], kapeka oder Arne? Oder jemand anderes? Fühl‘ Dich angesprochen!

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4 Kommentare zu “Blogstöckchen: Fasten”

  1. Björn Wagner sagt:

    Hi DoSi! Gute und weiterbringende Antworten! Ganz lieben Dank! Ich bin grad am Basteln, mal sehen was da so rauskommt…Liebe Grüße Björn

  2. Niko sagt:

    Hallo
    ich finde das diesjährige Thema der 7-Wochen-ohne Aktion sehr genial. Es heißt Verschwendung „7-Wochen-ohne-Geiz“. Finde ich absolut genial.

    Eine Zeit in der wir uns verschwenden sollen. Finde den Ansatz sehr genial. Ich habe das Thema „Fastenzeit“ für mich noch nicht wirklich erobert, da ich mich mehr damit beschäftige: Wie kann ich verantwortlich leben, wie komme ich Gott näher. Ich glaube die Fastenzeit kann „bewusst“ machen und deshalb finde ich auch ein bewusstes Verschwenden genial. Wobei auch das aufwirft wie investiere und lebe ich prinzipiell.

    niko

  3. DoSi sagt:

    @Niko: Willkommen hier! Wirklich ein schönes Motto.

  4. Blogstöckchen: Zufallsbuch » Der Sämann » Blog Archiv » Blogstöckchen: Zufallsbuch sagt:

    […] werfe ich das Stöckchen weiter. Weil die Reaktion auf das Fasten-Stöckchen aus Ausweichmanövern bestand, suche ich mir nun neue Ziele und bin gespannt, ob sich Björn, […]


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