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Antiamerikanismus und Entwestlichung in Deutschland

1. Oktober 2007

Da ich gerne gegen den Strom der Blogosphäre schwimme, verweise ich heute einmal auf den Essay Deutschlands langsamer Abschied vom Westen von Jaques Schuster in der Welt.

Er schreibt u.a.: Die meisten Deutschen »betrachten die Vereinigten Staaten als ein Land kriegslüsterner Umweltsünder, die in falscher Frömmigkeit die Erde zu ihren imperialistisch-kapitalistischen Ideen bekehren wollen. Wer nicht spurt, landet in Guantánamo. (…) Immer mehr Deutsche halten nichts von den USA, beobachten das Auseinanderdriften mit Freude und lauschen missmutig, wenn jemand sie an die amerikanische Rolle bei der Befreiung Europas erinnert. Zuweilen scheint es sogar, als hätten die heutigen Generationen den Amerikanern den Sieg 1945 nicht verziehen. Sie ärgern sich über die europäische Abhängigkeit von Amerika und stellen die eigene Schwäche gleichzeitig als moralische Stärke heraus. In ihrem Weltbild steht Deutschland als Insel der Tugend da, und nur ihre Bewohner wüssten, wie sich Schwerter zu Pflugscharen schmieden lassen. Die Debatten über die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan belegen es. Mittlerweile ist der Antiamerikanismus eine feste Größe in der deutschen Gesellschaft geworden. Seit Gerhard Schröders Attacken auf die angeblich so hitzköpfigen Amerikaner hat er sich durch die Bevölkerungsschichten gefressen. Besorgniserregend daran ist, dass vielen Deutschen trotz der jahrzehntealten Westbindung noch immer das Bewusstsein fehlt, wo sie stehen in der Welt.«

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3 Kommentare zu “Antiamerikanismus und Entwestlichung in Deutschland”

  1. Peter sagt:

    Hmpf – die Springer-Presse schlägt mal wieder zu. Ich sehe bei uns überhaupt keinen Antiamerikanismus, sondern nur eine kritische Haltung an einigen sehr konkreten Punkten, die in den USA von der Opposition auch kritisiert werden.

    Ein Abschied vom Westen ist das noch lange nicht. Eher isolieren sich die USA selbst, weil sie sich das bei der Größe eher leisten können als wir. Und die derzeitige Politik der Bundesregierung hat mit Schröders Sprüchen ja rein gar nichts zu tun.

  2. DoSi sagt:

    Nuja, das Schubladendenken, welches Schuster im zitierten Absatz beschreibt, nehme ich durchaus auch so wahr. Der Artikel selbst ist deutlich länger, und ich würde ihm selbstredend auch nicht in allem zustimmen.

  3. peregrinatio » Well done, Al sagt:

    […] den Weltklimarat. George Bush wird das nicht begeistert haben. Schon wieder ein Fall von latentem Antiamerikanismus in Europa? Auch bei diesem Thema gibt es Glaubende (“es ist ernst, aber wir können etwas […]


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