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Archiv für August, 2006

[Wegmarken] Nachtrag: Deuteronomium 6 – Das Shema

11. August 2006

Nochmals schärft Mose dem Volk ein: Sie und ihre Nachkommen sollen Gesetz und Gebote Gottes halten. Dann werden sie sich vermehren und in Fülle leben. Gott sollen sie fürchten und ehren als den einzigen Gott und ihn von ganzem Herzen, ganzer Seele, mit aller Kraft lieben. Sobald sie ins verheißene Land eingezogen sein werden, werden sie Annehmlichkeiten genießen, für die sie keinen Finger krumm gemacht haben. Dann aber gelte es erst recht, so Mose, Gott nicht zu vergessen, sondern ihm ganzherzig zu folgen. Israel soll Gott nicht versuchen oder anderen Göttern nachlaufen, sondern tun, was in Gottes Augen gut und richtig ist. Das Gedenken an die großen Taten Jahwes ist hochzuhalten und Kinder wie auch Enkel sind auf seinen Weg zu führen.

Das Shema – einige Verse aus Deut 6 – „Höre Israel, der HERR unser Gott, …“ – ein Text, der die jüdische Identität bis heute bestimmt, mehrmals täglich von orthodoxen Juden zitiert wird und ruhig auch die Identität eines Jesus-Nachfolgers prägen sollte, machen diese Sätze doch ein weiteres Mal deutlich: Die Gottesbeziehung durchdringt das ganze Leben, das Leben-mit-Gott schließt alles mit ein und die Ausrichtung auf Gott hin, der Austausch mit ihm, die Unterordnung unter seinen Willen und das Laufen auf seinem Weg ist höchste Priorität. Wenn Du Bibelverse auswendig lernen möchtest, dann schlage ich Dir das Shema vor. It takes a minute to memorize, but a lifetime to live out. Wir wollen uns dranmachen.

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[Wegmarken] Deuteronomium 7 – Schritt für Schritt ins neue Land

9. August 2006

Gott wird die Nationen Kanaans vor Israel vertreiben, und sie sollen sie vollständig ausrotten – keinen Bund mit ihnen schließen, keine Gnade zeigen, sich nicht mit ihnen vermischen, ihren Götzenkult ausrotten. Israel ist Gottes auserwähltes besonderes Eigentumsvolk. Er hat sie geliebt und den Bund gehalten, den er mit den Erzvätern geschlossen hat. Gott ist denen treu, die seine Gebote halten. Tut Israel das, dann wird der Segen Gottes über ihnen sein. Darum sollen sie vor den Völkern Kanaans keine Angst haben, sondern sich an das erinnern, was Gott in Ägypten getan hat. Er wird die Feinde Schritt für Schritt in die Hände Israels geben. Geschähe das zu schnell, wären zuwenig Israeliten in dem großen Land, und die wilden Tiere würden überhand nehmen. Auf das Eigentum der Kanaaniter sollen sie nicht neidisch sein. Hier finde ich wichtige Anregungen für den Übergang in eine neue Lebensphase. Gott ist es, der vor mir den Weg ebnet; ich will ihm einfach folgen, wie und wohin er mich führt. Sein Segen ist auf mir und leitet mich Schritt für Schritt in die neue Zeit hinein. Allmählich darf ich meine Sendung immer mehr erkennen und sie ausfüllen. Darum will ich Gottes Geschwindigkeit annehmen und mich nicht an anderen orientieren. Dabei gilt es in der Reflexion mit der Vergangenheit mit demjenigen Alten zu brechen, das Gott mir zeigt und fröhliche Schritte ins neue Land zu machen.

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[Aus dem Leben] Der Alltag hat mich wieder – aber was ist schon Alltag…

9. August 2006

Wie Bruder Herzton bemerkte, ist dieser Blog nun deutlich länger als eine Woche still geblieben. Darum ein kurzes Update. Live2Gether war fein, Bilder dazu hat Steifen. Im Anschluß hatte ich drei „freie“ Tage voller Termine, die mich vom Rechner hielten. Und dann kam Freakstock, mein zweites erst, das aber meine letztjährige Premiere übertroffen hat. Warum? Neben mehr gemeinsamem Leben unserer Zeltplatzhälfte (unübertroffen das Mittagessen mit ca. 8 Gängen) und besserem Wetter (trotz Regen am Abreisetag) waren meine Highlights:

  1. Bandana – JohnnyCash-Coverband. Wunderbare Sache: Stilechter Saloon, Whiskey on the Rocks, Zigarillo und zwei Stunden lang schöne Musik wie damals in Folsom.
  2. Die fetten Jahre sind vorbei – Spätfilm. Sehr fein, ansehen!
  3. Frisbee – Film über die Lebensgeschichte des Predigers Lonnie Frisbee. Bewegend, wie Gott in der Zeit am Wirken war, bedenkenswert, wie ein angemessener Umgang mit Homosexualität geschehen kann, genußvoll die Untermalung durch Musik von Larry Norman.
  4. Gospel Road – Johnny Cash moderiert einen Jesusfilm…
  5. Seminar von Daggi und Jean, moderiert von Josha. Inhalt: Zwei eng miteinander befreundete Menschen schildern abwechselnd aus der jeweils eigenen Perspektive die Herausbildung einer Konfliktsituation in ihrer Gemeinde sowie ihren Umgang damit. Sehr hilfreich für mich.
  6. The Violet Burning. DAS Konzert 06. Ein Traum, ein Gedicht, der Hammer – dieses Konzert zu beschreiben ist Poesie vonnöten und das ist nicht zwingend mein Gebiet. (Notiz: Schön zu sehen, dass es noch good ol’New-York-Hardcore-Mucke gibt. Hab mich bei No Innocent Victim fast nochmal 16 gefühlt 😉

Und nu‘ ist der Alltag wieder da. Zwei Wochen Nachmittagsarbeit als Assistent der Geschäftsführung in einem aufstrebenden mittelständischen Unternehmen stehen an, die Vormittage werden zum Lesen genutzt, die Abende dienen den Vorarbeiten zu meinem bevorstehenden Umzug ins Haus meiner (verstorbenen) Großeltern. Langeweile, was ist das?

Update: Haso’s gute Gedanken zu „Frisbee“ finden sich hier.

Update: Mittlerweile ist der Film erhätlich. Mehr hier bei Marlin.

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