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Archiv für April, 2006

[Wegmarken] Levitikus 17 – Blut

28. April 2006

Die Anweisungen über die Opfer werden abgerundet und gleichzeitig zum Heiligkeitsgesetz übergeleitet, das den Rest von Levitikus ausmacht. Alle Tiere, die geschlachtet werden, sollen im Heiligtum als Dankopfer dargebracht werden, damit kein Götzendienst mit Ziegendämonen/Feldgeistern geschieht. Wer Opfer außerhalb des Heiligtums darbringt, hat sein Leben verwirkt. Blut darf nicht gegessen werden, denn das Leben steckt im Blut und der Gebrauch von Blut ist allein zur Sühne vorgesehen.

Sünde erfordert Sühne und Vergebung geschieht ausschließlich durch Blutvergießen. Das gipfelt in Jesus: Sein Blut schafft Reinigung und Sühne, es wurde vergossen zur Vergebung der Sünde und wer von diesem Blut trinkt, hat das Leben bleibend in sich.

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[Wegmarken] Levitikus 16 – Schuld und Sühne

28. April 2006

Nach dem Disaster um Nadab & Abihu (siehe hier) ordnet Gott an, dass Aaron nicht immer ins Allerheiligste kommen soll, da er sonst sterben muß. Einmal im Jahr am 10. Tag des siebten Monats findet das große Versöhnungsritual statt, an dem das ganze Volk von seinen Sünden gereinigt wird. An diesem Tag darf nicht gearbeitet werden.

Zur Vorbereitung hat sich der Hohepriester zu baden; er zieht weiße Kleider aus Leinen an und bringt für sich ein Sünd- und ein Brandopfer dar. Vom Volk kommen zwei Böcke zum Sünd- und ein Widder zum Brandopfer. Es wird gelost, dann wird der erste Bock geschlachtet und als Sündopfer dargebracht. Verbranntes Räucherwerk erfüllt das Allerheiligste, und der Hohepriester sprengt das Blut der Sündopfer an den Sühnedeckel der Bundeslade. So wird die Schuld des Volkes gesühnt. Aaron kommt aus der Stiftshütte heraus, bestreicht die Hörner des Altars mit dem Blut der Opfer und besprengt den Altar, der damit von den Sünden Israels gereinigt wird. Danach dann das bekannte Ritual: Er legt dem lebendigen Bock die Hände auf, bekennt die Sünden des Volkes, überträgt sie auf den Kopf des Bockes und schickt ihn in die Wüste. Anschließend geht er zurück ins Zelt, legt die Leinenkleider ab, badet und zieht seine priesterlichen Kleider wieder an, kommt aus dem Zelt und bringt die Brandopfer dar.

Dunkel und blutig. Aber Teil des Evangeliums: Dieses Ritual ist Vorbild für das, was durch Jesus geschehen ist. Zum Vergleich lese Hebr 9+10 oder gleich den ganzen Brief. Dort wird beschrieben, wie Jesus als Hoherpriester und Opfer in Personalunion sich selbst dargebracht und Vergebung unserer Schuld erwirkt hat. (Mehr zum Thema „Atonement“ bei Scot McKnight, der gerade ständig drüber schreibt.) Gut, daß wir in der Gewißheit der Vergebung und der Gnade Gottes leben können und uns diese nicht erkaufen oder erarbeiten müssen. Das gehört zur Grundlage unseres Glaubens und darf ruhig mal gefeiert werden!

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[Wegmarken] Levitikus 15 – Äußere und innere Reinheit

27. April 2006

Hat ein Mann einen Ausfluß am Glied oder eine Frau ihre Regelblutung, sind sie sieben Tage lang unrein, wer sie berührt bleibt unrein bis zum Abend. Am siebten Tag dann das bekannte Prozedere: Kleider waschen und baden. Am achten Tag Sünd- und Brandopfer, der Priester erwirkt Sühne und der vormals Unreine ist wieder rein. Hat ein Mann im Schlaf einen Samenerguß, bleibt er den Tag unrein, schläft er mit einer Frau während ihrer Periode, bleibt er sieben Tage unrein. Wer unrein ist, kann nicht ins Heiligtum kommen.

Hier wiederholt sich das bekannte Motiv: Das Leben-mit-Gott bezieht alles ein, sogar meinen Körper. In Blut und Samen steckt das Leben, darum die Wichtigkeit derselben. Jesus macht allerdings deutlich: Äußeres macht den Menschen nicht unrein; es kommt auf das Herz an (Mk 7, 15-23). Gut, dass Gott in mein Herz sieht, mir immer wieder einen Spiegel vorhält und Veränderung möglich macht.

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[Wegmarken] Levitikus 14 – Altes und neues Leben

25. April 2006

Ein langwieriges Ritual zur Wiedereingliederung in die Volksgemeinschaft nach Aussatz wird in diesem Kapitel beschrieben: Außerhalb des Lagers klärt der Priester ab, ob der Aussätzige geheilt ist. Ist das der Fall, werden zwei lebende Vögel geholt, von denen der eine über einem irdenen Gefäß voll frischen Wassers geschlachet wird. In das Blut des geschlachteten Volges wird Zedernholz, Ysop, purpurner Stoff und der zweite, noch lebende Vogel getaucht. Der vom Aussatz Geheilte wird siebenmal mit dem Blut besprengt und reingesprochen, worauf der noch lebende Vogel frei gelassen wird und fortfliegen kann. Der Geheilte wäscht seine Kleider, rasiert alle seine Haare ab, kommt ins Lager, muß aber sieben Tage lang außerhalb seines Zeltes leben, bevor er sich dann am achten Tag nochmals alle Haare incl. Augenbrauen abzurasieren, ein Bad zu nehmen und seine Kleider zu waschen hat. Am achten Tag bringt er ein Sündopfer, Schuldopfer und Speisofer dar, der Priester bestreicht sein rechtes Ohrläppchen, rechten Daumen, rechte große Zehe mit Blut und Öl, erwirkt Sühne und spricht ihn rein.

Ganz fremd ist mir das, vor allem meine Haare würd ich nicht so gerne hergeben 😉 Deutlich wird hier aber, welch tiefgehendes Ritual nötig ist. Interessante Motive, die hier anklingen und an innerbiblische Parallelen denken lassen. Sühne und das Opfer Jesu, Zedernholz und das Kreuz von Golgatha, Ysop und das erste Passamahl, Purpur und unsere Sünde, Reinigung und Kleider waschen, Hingabe des ganzen Lebens und Tuns (Ohr, Hand, Fuß). Aber das hatten wir ja alles schon in den letzten Kapiteln. Was hier neu und ganz anders ist, sind die beiden Vögel. Da wird vielleicht eine Melodie gespielt, die erst in Römer 6 wieder auftaucht. Der geschlachtete Vogel kann dann mit dem alten Leben außerhalb der Gemeinschaft des Gottesvolkes nach eigenem Gutdünken unter der Herrschaft des „Mächtigen, der in der Luft herrscht“ gleichgesetzt werden – fern vom Heil. Dieses Leben und seine sündige Befleckung hat keine Zukunft. Es muß sterben. Der zweite Vogel wurde in das Blut getaucht und konnte dann frei fliegen. Gestorben mit Christus jetzt in der Freiheit der Kinder Gottes innerhalb der neuen Gemeinschaft leben – Rückkehr ins Volk und Wiedereingepfropftwerden in den edlen Ölbaum. Schöne Parallele.

Als Abschluß des Kapitels werden noch vom Aussatz befallene Häuser behandelt, die Israel dann in Kanaan erleben wird. Verseuchte Steine werden herausgerissen und durch andere ersetzt. Wuchert der Aussatz weiter, gilt das Haus als unrein und muß abgerissen werden. Hört es auf, wird das Ritual mit den Vögeln durchzogen. Ein weiteres Mal wird klar: Ich kann keinen Teilbereich meines Lebens von meinem Leben-mit-Gott ausschließen.

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[Wegmarken] Levitikus 13 – Aussatz & Außenseiter

25. April 2006

59 Verse über Hautkrankheiten und Aussatz. Wie man ihn erkennt, Anweisung auf Quarantäne im Verdachtsfall etc. Ist der Befund positiv, wird der Mensch unrein gesprochen. Der Priester dient als Arzt und stellt die Diagnose. Wer unrein ist, hat zerrissene Kleider anzuziehen, sein Haar ungepflegt zu lassen, seinen Mund zu bedecken, allein außen vor dem Lager zu wohnen und ständig „unrein, unrein“ zu rufen. Nicht das Schicksal, nach dem ich mich sehne…

Interessant hierbei: Der Glaube durchzieht das ganze Leben, macht am Körper nicht halt, der Priester ist auch „medizinischer Berater“. Das Kapitel hinterfrägt mich, wie ich mit Außenstehenden umgehe. Bin da leider nicht so der Checker, der gleich auf Fremde oder nicht so cool Scheinende zugeht. Ebenfalls erinnert mich die Passage an Jes 1,6 – auch an mir ist nicht alles toll, sondern von Aussatz befallen; besonders meine Gedanken und mein Verhalten könnten eine Aufpolierung vertragen. Gut, daß Jesus mich reinigt und sein Geist mich täglich erneuert. Gut, nicht als Fremder außerhalb des Lagers leben zu müssen. Gut, daß auch wir Nichtjuden durch Jesus zu Gottes Volk gehören.

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[Aus meinem Kopf] Das Leben, von dem ich träume

24. April 2006

Anklingend an den letzten Post über das Geheimnis des Lebens, erinnere ich mich an eine Zeit Anfang letzten Jahres, als ich im Dialog mit Gott über das von mir erwünschte Leben nachgedacht habe. Hier ein Ausschnitt aus einem längeren Gedicht dieser Zeit, das nichts von seiner Aktualität verloren hat:

Ein Abenteuer will ich erleben
Will gefordert werden bis zum Äußersten
Vorne am Bug mit dem Gesicht in der Brandung
Schlechthinnig leben

Heimat will ich haben
Menschen, bei denen ich Zuhause bin
Gemeinschaftlich Leben teilen im vollen Wortsinn
Nichts geben müssen
Nur sein

Ruhe will ich haben
Rückzug und Frieden
Pfeife rauchen und geerdet sein
Die Gedanken schweifen lassen
Zeit für mich

Literatur will ich haben
Poesie und Theologie
Geschichten erleben
Visionen durchdenken
Graben und Forschen
Selber schreiben

Leben will ich
Lachen
Träumen
Lieben

Will den Kern meines Seins ausschöpfen
Und Dein Reich kommen sehen
Jede Faser einsetzen

Dir nachjagen immer und überall
Meine Berufung heiligen
Ganz ich sein
Und in Dir mich verlieren

Wenn ich das jetzt lese, dann ist das nicht weit von der Realität. Vielleicht könnte mehr Brandung sein und weniger Zähes, die Pfeife wurde gegen die Zigarre eingetauscht – aber trotzdem lebe ich mich durch eines der schönsten Leben mit den besten Menschen der Welt. Es ist ein Genuß! Danke an Dich, der/die Du dieses liest, zu den besten Menschen der Welt gehörst und einen Teil meiner Lebensfreude ausmachst. Ohne Dich wäre mein Leben definitv ärmer!

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[Wegmarken] Levitikus 12 – Das Geheimnis des Lebens

24. April 2006

Nach der Geburt eines Kindes bleibt die Mutter sieben (Junge) bzw. vierzehn (Mädchen) Tage unrein. Der Sohn wird am achten Tag beschnitten (Zeichen des Bundes mit Gott). 33 (Junge) bzw. 66 (Mädchen) Tage soll die Mutter während ihrer Reinigung zuhause bleiben, nichts Heiliges berühren und nicht ins Heiligtum kommen. Warum sich die Zeit bei der Geburt einer Tochter jeweils verdoppelt – keine Ahnung… Vielleicht sind Mädels mehr wert, weil Adam nach Gen 2 nur als Prototyp dargestellt wurde und Eva als Vollendung? 😉 Jedenfalls hat die Frau nach ihren Tagen der Reinigung ein Sündopfer darzubringen, der Priester schafft Versöhnung und sie wird rein von ihrem Blutfluß.

Sehr strange Abteilung mal wieder. Das Gebären war damals etwas Lebensgefährliches, es dauerte seine Zeit, bis die Frau danach ganz in die Gemeinschaft eingegliedert wurde. Menschliches Leben ist etwas Geheimnisvolles, Heiliges und Zerbrechliches. Eine große Idee Gottes. Immer wieder faszinierend, wie da was im Bauch einer Mutter heranwächst und plötzlich lebt. Und krass ist es, vor einer Leiche zu stehen und zu merken, wie die Kraft Gottes gewichen ist und nur eine leere Hülle zurückbleibt, die an eine Schaufensterpuppe erinnert.

Es ist ein Geschenk, am Leben zu sein. Und gleichzeitig herauszufinden, was „lebendig sein“ eigentlich bedeutet… Was heißt das für Dich?

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[Aus dem Leben] Eines der schönsten Leben

23. April 2006

Genieße grade immer wieder eines meiner mir selbstgeschenkten Osterpräsente – die aktuelle Tomte-CD. Dabei krieg ich folgende Zeilen nicht aus dem Kopf:

Die Trombone bei Moon River, wie sie die Hoffnung erhellt

Die Geigen bei Wonderful World

Ich lebe mich durch eines der schönsten Leben

Mit den schönsten Songs der Welt

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[Das besondere Samenkorn] Levitikus 11, 45

23. April 2006

Denn ich bin der HERR, der euch aus Ägyptenland geführt hat, dass ich euer Gott sei. Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.

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[Wegmarken] Levitikus 11 – Reine und unreine Tiere

23. April 2006

47 Verse in denen es darum geht, welche von den Tieren des Landes, im Wasser, Vögeln und Insekten rein und welche unrein sind. Die reinen dürfen gegessen werden, die unreinen nicht, wer deren Aas berührt wird selbst unrein bis zum Abend und kann nicht in die Gegenwart Gottes kommen. Gott macht deutlich: So wie er heilig ist, soll sein Volk heilig sein, ausgesondert für ihn und zur Gemeinschaft mit ihm. Das wird ganz praktisch deutlich an dem, was gegessen wird.
Was heißt das für uns? Sicher gibt es keine Tiere, die wir nicht essen dürfen (1Tim 4,4). Dennoch soll man an unserem Leben erkennen können, dass es ausgesondert ist für Gott. Was bedeutet das für Dich?

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[Wegmarken] Levitikus 10 – Hartes Brot

22. April 2006

Aarons Söhne Nadab und Abihu bringen unheiliges, fremdes Feuer vor den Herrn. Hat das was mit Götzenkult zu tun? Möglich, aber man weiß es nicht. Jedenfalls ist da etwas in und an ihren Räucherpfannen, das Gott nicht geboten hatte. Sie kommen also auf eigenen Antrieb. Just in den Moment, als Gottes Herrlichkeit im Lager ist und das ganze Volk anbetet. Feuer verzehrt auch Nadab und Abihu.

Sehr hartes Brot das. Wieder eine Geschichte, die mir nicht so einfach rein will, sondern quer im Magen liegt. Will doch so gerne was vom zahmen lieben Gott lesen. Aber in Narnia heißt es so schön: „Aslan is not a tame lion“. Nein, Gott ist nicht zahm. Und irgendwie kann er es nicht leiden, wenn Menschen sich in seinem Glanz sonnen. Nadab und Abihu hängen ihr Priester-Sein raus; während das ganze Volk auf seinem Angesicht liegt, schieben sie sich in den Vordergrund. Und aus. Schnell vorbei. Ein wenig wie bei Ananias und Saphira, die auch vorgaben, etwas zu sein, was sie nicht waren. Auch da war die Gemeinde noch jung und die Maßstäbe etwas härter. Heuchelei war ein Todesurteil. Dafür sind Wunder geschehen. Heute geschehen wenige Wunder. Aber es stirbt auch niemand mehr wegen Heuchelei.

Nachdem die Leichen weggeräumt wurden, wird Aaron und seinen verbliebenen Söhnen das Klagen untersagt. Weil sie kurz zuvor gesalbt wurden, müssen sie im Zelt der Begegnung bleiben und Dienst tun. Empfangen weitere Anweisungen zum Darbringen der Opfer. Business as usual. Doch dann regt sich Mose auf, weil Aaron, Eleasar und Ithamar das Sündopfer ganz verbrannt haben, statt sein Fleisch zu essen. Aarons Erklärung: Nach dem, was heute geschehen ist, war mir nicht danach. Und für Mose ist das okay. Warum? Lag es vielleicht an der anderen Herzenshaltung Aarons im Vergleich zu Nadab und Abihu? Beiderseits eine Übertretung der Anweisung Gottes – hier Tod, da Leben. Warum? Keine Ahnung. Hartes Brot, dieses Kapitel.

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[Aus dem Netz gezogen] MarkO über Emergent

22. April 2006

Mark Oestreicher erklärt, warum Emergent so heißt, wie es heißt:

emergent, on the other hand, was chosen as a metaphor, from it’s botanical useage. that’s why the new-ish emergent logo has a leaf on it. it’s referring to the new growth that occurs in an old forest, the hyper-green and extra-fragile stuff that grows down near the forest floor, well below the towering trees around and over it.

Also sind sich die Freunde, die diese Worte eingeführt haben, einig: „Emerging Church“ steht als Sammelbegriff für „Neue Kirche“, „Emergent“ ist der Name einer Konversation, deren Freund ich bin. Hatte es ja irgendwie schon geahnt…

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[Aus dem Netz gezogen] Gedanken von Dan Kimball

22. April 2006

Hat ja von manchen coolen Freunden in Deutschland schön Prügel bezogen, der gute Dan. Trotzdem sagt er Dinge, die auch in mir drin sind und das ist fein. Auf seinem Blog schreibt er, was Emerging Church für ihn bedeutet:

For me, the term „the emerging church“ simply meant churches who were focusing on the mission of Jesus and thinking about the Kingdom in our emerging culture. It meant churches who were rethinking what it means to be the church in our emerging culture. There were some distinct values about leadership and community and evangelism approaches that were being established among the churches – but overall at that time it meant missional churches passionate about seeing the gospel of Jesus communicated and lived out to emerging generations. That is at least what I was thinking as I used the term and still do think as I use the term „emerging church“. The word „emerging“ simply means ‚what is coming to the surface‘. So I use the term for what is the Spirit of God bringing to the surface in terms of the church that He has since the birth of the church. The church has always been emerging since it was birthed and we have seen all types of various expressions of church ‚emerge‘ throughout church history.

Der gute Dan wird auch seinen Senf zu ermergent und dem Unterschied zwischen Emerging und Emergent dazugeben. Könnte evtl. interessant sein. Ich ziehe meinen Hut, sein Buch ist viel besser, als es oft gemacht wird, hab es sehr genossen, als ich es gelesen habe.

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[Das besondere Samenkorn] Levitikus 9, 23f

18. April 2006

Und Mose und Aaron gingen in die Stiftshütte. Und als sie wieder herauskamen, segneten sie das Volk. Da erschien die Herrlichkeit des HERRN allem Volk. Und ein Feuer ging aus von dem HERRN und verzehrte das Brandopfer und das Fett auf dem Altar. Da alles Volk das sah, frohlockten sie und fielen auf ihr Antlitz.

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[Wegmarken] Levitikus 9 – Einsetzung der Prieser

18. April 2006

Am achten Tag ruft Mose Aaron & Söhne aus der Stiftshütte heraus. Aaron bringt für sich und seine Söhne ein Sündopfer und ein Brandopfer dar, danach dasselbe nochmals für das Volk, dazu ein Speisopfer und ein Dankopfer. Er segnet das Volk und betritt gemeinsam mit Mose die Stiftshütte. Als sie wieder herauskommen und das Volk segnen, erscheint die Herrlichkeit Gottes vor allem Volk, Feuer fällt vom Himmel auf den Altar, verzehrt alles, was darauf ist, das ganze Volk schreit auf und fällt nieder.

Krasse Sache, mal wieder. Nachdem die Ordnungen erläutert wurden, die Priester eingesetzt sind und die ersten Opfer dargebracht wurden, stellt sich Gott zu seinem Volk, zu seinen Priestern und zu den dargebrachten Opfern. Würdest Du das nicht auch mal gerne sehen, dass Gott Dich so sehr bestätigt und vor aller Welt deutlich macht: „Das ist mein geliebtes Kind, auf das ich stolz bin und an dem ich meine Freude habe“? Ich verrate Dir ein Geheimnis: Er sagt es. Werde still und höre hin…

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[Wegmarken] Levitikus 8 – Ordination der Priester

18. April 2006

Der Opferkult wurde dargelegt, jetzt gehts dann langsam los. Mose wäscht Aaron und seine Söhne vor der ganzen Versammlung und legt ihnen ihre neuen Priesterkleider an. (Mal wieder ein Bild für unsere neuen Kleider, die das neue Leben mit Jesus symbolisieren, nach der Reinigung durch sein Blut.) Mose salbt die Stiftshütte und die heiligen Geräte, um sie Gott zu weihen. Danach der Opferritus, wie er in den vorigen Kapiteln beschrieben wurde: Sündopfer und Brandopfer. Es folgt ein spezielles Opfer zur Einsetzung der Priester: Ein Widder, dem Aaron & Söhne die Hände auflegen (Identifikation), wird geschlachtet und mit seinem Blut bestreicht Mose ihr rechtes Ohrläppchen, den rechten Daumen, die rechte große Zehe. So wird ihr ganzes Leben und alles, was sie von nun an tun werden, Gott geweiht. (Das ist der Anspruch, den Jesus auch an Dein Leben hat.) Danach ein Speisopfer, bevor Mose mit Blut vom Altar und Salböl Aaron & Söhne mit ihren ganzen Kleidern besprengt. Hat sicher nicht allzu cool ausgesehen, macht aber nochmals deutlich: Jetzt sind sie ganz heilig, ausgesondert zum Dienst für Gott. Das Fleisch des Ordinationsopfers kochen sie im Eingang der Stiftshütte und essen es mit dem Rest des Speisopfers. Sieben Tage lang bleiben Aaron und seine Söhne im Zelt. Aus diesem Mahl vor Gott und der Woche in seiner Gegenwart erwächst ihr Dienst. Könnten diese Elemente (Hingabe des Lebens an Gott und intensive Gemeinschaft mit ihm) auch für unser Leben fruchtbar sein?

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[Wegmarken] Levitikus 7 – Ordnung im Leben-mit-Gott

17. April 2006

Jetzt kommen die letzten Anweisungen betreffs der Opfer. Da gibt es also Speisopfer, Dankopfer, Brandopfer, Sündopfer, Schuldopfer und Ordinationsopfer zur Einsetzung eines Priesters. Bestimmungen darüber, wer was essen soll, was nicht, was verbrannt werden soll, welches Blut auf den Boden gegossen wird, welches an den Altar gesprengt wird, welches Tier zu welchem Anlass geopfert wird usw. Und dann auch noch sieben (!) Kapitel lang. Blödes altes Thema, geht uns nix an, kann man überblättern und am besten gleich im NT weiterlesen, oder?

Gegenfrage: Wenn die Opfer nicht wichtig sind, warum nehmen die Bestimmungen darüber soviel Raum ein?

Die theologische Antwort: Lies den Hebräerbrief und entdecke die verschiedenen Melodien unserer sieben Kapitel, die in Jesus wiederaufgenommen werden.

Die praktische Antwort: Weil Ordnung sein muß. Gott ist nicht ein Gott des Chaos, aus dem Tohuwabohu formt er seine Schöpfung, auch der Gottesdienst / die Gemeindeversammlung / das konspirative Untergrund-Treffen der Jesus-Revolutions-Bewegung soll nach 1Kor 14 geordnet ablaufen. Genauso Dein Leben. Bewußtes Leben-mit-Gott passiert nicht einfach, sondern hat eine Ordnung. Die Melodie, die in den verschiedenen Opfern anklingt, nennt sich traditionell „geistliche Übungen“. Dank, Hingabe, Gemeinschaft, Feiern, Lobpreis Gottes, Geben und Beichte erkenne ich in den beschriebenen Opfern. Diese Melodie wurde erweitert, andere Parts wurden hinzugefügt, die Deinem Leben-mit-Gott Ordnung, Struktur und Rhythmus geben können. Zum Beispiel: Gebet, Meditation, Geistliche Begleitung, Stille, Fasten, Lesen, Tagebuchschreiben u.v.m. Mir sind die meisten dieser „geistlichen Disziplinen“ unverzichtbar geworden. Weil ich nicht vor mich hinstolpern will, sondern bewußt leben. Darum werden sie auf diesem Blog immer wieder zur Sprache kommen. Welche geistlichen Übungen praktizierst Du? Womit kannst Du gar nichts anfangen?

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[Aus dem Netz gezogen] Mädels, was für Euch ;-)

17. April 2006

Haben wohl schon einige von Euch beim großen dünnen Andrew gesehen. Das ist Realsatire – nett, die Augen auf Jesus richten zu wollen, aber gehört da nicht auch etwas Arroganz der Trägerin dazu – nach dem Motto „Die starren mir eh ja alle auf den A…“?

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[Aus dem Leben] ZEIT-los

17. April 2006

Habe heute die letzte Seite meines drei Ausgaben umfassenden Miniabos der ZEIT zuende gelesen. War allerdings schon die Ausgabe von vorletzter Woche. Eigentlich schätze ich es, Informationen knapp und präzise zu bekommen, wie im Newsfeed der ZDF-heute-Redaktion, um Zeit zu sparen. Die ZEIT aber fesselt mich immer wieder, so daß ich fast jeden Artikel komplett lese. Die Schreibweise ist halt ein Genuß. Warum ich sie nicht ständig abonniere? Leider keine Zeit für die ZEIT. Schade eigentlich…

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[Wegmarken] Levitikus 6 – Opferriten

17. April 2006

Genauere Bestimmungen für die Priester, wie sie Brandopfer darzubringen haben. Diese bleiben über Nacht auf dem Feuer, bis sie ganz verbrannt sind. Am Morgen nimmt der Priester die Asche vom Altar und legt Holz nach, weil das Feuer nie ausgehen soll. Im Anschluß wechselt er seine Kleider und trägt die Asche raus aus dem Lager. Das Feuer symbolisiert wohl die beständige Gegenwart Gottes inmitten des Volkes. Nach dem Opfer neue Kleider: So auch wir, die wir einst neue Kleider bekommen werden und jetzt schon gereinigt sind.

Von Sünd- und Speisopfern dürfen die Priester essen. So dient das Opfer beidem: Wiederherstellung des Verhältnisses zu Gott und Versorgung der Priester.

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