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Als „Analytischer Denker“ entlarvt

31. Mai 2007

Nein, ich mag Schubladendenken nicht. Meine Welt ist nicht schwarz oder weiß. Sie ist schwarz und weiß. Außerdem enthält sie viele Graustufen. Ich liebe die Bipolarität, halte gerne die Spannung zweier widersprüchlicher Aussagen aus. Umso schwerer tue ich mich mit Persönlichkeitstests. Ich mag sie, weil sie mir einen Spiegel vorhalten. Und ich mag sie nicht, weil ich mich bei den Antworten festlegen muß. Heute bin ich auf einen weiteren Online-Test gestoßen, bei dem ich mich wieder einmal darunter litt, eine Entscheidung darüber fällen zu müssen, welcher Aussagenkomplex am ehesten auf mich zutrifft. Hab’s aber getan und im Ergebnis ordnet mich der Test dem Typus „Analytischer Denker“ zu – einer Gattung, der so illustre Granden wie Charles Darwin und Albert Einstein entstammen. Ein Auszug aus der Beschreibung:

Der analytische Denker ist ein zurückhaltender und ruhiger Mensch. Er liebt es, den Dingen auf den Grund zu gehen – Neugierde ist eine seiner stärksten Triebfedern. Er möchte wissen, was die Welt im Innersten zusammen hält. Viel mehr benötigt der analytische Denker zu seinem Glück auch nicht, denn er ist ein bescheidener Mensch. Viele Mathematiker, Philosophen und Wissenschaftler finden sich unter diesem Typus. Widersprüchlichkeiten oder Unlogik sind ihm ein Gräuel; Muster, Prinzipien und Strukturen erfasst er mit seinem scharfen Verstand schnell und umfassend. Allerdings interessieren ihn vor allem Grundsätzlichkeiten und theoretische Erkenntnisse; ihm geht es nicht unbedingt darum, diese in praktische Handlungen umzusetzen oder seine Überlegungen mit anderen zu teilen. Der analytische Denker arbeitet gerne in Ruhe und allein vor sich hin, und seine Konzentrationsfähigkeit ist ausgeprägter als bei allen anderen Persönlichkeitstypen. Neuen Informationen steht er offen und interessiert gegenüber.

Alltagsbelange interessieren den analytischen Denker wenig – ein bisschen ist er immer der „zerstreute Professor“, dessen Zuhause und Arbeitsplatz chaotisch aussehen und der sich mit Banalitäten wie körperlichen Bedürfnissen nur dann befasst, wenn es unumgänglich ist. Die Anerkennung seiner Arbeit durch andere spielt für ihn keine große Rolle; überhaupt ist er recht unabhängig von sozialen Beziehungen und sehr eigenständig. Auf andere wirkt er daher manchmal arrogant oder snobistisch – auch deshalb, weil er mit seiner oft harschen (wenn auch berechtigten) Kritik und seinem unerschütterlichen Selbstbewusstsein nicht hinter dem Berg hält. Inkompetente Zeitgenossen haben es bei ihm nicht leicht. Wer aber seinen Respekt und sein Interesse gewinnt, der findet in ihm einen geistreichen und sehr intelligenten Gesprächspartner, der einen durch seine ausgezeichnete Beobachtungsgabe und seinen knochentrockenen Humor verblüfft.

Freundschaften schließt der analytische Denker nur langsam, dafür halten sie meist ein Leben lang. Ohnehin braucht er nur wenige Menschen um sich, deren wichtigste Eigenschaft es ist, ihm intellektuell ebenbürtig und somit für ihn inspirierend zu sein. Ständige gesellschaftliche Verpflichtungen gehen ihm schnell auf die Nerven; er braucht viel Zeit für sich allein und zieht sich oft von anderen zurück. Sein Partner muss dies respektieren und begreifen, dass dies nicht aus mangelnder Zuneigung geschieht. Der analytische Denker ist, wenn er sich erst einmal für einen Menschen entschieden hat, ein treuer und zuverlässiger Partner. Romantik und überschwängliche Gefühlsbekundungen darf man allerdings nicht von ihm erwarten und den Hochzeitstag vergisst er bestimmt. Aber für eine in anregenden Diskussionen verbrachte Nacht bei einem guten Glas Wein ist er immer zu haben!

Einiges hieraus hat mich herzhaft lachen lassen, weil ich mich selbst wiedererkannte. Anderes hat mich zum Grübeln gebracht. Mit wieder anderem bin ich keineswegs einverstanden. Menschen sind nun einmal komplexer als psychologische Stereotypen. Freundlicherweise findet sich auch Näheres zu meinem optimalen beruflichen Umfeld und darüber, wie ich in Sachen Liebe vorgehen sollte 8)

Wenn Du diesen Test auch machen möchtest, dann beginne hier und teile mir das Ergebnis mit.

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7 Kommentare zu “Als „Analytischer Denker“ entlarvt”

  1. Judith sagt:

    ich bin Verträumter Idealist: 🙂
    „Der verträumte Idealist ist sehr zurückhaltend und wirkt daher auf andere häufig schüchtern und reserviert. Sein reiches Innenleben und seine leidenschaftlichen Überzeugungen teilt er nur mit einigen wenigen Menschen. Wer ihn aber als kühl und reserviert einschätzt, irrt sich gewaltig. Er hat ein ausgeprägtes inneres Wertesystem und klare, ehrenhafte Prinzipien, für die er hohe Opfer zu bringen bereit ist. Johanna von Orleans oder Sir Galahad wären gute Vertreter dieses Persönlichkeitstypus‘ gewesen. Er ist beständig bestrebt, die Welt zu verbessern, dazu gehört auch, dass er sehr fürsorglich anderen gegenüber sein kann und viel dafür tut, diese zu unterstützen und sich für sie einzusetzen. Seinen Mitmenschen begegnet er interessiert, aufmerksam und großzügig. Ist er erst einmal für eine Sache oder eine Person entflammt, kann er zum unermüdlichen Kämpfer werden.

    Lebenspraktische Dinge dagegen gehören für den verträumten Idealisten nicht zum wirklich Wichtigen. Mit den profanen Anforderungen des Alltags beschäftigt er sich nur, wenn es unumgänglich wird. Tendenziell lebt er nach der Devise „das Genie beherrscht das Chaos“ – was in der Regel auch zutrifft, so dass er häufig sehr erfolgreiche akademische Karrieren absolviert. Details interessieren ihn weniger, er richtet seinen Blick lieber aufs große Ganze. Das sorgt dafür, dass er meist einen guten Überblick behält, auch wenn die Dinge hektisch werden, kann aber auch gelegentlich dazu führen, dass er Wichtiges übersieht. Da er sehr harmoniebedürftig ist, neigt er dazu, Unzufriedenheit oder Ärger nicht offen zu zeigen, sondern in sich hineinzufressen. Durchsetzungsfähigkeit ist nicht seine Stärke; dazu hasst er Konflikte und Konkurrenz viel zu sehr. Lieber motiviert er andere durch seine liebenswürdige und enthusiastische Art – wer ihn als Vorgesetzten hat, wird sich über zu wenig Lob nie beklagen müssen.

    Wie auch im Beruf ist der verträumte Idealist als Freund und Partner hilfsbereit, loyal und integer. Verpflichtungen sind für ihn geradezu heilig. Die Gefühle anderer sind ihm wichtig und er liebt es, andere glücklich zu machen. Wenige enge Freunde sind ihm genug; sein Bedürfnis nach Sozialkontakten ist nicht sehr ausgeprägt, da er auch viel Zeit für sich allein benötigt. Oberflächlicher Smalltalk ist nicht seine Sache, wenn man mit ihm befreundet sein oder eine Beziehung haben will, muss man seine Gedankenwelt teilen und bereit sein, sich wirklich auf tiefgründige Gespräche einzulassen. Schafft man das, wird man durch eine außergewöhnlich intensive und reiche Partnerschaft belohnt. Aufgrund seiner hohen Ansprüche an sich und andere neigt dieser Persönlichkeitstyp allerdings gelegentlich dazu, die Beziehung mit romantischen und idealistischen Vorstellungen dermaßen zu überfrachten, dass der Partner sich überfordert oder minderwertig fühlt. Der verträumte Idealist verliebt sich nicht Hals über Kopf, aber wenn, dann wünscht er sich die große Liebe für die Ewigkeit.“

  2. DoSi sagt:

    passt auch überwiegend, denke ich

  3. Tina Academy sagt:

    Hi Dosi,

    sodele – jetztetlelele :).

    Jetzt geb ich meinen Senf zu den Pommes, dazu (eh?).

    Ich kenne dich zwar nicht, außer dass ich weiß, wie du von außen aussiehst und wie du heißt, aber… ich erzähl dir einfach mal, wie du auf mich wirkst. Keine Bange. Ich war im Kommunikationskurs ! 🙂

    Du wirkst wie ein positiver Mensch auf mich und bist sehr freundlich. Du lächelst und grinst gerne vor dich hin, aber ich weiß nicht, warum. Ich vermute, du freust dich einfach am Leben.
    Du streckst zum Hallo sagen die Hand entgegen.
    Du bringst dein eigenes Vesper mit in die Akademie. Das finde ich lustig!
    Ich denke, du könntest noch mehr Grenzen sprengen, wenn du ab und zu laut auf den Tisch haust.
    Grenzen sprengen findet Gott cool!
    Er macht das die ganze Zeit bei mir.

    Okay, soweit, so gut.

    Grüßle aus’m sexy Süden! Ich finde, Baden Württemberg wird immer sexier!
    Tina

  4. DoSi sagt:

    Hehe, thx. Hoffe, das Network-XXL-Camp hat sich für Dich gelohnt, Tina.

  5. sängerin sagt:

    VI…ich geselle mich zu Judith. 🙂
    grüße und segen, DoSi! Knorke soll sie sich gestalten, deine woche!

  6. DoSi sagt:

    Thx, wünsch Dir ebensolche sieben Tage – aber der VI ist „zurückhaltend, schüchtern und reserviert“ – hast Du da nicht was Falsches angekreuzt? 😉

  7. sängerin sagt:

    m 😉 ! ich geb zu, das klingt nich unbedingt alles nach mir, wenn ich mich so von außen betrachte… aber wenn ich mein innerstes nach außen kehr, dann passts vielleicht sogar öfter, als mir lieb ist. gibt mir zu denken.


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