Der Sämann

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Döner macht schöner!

Archiv für März, 2008

Sechs Tage sollst Du arbeiten, am siebten sollst Du ruhen

30. März 2008

Das ist in Ordnung, habe ich mir gedacht und mich daran gehalten.

Samstag
Dsc01383

Sonntag
Dsc00101

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Gott in Jesus erkennen

27. März 2008


Die Menschengestalt Jesu bildet die Offenbarung des lebendigen Gottes. Wenn wir wissen wollen, wie Gott ist, müssen wir in Jesu Angesicht schauen und seine Gesinnung verstehen.

Aus: Romano Guardini, Der Herr, S. 633.

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Die wahren Ausleger der Schrift

26. März 2008


Die Heiligen sind die wahren Ausleger der Heiligen Schrift. Was ein Wort bedeutet, wird am meisten in jenen Menschen verständlich, die ganz davon ergriffen wurden und es gelebt haben. Auslegung der Schrift kann keine rein akademische Angelegenheit sein und kann nicht ins rein Historische verbannt werden. Die Schrift trägt überall ein Zukunfspotential in sich, das sich erst im Durchleben und Durchleiden ihrer Worte öffnet.

Aus: Joseph Ratzinger, Jesus von Nazareth, S. 108.

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Romano Guardini über Nachfolge

24. März 2008


Die Vorbildlichkeit des Herrn liegt darin, daß in ihm das christliche Dasein beginnt. Er zeigt die Möglichkeit, Christ zu sein; zeigt, was das bedeutet und gibt die Kraft dazu. Nachfolge aber heißt nicht, ihn „nachzuahmen“ – was für unnatürliche und anmaßende Dinge würden daraus entstehen! – sondern in ihm zu leben, und aus seinem Geist heraus von Stunde zu Stunde das Richtige zu tun. (…) Dem Herrn nachfolgen heißt nicht, ihn wörtlich nachahmen, sondern ihn im eigenen Leben ausdrücken.

Aus: Romano Guardini – Der Herr, 455.576.

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Endlich – »The Shaping of Things to Come« auf deutsch!

21. März 2008

Shaping
Solltest Du dieses schöne Buch von Michael Frost und Alan Hirsch noch nicht gelesen haben, weil Dir die englische Sprache schwerfällt, gibt es ab sofort keine Ausreden mehr. Reinhold Scharnowski ist mit der Übersetzungsarbeit fertig. Also: Zugreifen und vorbestellen! Leider sieht die deutsche Ausgabe nicht ganz so schön aus. Egal – an dieser Stelle ist das Geld gut investiert.

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Solltest interessiert daran sein, was Michael Frost und Alan Hirsch nach »Shaping« so getrieben haben, lege ich Dir meine Serien zu Frost’s Exiles: Living Misisonally in a Post-Christian Culture und Hirsch’s The Forgotten Ways: Reactivating the Missional Church ans Herz. Das sind ebenfalls feine Bücher… Leider werden Frost und Hirsch momentan zu wenig gehört. Und so nennt sich heute alles und jeder »Emerging Church«, ohne daß sich z:B. an Gemeindeform und -struktur sowie Leiterschaftsverständnis etwas geändert hätte. Ein bißchen soziale Gerechtigkeit und schon sind wir missional… Und inkarnatorisch sind wir ja sowieso… Sind wir das? 8)

Exiles
Forgotten Wasys

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Der kreuzigende und gekreuzigte Gott

21. März 2008

Worte, die eine Krafreitagsmeditation befruchten können, habe ich heute in einem modernen Klassiker entdeckt:

Gott ist im Kreuz Jesu »für uns« und wird durch ihn zum Vater der Gottlosen und Gottverlassenen. Die unvergebbare Sünde und die unsühnbare Schuld und mit ihr den unabwendbaren Zorn und die Verwerfung nahm er auf sich, damit wir in Christus zu seiner Gerechtigkeit in der Welt würden. Das wieder heißt in letzter Konsequenz: Gott starb, damit wir leben. Gott wurde der gekreuzigte Gott, damit wir zu freien Söhnen Gottes werden. … Er hat an Jesus, dem Sohn Gottes gehandelt: indem die Menschen ihn verraten, ausliefern und dem Tode überantworten, hat Gott selbst ihn dahingegeben. In der Passion des Sohnes erleidet der Vater selbst den Schmerz der Verlassenheit. Im Tod des Sohnes kommt der Tod auf Gott selbst, und der Vater erleidet den Tod seines Sohnes an seiner Liebe zu den verlassenen Menschen. Das Geschehen am Kreuz muß folglich als ein Geschehen zwischen Gott und dem Gottessohn verstanden werden. Indem der Vater seinen Sohn ans Leiden und an den gottlosen Tod dahingibt, handelt Gott an sich selbst. Er handelt an sich selbst in dieser Weise des Leidens und Sterbens, um in sich selbst Leben und Freiheit den Sündern zu eröffnen. … Das Leiden und Sterben Jesu, verstanden als Leiden und Sterben des Gottessohnes, sind Werke Gottes gegenüber sich selbst und darum zugleich Passionen Gottes. Gott überwindet sich selbst, Gott entschließt sich selbst, Gott nimmt das Gericht über die Sünde der Menschen auf sich selbst. Er rechnet sich selbst zu, was rechtens dem Menschen widerfahren muß. Das Kreuz Jesu, verstanden als Kreuz des Sohnes Gottes, offenbart darum eine Umkehr in Gott, eine innergöttliche stasis: »Gott ist anders.« Und dieses Geschehen in Gott ist das Geschehen am Kreuz. Es wird christlich auf die einfache, aber allen metaphysisch und weltgeschichtlich möglichen Gottesideen widersprechende Formel gebracht: »Gott ist Liebe.«

Aus: Jürgen Moltmann, Der gekreuzigte Gott, 179f.

Was in dieser Stunde auf Golgatha innertrinitiarisch vorgegangen sein mag – oder vielleicht, weil Gott nicht in meine Kategorien von Zeit paßt, innertrinitarisch vorgeht, wie Jesu Schrei der Gottverlassenheit in der Perichorese nachhallt, vermag ich nicht zu denken, nur anzubeten.

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Gut gefragt

14. März 2008


Worin besteht die Realität Gottes jenseits von Ethik und Menschenrechten? Von der Beantwortung dieser Frage wird wesentlich die Fortexistenz des Christentums in der nächsten Generation abhängen.

Aus: Klaus Berger, Jesus, 486.

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Sieben neue Todsünden

11. März 2008

… hat der Vatikan bekannt gegeben:

  • Handel und Konsum von Drogen
  • Missbrauch von Kindern und Jugendlichen
  • Umweltverschmutzung
  • Abtreibung
  • Genmanipulation
  • Profitgier, die andere Menschen in die Armut treibt
  • Exzessiver Reichtum

Eine interessante Liste. Mehr dazu hier.

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Verrat im eigenen Herzen

3. März 2008


Uns selbst enthüllt Judas. In dem Maße versteht man ihn christlich, als man ihn aus den bösen Möglichkeiten des eigenen Herzens heraus versteht, und Gott bittet, er möge den Verrat, in den wir immer wieder gleiten, nicht sich verfestigen lassen. Denn daß der Verrat sich verfestigt; daß er vom Herzen Besitz nimmt und dieses Herz keinen Weg mehr in die lebendige Reue findet – das ist Judas!

Romamo Guardini – Der Herr, 443

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Vier Evangelien, ein Messias

1. März 2008


Wenn Jesus wirklich Mensch war und wahrer Sohn Gottes zugleich – wer sieht ihn dann richtig? Der Glaube. Nur er; denn den Glauben gibt der gleiche Vater, der das Wort gesprochen hat, das geglaubt werden soll. Nun: der Glaube hat immer begriffen, daß der Jesus aller vier Evangelien einer und der Gleiche ist. … Der Christus der Synoptiker und jener des heiligen Johannes sind eins. Je tiefer man eindringt, desto deutlicher sieht man, daß wohl Johannes das letzte Wort spricht, sie aber dieses Wort bereits überall vorbereiten.

Romano Guardini – Der Herr, 171f

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