Der Sämann

Saatgut aus der Fülle des Lebens-mit-Gott







  • Buchtipps vom Sämann



    vernetzt mit Emergent Deutschland

    Das Buch vom Sämann Wie die Bibel Sinn macht

    Bücher mit dem Sämann In allen Städten und Dörfern Beziehungsweise Leben Zeitgeist
    Zeitgeist
  • Täglich Brot

    • Irisches Gebetbuch
    • Richard Foster, Dallas Willard, Walter Brueggemann (Hrsg.) – Renovaré Spiritual Formation Study Bible
  • Was ich höre

    • Bob Dylan – Nashville Skyline
    • Bon Iver – Bon Iver
    • Coldplay – Mylo Xyloto
    • Jens Böttcher – Viva Dolorosa
    • Johnny Cash – Bootleg Vol. 2: From Memphis to Hollywood
    • Johnny Cash – Bootleg Vol.3: Live Around the World
    • Johnny Cash – I Would Like to See You Again
    • Johnny Cash – Now, there Was a Song!
  • Was ich lese

    • Gustav Aulén – Das christliche Gottesbild in Vergangenheit und Gegenwart: Eine Umrißzeichnung
    • Manfred Scheuch – Historischer Atlas Deutschland: Vom Frankenreich bis zur Wiedervereinigung
    • Saul Friedländer – Das Dritte Reich und die Juden
    • Stephen R. Covey – The 8th Habit: From Effectiveness to Greatness
    • Thomas C. Oden und Cindy Crosby – Ancient Christian Devotional: A Year of Weekly Readings
    • William Shakespeare – The Complete Works
Egoload - Analytischer Denker

Emergent Village

Friend of Missional

Firefox

Falls dieser Blog nicht richtig angezeigt wird, klicke hier

Dieser Blog ist lizensiert unter einer Creative Commons 3.0-Lizenz

ecto

apple

Döner macht schöner!

Archiv für Oktober, 2006

Friend Of Missional – Kennzeichen einer missionalen Gemeinde

9. Oktober 2006

Was macht eine missionale Gemeinde aus?

  • Menschen erkennen und erfahren auf’s Neue ihre Identität und Berufung darin, Gesandte Jesu zu sein
  • Ihre Glieder wollen in ihrem spezifischen Umfeld kulturübergreifend als Volk Gottes leben
  • Kulturelles Engagement, ohne von der Kultur aufgesogen zu werden
  • Aufgrund der Einsicht, dass Gott überall gegenwärtig ist, besteht keine Notwendigkeit, Menschen aus ihrer Kultur heraus an einen „heiligen Ort“ zu bringen
  • Die Absicht, alle Arten von missionalen Gemeinschaften zu gründen
  • Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat
  • Alle Aktivitäten und Vorgehensweisen werden an der missio Dei, der Mission/Sendung Gottes ausgerichtet
  • Das Wohl des Nächsten steht über dem eigenen
  • Integrität, Charakter, Moral, Leidenschaft, Liebe und das Leben aus der Auferstehungshoffnung heraus haben einen höheren Stellenwert als das wohlformulierte mündliche Glaubensbekenntnis
  • In Gastfreundschaft werden Fremde in die Gemeinschaft aufgenommen
  • Eine missionale Gemeinde versteht sich als familiäre Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Mission
  • Der Wunsch, Jesus zu repräsentieren und seinem Namen Ehre zu bringen
  • Eine in allen Belangen absolute Abhängigkeit von Gott, die in’s Gebet führt
  • Ein orthodoxes Verständnis von Evangelium und Heiliger Schrift bei gleichzeitiger kultureller Relevanz in Handeln und Methodik
  • Der Umgang mit der Bibel ist Teil des Alltagslebens
  • Alle Glieder befinden sich auf dem Weg der Nachfolge Jesu und wachsen in sein Bild
  • Menschen werden dabei unterstützt, ihre von Gott geschenkten Gaben und Fähigkeiten zu entdecken, zu entwickeln und zu gebrauchen
  • Eine heilende Gemeinschaft, in der die Lasten des Nächsten getragen werden

Quelle: Friend of Missional (Auswahl und Übersetzung: DoSi)

Abgelegt unter Bedenkenswert | 1 Kommentar »

[Aus dem Netz gezogen] Jesus Camp

9. Oktober 2006

In den amerkanischen Kinos läuft zur Zeit ein (Pseudo-)Dokumentationsfilm über die evangelikal-charismatische Christenheit: Jesus Camp. (Hier kannst Du den Trailer sehen). Thema: Wie fundamentalistische Christen ihre Kinder abrichten. Mir scheint, es wäre hilfreich, den ganzen Film zu sehen, aber selbst der Trailer bringt mich wieder mal ins Nachdenken. Ein lesenwerter englischer Beitrag findet sich hier im Relevant Magazine, eine deutsche Bewertung hier im Feuilleton der Welt.

Abgelegt unter Aus dem Netz gezogen | Keine Kommentare »

[Bedenkenswert] Friend Of Missional – Einführung – missio Dei

7. Oktober 2006

Vielleicht hast Du am Ende meiner Sidebar den Button „Friend Of Missional“ entdeckt. Ich habe ihn aufgenommen, weil ich das Gedankengut derer, die hinter dieser Initiative stehen, teile. In den nächsten Tagen möchte ich Dich damit vertraut machen und Auszüge aus der FoM-Homepage übersetzen und hier posten. „Friend Of Missional“ fasst einiges zusammen, was mir und einigen anderen wichtig geworden ist, wenn wir darüber nachgedacht haben, was Gemeinde oder Kirche ist, bzw. was dabei herauskommt (oder herauskommen sollte), wenn sich Menschen zusammenschließen, die das Leben-mit-Gott auf die Art Jesu nach der Bibel leben.

Friend Of Missional wurde von Rick Meigs initiiert, er bloggt als Blind Beggar (der blinde Bettler) und nennt sich auf seinem Blog selbst Bartimaeus.

Was bedeutet eigentlich „missional“? Darüber haben sich schon klügere Leute als ich den Kopf zerbrochen, darum will ich keine deutsche Übersetzung versuchen, sondern dafür plädieren, den Begriff einzudeutschen. Die beste Umschreibung wäre vielleicht „auf die Sendung bezogen“, vielleicht auch „sendungsbewußt“. Natürlich handelt es sich hierbei um keine TV- oder Radiosendung, sondern um die Sendung Gottes. In der Theologie lautet der Fachbegriff „missio Dei“ – Gott hat also eine Mission. Gott hat ein Projekt laufen mit der Welt und den Menschen. Eine Welt, die durch den Fall Adams und den Einbruch Satans nicht mehr das ist, was sie mal war. Die Folgen kannst Du in 1.Mose 3 nachlesen. Dieser Zustand ist nicht akzeptabel und Gottes Wille ist die volle Wiederherstellung der Menschen zum erfüllten Leben-in-Gemeinschaft miteinander und mit Gott. Scot McKnight, dessen Blog ich sehr schätze, spricht von der „restoration of cracked eikons to communion“. Und weil diese Wiederherstellung nicht nur Gottes Wille, sondern auch sein Projekt, seine „Mission“ ist, lassen sich die Spuren dieser Mission in der ganzen Bibel verfolgen. Israel als Modell der Gemeinschaft eines Volkes mit Gott ist nur ein Hinweis darauf. Die Mission Gottes ist die Mission Jesu – erinnere Dich daran, wie oft er davon gesprochen hat, warum und wozu er gekommen ist. Das geht von „die Werke des Teufels zu zerstören“ über „zu suchen und selig zu machen, was verloren ist“ bis zu „dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen“. Nun da Jesus in den Himmel aufgefahren ist, stellt die Kirche/Gemeinde/Gesamtheit der Nachfolger Jesu/… seinen Leib auf der Erde da. Und darum ist seine Mission auch unsere Mission, seine Sendung auch unsere Sendung – missio Dei = missio ecclesiae. Natürlich ist die Gemeinde nur ein Teil des Projektes Gottes, aber zugegebenermaßen derjenige mit dem wir am meisten zu tun haben sollten. Denn wir sind gesandt: Jesus sagte in Joh 20 zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich Euch. Wozu gesandt: Alle Nationen zu Nachfolgern Jesu zu machen, die alles halten, was er befohlen hat. Die der Welt dienen. Die als Gesandte die Mission Jesu weiter tragen. Mehrere Nachfolger Jesu an einem Ort sind „Gemeinde“. „Missional church“ werde ich demzufolge als „missionale Gemeinde“ übersetzen, weil mir die Formulierung „Gemeinde, die die Sendung Gottes ernst nimmt, zu ihrer Mission macht und im Bewußtsein dieser Sendung als Gesandte lebt“ dann doch zu umständlich ist. Wenn ich aber von einer „missionalen Gemeinde“ sprechen werde, dann ist genau das gemeint.

Abgelegt unter Bedenkenswert | 4 Kommentare »

[Aus meinem Kopf] Kamikaze

5. Oktober 2006


Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.  (Aus Mt 10, 16)

Ein Vers, bzw. Versteil, der mich desöfteren beschäftigt. Jesus sendet uns wie Schafe unter die Wölfe (wenn ich seine Zwölf jetzt einfach mal mit uns gleichsetze und diese Sendung auf uns übertrage). Krass. Mit jedem weiteren Drüber-Nachdenken wird das Bild krasser. Ich will eigentlich gar nicht wissen, was nur ein Wolf mit einer Schafherde anstellen kann. Aber nein. Jesus sendet uns „wie Schafe mitten unter die Wölfe“. Wie wird ein Schaf aussehen, nachdem es mitten unter die Wölfe geraten ist? Wird es überhaupt aussehen? Was wird von ihm übrig sein? Wozu wird es taugen, außer daß es vielleicht zehn verlogene Männer für die Überreste des Mantels ihres Bruders ausgeben könnten? Welche Überlebenschancen haben Schafe mitten unter Wölfen?

Jesus versteht seine Jünger als Kamikaze-Einheit. Als Menschen, denen ihr Leben nicht wichtig ist. Die alles aufgegeben haben und jetzt IHM folgen. Die bereit sind, ihr Leben für den zu lassen, der sein Leben für seine Freunde gelassen hat. Denen Reichtum, Macht, Geld, Anerkennung schlicht nicht wichtig sind. Die wissen, dass es möglicherweise in den sicheren Tod geht. Die sich bewußt dafür entscheiden, sich „wie Schafe mitten unter die Wölfe“ senden zu lassen.

  • Warum ist es NICHT unser Selbstverständnis, wie Schafe mitten unter die Wölfe gesandt zu sein?
  • Wenn wir dieses Selbstverstädnis hätten, welche Folgen ergäben sich für Glaubensleben, Gemeindemodelle etc.?
  • Und was spricht eigentlich dagegen???

Abgelegt unter Aus meinem Kopf | 2 Kommentare »

[Dünger] Was ist eigentlich “emerging”?

5. Oktober 2006


„Emerging“ will never be found in books or blogs or conferences. It is found as local Christians seek to Incarnate Christ in their local neighbourhoods.

Quelle: emergentkiwi

Abgelegt unter Dünger | Keine Kommentare »

[Wegmarken] Deuteronomium 30 (2) – Soo schwer is’ dat nich…

2. Oktober 2006

Ein Auszug aus Deut 33:

Denn das Gebot, das ich dir heute gebiete, ist dir nicht zu hoch und nicht zu fern. Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest: Wer will für uns in den Himmel fahren und es uns holen, dass wir’s hören und tun? Es ist auch nicht jenseits des Meeres, dass du sagen müsstest: Wer will für uns über das Meer fahren und es uns holen, dass wir’s hören und tun? Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust.

Nein, die Weisung Gottes ist nicht unverständlich, sie ist nicht zu hoch für uns Menschen. Nein, wir müssen nicht extra in den Himmel hinauf oder in ein fernes Land fahren, um dort das „Gesetzbuch Gottes“ zu finden. Nein, jeder kann es begreifen. Die Weisung Gottes ist einfach zu verstehen, sehr einfach sogar. Paulus hat es verstanden. Er schreibt: „So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung“ in Röm 13,10. Micha hat es verstanden: „Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott“ (Mi 6,8). Nein, so schwer ist es nicht. Gottes Wort ist nahe bei uns, durch den Heiligen Geist ist es sogar in unser Herz geschrieben. Und wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir auch, was zu tun ist, oder?

Abgelegt unter Wegmarken | Keine Kommentare »