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Archiv für Dezember, 2008

Scot McKnight über den dritten Weg

8. Dezember 2008


At the heart of our Third Way project is fashioning the gospel as robust enough to be both a „kingdom“ gospel and a „salvation“ gospel, a salvation that is both spiritual/personal and social. A salvation that means complete liberation. We’re tired of the old-fashioned, thin gospels of both the conservatives and the liberals. It is hard to hold both sides of this debate together, but we will attempt to do so … and I think many of you want to as well.

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Nach dem EmergentForum…

2. Dezember 2008

.. sitze ich zu Hause und der Alltag (was ist das eigentlich?) pendelt sich wieder ein. Dabei leide ich an einem Schmerz, den ich früher als »Nach-Freizeit-Loch« bezeichnet habe und der immer im Anschluß an eine intensive Zeit mit lieben Menschen eintritt. Eigentlich hatte ich mich ja in den Wochen vor dem Forum damit abgefunden, dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein zu können. Aber der von vier (!) verschiedenen Ärzten diagnostizierte Sinus pilonidalis war entweder keiner oder kam glücklicherweise nicht zur Entfaltung. Nachdem ich dem Koordinationskreis am Donnerstag Nachmittag mitgeteilt hatte, dass ich nicht zum Forum kommen würde, erklärte der fünfte Weißkittel zur freitäglichen Mittagszeit: »Herr Sikinger, das ist ausgeheilt«. Soli Deo Gloria!

So kam ich dann doch noch nach Erlangen. Weniger Teilnehmer als letztes Jahr und weniger Input von vorne, dafür mehr dezentrale Interaktion. Ein Weg, von dem ich denke, daß wir ihn weitergehen werden. Zu den Inhalten wurde andernorts schon genug geschrieben, so daß mein Senf sicher nicht mehr vonnöten ist. Für mich sind es auch nicht primär die Inhalte, die Emergent Deutschland ausmachen, sondern die Beziehungen, die vernetzte-Gemeinschaft-auf-dem-Weg, die »growing, generative friendship«, wie es emergent village formuliert haben. Das Forum ist zu einer Art Familientreffen geworden. So soll es sein.
Darum, liebe kritischen Begleiter von Emergent Deutschland: Reduziert uns nicht auf die wenigen unserer Gesprächsbeiträge, die ihr in die Finger bekommt. Sie sind oftmals mit heißer Nadel gestrickt. Nicht jeder, dessen Blog ein emergentes Banner ziert, ist mit allem einverstanden, was alle anderen sagen. Nur weil wir Fragen stellen, geben wir noch lange nicht vor, die Antworten zu wissen. Als Nachfolger Jesu ringen wir gemeinsam darum, wie diese Nachfolge in unserer Zeit aussehen kann. Vielleicht werden einmal die Worte aus T.S. Eliots »Little Gidding« auf uns zutreffen:

We shall not cease from exploration
And the end of all our exploring
Will be to arrive where we started
And know the place for the first time.

Wer weiß? Was ich weiß, ist daß ich weiter meinem Messias hinterhergehen will. Und daß mir die Hutschnur reißt, wenn wieder einmal jemand diesen Jesus verkürzt darstellt oder für seine eigenen Zwecke vereinnahmen will und ihn dann als Waffe gegen andere verwendet. Nein, Jesus paßt nicht in eine menschliche Agenda. Die Frage ist, ob wir uns von ihm in Beschlag nehmen lassen, ihn den uneingeschränkten Herrn sein lassen. Das ist schwer und unbequem. Ich brauche die Gemeinschaft anderer, die ebenfalls Jesus nachfolgen und mich korrigieren. Das ist ein Dienst, den die emergente Familie an mir leistet und für den ich dankbar bin. »InternetMonk« Michael Spencer gehört ebenfalls zu meinen Inspirationsquellen. Sein Post The Abbreviated Jesus bewegt mich weiter. Ich lege ihn Dir ans Herz. Ein kleiner Auszug:

I actually think the abbreviated Jesus doesn’t like to be bothered with issues of morality, character or behavior. He’s mostly interested in larger political and cultural issues, or your experience at your local church, or how you’re doing in your relationships. …
The abbreviated Jesus can convincingly seem like the real Jesus, until you look and listen closely. …
The abbreviated Jesus is Jesus without the Biblical context, Jesus without church history, Jesus without Jesus theology, Jesus without costly discipleship, Jesus without offensive teaching or mysterious parables. The abbreviated Jesus is so easily explained, so comprehensible and user-friendly that anyone can follow him, even without instructions. In millions of cases, the abbreviated Jesus is Jesus without the church. He’s Jesus who lets you pick your friends, pick your community and pick your comfortable seat. He’s OK with whatever your plans are for the weekend. He’s not making demands on your time. (He’s a major spokesperson for unplugging the fourth commandment.) He’s not making any demands on your money that don’t follow your emotions. (He wants you to feel personally fulfilled about whatever you choose to support.) The abbreviated Jesus seems to always need one more book to really get down to what he actually means. …
I don’t trust the abbreviated Jesus. Sometimes, he’s been in my house, my head, my heart and my preaching. And I don’t like him. He’s flat. Empty. Easy. Moldable. He’s not full of the Holy Spirit. He’s full of us.

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