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Döner macht schöner!

Archiv für Januar, 2007

[Schnappschüsse] Herrnhut, Dresden, Leipzig

8. Januar 2007

Gottesacker in Herrnhut

Dresden, nicht Venedig

Unsere Limousine

Graffiti in Leipzig, Gruß an Haso

Streetart? Gruß an [depone]

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[Aus dem Leben] Dresden

6. Januar 2007

Bin heute über einen frühmorgendlichen Abstecher in Herrnhut in Dresden gelandet. Nette Ecke das, war seit dem Christival ’96 nicht mehr da. Hier sitze ich im Haus des Buches und denke darüber nach, warum hier keine theologischen Werke erhältlich sind und warum die Sparte Religionen dieselbe Größe wie die Sparte Esoterik hat und das Christentum in der Religionssparte ebenso zahlenarm vertreten ist wie Buddhismus und Islam… Vielleicht ist es das, was ein Zeitalter nach Christendom kennzeichnet…

Bei gmx sehe ich, daß mir Amazon.de Alan Hirsch’s neues Werk „Forgotten Ways“ geschickt hat. Mist, und ich bin erst in ner Woche wieder zu Hause. Jedenfalls werde ich diesem Buch dann einen Post pro Woche widmen. Das könnte für diejenigen, die von „Exiles“ angesprochen waren, eine weitere Quelle der Inspiration sein.

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Foster: Einfaches Gebet

6. Januar 2007

{Dies ist der vierte Post zu Richard Fosters Buch “Prayer: Finding the heart’s true home”. Die Vorgänger: 1|2|3}

Dom John Chapman sagte: „Bete so wie Du kannst, nicht so, wie Du nicht kannst.“ Jeder möchte mehr Zeit im Gebet verbringen, aber es gibt viele Dinge, die uns davon abhalten wollen, und den meisten werden wir zu gegebener Zeit auf den Grund gehen. Jetzt wollen wir uns nur einer Sache zuwenden, einem Gedanken, der unter uns modernen Hochleistungstieren so verbreitet ist. Nämlich der Annahme, wir müßten zuerst alles „in Ordnung gebracht“ haben, um zu beten. Unser Problem ist, daß wir davon ausgehen, daß Gebet etwas sei, das wir meistern können, so wie wir Algebra oder das Reparieren von Autos meistern. Daß wir in eine Position „oben an der Spitze“ kommen, in der wir kompetent sind und alles unter Kontrolle haben. Aber beim Gebet kommen wir „darunter“, wo wir ruhig und absichtlich die Kontrolle abgeben und inkompetent werden. Emilie Griffin schreibt: „Zu beten heißt, naiv werden wollen.“ Wir müssen nicht in Ordnung, oder rein, oder erfüllt von Glauben oder sonstwas sein. Das bedeutet Gnade. Wir sind nicht nur durch Gnade errettet, sondern wir leben auch durch Gnade. Und wir beten durch Gnade. Unsere Motive werden niemals rein genug sein, wir werden nie gut genug sein oder genug Erkenntnis haben, um recht zu beten. Wir müssen diese Dinge einfach auf die Seite legen und anfangen, zu beten. Tatsächlich ist es der Akt des Gebets selbst – die beständige, intime Interaktion mit Gott -, der für die Erfüllung dieser Belange Sorge trägt.

Im Einfachen Gebet bringen wir uns selbst vor Gott, so wie wir sind, mit Warzen und allem. In einer sehr realen Weise geht es im Einfachen Gebet um uns. Unsere Nöte, unsere Wünsche, unsere Angelegenheiten bestimmen unsere Gebetserfahrung. Wir machen viele Fehler, und manchmal wird das Einfache Gebet auch das Gebet des Neuanfangs genannt. Einfaches Gebet ist die gebräuchlichste Gebetsform in der Bibel. In Einfachem Gebet bringen normale Menschen gewöhnliche Angelegenheiten vor einen liebenden und mitfühlenden Vater. Einfaches Gebet ist der Anfang des Betens. Es ist das Gebet von Kindern, und wir werden wieder und wieder dahin zurückkommen.

Es gibt eine Versuchung, die besonders die „Fortgeschrittenen“ und Anspruchsvollen trifft: Diese elementare Gebetsweise zu verachten. Sie wollen das Einfache Gebet überspringen, in der Hoffnung, vorwärts zu kommen und „reifere“ Gebetserfahrungen zu machen. Der einzige Weg, über „selbstzentriertes Gebet“ hinwegzukommen (wenn das überhaupt jemals geschehen wird) ist, durch es durchzugehen, nicht es zu umgehen. Wenn wir beten, wahrhaftig beten, dann wird der wahre Zustand unseres Herzens enthüllt. So sollte es sein. Dann beginnt Gott, in uns zu wirken. Das Abenteuer fängt dann gerade an.

Ganz einfach: Wir fangen damit an, wo wir stehen. Bei unseren Familien, in unserem Beruf, mit unseren Nachbarn und Freunden. Zu glauben, daß Gott uns in den gewöhnlichen Umständen des täglichen Lebens erreichen und segnen kann, darum geht es im Gebet. Auf die natürlichste und einfachste Weise lernen wir das Gebet, indem wir die normalen Erfahrungen des Alltags nehmen und sie zu Gott bringen. Wir sollten überhaupt kein Problem damit haben, uns bei Gott zu beschweren, mit Gott zu diskutieren oder ihn anzuschreien. Mach Dir zum jetzigen Zeitpunkt keine Gedanken darüber, wie man „richtig“ betet, rede einfach mit Gott. Teile Deine Verletzungen, Deine Sorgen, Deine Freuden offen und frei mit ihm. Gott hört in Liebe und Mitgefühl zu, so wie wir es tun, wenn unsere Kinder zu uns kommen. Er freut sich an unserer Gegenwart. Wenn wir das tun, dann werden wir etwas von unschätzbarem Wert entdecken. Wir werden herausfinden, daß wir durch Gebet lernen, wie man betet.

Mein erster Rat ist einfach die Erinnerung daran, daß Gebet nichts mehr ist als eine beständige und wachsende Liebesbeziehung mit Gott dem Vater, Sohn und Heiligem Geist. Zweitens, wenn wir anfangen, dürfen wir durch unseren Mangel an Gebet niemals entmutigt werden. Selbst in unserer Gebetslosigkeit können wir nach Gott hungern. Wenn das so ist, dann ist der Hunger selbst Gebet. Zur rechten Zeit wird das Verlangen zur Tat führen und die Tat wird das Verlangen vergrößern. Wenn wir nicht beten können, dann lassen wir Gott unser Gebet sein. Auch sollte uns die Härte unseres Herzens keine Angst einjagen. Das Gebet wird es erweichen. Wir geben selbst unseren Mangel an Gebet an Gott ab. Ein gegensätzlicher, aber genauso wichtiger Ratschlag ist es, nicht mit aller Gewalt zu beten zu versuchen. Wenn das Gebet nicht Deine feste Gewohnheit ist, dann starte nicht mit einem zwölfstündigen Dialog, sondern nimm Dir ein paar Momente Zeit und lege alle Deine Energie hinein. Nebenbei gesagt: Selbst diejenigen, die geistlich am weitesten fortgeschritten sind – vielleicht besonders diejenigen, die geistlich am weitesten fortgeschritten sind – brauchen regelmäßige Zeiten des Lachens und Spielens, in denen sie einfach Spaß haben. Der nächste Rat klingt vielleicht sonderbar: Bete, wenn Du im Bösen wohnst. Rede mit Gott über das, was in Deinem Inneren vorgeht. Natürlich gefällt ihm Sünde nicht. Aber sie zu verbergen macht es noch schlimmer. Nochmals Emilie Griffin: „Der Herr liebt uns vielleicht am meisten, wenn wir scheitern und neu beginnen.“ Mein letzter Rat ist, daß Du zu Beginn nach unspektakuläten Gebetserfahrungen strebst. Und wenn wir es nicht gewohnt sind, kann die einfache und ruhige Begnung mit Gott so exotisch und frisch sein, daß sie uns enorme Freude bereitet.

Zu Beginn sind wir in der Tat Gegenstand und Zentrum unseres Gebets. Aber in Gottes Zeit und auf Gottes Weise ereignet sich in unserem Herzen eine kopernikanische Revolution. Langsam, fast nicht wahrnehmbar, bewegt sich unser Gravitätszentrum. Wir bewegen uns von der Annahme, Gott sei Teil unseres Lebens, zu der Erkenntnis, daß wir ein Teil seines Lebens sind. Auf wunderbare und geheimnisvolle Weise bewegt sich Gott von der Peripherie unserer Gebetserfahrung ins Zentrum. Eine Bekehrung des Herzens findet statt, eine Transformation des Geistes. Dieses wundervolle Werk der göttlichen Gnade ist die Hauptlast dieses Buches.

Lieber Jesus,
wie nötig habe ich es, zu lernen, wie man betet.
Und wenn ich ehrlich bin, dann weiß ich, daß ich oftmals nicht einmal beten will.
Ich bin zerstreut!
Ich bin eigensinnig!
Ich bin selbstzentriert!
In Deiner Barmherzigkeit, Jesus, bringe meine Wünsche mehr in Übereinstimmung mit dem, was ich wirklich brauche, damit ich möchte, was ich brauche.
In Deinem Namen und um Deinetwillen bete ich. -Amen.

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Ghettomucke – und ich bin dabei ;-)

5. Januar 2007


Oh yeeeesss!! Nochmal die alten Helden hören, mich innerhalb einer Menschenmenge und in beständigem Kontakt mit derselben kreisförmig hüpfend um mich selbst drehen, Kopf inklusive Haarpracht ohne Zurückhaltung rhythmisch auf und ab bewegen, dabei lauthals Liedtexte mitbrüllen, am Ende verschwitzt und brotfertig mit einem seligen Lächeln nach Hause fahren. Those were the days, my friend! Einmal noch in Nostalgie schwelgen – ich freu mich drauf!

Nähere Infos hier.

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Foster: Sich nach innen bewegen

5. Januar 2007

{Dies ist der dritte Post zu Richard Fosters Buch „Prayer: Finding the heart’s true home“. Die Vorgänger: 1|2}

Der erste Teil des Buches ist überschrieben mit: „Die Bewegung nach innen: Nach der Veränderung streben, die wir brauchen.“ Foster schreibt dazu:

„Zu beten heißt, sich zu verändern. Das ist eine große Gnade. Wie gut, daß Gott uns einen Weg anbietet, durch den unser Leben von Liebe und Freude und Frieden und Geduld und Freundlichkeit und Güte und Treue und Sanftmut und Selbstbeherrschung übermannt werden kann. Die Bewegung nach innen kommt zuerst, denn sonst würde die Bewegung nach oben, in Gottes Herrlichkeit, uns überwältigen und die Bewegung nach außen, in den Dienst, uns zerstören.“

Foster erzählt die Geschichte von Abba Joseph, zu dem einst ein Jünger kam und sagte: „Vater, nach meinem Vermögen halte ich meine kleine Regel, mein kleines Fasten und mein kleines Gebet. Nach meinem Vermögen strebe ich danach, meinen Verstand von allen bösen Gedanken und mein Herz von allen bösen Absichten zu reinigen. Was sollte ich darüber hinaus noch tun?“ Abba Joseph stand auf, streckte seine Hände gen Himmel aus und seine Finger wurden wie zehn Feuerlampen. Er antwortete: „Warum nicht ganz in Feuer verwandelt werden?“

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Foster: Nach Hause kommen – Eine Einladung zum Gebet

4. Januar 2007

{Dies ist der zweite Post zu Richard Fosters Buch „Prayer: Finding the heart’s true home“. Die Einführung findest Du hier.}

Gott sehnt sich nach unserer Gegenwart. Wir brauchen nicht schüchtern zu sein. Er lädt uns in sein Wohnzimmer ein, und der Schlüssel dazu ist das Gebet. Das Herz des Vaters ist weit geöffnet – Du bist willkommen, einzutreten. Wenn Gebet der Schlüssel ist, dann ist Jesus Christus die Tür. Wir müssen nicht mehr fernab stehen, sondern können durch die Tür der Barmherzigkeit und Gnade Gottes in Jesus Christus eintreten.

In diesem Buch geht es um eine Liebesbeziehung, eine andauernde, beständige, wachsende Liebesbeziehung mit dem großen Gott des Universums. Überwältigende Liebe lädt zur Antwort ein. Zu lieben ist die Syntax des Gebets. Wenn wir recht beten wollen, dann müssen wir recht lieben. Mit einem einfachen Herzen erlauben wir es uns, in den Armen des Vaters anzukommen.

Lieber Gott,
ich bin so dankbar für Deine Einladung, Dein liebendes Herz zu betreten.
Ich komme, so gut ich kann.
Danke, daß Du mich annimmst.
Amen.

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Prayer: Finding the heart’s true home – Einführung

3. Januar 2007

Um meine neue Kategorie „Spiritualität“ zu eröffnen, werde ich in der nächsten Zeit über das Buch Prayer: Finding the heart’s true home von Richard Foster posten. Die deutsche Ausgabe des Buches lautet Gottes Herz steht allen offen. Da mir nur das englische Original vorliegt, wirst Du mit meiner Übersetzung vorlieb nehmen müssen. Richard Foster ist mir in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Führer im geistlichen Leben geworden, seine Bücher haben mich geprägt und seine Gedanken begleiten mich. Foster hat die Renovare-Bewegung gegründet, deren Homepage immer einen Besuch lohnt.

Vorbemerkung: Foster will in Prayer unterschiedliche Gebetsformen vorstellen und ein Verständnis dafür wecken, wie Gott unter uns wirkt und wie wir uns auf ihn einlassen können. [Foster merkt an, daß er im Bewußtsein der Begrenztheit unserer Sprache für Gott das maskuline Pronomen verwenden wird. Obwohl Jesus Gott als „Abba, Vater“ bezeichnete, offenbart Jesus, daß unsere Beziehung zu Gott nicht nur aus Stärke und Ermächtigung besteht, was im Allgemeinen mit Männlichkeit assoziiert wird, sondern auch aus nährender und fürsorglicher Intimität, welche uns an Weiblichkeit denken läßt.] Zeiten allein mit Gott sind wichtig, aber, so Foster, wer in seinem geistlichen Leben den Himalaya erklimmen will, muß sich in den Bergen und Tälern des alltäglichen Lebens auskennen.

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Kaffeetrinken in Leipzig oder Berlin?

2. Januar 2007

Samstag 6. bis Montag 8. Januar werde ich in Leipzig und Dienstag 9. bis Donnerstag 11. Januar in Berlin sein und jeweils liebe Menschen besuchen. Falls Du zur selben Zeit in einer der Städte bist und Lust hast, Dich mit mir auf einen Kaffee zu treffen, dann laß nen Kommentar da. Wäre fein!

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[Theologie] Emergente Ekklesiologie – Materialsuche

1. Januar 2007

Momentan gönne ich mir nach abgegebener BA-Thesis etwas Ruhe vom Studium und werde in ein bis zwei Monaten die erste Arbeit für den Master schreiben. Nachdem ich mich jetzt schon ne ganze Weile mit dem Gedankengut beschäftige, das man noch bis vor einem Jahr ohne mit der Wimper zu zucken „emerging church“ genannt hätte (mittlerweile ist das vielleicht schon wieder anders, aber was interessiert mich das Label…), habe ich jetzt das Gefühl, daß es für mich an der Zeit ist, dem, was sich in meiner Theologie verändert hat, Rechnung zu tragen und all diese Gedanken zur Ekklesiologie mal auszuformulieren. Und da sich hieraus eine Seminararbeit machen läßt, macht das Ganze noch viel mehr Sinn und ich kann guten Gewissens einiges an Forschungszeit und Büchergeld investieren. Weil ich aber von dem Medium des Blogs profitieren und über meinen Tellerrand hinaussehen möchte, kommst an dieser Stelle Du in’s Spiel: Nimm Dir doch kurz die Zeit, zu reflektieren, was Dein Gemeindeverständnis beeinflußt, befruchtet oder verändert hat. Kannst Du mir ein Buch empfehlen? Oder hast Du einen Link für mich? Dann schreib einen Kommentar und gib mir die Möglichkeit, aus den Quellen Gewinn zu ziehen, die Gott benutzt hat, um zu Dir zu reden. Danke!

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Exiles – Abschließende Gedanken

1. Januar 2007

Mit diesem Post endet meine Serie zu Michael Frost’s Exiles: Living Missionally in a Post-Christian Culture. Als ich zu schreiben begann, hatte ich das Buch nur überflogen und wußte nur in etwa, was mich erwarten würde. Jetzt, am Ende, kann ich nur sagen: Ich bin hellauf begeistert! Frosty hat meine Erwartungen weit übertroffen. Jedes einzelne Kapitel hat mich angesprochen, herausgefordert, in Frage gestellt und provoziert. Vieles von dem, was mich lange schon bewegt hat, habe ich hier wiedergefunden. Wow – Brueggemann übertragen, aktualisiert, auf den Boden geholt… Ich bin nicht in allem einig mit Frost, finde das Buch aber so stimulierend, daß es für mich zu einem der wichtigsten überhaupt geworden ist. Oft habe ich mich gefragt, woher Frost so genau wissen kann, wie es in mir aussieht – Gedanken, Gefühle, Träume, Hoffnungen, Frustrationen, die ich haargenau so empfinde greift er auf, denkt weiter und wird konkret – klasse! Nein, Exiles ist nicht die neue Agenda für alle, das Ding schlechthin jetzt. Es ist nicht auf alle übertrag- und jedem zumutbar. Aber bei mir hat es reingehauen wie kein Buch dieser Art zuvor. Vieles rotiert ständig in meinem Kopf, befruchtet mein Denken und tritt in Dialog mit meinem Kontext. Eine Freude ist das! Wünsche Dir Ähnliches und würde mich freuen, Blitzlichter aus Deinen Gedanken über das Gelesene zu hören, was Dich angesprochen hat, womit Du nicht kannst, etc. Wäre fein, voneinander lernen zu können…

Die Posts sind jetzt in ihrer eigenen Kategorie Exiles gelandet. Zur besseren Übersicht hier nochmals die Direktlinks:

Einführung
Kapitel 1 – Selbsterwählte Exilanten

Kapitel 2 – Jesus, der Exilant
Kapitel 3 – Jesus in’s Exil folgen
Kapitel 4 – Im Exil aus einer hyperrealen Welt
Kapitel 5 – Der Esprit de Corps des Exilanten
Kapitel 6 – Ein Kollektiv von Exilanten formen
Kapitel 7 – Exilanten bei Tisch
Kapitel 8 – Für das Host-Imperium arbeiten
Kapitel 9 – Ruhelos im Angesicht von Ungerechtigkeit
Kapitel 10 – Exilanten und die Erde
Kapitel 11 – Die Unterdrückten trösten
Kapitel 12 – Exilanten am Altar
Kapitel 13 – Die Lieder der Revolution
Epilog

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[Aus dem Netz gezogen] emerging church postcards

1. Januar 2007

Welch eine Freude: Steve Taylor postet wieder seine „emerging church postcards“, in denen sich Gemeinden aus der ganzen Welt vorstellen. Diesmal hat er ein Tabu gebrochen und auch Amis eingeladen 😉 Eine tolle Idee und wunderbare Gelegenheit, einen Einblick in ganz konkrete Gemeinschaften zu bekommen und zu erspüren, wie Gottes Geist anderswo wirkt und wie Menschen darauf reagieren. Die Serie beginnt mit Atorea in Neuseeland. Die letztjährige Kollektion findest Du hier.

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