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Archiv für August, 2009

The Blue Parakeet Teil 4 – Frauen im heutigen Gemeindedienst: Wie liest Du die Bibel? Eine Fallstudie

23. August 2009

[Dies ist der fünfte und letzte Post einer Serie zu Scot McKnight’s Buch The Blue Parakeet: Rethinking How You Read the Bible. Faszinierenderweise wurde dieser Post schon im Juni geschrieben, aber ich bin nicht zur Veröffentlichung gekommen – procrastination, that is… Ab sofort finden sich alle Posts der Serie auch direkt auf dieser Übersichtsseite.]
Blue Parakeet-4
Ein netter Titel zwar für einen Post, aber ich werde diesen Teil nicht im Detail ausführen – etwas muss ich ja noch übrig lassen, das Dich zum Kauf des Buches motiviert 😉
Scot schreibt:

Allmählich veränderte sich meine Haltung, was zum allergrößten Teil an meinem Studium des Neuen Testamentes lag und an der Erkenntnis, dass das ganze Neue Testament der jüdischen und griechisch-römischen Kultur des ersten Jahrhunderts entstammt und von dieser Herkunft geprägt wurde – auch in dem, was es über Frauen sagt. (149)
Wir müssen etwas aussprechen, was nicht oft von Bibel lesenden und Gott lieben Christen zugegeben wird: He who writes the story controls the glory. (156)
Wollen wir die damalige kulturelle Welt und ihre Ausdrucksformen zurückholen, oder wollen wir dasselbe Evangelium zu einer anderen Zeit auf ein andere Art ausleben? (159)

Scot geht darauf ein, was Frauen im Alten und Neuen Testament getan haben und setzt sich intensiv mit den bekannten Texten aus dem 1.Korinther- und dem 2.Timotheusbrief auseinander. Ausgehend von der Prämisse, dass die Bibel immer im jeweiligen kulturellen Kontext gelesen, verstanden und ausgedrückt wird und das auch so sein soll – zu welchem Ergebnis kommt er wohl?
Auf den letzten Seiten fasst Scot nochmals seine Anleitung zum Lesen und Verstehen der Bibel zusammen (das schreit danach, kopiert und in der Gemeinde ausgelegt zu werden) und endet dann mit den Worten:

Wir können keine Sicherheit darin finden, einfach nur zurück zu gehen und in der Vergangenheit zu bleiben. Wir können nicht annehmen, dass unsere Aufgabe erledigt ist, wenn wir erst einmal herausgefunden haben, was Paulus oder Petrus meinten, wenn sie das Evangelium in ihrer Welt verkündigten. Statt dessen wird uns in der Bibel ein Verstehensmuster an die Hand gegeben – ein Muster, das direkt aus der dort erzählten Geschichte fließt und uns dazu bringt, auf das zu hören, was Gott in jener Welt gesagt hat, so dass wir verstehen können, was Gott uns durch unsere Welt sagt. So können wir erkennen, was Gott möchte, dass wir unserer Welt über diese Geschichte sagen – in der Art und Weise, wie es für unsere Welt verständlich ist.
Wenn wir die Bibel als die Geschichte Gottes lesen, dann schenkt sie uns die Zuversicht, in der Kraft des Heiligen Geistes mit der guten Nachricht von Jesus Christus der Zukunft entgegen zu treten. Gottes Geist, so erzählt uns die Geschichte, ist mit uns, um uns zu leiten und uns Erkenntnisvermögen zu schenken.
Die Geschichte der Bibel ist nicht nur die Geschichte unserer Vergangenheit; sie ist die Geschichte unserer Zukunft. (S. 212)

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