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[Aus meinem Kopf] Kamikaze

5. Oktober 2006


Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.  (Aus Mt 10, 16)

Ein Vers, bzw. Versteil, der mich desöfteren beschäftigt. Jesus sendet uns wie Schafe unter die Wölfe (wenn ich seine Zwölf jetzt einfach mal mit uns gleichsetze und diese Sendung auf uns übertrage). Krass. Mit jedem weiteren Drüber-Nachdenken wird das Bild krasser. Ich will eigentlich gar nicht wissen, was nur ein Wolf mit einer Schafherde anstellen kann. Aber nein. Jesus sendet uns „wie Schafe mitten unter die Wölfe“. Wie wird ein Schaf aussehen, nachdem es mitten unter die Wölfe geraten ist? Wird es überhaupt aussehen? Was wird von ihm übrig sein? Wozu wird es taugen, außer daß es vielleicht zehn verlogene Männer für die Überreste des Mantels ihres Bruders ausgeben könnten? Welche Überlebenschancen haben Schafe mitten unter Wölfen?

Jesus versteht seine Jünger als Kamikaze-Einheit. Als Menschen, denen ihr Leben nicht wichtig ist. Die alles aufgegeben haben und jetzt IHM folgen. Die bereit sind, ihr Leben für den zu lassen, der sein Leben für seine Freunde gelassen hat. Denen Reichtum, Macht, Geld, Anerkennung schlicht nicht wichtig sind. Die wissen, dass es möglicherweise in den sicheren Tod geht. Die sich bewußt dafür entscheiden, sich „wie Schafe mitten unter die Wölfe“ senden zu lassen.

  • Warum ist es NICHT unser Selbstverständnis, wie Schafe mitten unter die Wölfe gesandt zu sein?
  • Wenn wir dieses Selbstverstädnis hätten, welche Folgen ergäben sich für Glaubensleben, Gemeindemodelle etc.?
  • Und was spricht eigentlich dagegen???
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2 Kommentare zu “[Aus meinem Kopf] Kamikaze”

  1. Daggi sagt:

    Ich mag, wie der Vers weitergeht:
    Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.
    Wenn ich so darüber nachdenke, dann geht es Jesus sicher nicht darum, dass wir in jedem Menschen bzw. Umstand, dem wir begegnen einen potentiellen Wolf sehen, der uns ans Leben will. Ich glaube wir sollten Menschen sein die nicht verteidigungsberereit oder ängstlich sondern – ich sag’s mal platt – „taktisch“ leben. Menschen die nicht „Draufgänger“ sind – wie ein Kamikaze Flieger oder ein Selbstmordattentäter – sondern Menschen, die aus ihrer zugegeben schwierigen und vielleicht sogar bedrohlichen Situation das Beste machen.
    Mir gefällt die Idee von Walter Wink, den dritten Weg zu gehen. Den Weg des gwealtlosen, intelligenten Widerstandes gegen ein feindliches, lebensverachtendes System. Nicht mit roher Gewalt Dinge erzwingen, aber auch nicht aus passiven Pazifismus heraus gar nichts tun, sondern eben intelligent leben.

  2. DoSi sagt:

    Hey, Daggi,
    thx für Deinen Comment. Ja, „Angesichts des Feindes“ von Wink ist großes Kino. Auch wenn bei der konsequenten Umsetzung durchaus bewußt das eigene Leben risikiert wird. Stimme Dir in allem zu und habe bewußt den zweiten Teil des Verses wegegelassen, hehe.

    Meine Frage ist aber: Warum trauen wir uns oft nicht dahin, wo wir Wölfe vermuten? (Ob da nun welche sind oder nicht, sei mal dahingestellt…). Leider mache ich in meinem Umfeld eher die Beobachtung des Rückzugs statt der frohen pro-aktiven Annahme der Sendung hinaus aus dem Ghetto. Darum die zugespitzt provokative Formulierung.


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